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Die Österreich-Werbung, die schon durch ihr Blog positiv aufgefallen ist, hat, wie ich gerade bei Karin lese, eine – Eigendefinition – Web-2.0-Plattform gelauncht: Coolaustria.com.

Coolaustria-Screenshot

Die Site ist auf den ersten Blick sauber umgesetzt und bietet einiges von dem, was seit ein paar Jahren so hip ist: Folksonomies, eine Google-Maps-Einbindung, ein Social Network, Photo Sharing und Bewertungen. UGC eben. Im Detail sind einige Schnitzer passiert (hässliche/unklare URLs, viiiel zu viel Neugier bei der Registrierung, und wie man auf die Idee kommen kann, bei einer Site mit dieser Zielsetzung einen Banner-Platz vorzusehen, erschließt sich mir sowieso nicht – eine alte Regel lautet: Don’t put ads on pages you’re selling something on), aber in Summe ist die Site recht ok.

So sie funktioniert. Das ist noch fraglich. Wieder einmal war der Gedanke “Wie schön wär’s wenn die ganze Welt bei uns..” Vater der Umsetzung. Dass für die wunderbaren Netzwerkeffekte einer großen Reisecommunity erst einmal ein persönlicher, direkter Nutzen für den einzelnen User existieren muss, wurde hier möglicherweise übersehen. Oder anders formuliert: Warum soll ich meine Reisefotos, -berichte und -bewertungen gerade auf Coolaustria veröffentlichen?

Und mir fehlt die Öffnung nach außen (zb. durch RSS-Feeds, vernünftige Permalinks, OpenID, o.ä.) und für außen (Möglichkeit der Einbindung von Inhalten von Flickr, Youtube & co, Aggregation von Blog-Posts, etc.). Walled-Gardens sind so gar nicht webzweinullig. Siehe auch meine Communiynotizen.

Ps. Falls das jemand von den Verantwortlichen liest: Wollt ihr das Projekt nicht am BarCamp im Juni vorstellen?


Wer Ende dieser Woche seine exhibitionistischen Neigungen ausleben, Montreal unsicher machen und die neueste Spielart des Flashmob ausprobieren will – auf zur Faceless Invasion: Die (zumindest) mit mexikanischen Ringermasken bekleideten Teilnehmer organisieren sich in Teams und müssen möglichst viele von 150+ Aufgaben erledigen und auf Video dokumentieren. Dafür gibt’s Punkte: Zb. 100 für das Bauen eines Kartenhauses, 1000 für Nacktbaden in öffentlichen Brunnen, 3000 wenn man sich das Faceless-Invasion-Logo tätowieren lässt. Die meisten Aufgaben sind noch geheim, die schwierigste bringt 5000 Punkte (will’s gar nicht wissen..).

Die Masken trägt man dabei aus gutem Grund. Das ganze steigt am 31.3. und dauert 12 Stunden – “taking over Montreal”. Bin sehr gespannt auf die Videos, siehe auch den Trailer. (via Wired Sex Drive)

© http://www.flickr.com/photos/heartkb/

Photo © by <3KB / Ray Zimmerman

Update: Das große Feedback in der Blogosphäre ist ausgeblieben, die Videos erinnern auch eher an Pubertätszeiten als an einen neuen Trend in der Populärkultur der Wired Generation. War wohl doch nix.

Analogik rocks.

March 14, 2007  

Werte Herrschaften von Amazon, vor Wochen hab ich mir die Debut-CD der dänischen Band Analogik bestellt, ich sitze auf Nadeln!

analogik.dk

Photo (cc) by Pollas

 

Entdeckt habe ich die schrägen Jungs im Club Rust in Kopenhagen, nach der Reboot letztes Jahr. Eindeutig das beste Konzert 2006, auch weil’s so überraschend kam. Analogik ist Balkan-Elektro-Jazz mit zerbeulten Bläsern, zerkratzten LPs, dänisch-deutsch-englischem Rap und viel Haaren im Gesicht. Schwer definierbar, einfach anhören. Und nicht vergessen, wenn die Jungs mal groß geworden sind: ihr habt hier das erste Mal von ihnen gehört ;-)

Anbei ein paar Songs von Analogik.

(more…)

Noch 94%!

February 27, 2007  

Ich beschäftige mich gerade mit Listen (ich weiß, ich habe einen eigenartigen Job..), dabei bin ich draufgekommen, dass ich 49 der 830 UNESCO-Welterbe-Orte gesehen habe, schlappe sechs Prozent. Noch viel zu tun.

Auf wieviel kommt ihr?

Spanischkurs in Granada olé

February 27, 2007  

Seit ich vor 15 Jahren das erste Mal zum Spanischlernen im Dorf Almuñécar nahe Granada war, verbindet mich eine enge Freundschaft mit Javier Torres von der Spanisch-Sprachschule IMSOL, der ich mein Spanisch zu verdanken habe. Jetzt hat IMSOL endlich eine vernünftige Website, auf die ich guten Gewissens verlinken kann:

Sprachschule IMSOL

Die Schule ist inzwischen in die Lokalhauptstadt Granada umgezogen und hat dort mitten im Zentrum eröffnet. Und Granada ist nicht irgendeine Stadt – das ist meine Traumstadt. Ein altes Gedicht sagt:

Dale limosna mujer, que no hay en la vida nada como la pena de ser ciego en Granada. – Gib ihm Almosen, Frau, denn es gibt im Leben keine größere Strafe als in Granada blind zu sein.

In dem Sinne, falls jemand auf der Suche nach einem guten Kurs in sehr netter Atmosphäre ist, kann ich IMSOL nur wärmstens empfehlen. (Doch seid gewarnt, das kann euer Leben verändern – so geschehen bei meinem alten Schulfreund Walter.. ;-)

Ich darf Freunden einen Rabatt von 20% vermitteln – einfach Mail schicken oder Kommentar hinterlassen, dann stelle ich den Kontakt her. (Nur der Vollständigkeit halber: Habe selbst kein kommerzielles Interesse an der Sache.)

PS. Wichtiger Nachsatz für Blogger und die, die es werden wollen: Die Schule hat gratis WLAN a.k.a WiFi und auch ein paar PCs zur freien Nutzung.

Johann Strauß 2.0

January 27, 2007  

Mitten in einer Diskussion über die kulturelle Kolonisation Afrikas spaziert Petit an unserem Tisch vorbei, den Donauwalzer pfeifend. Ich, als einziger Oesterreicher am Tisch, stolz: “C’est quelle melodie ça?” Petit: “C’est la sonnerie du portable de ma maman.”

In Kumasi faehrt ein Zug

January 22, 2007  

In Kumasi ist Markt. Nicht irgendeiner, ein grosser. Angeblich der groesste. In Westafrika. Da faehrt ein Zug. Mittendurch.

Peter (his take) und ich mussten in der Lok mitfahren. Als Strafe fuer unerlaubtes Fotografieren von Eigentum der Ghana Railway Corporation.

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Leider nicht zu erkennen: Auf seinem Shirt steht “Oracle World 1999”.

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Das Horn war seehr laut.

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Schienensuchbild.

Erinnerungen an ein Hotel

January 22, 2007  

(Ein verspaeter Bericht aus Lomé – wir sind mittlerweile in Ouaga.) Ende der 70er Jahre war ich mit meiner Familie in einem für mich als Kind ziemlich beeindruckenden Hotel in Lomé, Togo. Alles war rund und bunt. Auf einer Fahrt mit einem Prof der Architekturuni Lomé zu für Osafa geeigneten Bauprojekten hab ich’s dann wiederentdeckt, das Hotel de la Paix – in voller Pracht und verfallendem Charme.

Seit den politischen Unruhen vor ein paar Jahren ist es geschlossen und wartet auf einen Prinz, der es wachküsst. Vielleicht fasst sich ja Touristiker Peter ein Herz und leiht sich irgendwo ein paar Millionen aus..? Siehe auch sein Hotel zum verlassenen Frieden.

hotel de la paix

(more…)

Not getting bored in Africa

January 19, 2007  

As some of the ones who stayed at home start to ask questions when we’ll show up in Ouagadougou and – looking at the pictures here and on Peter’s blog – probably wonder if we’re on a holiday trip, a short update on what we’ve achieved so far:

Both at the University of Architecture (EAMAU) in Lomé, Togo and the Dept. of Building Technology of the Kwame Nkrumah University in Kumasi, Ghana we were warmly welcomed and met local academics who not only gave positive feedback to Osafa.org but are also very much committed to the promotion of sustainable architecture and the use of local materials. In both towns we were shown some interesting building projects that will fit well into the Osafa project database.

In Kumasi we had a very interesting conversation about the impact of official building codes that often disallow the use of local materials and techniques (at least for administation buildings). They were pleased to hear about Cameron Sinclair’s upcoming Open Architecture Network that will hopefully foster the discourse about national building codes in Africa. (Cameron, if you stumble accross this, drop a comment please! I’ll pass on the respective contacts to you by email.)

In Lomé we also met with the director of CCL (Cente de Construction et du Logement) that was founded by the UN and is now financed by the Togolese gov’t, where construction workers are being educated in the production of stabilised earth bricks (red earth plus 14% cement) and subsequent building techniques. (A contact that will especially interest Thomas Granier from La Voûte Nubienne.)

In Accra we had something like a blogger meeting with the bright folks of ghanathink.org, a think tank of ghanaians in diaspora, with a close focus on ICT. They are able to help us to “wikify” (=train) local architecture students who then in return can start to document construction projects for Osafa.

Tomorrow we’ll head on to Ouaga (in a 24h bus ride..) where a lot of Laafi– and Osafa-related work is waiting for us.

Hotels und Fußbälle

January 16, 2007  

Peter ist wieder mal viel blogfleißiger als ich, darum hier nur ein paar Links aus Afrique:

Common misspellings: Farnberger, Fahrenberger, Farenberger, Fahnberger, Fahrnleitner, Fahrngruber, Fahrnberg.
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