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	<title>Helge's Blog</title>
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	<description>Helge Fahrnberger's rants and raves on social software, life, and everything</description>
	<lastBuildDate>Thu, 23 May 2013 16:45:19 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Das irrwitzige IKT-Theater dieses Landes</title>
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		<pubDate>Tue, 21 May 2013 14:07:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helge Fahrnberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Main Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Politics]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine kurze Geschichte heißer Regierungsluft Anfang 2008 präsentierten Kanzler Gusenbauer und Vizekanzler Molterer gemeinsam mit Industrievertretern von Telekom bis IBM stolz die „Internetoffensive Österreich“, mit deren Hilfe Österreich innerhalb von fünf Jahren unter die europäischen Top 3 des „Network Readiness Index“ gelangen werde. Legendär das Foto, auf dem sich die Herren mit dem Wappentier aller [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h3>Eine kurze Geschichte heißer Regierungsluft</h3>
<p><img src="http://www.helge.at/wp-content/uploads/2008/03/offliners.jpg" alt="Die stolzen Offliners" height="260" style="float:right;margin-left:10px;"></p>
<p>Anfang 2008 <a href="http://www.helge.at/2008/03/die-offliners-wollen-ins-internet/">präsentierten</a> Kanzler Gusenbauer und Vizekanzler Molterer gemeinsam mit Industrievertretern von Telekom bis IBM stolz die „Internetoffensive Österreich“, mit deren Hilfe Österreich innerhalb von fünf Jahren unter die europäischen Top 3 des „Network Readiness Index“ gelangen werde. Legendär das Foto, auf dem sich die Herren mit dem Wappentier aller Internetausdrucker, einem überdimensionalen USB-Speicherstick, ablichten ließen. </p>
<p>Heute, ebendiese fünf Jahre später, ist Österreich im Index um zwei Plätze <a href="http://www.weforum.org/reports/global-information-technology-report-2013/">auf den elften Platz abgerutscht</a>. Und das obwohl Kanzler Faymann die Ziele 2011 in einer parlamentarischen Anfragebeantwortung noch für <a href="http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXIV/AB/AB_07599/index.shtml">erreichbar</a> hielt. </p>
<p>Auf <a href="http://internetoffensive.at/">Internetoffensive.at</a> prangte bis vor wenigen Tagen und über ein Jahr lang der Text „Wir überarbeiten gerade unsere Homepage (sic!)“, dazu Informationen zu Projekten und Arbeitskreisen in homöopathischen Dosen. Jetzt lässt die Regierung auf <a href="http://www.iktstrategie.at/">IKTStrategie.at</a> „Österreichs IKT-Strategie 2014 – 2018“ erarbeiten. Diese umfasst bereits über 400 Kapitel (mutmaßlich) heißer Luft. </p>
<p>Wieder mit dabei: Das Ziel einer „<a href="http://www.iktstrategie.at/de/chapter-list/18858">Spitzenplatzierung</a>“ im Network Readiness Index. </p>
<p>Was bislang geschah:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.helge.at/2008/03/die-offliners-wollen-ins-internet/">März 2008</a>: Präsentation</li>
<li><a href="http://www.helge.at/2010/02/internet-offensive-nach-708-tagen-nur-heisse-luft/">Februar 2010</a>: Abschlussdokument (nach immerhin 708 Tagen)</li>
<li><a href="http://www.helge.at/2011/02/1073-tage-internetoffensive-wir-haben-eine-massnahmenliste/">Februar 2011</a>: Maßnahmenliste (nach nur 1073 Tagen..)</li>
<li>Siehe auch die Dokumentation dieser Farce <a href="https://www.google.at/search?q=internetoffensive+site%3Alehofer.at">im Blog von Hans Peter Lehofer</a>.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</ br></p>
<p><em>Meine Kolumne im <a href="http://werbeplanung.at/news/in-eigener-sache/2013/05/update-2-2013-ist-erschienen">aktuellen UPDATE-Magazin</a>.</em> <br /> &nbsp; </p>
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		</item>
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		<title>Google Glass, der große Bruder in deiner Brille</title>
		<link>http://www.helge.at/2013/04/google-glass-der-grosse-bruder-in-deiner-brille/</link>
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		<pubDate>Fri, 12 Apr 2013 13:00:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helge Fahrnberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Main Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Mobile Technologies]]></category>
		<category><![CDATA[Politics]]></category>
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		<category><![CDATA[Technology]]></category>

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		<description><![CDATA[In meiner Brust schlagen zwei Herzen: Ich stehe auf Gadgets und kann es nicht erwarten, Wearable-Computing-Gadgets wie Google Glass auszuprobieren. Die Idee, einen persönlichen Assistenten permanent im Blickfeld zu haben, wichtige Momente festzuhalten oder schnell ein Keyword zu googlen, ohne mich aus einem Gespräch ausklinken zu müssen, ist bestechend. Andererseits beunruhigt mich der Gedanke: Wir [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div style="float:right;margin-left:12px;"><a href="http://stopthecyborgs.org/"><img src="http://www.helge.at/wp-content/uploads/2013/04/google-glass-ban.gif" alt="" title="google-glass-ban" width="270" height="360" class="alignnone size-full wp-image-3858" /></a></div>
<p>In meiner Brust schlagen zwei Herzen: Ich stehe auf Gadgets und kann es nicht erwarten, Wearable-Computing-Gadgets wie Google Glass auszuprobieren. Die Idee, einen persönlichen Assistenten permanent im Blickfeld zu haben, wichtige Momente festzuhalten oder schnell ein Keyword zu googlen, ohne mich aus einem Gespräch ausklinken zu müssen, ist bestechend. </p>
<p>Andererseits beunruhigt mich der Gedanke: Wir werden nie wissen, ob ein Gespräch aufgezeichnet wird und, verknüpft mit unseren digitalen Identitäten, in der Cloud landet. Der feuchte Traum aller Nachrichtendienste. Unser Leben ist beinahe lückenlos nachvollziehbar, dank Handys und digitaler Zahlungen, doch bislang betraf diese Überwachung nur uns selbst, nicht unsere Gesprächspartner und in der Regel auch nicht die Gesprächsinhalte. </p>
<p>Mit Geräten wie Glass – irgendwann als Kontaktlinse gar unsichtbar – könnte sich das ändern. Kombiniert mit Stimm- und Gesichtserkennungssoftware (wofür die großen <a href="http://www.engadget.com/2012/07/03/google-patent-filing-would-identify-faces-in-videos/">Digitalkonzerne</a> <a href="http://www.wired.com/gadgetlab/2012/05/apple-3d-facial-recognition/">längst</a> <a href="http://venturebeat.com/2012/11/06/microsoft-consumer-detection-patent/">Patente</a> <a href="http://www.techrepublic.com/blog/tech-manager/uspto-grants-kodak-a-broad-facial-recognition-patent-just-in-time-for-its-patent-auction/7780">besitzen</a>, wie jeder iPhoto-User berichten kann) könnte Glass „Privatsphäre“ endgültig zu einem Konzept aus einer anderen Zeit machen. </p>
<p>Zwischen Technologieapologeten und –apokalyptikern wird es nicht leicht, solchen Entwicklungen mit der nötigen Distanz (und wenn’s sein muss: Regulierung) zu begegnen, ohne sich gleich unter die hauptberuflichen Bedenkenträger der Holzfraktion zu reihen.</p>
<p><em>Meine Kolumne im aktuellen <a href="http://werbeplanung.at/news/in-eigener-sache/2013/04/update-1-2013-ist-erschienen">UPDATE-Magazin</a>.</em> <br /> &nbsp; </p>
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		</item>
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		<title>Mir stinkt&#8217;s. Warum ich dennoch zur Wehrpflicht-Befragung gehe.</title>
		<link>http://www.helge.at/2013/01/mir-stinkts-warum-ich-dennoch-zur-wehrpflicht-befragung-gehe/</link>
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		<pubDate>Sat, 19 Jan 2013 20:52:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helge Fahrnberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politics]]></category>
		<category><![CDATA[Sideblog]]></category>

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		<description><![CDATA[Mir stinkt Häupl und seine SPÖ, der fünf Tage vor der Wien-Wahl (über die Krone) ein Berufsheer fordert. Nicht aus Überzeugung, aus wahltaktischen Gründen. Mir stinkt die ÖVP, die daraufhin &#8211; obwohl jahrzehntelang für ein Berufsheer &#8211; reflexartig die Wehrpflicht verteidigt. Mir stinkt Rot und Schwarz, die das Thema aus ebenso fadenscheinigen Gründen im Herbst [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mir stinkt</strong> Häupl und seine SPÖ, der fünf Tage vor der Wien-Wahl (über die Krone) ein Berufsheer fordert. Nicht aus Überzeugung, aus wahltaktischen Gründen. Mir stinkt die ÖVP, die daraufhin &#8211; obwohl jahrzehntelang für ein Berufsheer &#8211; reflexartig die Wehrpflicht verteidigt.<br />
<img class="alignnone size-full wp-image-3793" style="float: right;" title="HEU-130118-003-000-m" src="http://www.helge.at/wp-content/uploads/2013/01/HEU-130118-003-000-m.jpg" alt="" width="288" height="384" /><br />
<strong>Mir stinkt</strong> Rot und Schwarz, die das Thema aus ebenso fadenscheinigen Gründen im Herbst aus dem Staub der Geschichte holen (das ist dort, wo auch Politverarschungen wie die Mehrwertsteuerhalbierung 2008 dümpeln), nur um das dominierende Thema Korruption von den Titelseiten zu kriegen. Erwin Pröll fürchtet den Verlust der Absoluten in NÖ &#8211; angesichts der Gerichtstermine von Strasser und Mensdorff und der Stimmung nach dem abgewürgten U-Ausschuss nicht ohne Grund &#8211; und alle spielen mit. Auch die SPÖ hat kein Interesse an der Aufarbeitung der Korruptionsgeschichten, in ihrem Keller liegt zumindest eine Leiche, die Inseratenaffäre. Im Grunde ist beiden Parteien völlig egal, was morgen rauskommt, sie haben bereits gewonnen: Die tagespolitische Agenda. Der Weg ist das Ziel.</p>
<p><strong>Mir stinkt</strong> die Medienlandschaft, die dieses durchsichtige Spiel willfährig mitmacht. Und der Boulevard, der wie immer dreist kampagnisiert (siehe Ausfüllhilfe am Heute-Cover von heute).</p>
<p><strong>Mir stinkt</strong> die Politik: Rot, Schwarz, Grün, Blau und die Rechtszwerge. Dafür, dass man uns wochenlang mit den dümmsten anzunehmenden Argumenten von Berufsheer und Wehrpflicht traktiert. Nazi-Zwangsdienst, länger brauchende Rettungen, Schulpflicht/Steuerpflicht/Wehrpflicht, &#8220;Hat noch keinem geschadet&#8221;, demonstrative Schneeräumungen, Zivildienst, Verlust des Tripple-A-Ratings.</p>
<p><strong>Mir stinkt</strong> die ganze Volksbefragung also, dennoch gehe ich morgen hin. Es wird kein Protestkreuzerl, dazu ist die Frage zu wichtig. </p>
<p>Es gibt viele periphere Punkte (Lebenszeit von Menschen, Zwang, Zivildienst, etc.), aber einen zentralen: <strong>Landesverteidigung</strong>. Schließlich wurde die Wehrpflicht nicht für die Altenbetreuung, den Katastrophenschutz oder das Präparieren der Streif eingeführt. Sondern weil das neutrale Österreich nach dem großen Krieg eine Armee brauchte.</p>
<p>Wie soll Landesverteidigung im 21. Jahrhundert aussehen? Wogegen muss das Land möglicherweise verteidigt werden? Und: Wogegen wahrscheinlich nicht (mehr)? Die Politik hat in diesen Punkten völlig versagt: Morgen werden nicht einmal ansatzweise Antworten am Zettel stehen. Das Bedrohungsszenario hat sich in den letzten 50 Jahren völlig gewandelt &#8211; und ist kleiner geworden. Wir brauchen eine hochprofessionelle Truppe, die den Herausforderungen von heute &#8211; <del datetime="2013-01-19T21:09:35+00:00">Cyberwar</del> <a href="http://kyrah.net/scratch/clickskrieg.png">Clickskrieg</a>, Luftraumüberwachung, friedenssichernde UN-Einsätze, ABC-Abwehr &#8211; gerecht wird und das militärische Knowhow pflegt und weiterentwickelt, damit es zur Verfügung steht, sollte sich das Bedrohungsszenario wieder verändern. Eine 35.000 Mann große Truppe, Panzerbataillone, Artillerie oder flächendeckende Präsenz braucht es dazu <strong>nicht</strong>. Eine an den Waffen &#8220;ausgebildete&#8221; männliche Bevölkerung schon gar nicht. Kurz: Das Heer, wie es heute existiert, hat ausgedient.</p>
<p>Ein Berufsheer führt nur möglicherweise zu einer zeitgemäßen, schlankeren Landesverteidigung. Ein Milizheer keinesfalls. Darum werde ich morgen für ein Berufsheer stimmen. Auch wenn&#8217;s mir stinkt.</p>
<p>PS: Eine <a href="http://www.andreaslindinger.at/?p=7536">lesenswerte Blogschau zum Thema</a> gibt&#8217;s bei Andi Lindinger.</p>
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		<title>Sharing is caring</title>
		<link>http://www.helge.at/2012/09/sharing-is-caring/</link>
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		<pubDate>Tue, 18 Sep 2012 13:07:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helge Fahrnberger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Silicon-Valley-Erfolgsmodell ist in Österreich wenig beliebt &#160; Der Shooting Star des Social Webs, Pinterest (bereits das drittgrößte Social Network der USA!) aggregiert einfach die Inhalte, die woanders im Web erstellt wurden. Falls Ihnen das bekannt vorkommt: Das machen alle großen Player so, von Facebook bis Twitter und natürlich Google. Die Inhalte des Webs werden [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h3>Das Silicon-Valley-Erfolgsmodell ist in Österreich wenig beliebt</h3>
<p>&nbsp;</p>
<div style="float:left;margin-right:12px;"><img src="http://www.helge.at/wp-content/uploads/2012/09/3181470015_3ec7e54412.jpg" alt="" title="3181470015_3ec7e54412" width="500" height="379" class="nostyle" /></div>
<p>Der Shooting Star des Social Webs, Pinterest (bereits das <a href="http://venturebeat.com/2012/04/05/pinterest-third-most-popular-social-network/">drittgrößte Social Network</a> der USA!) aggregiert einfach die Inhalte, die woanders im Web erstellt wurden. Falls Ihnen das bekannt vorkommt: Das machen alle großen Player so, von Facebook bis Twitter und natürlich Google. </p>
<p>Die Inhalte des Webs werden gecrawlt oder per „Social Sharing“ eingesammelt, ein bisschen veredelt und dann an die Werbewirtschaft verkauft, meist in Form „<a href="http://www.theawl.com/2012/08/the-pretty-new-web-and-the-future-of-native-advertising">nativer</a>“ Werbeformen, also <a href="http://adwords.google.com/">Adwords</a>, <a href="https://www.facebook.com/business/connect">Sponsored Stories</a> oder <a href="https://business.twitter.com/advertise/promoted-tweets/">Promoted Tweets</a>. Denn Display ist ja out. (Dass dabei die von Display lebenden Content-Quellen immer mehr unter Druck kommen, was die Content-for-Traffic-Symbiose gefährden könnte, ist eine andere Geschichte.) </p>
<p>Warum gibt es hierzulande (außer <a href="http://www.geizhals.at/">Geizhals</a> und den <a href="http://werbeplanung.at/news/medien/2012/04/die-neuen-angebotsportale-im-vergleich">Prospekt-Digitalisierern</a>) niemanden, der dieses Modell ausprobiert? Partyfotos, Kleinanzeigen, politische Kolumnen, lokale Nachrichten, Veranstaltungstipps, Lokalbewertungen – vieles ließe sich nutzenstiftend zusammen fassen. <a href="http://www.orf.at/">ORF ON</a> könnte beispielsweise, anstatt den Privaten Konkurrenz zu machen, auf diese verlinken, in Form Überblick gebender (<a href="http://lflux.org/">innovativer</a>?) Zusammenfassungen. </p>
<p>Natürlich kommen da jede Menge Einwände, vor allem rechtlicher Natur. Mit Kreativität (und ein bisschen Mut für notfalls gerichtliche Klärungen) ließen sich diese aber überwinden.</p>
<p><em>Meine Kolumne im aktuellen <a href="http://werbeplanung.at/news/in-eigener-sache/2012/09/update-3_2012-ist-erschienen">UPDATE-Magazin</a>. Illustration: (<a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/">cc</a>) BY NC ND <a href="http://www.flickr.com/photos/silvertje/3181470015/in/photostream/">Anne Helmond</a></em> <br /> &nbsp; </p>
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		</item>
		<item>
		<title>Microsoft&#8217;s new logo. Just sayin&#8217;.</title>
		<link>http://www.helge.at/2012/08/microsoft-new-logo-just-sayin/</link>
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		<pubDate>Thu, 23 Aug 2012 20:27:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helge Fahrnberger</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Fun]]></category>
		<category><![CDATA[Main Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160;]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.helge.at/wp-content/uploads/2012/08/MS-Logo-Excel.jpg" alt="" title="MS-Logo-Excel" width="711" height="502" class="alignnone size-full wp-image-3732" /></p>
<div style="width:1000px;">&nbsp;</div>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>How to avoid roaming costs abroad with Voice over IP</title>
		<link>http://www.helge.at/2012/08/how-to-avoid-roaming-costs-abroad-with-voice-over-ip/</link>
		<comments>http://www.helge.at/2012/08/how-to-avoid-roaming-costs-abroad-with-voice-over-ip/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 19 Aug 2012 13:54:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helge Fahrnberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[English]]></category>
		<category><![CDATA[Mobile Technologies]]></category>
		<category><![CDATA[Sideblog]]></category>
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		<description><![CDATA[I currently spend two months in Mozambique, working from here over the internet (and learning Portuguese). To be able to be productive a decent internet connection isn&#8217;t enough, I need to be able to call people in Europe, and be called &#8211; without having to worry about roaming costs (my carrier would charge €4,29 per [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.helge.at/wp-content/uploads/2012/08/acrobits-softphone.gif" alt="" title="acrobits-softphone" width="296" height="444" class="nostyle" style="float:right;" />I currently spend two months in Mozambique, working from here over the internet (and learning Portuguese). To be able to be productive a decent internet connection isn&#8217;t enough, I need to be able to call people in Europe, and be called &#8211; without having to worry about roaming costs (my carrier would charge €4,29 per minute).</p>
<p>With my setup I now can be called (almost) for free on my <strong>normal mobile number</strong>, and I can call any number in the world for just 5 to 20 cents/minute. All on my iPhone, just like at home.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>This is what you need:</h2>
<p></p>
<ol>
<li>A <strong>VoIP number from</strong> a Voice over IP (VoIP) provider. I got mine at <a href="http://www.Sipgate.at/">Sipgate.at</a> years ago. Mine starts with 0720 (<-- Austrian number range for VoIP). In Germany you can get a normal local number from the city you live in. The number itself doesn't cost anything. Incoming calls are free, for outgoing calls top up your account with, say, €20 credit.<br />&nbsp;</li>
<li>A <strong>smartphone and a VoIP app</strong>. I have an iPhone and use <a href="http://www.acrobits.cz/4/acrobits-softphone-for-iphone">Softphone by Acrobits</a> (€5,49). I also tried the (free) <a href="http://www.sipgate.de/team/apps/iphone">Sipgate app</a>, but it didn&#8217;t work well with inbound calls. (Softphone doesn&#8217;t either as it turned out but I can live with it.) Further apps that I haven&#8217;t tested include <a href="http://www.counterpath.com/bria-iphone-edition.html">Bria</a>, <a href="http://www.vnet-corp.com/iSip.htm">iSip</a> and <a href="http://www.3cx.com/products/3CXPhone-for-iPhone.html">3cx</a>. The Android world is equally rich in SIP apps.<br />&nbsp;</li>
<li>A <strong>local UMTS simcard and/or <a href="http://www.wlanmap.com/#lt=-25.96667&#038;ln=32.58333&#038;z=12&#038;t=0">WiFi access</a></strong> to the internet. (In the beginning I thought I&#8217;d be having great WiFi at home and poor, if any, UMTS on the go. The opposite is true. I am on Movitel, a brand new UMTS provider whose Vietnamese owners are <a href="http://www.telegeography.com/products/commsupdate/articles/2012/05/17/movitel-confirms-official-launch-in-105-districts/">investing</a> $400 million in infrastructure. I appear to be the one and only user of their 3G towers as access is <a href="https://twitter.com/Helge/status/231405727959359488">roaring fast</a>.) 1GB flat on (free) prepaid sims costs 600 Mts (€17), which should be more than enough for a lot of calls. (Despite common belief voice calls aren&#8217;t too bandwidth consuming.)<br />&nbsp;</li>
<li><strong>Forwarding for all calls</strong> from your usual number(s) to your new VoIP number. In my case the 0720 number range is not included within my all inclusive contract at T-Mobile Austria (a fact I luckily realized in time) so I opted for an unlimited 0720 calling package costing me €2/month flat, and then forwarded all calls to my new number.</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<h2>In plain English: </h2>
<p></p>
<p>When I want to call someone in Europe I start up my &#8220;Softphone&#8221; app and dial. The call is routed via the internet from my phone to my VoIP provider&#8217;s servers, where they are forwarded to the telephone networks, on relatively <a href="https://secure.sipgate.at/user/tarife.php">cheap tariffs</a>. Small downside: The called party will not see my mobile number on their display but the VoIP number.</p>
<p>When someone calls me on my normal Austrian number, the call is forwarded to my VoIP number. If I am online the call is routed over the internet and UMTS to my phone, my app rings. The call is free for me (besides UMTS data costs). If I am offline the call is forwarded to my Sipgate voicemail, from where I get messages by email as .wav attachment.</p>
<p>For calls within Mozambique I use my new local prepaid number. For SMS to my Austrian number (SMS cannot be forward for whatever reason) I have a second phone with me, where I put my Austrian simcard in. </p>
<p>That&#8217;s the theory. In practice when I am called while my app is running in the background (for settings see below) the calling party will hear me but I don&#8217;t hear them. I then ask then to call again immediately. The app runs now normally and I can hear calls received. (There are probably workarounds for this problem but I fail to bother. If you know any please post them as a comment!)</p>
<p>Call quality varies. It is especially good on UMTS (other side sounds like next door) but I noticed some delays and occasional short pauses via slower WiFi connections.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Tips and settings:</h2>
<p></p>
<p>You probably will have to fiddle around with your settings. Make sure your app runs in the background and is allowed to send push notifications. Also there are lots of different apps and (possibly cheaper) VoIP providers you could play around with to achieve better results (mine are satisfying yet not perfect). There might also be a similar Skype setup (Skype doesn&#8217;t work on SIP protocols but on their proprietary one).</p>
<p>Make sure to test your setup while still at home. Remember the setup works all around the world, you just need to be online. So it should work at home, too. </p>
<p>Screenshots from my Acrobits Softphone setting screens (might come helpful):</p>
<p><img src="http://www.helge.at/wp-content/uploads/2012/08/sipgate-acrobits-softphone-settings.gif" alt="" title="sipgate-acrobits-softphone-settings" width="900" height="444" class="alignnone size-full wp-image-3719" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Making and receiving calls on your notebook:</h2>
<p></p>
<p>For when I am working on my laptop I can make and receive calls over the incredibly simple (and free) <a href="http://www.tlphn.com/">Telephone app</a> for osX. My notebook and my iPhone will ring at the same time, so I can choose. This is great for calls via headset, while working. Keeps your hands free. Also a good backup should my phone be stolen. (His Noodleness beware.) The Windows and Linux world should offer similar tools.</p>
<p>PS: All this is the mobile carriers&#8217; nightmare come true, They are being reduced to mere bit pipes. No revenue besides data traffic. </p>
]]></content:encoded>
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		<title>How to tattoo your walls with great typographic artwork</title>
		<link>http://www.helge.at/2012/03/how-to-tatoo-your-walls-with-great-typographic-artwork/</link>
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		<pubDate>Sun, 11 Mar 2012 02:03:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helge Fahrnberger</dc:creator>
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		<category><![CDATA[English]]></category>
		<category><![CDATA[Fun]]></category>
		<category><![CDATA[Sideblog]]></category>

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		<description><![CDATA[This great typogram by Aaron Kuehn (cc) now decorates the wall of our new office. (Looks a lot better than on the picture, that&#8217;s just a quick iPhone photo.) Here&#8217;s a tutorial for those who want to tatoo their walls, too. Costs:]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>This great typogram by <a href="http://aarline.info/hotaar/?p=1">Aaron Kuehn</a> (<a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/">cc</a>) now decorates the wall of our new office. (Looks a lot better than on the picture, that&#8217;s just a quick iPhone photo.) Here&#8217;s a <strong>tutorial</strong> for those who want to tatoo their walls, too. </p>
<p><img src="http://www.helge.at/wp-content/uploads/2012/03/toursprung-wall.jpg" alt="" title="toursprung-wall" width="900" height="604" class="alignnone size-full wp-image-3684" /></p>
<p><strong>Costs</strong>: <10 Euros. <br />
<strong>Time</strong>: 1 day preparation, 1 day drawing.</p>
<div style="float:right;margin-right:10px;"><img src="http://www.helge.at/wp-content/uploads/2012/03/tatoo.jpg" alt="" title="tatoo" width="480" height="640" class="nostyle" /></div>
<h3>1) The Motif</h3>
<p>&nbsp;<br />
There is a lot of great artwork out there suitable for self-made wall tatoos. Many artists will be happy to allow you using it or have shared it under an open licence already. Use Google Images with b/w option or white color and size=large, along with approriate keywords (I used <a href="https://www.google.com/search?q=bicycle+typography&#038;hl=en&#038;safe=off&#038;biw=1440&#038;bih=787&#038;gbv=2&#038;tbs=ic:gray,isz:l&#038;tbm=isch&#038;source=lnt&#038;sa=X&#038;ei=5fpbT8W3E4rHswbGwdSRDA&#038;ved=0CA8QpwUoAQ">&#8220;bicycle typography&#8221;</a>). Avoid shades of grey and too thin or complex lines unless you have some kind of artistic experience.</p>
<p>Make sure to give the artist credit, on the wall and online.</p>
<h3>2) The Projection</h3>
<p>&nbsp;<br />
I first tried a beamer with a measly 800&#215;600 resolution. As soon as I was in drawing distance all lines were just pixels, with lots of anti-aliasing artefacts. I would have had to improvise a lot trying to get sharp edges, and probably have failed. </p>
<p>Someone suggested to go analogue so I <a href="https://twitter.com/#!/Helge/status/175336487016079361">asked</a> for an overhead projector on Twitter and quickly found one to lend. Lines were great but it showed other problems: Heat and a not so solid construction let the mirror shiver and slowly drop milimeter by milimeter. I had to stabilize the projector and the table it was on by putting lots of heavy stuff on it. And I had to recalibrate the image maybe 50 times. An HD beamer would have possibly been better but I didn&#8217;t try.</p>
<p>Printing the image onto transparent film was also not so easy as the laser printer refused the film (despite being laserjet film). An inkjet printer produced a decent image, yet with many stripes and weak spots on it (see image on the right!), so I had to improvise often. (A great thanks to the folks from <a href="http://www.sektor5.at/">Sektor 5</a> for their printing support!)</p>
<p>To avoid visible distortion I  to put the projector on a high position. To get the image straight I measured and marked the lower edge of both tires on the wall . </p>
<h3>3) The Drawing</h3>
<p>&nbsp;<br />
I bought ten permanent marker pens in black, different strengths. A <a href="http://www.staedtler.com/Lumocolor_permanent_universal_pen_gb">Stadtler line width M</a> proved most convenient. (One &#8220;RIM&#8221; on the very left is an F.) To my surprise one pen lasted the entire drawing, probably because I was too lazy to fill all the letters in the end (with the exception of my first letter, which I filled). And I liked it better that way.</p>
<p>For right handers it&#8217;s best to stark at the top left corner, moving down and right, as otherwise you&#8217;ll be wiping things you have drawn already with your hand.</p>
<p>The drawing took around six hours (including projector adjustments..), and preparation took its time, too.</p>
<h3>4) The Sharing</h3>
<p>&nbsp;<br />
Pictures or it didn&#8217;t happen!</p>
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		<title>Wann wurde es Headline-würdig, wenn ein Blogger den Kanzler basht?</title>
		<link>http://www.helge.at/2011/12/wann-wurde-es-headline-wuerdig-wenn-ein-blogger-den-kanzler-basht/</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Dec 2011 15:11:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helge Fahrnberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Media]]></category>
		<category><![CDATA[Politics]]></category>
		<category><![CDATA[Sideblog]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigenartig. Gestern war ich bei zwei aufeinanderfolgenden Podiumsdiskussionen des Presserats zum Thema Transparenz im Journalismus, bei der ersten im Publikum, bei der zweiten am Podium. Heute das: Ich hatte Oliver Voigt von &#8220;Österreich&#8221; aus dem Publikum (!) gefragt, ob er nicht der Meinung sei, dass sich ein mittelmäßiger Kommunalpolitiker unter anderem in seiner Zeitung zum [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Eigenartig. Gestern war ich bei zwei aufeinanderfolgenden <a href="http://www.presserat.at/show_content.php?sid=41">Podiumsdiskussionen</a> des Presserats zum Thema Transparenz im Journalismus, bei der ersten im Publikum, bei der zweiten am Podium. Heute <a href="http://derstandard.at/1322531712438/Transparenz-Diskussion-Fahrnberger-Faymann-ueber-Inserate-zum-Kanzler-gekauft">das</a>:</p>
<p><img src="http://www.helge.at/wp-content/uploads/2011/12/Standard-Online-TransDisk.jpg" alt="" title="Standard-Online-TransDisk" width="727" height="262" class="nostyle" /></p>
<p>Ich hatte Oliver Voigt von &#8220;Österreich&#8221; aus dem Publikum (!) gefragt, ob er nicht der Meinung sei, dass sich ein mittelmäßiger Kommunalpolitiker unter anderem in seiner Zeitung zum Kanzler gekauft hätte, wie böse Zungen behaupten. </p>
<p>Zumindest soweit ich mich daran erinnere &#8211; ich bin kein Politprofi, der seine Aussagen immer Wort für Wort im Griff hat. Schon gar nicht, wenn ich irgendwo im Publikum sitze.</p>
<p>Verwunderlich also, dass ein unprominenter Gast &#8211; zu Wort kamen viele bekannte Medienmenschen: Rainer, Reitan, Kalina, Brosz, Fidler, Voigt, Langenbucher, Bauer, etc &#8211; mit einer Aussage aus dem Publikum zur Titelstory wird, die dazu mit dem eigentlichen Thema nicht mehr allzu viel zu tun hat. (Ein User <a href="http://derstandard.at/plink/1322531712438?sap=2&#038;_pid=23918242#pid23918242">fragt zu Recht</a>: &#8220;Wer ist Helge Fahrnberger???&#8221;) Der hochspannende und preisgekrönte <a href="http://www.editorsweblog.org/newsrooms_and_journalism/2011/08/social_media_and_transparency_at_swedish.php">Open Newsroom</a> von <a href="http://www.norran.se/">Norran.se</a>, den Anette Novak präsentierte, kommt hingegen nur am Rande vor.</p>
<p>Und wann wurde es eigentlich Headline-würdig, wenn irgendein Blogger den Kanzler basht? Da kämen die Medien wohl nicht mit dem Schreiben nach. Kann es sein, dass hier wieder ein <a href="http://www.helge.at/2010/09/der-journalist-der-durch-mich-spricht/">Journalist durch mich spricht</a>?</p>
<p>Also liebe Löwelstraße, falls ihr mich klagen wollt und falls es daran noch Zweifel gab: Nein, ich kann den Wahrheitsbeweis, dass sich unser Bundeswerner zum Parteichef und Kanzler gekauft hätte, nicht antreten. Aber nein, ausschließen kann ich es auch nicht, immerhin <a href="http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/zapp/medien_politik_wirtschaft/oesterreich203.html">gibt</a> und <a href="http://www.helge.at/2008/06/die-spoe-ist-korrupt-bis-auf-die-knochen-unter-faymann-mehr-denn-je/">gab</a> es eine gewisse Verdachtslage.</p>
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		<title>Zu Failmann und den Faymann-Fails</title>
		<link>http://www.helge.at/2011/11/zu-failmann-und-den-faymann-fails/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Nov 2011 18:08:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helge Fahrnberger</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Politics]]></category>
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		<description><![CDATA[Eigentlich wollte ich zu Faymann und Failmann nichts schreiben, wurde eh schon alles gesagt. Aber Ö3 wollte eine Wortspende zu Faymanns falschen Facebook-Freunden: Außerdem schreit Stefan Bachleitners Kritik am Kanzlerdouble Werner Failmann nach Widerspruch. Er kritisiert das Satireprojekt (und die Reaktion der Twittersphäre darauf): Wo bleiben die Grundregeln jedes demokratischen Diskurses? (..) Wollen wir fröhlich [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich wollte ich zu Faymann und Failmann nichts schreiben, wurde eh schon alles gesagt. Aber Ö3 wollte eine Wortspende zu <a href="http://www.datum.at/artikel/faymanns-falsche-freunde/">Faymanns falschen Facebook-Freunden</a>:</p>
<p><embed src="http://www.helge.at/wp-content/plugins/nazdrave-mp3/mp3player.swf" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" flashvars="file=http://www.helge.at/wp-content/uploads/2011/11/oe3-gekaufte-fans.mp3" height="20" width="300"></p>
<p>Außerdem schreit <a href="http://www.politikon.at/2011/11/25/failmanns-fail/">Stefan Bachleitners Kritik</a> am Kanzlerdouble <a href="http://twitter.com/wernerfailmann">Werner Failmann</a> nach Widerspruch. Er kritisiert das Satireprojekt (und die Reaktion der Twittersphäre darauf):</p>
<blockquote><p>Wo bleiben die Grundregeln jedes demokratischen Diskurses? (..) Wollen wir fröhlich schunkelnd mitklatschen, wenn eine demokratische Institution unseres Landes nachhaltig beschädigt wird? </p></blockquote>
<p>Ein Kanzler, der eine <a href="http://derstandard.at/1319183611985/Bisher-99000-Euro-fuer-Internet-Kampagne-von-Faymann">6-stellige Summe</a> unseres Geldes dafür ausgibt, sich durch eine (zweite) Homepage sowie eine Smartphone-App – beides völlig ohne Erkenntnisgewinn – huldigen zu lassen, nachdem er viele Millionen Steuergelder auf fragwürdige Art und Weise dazu verwendet hat, sich <del datetime="2011-11-25T17:08:00+00:00">die Gunst von Printmedien zu kaufen</del> in Printmedien in Szene zu setzen, ein Kanzler, dessen <a href="http://www.helge.at/2008/06/die-spoe-ist-korrupt-bis-auf-die-knochen-unter-faymann-mehr-denn-je/">ganzes System auf Korruption gebaut</a> (geschrieben 2008!) ist, MUSS kritisiert werden.</p>
<p>Wenn Kritik zu Konsequenzen führt, wie sie <a href="http://derstandard.at/1319183642441/Krone-und-SPOe-Kolportiert-Christoph-Dichand-warf-Jeannee-Kolumne-aus-dem-Blatt">Michael Jeannee</a> (<a href="http://derstandard.at/1319183799171/Faymann--Facebook-Krone-Jeannee-raet-sofortige-Schliessung-des-Kanzler-Facebooks">beinahe</a>), <a href="http://kurier.at/nachrichten/4318235.php">Wolfgang Ainetter</a> und Andere, deren Fälle nicht öffentlich sind, erleiden mussten, dann ist es verständlich und begrüßenswert, wenn die Kritik anonym geführt wird. Die Gefahren für die demokratischen Institutionen gehen wohl von anderer Seite aus als von einem anonymen Satireaccount.</p>
<p>Mir tun das <a href="http://twitter.com/teamkanzler">Teamkanzler</a> und Angelika Feigl aufrichtig leid, weil sie Prügel für etwas bekommen, für das sie nichts können.</p>
<p>Doch Werner Failmann ist nur der Geist, den Werner Faymann rief.</p>
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		<title>Apps, die einsamen Inseln der Online-Welt</title>
		<link>http://www.helge.at/2011/11/apps-die-einsamen-inseln-der-online-welt/</link>
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		<pubDate>Tue, 08 Nov 2011 13:21:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helge Fahrnberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Main Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Media]]></category>
		<category><![CDATA[Mobile Technologies]]></category>
		<category><![CDATA[Social Software]]></category>
		<category><![CDATA[Technology]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf den Medientagen postulierte der Vorarlberger Medientycoon Eugen Russ den Triumph der mobilen Apps: „In zwei Jahren ist das Web ziemlich tot.“ Tatsächlich deutet einiges darauf hin: Während zur Jahrtausendwende 50% des Traffics über Browser lief, sind es heute kaum noch 20%. Und erst kürzlich kündigte Facebook eine vielversprechende Mobile API an: Dritt-Apps sollen direkt [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div style="float:left;"><img src="http://www.helge.at/wp-content/uploads/2011/11/appstore-geekpoke1.jpg" alt="" title="appstore-geekpoke" width="328" height="400" class="nostyle" /></div>
<p>Auf den Medientagen <a href="http://derstandard.at/1317018755225/Mehr-mobile-Nutzung-Eugen-A-Russ-In-zwei-Jahren-ist-das-Web-ziemlich-tot">postulierte</a> der Vorarlberger Medientycoon Eugen Russ den Triumph der mobilen Apps: „In zwei Jahren ist das Web ziemlich tot.“ Tatsächlich deutet einiges darauf hin: Während zur Jahrtausendwende 50% des Traffics über Browser lief, sind es heute <a href="http://www.wired.com/magazine/2010/08/ff_webrip/all/1">kaum noch 20%</a>. Und <a href="https://developers.facebook.com/blog/post/575/">erst kürzlich</a> kündigte Facebook eine vielversprechende Mobile API an: Dritt-Apps sollen direkt auf Funktionen der Facebook-App wie Likes oder Benachrichtigungen zugreifen können, und man wird sie direkt aus Facebook heraus aufrufen können. </p>
<p>Doch was nach einem weiteren Sargnagel für die mobile Browsernutzung aussieht, zeigt in Wahrheit die großen Schwächen der App-Welt auf, die hier nur notdürftig ausgebessert werden: Man kann nicht in sie verlinken, Suchmaschinen können sie nicht crawlen und man muss sie für jeden Handsethersteller extra entwickeln. Sie sind die einsamen Inseln der Online-Welt. </p>
<p>Als in den 90ern das Netz populär wurde, wurde es das zuerst in den abgeschlossenen Welten von AOL und Compuserve. Zu unübersichtlich und hässlich war das WWW. Als Walled Gardens waren AOL &#038; Co &#8211; wie Apps heute auch &#8211; ökonomisch leichter verwertbar. Das mobile Web ist drauf und dran, dank HTML5 die Bequemlichkeiten der App-Welt zu lernen. Wie damals könnte es die Insellösungen bald wieder auf die Ränge verweisen.</p>
<p>Auch wenn das den Medientycoons nicht schmeckt, die die App-Welt schon als Retter der Medienwelt sahen.</p>
<p><em>Meine Kolumne im aktuellen <a href="http://werbeplanung.at/news/in-eigener-sache/2011/11/update-4_2011-ist-erschienen/">UPDATE-Magazin</a>. Illustration: (<a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/">cc</a>) BY SA <a href="http://geekandpoke.typepad.com/geekandpoke/2009/05/the-last-gadget.html">Geek &#038; Poke</a></em> <br /> &nbsp; </p>
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