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So absurd ist die Idee, man könne die Armut in den ärmsten Ländern mit “mehr Kapitalismus” beseitigen.

Der Franz Schellhorn sei ein Fou, ein Narr, sagt Issaka Congo*, wenn man ihm von Schellhorn erzählt. Issaka lebt im kleinen Dorf Nabou in Burkina Faso, Sahelzone. Issaka ist einer der 3,5 Milliarden Menschen, die laut Oxfam gemeinsam so viel besitzen wie die 62 reichsten.

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Issaka ist auch einer der 5 Milliarden Menschen, von denen der Franz Schellhorn schreibt, dass ihnen “Sozialismus” nicht helfe, sondern sie mehr “Kapitalismus” bräuchten:

Das eigentliche Rezept sei es also, den Menschen die Möglichkeit zu geben, Eigentum zu erwerben und das auch rechtlich zu sichern. Um Hypotheken darauf aufnehmen zu können oder es in offenen Märkten zu handeln und tauschbar zu machen. So könnten auch Ärmere mit ihrem Besitz einen Kredit absichern und Investitionen tätigen. [Schellhorn zitiert hier den Ökonomen Hernando de Soto.]

Issaka ist Unternehmer. Agrarunternehmer. Hirse, Reis und Gemüse, das seiner Frau und ihm am Hof überbleibt, verkauft er am Wochenmarkt im Dorf. Jetzt, gegen Ende der Trockenzeit, wenn es am Hof nichts zu tun gibt, verdient er sich als freischaffender Maurer etwas dazu: Er hilft anderen Bauern beim Bau ihrer Lehmhütten.

Natürlich hat Schellhorn recht: Keine Bank würde Issaka eine Hypothek auf seinen Hof und sein Land geben. Der Landbesitz ist in keinem Grundbuch verzeichnet, Grenzstreitigkeiten mit den Nachbarn werden vom Dorfältesten geschlichtet. Kostet jedem Beteiligten ein Huhn. Aber auch mit Grundbuch gäbe es niemanden, der ihm seine Lehmhütten und sein Land abkaufen würde. Das karge, staubige Land ernährt gerade einmal eine siebenköpfige Familie, es wirft zu wenig ab, als dass man damit irgendeinen Kaufpreis zurückverdienen könnte. Und ohne Absatzmarkt keine Besicherung, ohne Besicherung keine Hypothek.

Da ist er ja, der Kapitalismus, den sich Schellhorn wünscht.

Statt geduldig auf die Segnungen des Sozialismus zu warten, wäre es besser, in den ärmsten Ländern der Welt den Kapitalismus einzuführen.

In Issakas Familie sind fast alle Unternehmer. Die meisten Bauern. Manche verdienen sich durch das Aufladen von Handys was dazu, andere als Heiler, Hebammen und Getränkestand-Betreiber oder durch den Verkauf von illegalen, abgelaufenen Medikamenten. Sein Schwager hat es sogar zum Bauunternehmer in der Regionalhauptstadt gebracht. Mit eigenem Klein-LKW. Die noch recht kleinen Kinder der zu früh verstorbenen Nachbarn leben obdachlos in Ouagadougou und arbeiten dort auch als Unternehmer: Sie karren Sand von der Stadtgrenze in die Stadt und verkaufen ihn dort gegen ein paar Münzen als Bausand an Baustellen.

Issakas Kinder sollen es einmal besser haben. Seine Jüngste ist die Erste in der Familie, die es in eine weiterführende Schule geschafft hat. Mit einem Abschluss hat sie bald vielleicht die Chance auf einen Ausbildungsplatz als Krankenschwester. Und damit als erste in der Familie ein geregeltes Einkommen. Issaka hat fünf Kinder, zwei weitere sind klein verstorben, eine an einer Lungenentzündung, eines bekam ein Abszess im Kiefer, das immer größer wurde. Der Sanitäter aus dem Nachbardorf gab ihm für €0,13 ein Antibiotikum, aber das wirkte nicht. In der Regionalhauptstadt gab es moderne Antibiotika zu kaufen, aber die €40 dafür hatte Issaka nicht: Die Ernte dieses Jahres war keine gute gewesen. So wuchs das Abszess, bis das Kind nach Monaten eine Fiebernacht nicht überlebte. Ein drittes Kind starb schon bei der Geburt. In Issakas Gegend gibt es keine Geburtenstation, darum kommen alle Kinder in den staubigen Hütten zur Welt, begleitet von einer Nachbarin, die von ihrer Mutter Hebamme gelernt hat.

Dabei geht es Issaka besser als vielen in seinem Land: Im Nachbardorf gibt es eine Krankenstation, nur sieben Kilometer Fußweg. Und bis auf 3-4 Wochen in der Regenzeit ist dieser auch passierbar. Deswegen sind auch alle Kinder Issakas geimpft, das hat die Unicef gezahlt. In der Krankenstation gibt es einen gasbetriebenen Kühlschrank für die Impfstoffe.

Und in Issakas Dorf gibt es eine Wasserzisterne, die saudische Missionare gebaut haben. Sie liefert sauberes Wasser, von dem man nicht krank wird, nur 20 Minuten Fußweg von Issakas Hof. Und im Nachbardorf gibt es eine Grundschule, allerdings nur drei von sechs Klassen. Wer die anderen drei Klassen besuchen will, muss 18km mit dem Rad fahren. In Issakas Familie gibt es nur zwei Räder, nicht genug für alle.

Überhaupt ist fast alles besser als früher:

Mehr und mehr staatliche Schulen werden gebaut, in Issakas Dorf sind nur noch wenige Jugendliche Analphabeten, viele können passabel Französisch. Weniger Kinder sterben als früher und sobald im Nachbarort die staatliche Geburtenstation eröffnet wird, werden auch weniger Mütter bei der Geburt sterben. Fast jeder in Issakas Dorf hat ein Handy, auch wenn das Aufladen des Akkus bei den Händlern, die das mit in der Stadt aufgeladenen LKW-Batterien anbieten, teuer ist. Und in jeder Hütte gibt es ein Transistorradio, das über das Weltgeschehen informiert.

Im Radio haben sie auch gesagt, dass die kommenden Regenzeit sehr trocken wird, wegen El Niño, und man Hirse anpflanzen soll und nicht Reis. Dabei war schon die letzte zu trocken und Issakas Familie muss bis zur nächsten Ernte mit einer Mahlzeit pro Tag auskommen. Issaka hat Angst um seine Frau, noch so eine Trockenzeit wie diese übersteht sie mit ihrer angeschlagenen Gesundheit nicht. Geld ist auch keines mehr da, das Schulgeld für seine Jüngste, rund 30 Euro pro Jahr, tragen Verwandte aus der Stadt.

* Issaka Congo ist eine fiktive Figur, doch die genannten Details basieren auf realen Personen. Es gibt hundertausende Issakas in Burkina Faso, Millionen in Afrika. Manchmal sind sie Bauern, manchmal Fischer, manchmal Händler, aber “Sozialisten” sind sie nie.

Burkina ist ein Land mit kaum Bodenschätzen, die Hauptexportprodukte sind Baumwolle und Erdnüsse. (Allerdings ruiniert US-Baumwolle die Preise, dort subventioniert sie der Staat. Wo ist die Marktwirtschaft, wenn man sie braucht?) Der burkinische Staat ist schlank, er erbringt nur wenige Leistungen. Die dürren Staatsbudgets kommen im Wesentlichen aus 20% Importzoll (importiert wird so gut wie alles) und aus internationaler Hilfe.

In den Straßen der Städte und in den Dörfern am Land existiert kein “Sozialismus”, den Schellhorn herbeiphantasiert. Die durchschnittliche Burkinerin und der durchschnittliche Burkiner zahlen keine Einkommenssteuer und Umsatzsteuer nur auf wenige Produkte. Durch ihre Hand bewegen sie nur rund €70 pro Jahr. Auch für das Land, das sie besitzen, zahlen sie keine Steuern. In Burkina Faso herrscht Marktwirtschaft in Reinform, und die darf man durchaus auch wörtlich verstehen: Am Marktstand. Afrika ist der Kontinent der Unternehmer. Franz Schellhorns Paradies. 

Vielen ist der Aufstieg in eine städtische Mittelschicht bereits gelungen. Sie haben zwei Kinder statt neun und arbeiten als Ärzte, Gastronomen oder Dienstleister in den größeren Städten. Was Issaka und seine Kinder langfristig aus der Armut führt, ist gute Bildung und sichere Gesundheitsversorgung. Hier “Kapitalismus” zu fordern, der alle Probleme mit unsichtbarer Hand lösen würde, wie Franz Schellhorn das tut, ist unglaublich zynisch. Wäre das möglich, wäre es längst geschehen.

Im Gegenzug geißelt er “Sozialismus”, also das Bisschen an staatlichem Gemeinwesen – Krankenstation, Geburtenstation, Grundschulen, geteerte Straßen und elektrischen Strom in der Regionalhauptstadt. Dinge, die aus Steuern finanziert werden. Steuern, die die Reichen und Superreichen, die Schellhorn verteidigt und die seine Agenda Austria finanzieren, fürchten, zahlen zu müssen. Dieses Gemeinwesen durch “Kapitalismus” zu ersetzen, heißt, Issaka und seine Kinder zurück ins Mittelalter zu schicken.


 

Lesenswert zum Thema auch Rudi Fussis Polemik “Lasst doch endlich die Superreichen in Ruhe!”


Eine EU-Bürgerin bekommt in Wien ein Kind. Ihr Weg durch den Behördendschungel, alleine damit sie und ihr Kind krankenversichert sind:

  • Sie muss bei der Gebietskrankenkasse einen Antrag auf Kinderbetreuungsgeld stellen. Das ist die Voraussetzung für ihre Krankenversicherung.
  • Allerdings ist dafür wiederum die Familienbehilfe Voraussetzung. Die muss sie beim Finanzamt beantragen. Die Finanzämter sind wegen irgendeiner Umstellung mit den Anträgen gerade überfordert und brauchen dafür 10 Wochen.
  • Allerdings ist die Voraussetzung für die Familienbeihilfe wiederum ein Aufenthaltstitel. Den muss sie bei der MA35 beantragen. Laut Stadtrechnungshof quasi Wiens bürokratischste Behörde. Manche warten auf ihren Aufenthaltstitel Jahre. Kein Wunder: Trotz mehrerer Besuche und Anrufe ist die Behörde zu keiner fixen Aussage zu bewegen, welche Dokumente sie für den Aufenthaltstitel benötigt. Dass das Informationsmaterial in der Wiener Einwanderungsbehörde nur auf Deutsch ausliegt, ist kein weiteres Hindernis – die Informationen darin sind ohnehin zu vage.
  • Eine verbindliche Auskunft bekommt die EU-Bürgerin schließlich im Familienministerium. Die MA35 lässt sich mit diesen Informationen überzeugen. Wenn sie nun nach vielen Monaten endlich ihren Aufenthaltstitel bekommt, kann der Antrag auf Familienbeihilfe gestellt werden. Voraussetzung für die Krankenversicherung. Siehe oben. Auf dem Aufenthaltstitel für EU-Bürger vermerkt die Behörde jedoch nur die zweite, Nicht-EU-Staatsbürgerschaft der Antragstellerin.
  • All dies dauert, in der Zwischenzeit ist sie und ihr Kind unversichert. Auch dafür hat der Sozialstaat eine Lösung: Sie muss nur das ‘Meldeblatt für die Mitversicherung von Angehörigen’ bei der Krankenversicherung des Vaters ihres Kindes abgeben. Das ist die SVA der gewerblichen Wirtschaft, denn der Vater ist selbständig. Dem Antrag ist eine Kopie des Vaterschaftsanerkenntnisses und eine Meldebestätigung beizulegen. (Der Staat verlangt Dokumente, die der Staat ausstellt.)
  • Dem Antrag ist die Geburtsurkunde des Kindes beizulegen. Die bekommt sie beim Standesamt. Allerdings nur nach Vorlage ihrer eigenen Geburtsurkunde. Die von einem gerichtlich beeideten Übersetzer beglaubigt übersetzt werden muss. Dazu ein Staatsbürgerschaftsnachweis des Vaters – hier verlangt gar das Standesamt ein Dokument, das es selbst ausstellt. Und weil all dies nicht binnen einer Woche nach der Geburt geschieht, wird die Gebietskrankenkasse später eine schriftliche Erklärung verlangen, warum das so lange gedauert hat und dass man in der Zwischenzeit eh sicher gemeinsam gewohnt hat, sonst könne man den Antrag auf Kinderbetreuungsgeld nicht bewilligen. Und die Antragstellerin sei ja Nicht-EU-Staatsbürgerin, das sei der falsche Aufenthaltstitel. Was, sie hätte auch eine EU-Staatsbürgerschaft? Dann sei bitte der entsprechende Reisepass nachzureichen.

 

Und das ist nur die Kurzversion. Wenn sich in einer Verwaltungsreform nicht Milliarden Euros einsparen ließen, ohne den Sozialstaat nur ansatzweise trocken zu legen, dann weiß ich auch nicht.


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Michel Reimon und Niko Alm (Neos) beginnen eine Menschenkette für einen Hypo-Untersuchungssausschuss, Feb. 2014. Foto: Der Standard / Matthias Cremer

In zwei Wochen ist Europawahl und ich wähle Michel Reimon (Blog/Twitter), Zweiter auf der Grünen Liste, mit Vorzugsstimme.

Ich kenne Michel aus seiner Zeit als Autor und Journalist, als er Ende 2007 per Rundmail gegen das zu der Zeit beschlossene, skandalöse Sicherheitspolizeigesetz mobil machte. Ich organisierte damals die Metternich-2.0-Onlinedemo, an der sich rund 200 Websites beteiligten, und aus Michels Rundmail wurde ein regelmäßiger “Demokratischer Salon”, der sich monatelang regelmäßig in Wiener Kaffeehäusern traf.

Kurz darauf wechselte Michel in die burgenländische Landespolitik und fiel weiterhin mit klugen Texten auf. Sein Artikel “Bequem im Filz“, geschrieben mitten im fidelen Ernst-Strasser-Fingerpointing, zeigte auf, wie Korruption bei uns selbst beginnt. Überhaupt ist eine differenzierte, besonnene Sichtweise sein Markenzeichen. Lesenswerte Beispiele finden sich in seiner Reportage aus Syrien während des Konflikts um die Mohammed-Karikaturen, seiner Abrechnung mit dem Freihandelsabkommen TTIP oder immer wieder auch in sehr persönlichen Texten, etwa über Kränkung oder Frustration.

Und natürlich Netzpolitik. Schon 2009 bekam die Netzpolitikerin Eva Lichtenberger meine Stimme. Auch wenn man hierzulande von ihr wenig hörte, ihr Impact hinter den Kulissen war beträchtlich. Eine Suche nach ihrem Namen auf Heise.de vermittelt eine Ahnung davon.

2009 kam Eva Lichtenberger nur knapp ins Parlament, heuer ist es für Michel Reimon ebenso knapp: Die niederösterreichischen Grünen stecken €200.000 in einen Vorzugsstimmenwahlkampf, mit dem sie Madleine Petrovic nach Brüssel entsorgen wollen. Was Michel Reimon auf den dritten Listenplatz verdrängen würde – der vorraussichtlich nicht ins Parlament kommt.

2014 ist Netzpolitik wichtiger denn je, denn dass die technische Infrastruktur für den modernen Überwachungsstaat längst existiert, hat sich auch jenseits von Hackerkreisen rumgesprochen. Reimon ist einer der wenigen politischen Köpfe, die Netzpolitik verstehen, im großen Zusammenhang wie in ihrer Konsequenz für jeden einzelnen von uns, für die Gesellschaft und ihre Kultur.  Darum ist es wichtig, Michel eine Vorzugsstimme zu geben und dafür zu sorgen, dass das alle tun, denen an Netzpolitik gelegen ist.

Als erster Schritt bietet sich ein Beitritt hier an: Ich wähl’ Michel. Wir brauchen schlaue und integre Köpfe wie ihn im Europaparlament.


Mir stinkt Häupl und seine SPÖ, der fünf Tage vor der Wien-Wahl (über die Krone) ein Berufsheer fordert. Nicht aus Überzeugung, aus wahltaktischen Gründen. Mir stinkt die ÖVP, die daraufhin – obwohl jahrzehntelang für ein Berufsheer – reflexartig die Wehrpflicht verteidigt.

Mir stinkt Rot und Schwarz, die das Thema aus ebenso fadenscheinigen Gründen im Herbst aus dem Staub der Geschichte holen (das ist dort, wo auch Politverarschungen wie die Mehrwertsteuerhalbierung 2008 dümpeln), nur um das dominierende Thema Korruption von den Titelseiten zu kriegen. Erwin Pröll fürchtet den Verlust der Absoluten in NÖ – angesichts der Gerichtstermine von Strasser und Mensdorff und der Stimmung nach dem abgewürgten U-Ausschuss nicht ohne Grund – und alle spielen mit. Auch die SPÖ hat kein Interesse an der Aufarbeitung der Korruptionsgeschichten, in ihrem Keller liegt zumindest eine Leiche, die Inseratenaffäre. Im Grunde ist beiden Parteien völlig egal, was morgen rauskommt, sie haben bereits gewonnen: Die tagespolitische Agenda. Der Weg ist das Ziel.

Mir stinkt die Medienlandschaft, die dieses durchsichtige Spiel willfährig mitmacht. Und der Boulevard, der wie immer dreist kampagnisiert (siehe Ausfüllhilfe am Heute-Cover von heute).

Mir stinkt die Politik: Rot, Schwarz, Grün, Blau und die Rechtszwerge. Dafür, dass man uns wochenlang mit den dümmsten anzunehmenden Argumenten von Berufsheer und Wehrpflicht traktiert. Nazi-Zwangsdienst, länger brauchende Rettungen, Schulpflicht/Steuerpflicht/Wehrpflicht, “Hat noch keinem geschadet”, demonstrative Schneeräumungen, Zivildienst, Verlust des Tripple-A-Ratings.

Mir stinkt die ganze Volksbefragung also, dennoch gehe ich morgen hin. Es wird kein Protestkreuzerl, dazu ist die Frage zu wichtig.

Es gibt viele periphere Punkte (Lebenszeit von Menschen, Zwang, Zivildienst, etc.), aber einen zentralen: Landesverteidigung. Schließlich wurde die Wehrpflicht nicht für die Altenbetreuung, den Katastrophenschutz oder das Präparieren der Streif eingeführt. Sondern weil das neutrale Österreich nach dem großen Krieg eine Armee brauchte.

Wie soll Landesverteidigung im 21. Jahrhundert aussehen? Wogegen muss das Land möglicherweise verteidigt werden? Und: Wogegen wahrscheinlich nicht (mehr)? Die Politik hat in diesen Punkten völlig versagt: Morgen werden nicht einmal ansatzweise Antworten am Zettel stehen. Das Bedrohungsszenario hat sich in den letzten 50 Jahren völlig gewandelt – und ist kleiner geworden. Wir brauchen eine hochprofessionelle Truppe, die den Herausforderungen von heute – Cyberwar Clickskrieg, Luftraumüberwachung, friedenssichernde UN-Einsätze, ABC-Abwehr – gerecht wird und das militärische Knowhow pflegt und weiterentwickelt, damit es zur Verfügung steht, sollte sich das Bedrohungsszenario wieder verändern. Eine 35.000 Mann große Truppe, Panzerbataillone, Artillerie oder flächendeckende Präsenz braucht es dazu nicht. Eine an den Waffen “ausgebildete” männliche Bevölkerung schon gar nicht. Kurz: Das Heer, wie es heute existiert, hat ausgedient.

Ein Berufsheer führt nur möglicherweise zu einer zeitgemäßen, schlankeren Landesverteidigung. Ein Milizheer keinesfalls. Darum werde ich morgen für ein Berufsheer stimmen. Auch wenn’s mir stinkt.

PS: Eine lesenswerte Blogschau zum Thema gibt’s bei Andi Lindinger.


I currently spend two months in Mozambique, working from here over the internet (and learning Portuguese). To be able to be productive a decent internet connection isn’t enough, I need to be able to call people in Europe, and be called – without having to worry about roaming costs (my carrier would charge €4,29 per minute).

With my setup I now can be called (almost) for free on my normal mobile number, and I can call any number in the world for just 5 to 20 cents/minute. All on my iPhone, just like at home.

 

This is what you need:

  1. A VoIP number from a Voice over IP (VoIP) provider. I got mine at Sipgate.at years ago. Mine starts with 0720 (<-- Austrian number range for VoIP). In Germany you can get a normal local number from the city you live in. The number itself doesn't cost anything. Incoming calls are free, for outgoing calls top up your account with, say, €20 credit.
     
  2. A smartphone and a VoIP app. I have an iPhone and use Softphone by Acrobits (€5,49). I also tried the (free) Sipgate app, but it didn’t work well with inbound calls. (Softphone doesn’t either as it turned out but I can live with it.) Further apps that I haven’t tested include Bria, iSip and 3cx. The Android world is equally rich in SIP apps.
     
  3. A local UMTS simcard and/or WiFi access to the internet. (In the beginning I thought I’d be having great WiFi at home and poor, if any, UMTS on the go. The opposite is true. I am on Movitel, a brand new UMTS provider whose Vietnamese owners are investing $400 million in infrastructure. I appear to be the one and only user of their 3G towers as access is roaring fast.) 1GB flat on (free) prepaid sims costs 600 Mts (€17), which should be more than enough for a lot of calls. (Despite common belief voice calls aren’t too bandwidth consuming.)
     
  4. Forwarding for all calls from your usual number(s) to your new VoIP number. In my case the 0720 number range is not included within my all inclusive contract at T-Mobile Austria (a fact I luckily realized in time) so I opted for an unlimited 0720 calling package costing me €2/month flat, and then forwarded all calls to my new number.

 

In plain English:

When I want to call someone in Europe I start up my “Softphone” app and dial. The call is routed via the internet from my phone to my VoIP provider’s servers, where they are forwarded to the telephone networks, on relatively cheap tariffs. Small downside: The called party will not see my mobile number on their display but the VoIP number.

When someone calls me on my normal Austrian number, the call is forwarded to my VoIP number. If I am online the call is routed over the internet and UMTS to my phone, my app rings. The call is free for me (besides UMTS data costs). If I am offline the call is forwarded to my Sipgate voicemail, from where I get messages by email as .wav attachment.

For calls within Mozambique I use my new local prepaid number. For SMS to my Austrian number (SMS cannot be forward for whatever reason) I have a second phone with me, where I put my Austrian simcard in.

That’s the theory. In practice when I am called while my app is running in the background (for settings see below) the calling party will hear me but I don’t hear them. I then ask then to call again immediately. The app runs now normally and I can hear calls received. (There are probably workarounds for this problem but I fail to bother. If you know any please post them as a comment!)

Call quality varies. It is especially good on UMTS (other side sounds like next door) but I noticed some delays and occasional short pauses via slower WiFi connections.

 

Tips and settings:

You probably will have to fiddle around with your settings. Make sure your app runs in the background and is allowed to send push notifications. Also there are lots of different apps and (possibly cheaper) VoIP providers you could play around with to achieve better results (mine are satisfying yet not perfect). There might also be a similar Skype setup (Skype doesn’t work on SIP protocols but on their proprietary one).

Make sure to test your setup while still at home. Remember the setup works all around the world, you just need to be online. So it should work at home, too.

Screenshots from my Acrobits Softphone setting screens (might come helpful):

 

Making and receiving calls on your notebook:

For when I am working on my laptop I can make and receive calls over the incredibly simple (and free) Telephone app for osX. My notebook and my iPhone will ring at the same time, so I can choose. This is great for calls via headset, while working. Keeps your hands free. Also a good backup should my phone be stolen. (His Noodleness beware.) The Windows and Linux world should offer similar tools.

PS: All this is the mobile carriers’ nightmare come true, They are being reduced to mere bit pipes. No revenue besides data traffic.


This great typogram by Aaron Kuehn (cc) now decorates the wall of our new office. (Looks a lot better than on the picture, that’s just a quick iPhone photo.) Here’s a tutorial for those who want to tatoo their walls, too.

Costs: <10 Euros.
Time: 1 day preparation, 1 day drawing.

1) The Motif

 
There is a lot of great artwork out there suitable for self-made wall tatoos. Many artists will be happy to allow you using it or have shared it under an open licence already. Use Google Images with b/w option or white color and size=large, along with approriate keywords (I used “bicycle typography”). Avoid shades of grey and too thin or complex lines unless you have some kind of artistic experience.

Make sure to give the artist credit, on the wall and online.

2) The Projection

 
I first tried a beamer with a measly 800×600 resolution. As soon as I was in drawing distance all lines were just pixels, with lots of anti-aliasing artefacts. I would have had to improvise a lot trying to get sharp edges, and probably have failed.

Someone suggested to go analogue so I asked for an overhead projector on Twitter and quickly found one to lend. Lines were great but it showed other problems: Heat and a not so solid construction let the mirror shiver and slowly drop milimeter by milimeter. I had to stabilize the projector and the table it was on by putting lots of heavy stuff on it. And I had to recalibrate the image maybe 50 times. An HD beamer would have possibly been better but I didn’t try.

Printing the image onto transparent film was also not so easy as the laser printer refused the film (despite being laserjet film). An inkjet printer produced a decent image, yet with many stripes and weak spots on it (see image on the right!), so I had to improvise often. (A great thanks to the folks from Sektor 5 for their printing support!)

To avoid visible distortion I to put the projector on a high position. To get the image straight I measured and marked the lower edge of both tires on the wall .

3) The Drawing

 
I bought ten permanent marker pens in black, different strengths. A Stadtler line width M proved most convenient. (One “RIM” on the very left is an F.) To my surprise one pen lasted the entire drawing, probably because I was too lazy to fill all the letters in the end (with the exception of my first letter, which I filled). And I liked it better that way.

For right handers it’s best to stark at the top left corner, moving down and right, as otherwise you’ll be wiping things you have drawn already with your hand.

The drawing took around six hours (including projector adjustments..), and preparation took its time, too.

4) The Sharing

 
Pictures or it didn’t happen!


Eigenartig. Gestern war ich bei zwei aufeinanderfolgenden Podiumsdiskussionen des Presserats zum Thema Transparenz im Journalismus, bei der ersten im Publikum, bei der zweiten am Podium. Heute das:

Ich hatte Oliver Voigt von “Österreich” aus dem Publikum (!) gefragt, ob er nicht der Meinung sei, dass sich ein mittelmäßiger Kommunalpolitiker unter anderem in seiner Zeitung zum Kanzler gekauft hätte, wie böse Zungen behaupten.

Zumindest soweit ich mich daran erinnere – ich bin kein Politprofi, der seine Aussagen immer Wort für Wort im Griff hat. Schon gar nicht, wenn ich irgendwo im Publikum sitze.

Verwunderlich also, dass ein unprominenter Gast – zu Wort kamen viele bekannte Medienmenschen: Rainer, Reitan, Kalina, Brosz, Fidler, Voigt, Langenbucher, Bauer, etc – mit einer Aussage aus dem Publikum zur Titelstory wird, die dazu mit dem eigentlichen Thema nicht mehr allzu viel zu tun hat. (Ein User fragt zu Recht: “Wer ist Helge Fahrnberger???”) Der hochspannende und preisgekrönte Open Newsroom von Norran.se, den Anette Novak präsentierte, kommt hingegen nur am Rande vor.

Und wann wurde es eigentlich Headline-würdig, wenn irgendein Blogger den Kanzler basht? Da kämen die Medien wohl nicht mit dem Schreiben nach. Kann es sein, dass hier wieder ein Journalist durch mich spricht?

Also liebe Löwelstraße, falls ihr mich klagen wollt und falls es daran noch Zweifel gab: Nein, ich kann den Wahrheitsbeweis, dass sich unser Bundeswerner zum Parteichef und Kanzler gekauft hätte, nicht antreten. Aber nein, ausschließen kann ich es auch nicht, immerhin gibt und gab es eine gewisse Verdachtslage.


Eigentlich wollte ich zu Faymann und Failmann nichts schreiben, wurde eh schon alles gesagt. Aber Ö3 wollte eine Wortspende zu Faymanns falschen Facebook-Freunden:

Außerdem schreit Stefan Bachleitners Kritik am Kanzlerdouble Werner Failmann nach Widerspruch. Er kritisiert das Satireprojekt (und die Reaktion der Twittersphäre darauf):

Wo bleiben die Grundregeln jedes demokratischen Diskurses? (..) Wollen wir fröhlich schunkelnd mitklatschen, wenn eine demokratische Institution unseres Landes nachhaltig beschädigt wird?

Ein Kanzler, der eine 6-stellige Summe unseres Geldes dafür ausgibt, sich durch eine (zweite) Homepage sowie eine Smartphone-App – beides völlig ohne Erkenntnisgewinn – huldigen zu lassen, nachdem er viele Millionen Steuergelder auf fragwürdige Art und Weise dazu verwendet hat, sich die Gunst von Printmedien zu kaufen in Printmedien in Szene zu setzen, ein Kanzler, dessen ganzes System auf Korruption gebaut (geschrieben 2008!) ist, MUSS kritisiert werden.

Wenn Kritik zu Konsequenzen führt, wie sie Michael Jeannee (beinahe), Wolfgang Ainetter und Andere, deren Fälle nicht öffentlich sind, erleiden mussten, dann ist es verständlich und begrüßenswert, wenn die Kritik anonym geführt wird. Die Gefahren für die demokratischen Institutionen gehen wohl von anderer Seite aus als von einem anonymen Satireaccount.

Mir tun das Teamkanzler und Angelika Feigl aufrichtig leid, weil sie Prügel für etwas bekommen, für das sie nichts können.

Doch Werner Failmann ist nur der Geist, den Werner Faymann rief.


At my company we use Basecamp every day for project management (also with our customers involved) and for internal time tracking.


Today a link to a survey popped up asking for feedback on how to improve Basecamp. A chance to improve a great product we use so many hours every day. Therefor I care. Basecamp is better than every other project management tool I have seen and tested, yet it sucks in some important aspects. Here’s the feedback I gave:
 

What do you like least about Basecamp? What are we completely missing?

 

1. No Meta Data for To Do’s

We have to write names and dates (!!) into the text field for to do’s in order to later know who to ask and how old an item is. You don’t have to clutter your interface with meta data – a simple tool tip would be enough.

2. Drowning in Emails

People from different companies will cc entire companies when they don’t know whom to contact. In consequence entire conversations often spam many people. A real problem!

Ways to deal with that:

  1. Promote the function field in profiles (and display those functions). When I add new people from other companies as admin I often don’t know their function. Make it clear to them when they sign up that the function field matters.
  2. Make it easy to unsubscribe oneself or other people from conversations. People often refrain from answering as they see that answer would go to too many people, yet they can’t influence the recipient list. (With email they can!)
  3. Equally: Make it easy to subscribe oneself or other people to conversations! People now cc everybody as there’s no way to later change the recipients.

 

4. Weak Findability

Basecamp feels like an obscure data dump. You know you saw that file or information somewhere, yet where? Fulltext search is slow, well hidden and doesn’t give very good results. And there are too many places where one can post something.

5. The Dashboard Sucks

  • Since the calendar was added the things that matter to me (and milestones don’t!) are 900px (!!) down from the top.
  • The project list in the sidebar is unusable due to its size and structure. Right now I see 19 active projects listed under 15 companies. Makes 34 lines with no apparent structure.
  • Fulltext search box should be on dashboard. (Where else!?)
  • Add ALL projects to my dashboard, not just those that belong to my company. Currently I have to check my dashboard plus 4 projects “owned” by other companies.

 

6. Contact Information Missing

I regularly want to contact someone whose name I see (eg. on overview page), yet I can’t click their name to get a telephone number or something. I have to hunt that information down. Think hypertext please!
 

7. Time Tracking is only almost great

Time tracking is simple and can be attached to To Do’s. That’s great and the main reason we chose Basecamp. Yet if a project is owned by another company we can’t use it for time tracking (although we have a plan that includes time tracking). We have to replicate the project and its To Do’s, that’s crazy.
 

What are we doing well with Basecamp, but could improve on?

 

Ease of use. Basecamp is easy to use, yet could be so much easier.

  • Let us remove unused tabs. We use Calendar/Milestones in only 2 projects out of 21, and Writeboard only in 1. Why do I have to explain customers what those are and why they don’t need to care?
  • Files: That’s ok as a meta view, a quick way to find attachments – but why does it need to be a stand-alone-feature? An own tab? I can’t send you a file without sending you an email – why can I upload a file without a message or note on Basecamp? Makes too many places where one will have to look.

 

If you integrate Files with Messages plus Notes with Messages (attached to To Do’s) that will boil down Basecamp to one single news feed. You could even easily merge the messages list with the overview list. See? Same functionality, yet half as complex.


 

Is there anything else you’d like to share?

 

Basecamp is great. Really. But it sucks at most astonishing places.

I could rant about the poor integration with Highrise (which we also use) and many features that may be missing. But I don’t. Please don’t add new features. Just don’t. Simply streamline what you have. Not feature-wise, but process-wise. Think like someone with many lively projects and then start to remove those daily nuisances, make stuff easier to find, people easier to get in touch with and projects easier to get an overview of.

Thanks for making it easier to make our job every day. (You already do.)


Am 19. Oktober waren mein Kobuk-Co-Autor Hans Kirchmeyr und ich im Besprechungszimmer des Dekans des Juridicums geladen, um gegenüber dem Österreichischen Medienrat eine Beschwerde zu rechtfertigen, die Hans eingebracht hatte. Sie betraf die schamlose Verletzung der Persönlichkeitsrechte eines Mordopfers durch “Österreich” letzten Sommer. Der Anlass war eher wahllos aus den Unmengen der auf Kobuk dokumentieren journalistischen Fehler gewählt, es ging mehr darum, zu prüfen, ob dieser Medienrat überhaupt existiert oder sich tot stellt.

So saßen wir also im Zimmer des prominenten Verfassungsjuristen Heinz Mayer, der beim Medienrat den Vorsitz gibt, zusammen mit vier weiteren Ratsmitgliedern. Man hatte uns kulanterweise eingeladen, schließlich besaßen wir ja mangels Verwandtschaft zum Opfer keine Parteienstellung. Und selbst wenn, kostet doch eine Anrufung €700. Da saßen durchwegs honorige Damen und Herren, dennoch merklich ungeübt in der Sache. Einige Zeit wurde ziellos über den Fall diskutiert und es war schnell klar: Hier existiert weder ein definierter Ablauf noch ein Ethikkodex (wie der des dt. Presserats), nach dem man urteilen könnte. Zitat: Kodices gibt es viele, wir picken uns jeweils einen heraus, der gerade passt.

Nicht dass der Eindruck entsteht, der Medienrat hätte sich gerade erst gegründet – es gibt ihn schon seit 1,5 Jahren. Das erste Jahr seines Bestehens war jedenfalls nicht durch Aktivität geprägt. Die Website besteht beispielsweise aus.. einer einzigen einsamen Grafik.

Lustig auch die Legitimierung: Auch wenn der Ö. Journalistenclub, der viele Mitglieder hat, Geburtshelfer des Medienrats war, gibt es doch keine formale Beziehung. Die Legitimität des Medienrats entspringt.. seinen sieben – honorigen – Mitgliedern.

Heute dann die OTS-Aussendung: Der Medienrat hat sich tatsächlich dazu durchgerungen, “Österreich” auf Initiative von Kobuk zu verurteilen (die “zwei aufmerksamen Medienbeobachter” sind dann wohl wir). Nicht dass das jetzt irgendwelche Konsequenzen hätte, wie in Deutschland, wo das gerügte Medium die Rüge abdrucken muss. Hierzulande passiert einfach – nichts.

Aber ich fürchte fast, es ist eh die erste und letzte Verurteilung. Unzählige Fälle von Verletzungen von Persönlichkeitsrechten, von fahrlässiger oder auch mutmaßlich mutwilliger Falschinformation blieben auch in der Vergangenheit genauso unbehandelt wie Scheckbuchjournalismus der schlimmsten Sorte. Das bei seiner Gründung durch den Präsidenten des Journalistenclubs, Fred Thurnheim, vollmundig formulierte Ziel:

Der Medienrat (..) funktioniert ab dem heutigen Tag und daher ist eine Verschärfung des Mediengesetzes, wie es die Justizministerin andenkt, nicht mehr notwendig. Wir können, und wir sind in der Lage, die österreichische Medienlandschaft selbständig zu kontrollieren und auch entsprechend zu organisieren, was die Ethik des Journalismus betrifft.

Danach zu urteilen: Eindeutig kolossal gescheitert. Wobei, dazu fragt sich Heinz Mayer in der Antrittspressekonferenz (ab Minute 23:30):

Ich frag mich, was heißt “scheitern”? Wenn wir nicht angerufen werden, weil’s keine Notwendigkeit gibt, dann sind wir nicht gescheitert, sondern dann haben wir maximalen Erfolg erreicht.

Praktisch, dass den Medienrat niemand kennt, Anrufungen was kosten und nur direkt Betroffenen zur Verfügung stehen. Hauptsache ist: Maximalen Erfolg erreicht (bei minimalem Aufwand).

Und, wie gut, eine Verschärfung des Mediengesetzes hat’s auch nicht gegeben.

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