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	<title>Helge's Blog &#187; Sideblog</title>
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	<description>Helge Fahrnberger's rants and raves on social software, life, and everything</description>
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		<title>Wann wurde es Headline-würdig, wenn ein Blogger den Kanzler basht?</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Dec 2011 15:11:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helge Fahrnberger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eigenartig. Gestern war ich bei zwei aufeinanderfolgenden Podiumsdiskussionen des Presserats zum Thema Transparenz im Journalismus, bei der ersten im Publikum, bei der zweiten am Podium. Heute das: Ich hatte Oliver Voigt von &#8220;Österreich&#8221; aus dem Publikum (!) gefragt, ob er nicht der Meinung sei, dass sich ein mittelmäßiger Kommunalpolitiker unter anderem in seiner Zeitung zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigenartig. Gestern war ich bei zwei aufeinanderfolgenden <a href="http://www.presserat.at/show_content.php?sid=41">Podiumsdiskussionen</a> des Presserats zum Thema Transparenz im Journalismus, bei der ersten im Publikum, bei der zweiten am Podium. Heute <a href="http://derstandard.at/1322531712438/Transparenz-Diskussion-Fahrnberger-Faymann-ueber-Inserate-zum-Kanzler-gekauft">das</a>:</p>
<p><img src="http://www.helge.at/wp-content/uploads/2011/12/Standard-Online-TransDisk.jpg" alt="" title="Standard-Online-TransDisk" width="727" height="262" class="nostyle" /></p>
<p>Ich hatte Oliver Voigt von &#8220;Österreich&#8221; aus dem Publikum (!) gefragt, ob er nicht der Meinung sei, dass sich ein mittelmäßiger Kommunalpolitiker unter anderem in seiner Zeitung zum Kanzler gekauft hätte, wie böse Zungen behaupten. </p>
<p>Zumindest soweit ich mich daran erinnere &#8211; ich bin kein Politprofi, der seine Aussagen immer Wort für Wort im Griff hat. Schon gar nicht, wenn ich irgendwo im Publikum sitze.</p>
<p>Verwunderlich also, dass ein unprominenter Gast &#8211; zu Wort kamen viele bekannte Medienmenschen: Rainer, Reitan, Kalina, Brosz, Fidler, Voigt, Langenbucher, Bauer, etc &#8211; mit einer Aussage aus dem Publikum zur Titelstory wird, die dazu mit dem eigentlichen Thema nicht mehr allzu viel zu tun hat. (Ein User <a href="http://derstandard.at/plink/1322531712438?sap=2&#038;_pid=23918242#pid23918242">fragt zu Recht</a>: &#8220;Wer ist Helge Fahrnberger???&#8221;) Der hochspannende und preisgekrönte <a href="http://www.editorsweblog.org/newsrooms_and_journalism/2011/08/social_media_and_transparency_at_swedish.php">Open Newsroom</a> von <a href="http://www.norran.se/">Norran.se</a>, den Anette Novak präsentierte, kommt hingegen nur am Rande vor.</p>
<p>Und wann wurde es eigentlich Headline-würdig, wenn irgendein Blogger den Kanzler basht? Da kämen die Medien wohl nicht mit dem Schreiben nach. Kann es sein, dass hier wieder ein <a href="http://www.helge.at/2010/09/der-journalist-der-durch-mich-spricht/">Journalist durch mich spricht</a>?</p>
<p>Also liebe Löwelstraße, falls ihr mich klagen wollt und falls es daran noch Zweifel gab: Nein, ich kann den Wahrheitsbeweis, dass sich unser Bundeswerner zum Parteichef und Kanzler gekauft hätte, nicht antreten. Aber nein, ausschließen kann ich es auch nicht, immerhin <a href="http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/zapp/medien_politik_wirtschaft/oesterreich203.html">gibt</a> und <a href="http://www.helge.at/2008/06/die-spoe-ist-korrupt-bis-auf-die-knochen-unter-faymann-mehr-denn-je/">gab</a> es eine gewisse Verdachtslage.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Zu Failmann und den Faymann-Fails</title>
		<link>http://www.helge.at/2011/11/zu-failmann-und-den-faymann-fails/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Nov 2011 18:08:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helge Fahrnberger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eigentlich wollte ich zu Faymann und Failmann nichts schreiben, wurde eh schon alles gesagt. Aber Ö3 wollte eine Wortspende zu Faymanns falschen Facebook-Freunden: Außerdem schreit Stefan Bachleitners Kritik am Kanzlerdouble Werner Failmann nach Widerspruch. Er kritisiert das Satireprojekt (und die Reaktion der Twittersphäre darauf): Wo bleiben die Grundregeln jedes demokratischen Diskurses? (..) Wollen wir fröhlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich wollte ich zu Faymann und Failmann nichts schreiben, wurde eh schon alles gesagt. Aber Ö3 wollte eine Wortspende zu <a href="http://www.datum.at/artikel/faymanns-falsche-freunde/">Faymanns falschen Facebook-Freunden</a>:</p>
<p><embed src="http://www.helge.at/wp-content/plugins/nazdrave-mp3/mp3player.swf" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" flashvars="file=http://www.helge.at/wp-content/uploads/2011/11/oe3-gekaufte-fans.mp3" height="20" width="300"></p>
<p>Außerdem schreit <a href="http://www.politikon.at/2011/11/25/failmanns-fail/">Stefan Bachleitners Kritik</a> am Kanzlerdouble <a href="http://twitter.com/wernerfailmann">Werner Failmann</a> nach Widerspruch. Er kritisiert das Satireprojekt (und die Reaktion der Twittersphäre darauf):</p>
<blockquote><p>Wo bleiben die Grundregeln jedes demokratischen Diskurses? (..) Wollen wir fröhlich schunkelnd mitklatschen, wenn eine demokratische Institution unseres Landes nachhaltig beschädigt wird? </p></blockquote>
<p>Ein Kanzler, der eine <a href="http://derstandard.at/1319183611985/Bisher-99000-Euro-fuer-Internet-Kampagne-von-Faymann">6-stellige Summe</a> unseres Geldes dafür ausgibt, sich durch eine (zweite) Homepage sowie eine Smartphone-App – beides völlig ohne Erkenntnisgewinn – huldigen zu lassen, nachdem er viele Millionen Steuergelder auf fragwürdige Art und Weise dazu verwendet hat, sich <del datetime="2011-11-25T17:08:00+00:00">die Gunst von Printmedien zu kaufen</del> in Printmedien in Szene zu setzen, ein Kanzler, dessen <a href="http://www.helge.at/2008/06/die-spoe-ist-korrupt-bis-auf-die-knochen-unter-faymann-mehr-denn-je/">ganzes System auf Korruption gebaut</a> (geschrieben 2008!) ist, MUSS kritisiert werden.</p>
<p>Wenn Kritik zu Konsequenzen führt, wie sie <a href="http://derstandard.at/1319183642441/Krone-und-SPOe-Kolportiert-Christoph-Dichand-warf-Jeannee-Kolumne-aus-dem-Blatt">Michael Jeannee</a> (<a href="http://derstandard.at/1319183799171/Faymann--Facebook-Krone-Jeannee-raet-sofortige-Schliessung-des-Kanzler-Facebooks">beinahe</a>), <a href="http://kurier.at/nachrichten/4318235.php">Wolfgang Ainetter</a> und Andere, deren Fälle nicht öffentlich sind, erleiden mussten, dann ist es verständlich und begrüßenswert, wenn die Kritik anonym geführt wird. Die Gefahren für die demokratischen Institutionen gehen wohl von anderer Seite aus als von einem anonymen Satireaccount.</p>
<p>Mir tun das <a href="http://twitter.com/teamkanzler">Teamkanzler</a> und Angelika Feigl aufrichtig leid, weil sie Prügel für etwas bekommen, für das sie nichts können.</p>
<p>Doch Werner Failmann ist nur der Geist, den Werner Faymann rief.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Basecamp sucks. Basecamp is great. Both is true. (The latter more.)</title>
		<link>http://www.helge.at/2011/06/basecamp-sucks-basecamp-is-great-both-is-true-the-latter-more/</link>
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		<pubDate>Wed, 29 Jun 2011 18:56:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helge Fahrnberger</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Sideblog]]></category>
		<category><![CDATA[Social Software]]></category>
		<category><![CDATA[Technology]]></category>
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		<description><![CDATA[At my company we use Basecamp every day for project management (also with our customers involved) and for internal time tracking. Today a link to a survey popped up asking for feedback on how to improve Basecamp. A chance to improve a great product we use so many hours every day. Therefor I care. Basecamp [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>At <a href="http://www.toursprung.com/">my company</a> we use <a href="http://basecamphq.com/">Basecamp</a> every day for project management (also with our customers involved) and for internal time tracking. </p>
<p><img src="http://www.helge.at/wp-content/uploads/2011/06/basecamplogo1.png" alt="" title="basecamplogo" width="250" height="147" class="nostyle" style="float:right; margin-left: 10px;" /><br />
Today a link to a survey popped up asking for feedback on how to improve Basecamp. A chance to improve a great product we use so many hours every day. Therefor I care. Basecamp is better than every other project management tool I have seen and tested, yet it sucks in some important aspects. Here&#8217;s the feedback I gave:<br />&nbsp;</p>
<h2>What do you like least about Basecamp? What are we completely missing?</h2>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>1. No Meta Data for To Do&#8217;s</strong></p>
<p>We have to write names and dates (!!) into the text field for to do&#8217;s in order to later know who to ask and how old an item is. You don&#8217;t have to clutter your interface with meta data &#8211; a simple tool tip would be enough.</p>
<p><img src="http://www.helge.at/wp-content/uploads/2011/06/basecamp-ToDoS.gif" alt="" title="basecamp-ToDoS" width="687" height="110" /></p>
<p><strong>2. Drowning in Emails</strong></p>
<p>People from different companies will cc entire companies when they don&#8217;t know whom to contact. In consequence entire conversations often spam many people. A real problem!</p>
<p>Ways to deal with that:</p>
<ol>
<li>Promote the function field in profiles (and display those functions). When I add new people from other companies as admin I often don&#8217;t know their function. Make it clear to them when they sign up that the function field matters.
</li>
<li>Make it easy to <strong>unsubscribe</strong> oneself or other people <strong>from</strong> conversations. People often refrain from answering as they see that answer would go to too many people, yet they can&#8217;t influence the recipient list. (With email they can!)
</li>
<li>Equally: Make it easy to <strong>subscribe</strong> oneself or other people <strong>to</strong> conversations! People now cc everybody as there&#8217;s no way to later change the recipients.
</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>4. Weak Findability</strong></p>
<p>Basecamp feels like an obscure data dump. You know you saw that file or information somewhere, yet where? Fulltext search is slow, well hidden and doesn&#8217;t give very good results. And there are too many places where one can post something. </p>
<p><img src="http://www.helge.at/wp-content/uploads/2011/06/basecamp-search1.gif" alt="" title="basecamp-search" width="774" height="129" /></p>
<p><strong>5. The Dashboard Sucks</strong></p>
<p><img src="http://www.helge.at/wp-content/uploads/2011/06/basecamp-dashboard.gif" alt="" title="basecamp-dashboard" width="400" height="437" /></p>
<ul>
<li>Since the calendar was added the things that matter to me (and milestones don&#8217;t!) are 900px (!!) down from the top.
</li>
<li>The project list in the sidebar is unusable due to its size and structure. Right now I see 19 active projects listed under 15 companies. Makes 34 lines with no apparent structure.
</li>
<li>Fulltext search box should be on dashboard. (Where else!?)
</li>
<li>Add ALL projects to my dashboard, not just those that belong to my company. Currently I have to check my dashboard plus 4 projects &#8220;owned&#8221; by other companies.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>6. Contact Information Missing</strong></p>
<p>I regularly want to contact someone whose name I see (eg. on overview page), yet I can&#8217;t click their name to get a telephone number or something. I have to hunt that information down. Think hypertext please!<br />&nbsp;</p>
<p><strong>7. Time Tracking is only almost great</strong></p>
<p>Time tracking is simple and can be attached to To Do&#8217;s. That&#8217;s great and the main reason we chose Basecamp. Yet if a project is owned by another company we can&#8217;t use it for time tracking (although we have a plan that includes time tracking). We have to replicate the project and its To Do&#8217;s, that&#8217;s crazy.<br />&nbsp;</p>
<h2>What are we doing well with Basecamp, but could improve on?</h2>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ease of use</strong>. Basecamp is easy to use, yet could be so much easier.</p>
<ul>
<li>Let us remove unused tabs. We use Calendar/Milestones in only 2 projects out of 21, and Writeboard only in 1. Why do I have to explain customers what those are and why they don&#8217;t need to care?
</li>
<li>Files: That&#8217;s ok as a meta view, a quick way to find attachments &#8211; but why does it need to be a stand-alone-feature? An own tab? I can&#8217;t send you a file without sending you an email &#8211; why can I upload a file without a message or note on Basecamp? Makes too many places where one will have to look.
</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>If you integrate Files with Messages plus Notes with Messages (attached to To Do&#8217;s) that will boil down Basecamp to one single news feed. You could even easily merge the messages list with the overview list. See? Same functionality, yet half as complex.</p>
<p><img src="http://www.helge.at/wp-content/uploads/2011/06/basecamp-features2.gif" alt="" title="basecamp-features" width="887" height="115" /><br />&nbsp;</p>
<h2>Is there anything else you&#8217;d like to share?</h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>Basecamp is great. Really. But it sucks at most astonishing places. </p>
<p>I could rant about the poor integration with Highrise (which we also use) and many features that may be missing. But I don&#8217;t. <strong>Please don&#8217;t add new features.</strong> Just don&#8217;t. Simply streamline what you have. Not feature-wise, but process-wise. Think like someone with many lively projects and then start to remove those daily nuisances, make stuff easier to find, people easier to get in touch with and projects easier to get an overview of.</p>
<p>Thanks for making it easier to make our job every day. (You already do.)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wenn sich der Medienrat mal kurz nicht tot stellt</title>
		<link>http://www.helge.at/2010/11/wenn-sich-der-medienrat-mal-kurz-nicht-tot-stellt/</link>
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		<pubDate>Thu, 11 Nov 2010 21:11:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helge Fahrnberger</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Politics]]></category>
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		<description><![CDATA[Am 19. Oktober waren mein Kobuk-Co-Autor Hans Kirchmeyr und ich im Besprechungszimmer des Dekans des Juridicums geladen, um gegenüber dem Österreichischen Medienrat eine Beschwerde zu rechtfertigen, die Hans eingebracht hatte. Sie betraf die schamlose Verletzung der Persönlichkeitsrechte eines Mordopfers durch &#8220;Österreich&#8221; letzten Sommer. Der Anlass war eher wahllos aus den Unmengen der auf Kobuk dokumentieren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 19. Oktober waren mein <a href="http://www.kobuk.at/">Kobuk</a>-Co-Autor Hans Kirchmeyr und ich im Besprechungszimmer des Dekans des Juridicums geladen, um gegenüber dem <a href="http://www.medienrat.at/">Österreichischen Medienrat</a> eine Beschwerde zu rechtfertigen, die Hans eingebracht hatte. Sie betraf die schamlose <a href="http://www.kobuk.at/2010/07/die-kaputte-welt-von-oesterreich/">Verletzung der Persönlichkeitsrechte</a> eines Mordopfers durch &#8220;Österreich&#8221; letzten Sommer. Der Anlass war eher wahllos aus den Unmengen der auf Kobuk dokumentieren journalistischen Fehler gewählt, es ging mehr darum, zu prüfen, ob dieser Medienrat überhaupt existiert oder sich tot stellt. </p>
<div style="float:right !important;margin-left:5px;"><img src="http://www.helge.at/wp-content/uploads/2010/11/medienrat.jpg" alt="" title="medienrat" width="450" height="303" class="alignnone size-full wp-image-3170" /></div>
<p>So saßen wir also im Zimmer des prominenten Verfassungsjuristen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Heinz_Mayer">Heinz Mayer</a>, der beim Medienrat den Vorsitz gibt, zusammen mit vier weiteren Ratsmitgliedern. Man hatte uns kulanterweise eingeladen, schließlich besaßen wir ja mangels Verwandtschaft zum Opfer keine Parteienstellung. Und selbst wenn, kostet doch eine Anrufung €700. Da saßen durchwegs honorige Damen und Herren, dennoch merklich ungeübt in der Sache. Einige Zeit wurde ziellos über den Fall diskutiert und es war schnell klar: Hier existiert weder ein definierter Ablauf noch ein Ethikkodex (wie <a href="http://www.presserat.info/inhalt/der-pressekodex/einfuehrung.html">der des dt. Presserats</a>), nach dem man urteilen könnte. Zitat: Kodices gibt es viele, wir picken uns jeweils einen heraus, der gerade passt.</p>
<p>Nicht dass der Eindruck entsteht, der Medienrat hätte sich gerade erst gegründet &#8211; es gibt ihn schon seit 1,5 Jahren. Das erste Jahr seines Bestehens war jedenfalls <a href="http://blog.lehofer.at/2010/05/guat-is-gangen-nix-is-gschehn-zum.html">nicht durch Aktivität</a> geprägt. Die Website besteht beispielsweise aus.. einer einzigen einsamen Grafik. </p>
<p>Lustig auch die Legitimierung: Auch wenn der Ö. Journalistenclub, der viele Mitglieder hat, Geburtshelfer des Medienrats war, gibt es doch keine formale Beziehung. Die Legitimität des Medienrats entspringt.. seinen sieben &#8211; honorigen &#8211; Mitgliedern.</p>
<p>Heute dann die <a href="http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20101111_OTS0241/medienrat-verurteilt-berichterstattung-von-oesterreich-zum-mordfall-stefanie-p">OTS-Aussendung</a>: Der Medienrat hat sich tatsächlich dazu durchgerungen, &#8220;Österreich&#8221; auf Initiative von Kobuk <a href="http://www.kobuk.at/2010/11/kobuk-erwirkt-verurteilung-oesterreichs-durch-medienrat/">zu verurteilen</a> (die &#8220;zwei aufmerksamen Medienbeobachter&#8221; sind dann wohl wir). Nicht dass das jetzt irgendwelche Konsequenzen hätte, wie in Deutschland, wo das gerügte Medium die Rüge abdrucken muss. Hierzulande passiert einfach &#8211; nichts.</p>
<p>Aber ich fürchte fast, es ist eh die erste und letzte Verurteilung. Unzählige Fälle von <a href="http://www.kobuk.at/2010/05/heute-zeigt-das-gesicht-eines-verurteilten/">Verletzungen</a> <a href="http://www.kobuk.at/2010/06/persoenlichkeitsschutz-mit-wackelkontakt/">von</a> <a href="http://www.kobuk.at/2010/06/vorarlberg-online-stellt-junge-verkaeuferin-an-den-pranger/">Persönlichkeitsrechten</a>, von <a href="http://www.kobuk.at/2010/05/heute-behauptet-steuern-steigen-nur-bei-uns-falsch/">fahrlässiger</a> oder auch <a href="http://www.kobuk.at/2010/04/geschenk-und-kredit-sind-gar-leicht-zu-verwechseln/">mutmaßlich</a> <a href="http://www.kobuk.at/2010/05/implosion-einer-krone-titelstory/">mutwilliger</a> <a href="http://www.kobuk.at/2010/04/wieviele-fehler-passen-in-eine-titelgeschichte-von-heute/">Falschinformation</a> blieben auch in der Vergangenheit genauso unbehandelt wie <a href="http://www.kobuk.at/2010/11/tirol-redaktionelle-berichterstattung-wie-vereinbart/">Scheckbuchjournalismus</a> der schlimmsten Sorte. Das bei seiner Gründung durch den Präsidenten des Journalistenclubs, Fred Thurnheim, vollmundig formulierte Ziel:</p>
<blockquote><p>Der Medienrat (..) funktioniert ab dem heutigen Tag und daher ist eine Verschärfung des Mediengesetzes, wie es die Justizministerin andenkt, nicht mehr notwendig. Wir können, und wir sind in der Lage, die österreichische Medienlandschaft selbständig zu kontrollieren und auch entsprechend zu organisieren, was die Ethik des Journalismus betrifft.</p></blockquote>
<p>Danach zu urteilen: Eindeutig <strong>kolossal gescheitert</strong>. Wobei, dazu fragt sich Heinz Mayer in der Antrittspressekonferenz (ab Minute 23:30):</p>
<blockquote><p>Ich frag mich, was heißt &#8220;scheitern&#8221;? Wenn wir nicht angerufen werden, weil&#8217;s keine Notwendigkeit gibt, dann sind wir nicht gescheitert, sondern dann haben wir maximalen Erfolg erreicht. </p></blockquote>
<p>Praktisch, dass den Medienrat niemand kennt, Anrufungen was kosten und nur direkt Betroffenen zur Verfügung stehen. Hauptsache ist: <strong>Maximalen Erfolg erreicht</strong> (bei minimalem Aufwand). </p>
<p>Und, wie gut, eine Verschärfung des Mediengesetzes hat&#8217;s auch nicht gegeben. </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Integration, um die es geht, hat mit Ausländern nichts zu tun</title>
		<link>http://www.helge.at/2010/10/die-integration-um-die-es-geht-hat-mit-auslaendern-nichts-zu-tun/</link>
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		<pubDate>Sun, 17 Oct 2010 22:15:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helge Fahrnberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politics]]></category>
		<category><![CDATA[Sideblog]]></category>

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		<description><![CDATA[26% der Stimmen für eine Blut-und-Boden-Partei, Risse durch die Gesellschaft entlang der Thesen eines Thilo Sarrazin, in der österreichischen Regierung eine Eiserne Lady, die sich durch Inhaftierung und Abschiebung von Zuwandererfamilien profiliert. Integration, das große Thema. Doch wessen Integration? Alle scheinen sich einig, dass die Wahlerfolge der Rechten mit dem Ausländerthema nicht viel zu tun [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>26% der Stimmen für eine <a href="http://www.helge.at/2010/08/reines-wiener-blut/">Blut-und-Boden</a>-Partei, Risse durch die Gesellschaft entlang der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Deutschland_schafft_sich_ab">Thesen</a> eines Thilo Sarrazin, in der österreichischen Regierung eine Eiserne Lady, die sich durch Inhaftierung und <a href="http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/600553/index.do">Abschiebung</a> von Zuwandererfamilien profiliert. </p>
<p><img src="http://www.helge.at/wp-content/uploads/2010/10/kolaric.jpg" alt="" title="kolaric" width="216" height="320" class="nostyle" style="float:right;" />Integration, das große Thema. Doch wessen Integration?</p>
<p>Alle scheinen sich einig, dass die Wahlerfolge der Rechten mit dem Ausländerthema nicht viel zu tun hätten, das wären hauptsächlich Proteststimmen. Ich glaube das nicht.  </p>
<p>Ich glaube, es geht um die Fragen &#8220;Wer kriegt wieviel und warum?&#8221;, &#8220;Warum der und nicht ich?&#8221;, darum, was Gesellschaft ausmacht, wer Gesellschaft ausmacht (und wer sich das ausmacht), um <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ubuntu_(Philosophie)">Ubuntu</a>, Solidarität und Neid. Ein diffuses Gefühl der Ungerechtigkeit und Hilflosigkeit vermischt sich mit der Frage nach der Abgrenzung als Gruppe: Wer ist drin und wer ist draußen? Wer darf bleiben, wer wird abgeschoben?</p>
<p>Wir sind evolutionär darauf konditioniert, den Mitgliedern unserer Gruppe gegenüber solidarisch zu sein. Die Funktion dazu heißt <a href="http://www.youtube.com/watch?v=l7AWnfFRc7g">Empathie</a>. Die Sippe überlebt, wenn sie zusammenhält. Aus Sippen wurden Dörfer und Städte, später Religionsgruppen und Staaten. Immer wieder haben unsere Vorfahren die Frage nach der &#8220;Gruppe&#8221; neu definiert und sich dabei mit vorigen Generationen überworfen. Mit der sprachlichen Bereinigung des europäischen Potpourris an Dialekten in Folge des Buchdrucks wuchs die Rolle der gemeinsamen Sprache, aus der die Nationalstaaten entstanden. </p>
<p>Maria, die Hausruckviertler Milchbäurin, wurde zur Katholikin, dann zur Deutschösterreicherin, später zur Deutschen, dann zur Österreicherin. Und zuletzt zur Europäerin. (Oder eben auch nicht, sie wurde stattdessen Innenministerin.)</p>
<p>Apartheid, Holocaust, das indische Kastensystem, die Sarkozy&#8217;sche Roma-Vertreibung  oder das Asylwerberheim auf der Kärntner Saualpe sind genauso Symptome dieser Abgrenzung wie das Konzept &#8220;Staatsbürgerschaft&#8221; oder die selbstverständliche finanzielle Unterstützung naher Verwandter. Die Hilfe untereinander lebt von der Abgrenzung.</p>
<p>Wir haben uns in den letzten Jahrzehnten mehrheitlich auf eine eher internationale Auslegung von Solidarität geeinigt: Es besteht kein Zweifel mehr, dass uns Flutkatastrophen in Pakistan und Bankenpleiten in Griechenland etwas angehen, dass Europa Einwanderung aushält und braucht und politische und auch wirtschaftliche Flüchtlinge wiederum uns brauchen. Es besteht kein Zweifel mehr, dass die Mehrsprachigkeit der Migranten ein kultureller Mehrwert für alle sein kann, wenn wir sie ins Bildungssystem integrieren. Es besteht kein Zweifel mehr, dass wir keine monokulturelle Gesellschaft sind oder jemals waren.</p>
<p>Es besteht kein Zweifel? Vielleicht nicht bei uns in Boboville, aber im Gemeindebau in Simmering (stärkste Partei: FPÖ) und in der Muthgasse fühlen das viele anders. Und fühlen sich demokratisch ausgehebelt (&#8220;Ausgrenzung&#8221;) und moralisch niedergebügelt (&#8220;Political Correctness&#8221;, von ihren geistigen Vorgängern &#8220;Umerziehung&#8221; genannt.) Die Frage nach der Abgrenzung als Gruppe hat die gesellschaftliche Elite tatsächlich alleine verhandelt und viele Menschen weit im 20. Jahrhundert zurückgelassen. </p>
<p><strong><em>Das</em></strong> ist die Integration, um die es geht. Die Integration dieser Menschen, die wir zurückgelassen haben, in einen gesellschaftlichen Konsens, mit wem wir solidarisch sein wollen. Wie integrieren wir 26% FPÖ-Wähler (und vielleicht nochmals so viele in den anderen Parteien) in einen solchen gesellschaftlichen Konsens? </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Ich wähle heute nicht Grün, weil..</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Oct 2010 06:32:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helge Fahrnberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politics]]></category>
		<category><![CDATA[Sideblog]]></category>

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		<description><![CDATA[..eben zwei achtjährige Zwillinge zuerst inhaftiert und dann ohne ihre Mutter in den Kosovo abgeschoben wurden, und die Grünen die Einzigen sind, die glaubwürdig dagegen auftreten. Das macht mich wütend, und dennoch entscheide ich anders. Ich wähle die Grünen auch nicht, weil Maria Vassilakou in den TV-Diskussionen so gut war oder aus sonstigen &#8220;medialen&#8221; Gründen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>..eben zwei achtjährige Zwillinge zuerst inhaftiert und dann ohne ihre Mutter in den Kosovo <a href="http://ichmachpolitik.at/questions/877">abgeschoben</a> wurden, und die Grünen die Einzigen sind, die glaubwürdig dagegen auftreten. Das macht mich wütend, und dennoch entscheide ich anders. Ich wähle die Grünen auch nicht, weil Maria Vassilakou in den TV-Diskussionen so gut war oder aus sonstigen &#8220;medialen&#8221; Gründen.</p>
<p>Ich wähle diejenigen Kandidaten, denen ich glaube, dass sie in den nächsten Jahren Wien verändern: Abkehr von fossiler Energie, Rückeroberung des öffentlichen Raumes vom Blech, vernünftige Bildungspolitik inklusive Nutzung der Mehrsprachigkeit von Kindern anderer Muttersprache, Ausbau des öffentlichen Verkehrs (vor allem des Straßenbahnnetzes), Ausbau von Partizipationsmöglichkeiten.</p>
<p><img src="http://www.helge.at/wp-content/uploads/2010/10/waehlegruen.gif" alt="" title="waehlegruen" width="300" height="293" class="nostyle" style="float:right;" /><strong>Die SPÖ</strong> wähle ich nicht, weil <a href="http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/600796/index.do?_vl_backlink=/home/index.do">absolute</a> <a href="http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/politik/wienwahl/2502337/system-haeupl.story">Mehrheiten</a> <a href="http://www.profil.at/articles/1030/560/274406/wien-wahl-rund-15-millionen-gemeinde-wien-zeitungen">absolut</a> <a href="http://www.profil.at/articles/1034/560/276383/genossenschaftswesen-wie-gemeinde-wien-spoe-wien">korrumpieren</a>.  Außerdem scheint sie mir zu träge, um wichtige Reformen umzusetzen.  </p>
<p><strong>Die ÖVP</strong> wähle ich nicht, weil nicht einmal klar ist, wofür sie steht. Jedenfalls nicht für eine Trendwende in Energie- und Verkehrspolitik. Ihre letzte Regierungsbeteiligung ist ohne erkennbare Erfolge zu Ende gegangen. Gut, sie haben inzwischen die 24h-Ubahn-erkämpft, aber ansonsten besteht ihre Verkehrspolitik mehr aus Autolobbyismus à la <a href="http://josefstadt.oevp.at/19943/?MP=61-4401">Entfernung von Fahrradbügeln</a>. Abgesehen davon ist die Partei einer Fekter für mich so wählbar wie die Partei eines Strache.</p>
<p>Darum wähle ich <strong>Grün</strong>. Die Grünen haben nicht nur in den mir wichtigen Themen die besseren Konzepte, sie haben auch &#8211; trotz Oppositionsrolle und trotz vielzitiertem &#8220;Chaos&#8221; &#8211; in der Vergangenheit gezeigt, dass sie konkrete Projekte verwirklichen können: Seit 2001 haben sie der SPÖ 55 <a href="http://wien.gruene.at/wirgestaltenwien/erfolge">konkrete</a> Rot-Grüne Projekte abgetrotzt, darunter Citybike, Wientalhighway, Biomassekraftwerk und Okto. Für die nächsten Jahre sind <a href="http://wien.gruene.at/wirgestaltenwien/">23 weitere Projekte</a> (anschauen!) geplant. Auch Bezirksprojekte wie die <a href="http://derstandard.at/1284594533893/Wien-Verkehr-Gruene-wollen-autofreie-Josefstaedter-Strasse">Fuzo Josefstädterstraße</a> überzeugen mich.</p>
<p>Auch andere denken ähnlich: <a href="http://digiom.wordpress.com/2010/10/05/wien-wahl-what-would-x-do/">Jana Herwig</a>, <a href="http://franz-joseph.at/2010/09/23/diesmal-gruen-ich-waehl-den-lobo/">Franz Joseph</a>, <a href="http://www.misik.at/fs/149.php">Robert Misik</a> oder <a href="http://derstandard.at/1285199772445/STANDARD-Interview-Robert-Menasse-Haeupl-verdient-unseren-Applaus-nicht">Robert Menasse</a>. Und vielleicht sogar <a href="http://www.baeck.at/blog/2010/10/07/das-dilemma-am-sonntag/">Gerald Bäck</a>.</p>
<p>Ideen für Vorzugsstimmen (man kann &#8211; stadtweit &#8211; zwei vergeben):</p>
<ul>
<li><strong><a href="http://sabinegretner.twoday.net/">Sabine Gretner</a></strong>: Expertin für Stadtplanung. Stachel im Fleisch der SPÖ bei Themen wie Pratervorplatz. Was sie <a href="http://derstandard.at/1285042502678/Wie-schmal-hier-die-Buergersteige-sind">vor hat</a>.</li>
<li><strong><a href="http://www.marco-schreuder.at/">Marco Schreuder</a></strong>: Einer der wenigen im Gemeinderat, die OpenData und die Copyright-Problematik verstehen. Kandidiert am wackeligen 14. Listenplatz. Hier <a href="http://www.marco-schreuder.at/2010/09/funf-jahre-im-gemeinderat-eine-bilanz.html">seine Bilanz</a>.</li>
<li><strong><a href="http://klauswerner.com/">Klaus Werner-Lobo</a></strong>: Neueinsteiger, bekannt durch seine Sachbücher. Will u.a. ein <a href="http://klauswerner.com/2009/10/meine-ideen-fur-wien-1-partizipatives-budget/">partizipatives Budget</a> und <a href="http://klauswerner.com/2009/11/meine-ideen-fur-wien-3-open-government-open-data/">OpenGovernment</a>.</li>
<li><strong><a href="http://chorherr.twoday.net/">Christoph Chorherr</a></strong>: Die Nr. 1 im Gemeinderat in Sachen Radverkehr, dazu Bildungsfachmann (Gründer der <a href="http://www.walz.at/">Walz</a>). Hier <a href="http://derstandard.at/1282979160167/Fuer-viele-heisst-es-Kind-ist-unterwegs-raus-aus-der-Stadt">seine Ziele</a>.</li>
</ul>
<p></p>
<p>Wer übrigens <a href="http://www.gruenevorwahlen.at/">Grüne Vorwahlen</a> will, weil die Grünen nach wie vor und mehr denn je Veränderung brauchen: Die beste Zeit dafür ist ab Montag. Geh der / dem Grünen deines Vertrauens damit auf die Nerven.</p>
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		<title>Schmankerln aus dem SPÖ-Wahlkampf</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Sep 2010 15:53:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helge Fahrnberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fun]]></category>
		<category><![CDATA[Politics]]></category>
		<category><![CDATA[Sideblog]]></category>

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		<description><![CDATA[Kim Il Häupl.. ..und seine Photoshop-Jünger: Wobei die Plakate natürlich an die Neue Politik von vor zwei Jahren nicht rankommen. Das ist noch mehr drin, liebes SPÖ-Wahlkampfteam! :-) Via Thomas Blimlinger und Georg Günsberg.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kim Il Häupl..</p>
<p><img src="http://www.helge.at/wp-content/uploads/2010/09/kim-haeupl.jpg" alt="" title="kim-haeupl" width="720" height="357" class="alignnone size-full wp-image-3100" /></p>
<p>..und seine Photoshop-Jünger:</p>
<p><img src="http://www.helge.at/wp-content/uploads/2010/09/haeupl-x2.jpg" alt="" title="haeupl-x2" width="720" height="786" class="alignnone size-full wp-image-3101" /></p>
<p>Wobei die Plakate natürlich an die <a href="http://www.helge.at/2008/08/so-sieht-neue-politik-aus/">Neue Politik</a> von vor zwei Jahren nicht rankommen. Das ist noch mehr drin, liebes SPÖ-Wahlkampfteam! :-)</p>
<p>Via <a href="http://www.facebook.com/#!/photo.php?pid=1601545&#038;id=1466055454&#038;fbid=1616152451468&#038;ref=mf">Thomas Blimlinger</a> und <a href="http://guensberg.wordpress.com/2010/09/16/die-gleiche-miene-unseres-burgermeisters/">Georg Günsberg</a>.</p>
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		<title>Der Journalist, der durch mich spricht</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Sep 2010 21:59:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helge Fahrnberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[About]]></category>
		<category><![CDATA[Media]]></category>
		<category><![CDATA[Politics]]></category>
		<category><![CDATA[Sideblog]]></category>

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		<description><![CDATA[In der morgigen &#8220;Presse&#8221; wird über mein Plädoyer für breite Vorwahlen berichtet. Was genau ist ein Plädoyer? Wenn man angerufen und um Stellungnahme gebeten wird? Möglicherweise gibt&#8217;s keinen besseren Kurs in Medienkunde als die eigenen 15 minutes of fame. Letzten Sommer, als unsere Grünen Vorwahlen bei den Medien hoch im Kurs standen, durften wir hautnah [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der morgigen &#8220;Presse&#8221; wird über mein <a href="http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/593752/index.do">Plädoyer für breite Vorwahlen</a> berichtet. Was genau ist ein Plädoyer? Wenn man angerufen und um Stellungnahme gebeten wird? </p>
<p><img src="http://www.helge.at/wp-content/uploads/2010/09/andywarholmedienkunde.jpg" alt="" title="andywarholmedienkunde" width="399" height="275" style="float:right;" class="nostyle" />Möglicherweise gibt&#8217;s keinen besseren Kurs in Medienkunde als die eigenen <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/15_minutes_of_fame">15 minutes of fame</a>.  Letzten Sommer, als unsere <a href="http://www.gruenevorwahlen.at/">Grünen Vorwahlen</a> bei den Medien hoch im Kurs standen, durften wir hautnah miterleben, wie die österreichische Medienlandschaft so tickt. Spoiler: Nicht nach Lehrbuch. (Siehe auch meine <a href="http://www.helge.at/2009/07/fragen-an-einen-presse-redakteur/">Fragen an einen Presse-Redakteur</a>.)</p>
<p>Ich freu mich ja, um meine Meinung gefragt zu werden &#8211; aber ist ein komisches Gefühl, wenn Journalisten der Welt ihre eigene Meinung durch mich und mit mir verkünden. Ein Gefühl, das ich bei vielen der <a href="http://www.gruenevorwahlen.at/presse/#pressespiegel">Vorwahlen-Artikel</a> hatte.</p>
<p>Der Artikel selbst ist voll ok, ich stehe zur Grundaussage. Nur käme ich nie auf die Idee, das Thema just vor der Wahl aufzuwärmen &#8211; das ist kontraproduktiv: Wahlzeiten sind für Diskussionen über Parteireformen ungeeignet. Die Zeit für eine Vorwahlendiskussion ist nach der Wahl. </p>
<p>Insofern hat mich auch gewundert, dass sich Eva Glawischnig zum Satz &#8220;So wie die Basisdemokratie derzeit ist, führt sie in eine Sackgasse.&#8221; <a href="http://derstandard.at/1282978899042/Das-Floriani-Prinzip-nutzt-Ihnen-aber-nichts">hinreißen</a> hat lassen. </p>
<p>Woraus der &#8220;Standard&#8221; letztes Wochenende völlig sinnentstellt den Aufmacher &#8220;Glawischnig: ‘Basisdemokratie führt in Sackgasse’“ gemacht hat. Auch wieder was für die Medienkunde.</p>
<p>Mir ist natürlich klar, dass Journalisten überlegen, ob sie mich zu einer Story anrufen, wenn sie dann mit einem solchen Blogpost rechnen müssen. Das stört das in Wien so wichtige Beziehungsgeflecht. </p>
<p>Aber auf das wird hier eh viel zu oft Rücksicht genommen. </p>
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		<title>Mein Fehler, Herr Graf</title>
		<link>http://www.helge.at/2010/08/mein-fehler-herr-graf/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 10:15:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helge Fahrnberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politics]]></category>
		<category><![CDATA[Sideblog]]></category>

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		<description><![CDATA[Sehr geehrter Herr Martin Graf, es freut mich, dass Sie die Zeit finden, mein Blog Internet-Tagebuch zu lesen: So vermerkt der Internet-Tagebuchschreiber Helge Fahrnberger, der einmal mehr große antifaschistische Ehren erwarb, indem er als Erster über die neue Plakatserie der Wiener FPÖ bloggte, über das heftig diskutierte „Wiener Blut“-Sujet folgendes: (..) (Der Link Verweis stammt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Martin Graf, </p>
<p><img src="http://www.helge.at/wp-content/uploads/2010/08/wienerblutklein.jpg" alt="" title="wienerblutklein" width="356" height="231" align="right" />es freut mich, dass Sie die Zeit finden, mein <del datetime="2010-08-19T06:41:37+00:00">Blog</del> Internet-Tagebuch <a href="http://www.martin-graf.at/aktuelles/wiener-blut" rel="nofollow">zu lesen</a>:</p>
<blockquote><p>So <a href="http://www.helge.at/2010/08/reines-wiener-blut/">vermerkt</a> der Internet-Tagebuchschreiber Helge Fahrnberger, der einmal mehr große antifaschistische Ehren erwarb, indem er als Erster über die neue Plakatserie der Wiener FPÖ bloggte, über das heftig diskutierte „Wiener Blut“-Sujet folgendes: (..)</p></blockquote>
<p>(Der <del datetime="2010-08-19T06:41:37+00:00">Link</del> Verweis stammt jetzt von mir, den hatten Sie vergessen.) Danke auch, dass Sie uns Ihre Interpretation des FPÖ-Plakats nicht vorenthalten:</p>
<blockquote><p>Wenn ich (..) den Spruch auf dem Plakat der FPÖ lese, dann denke ich bei „Wiener Blut“ zunächst an Kultur, Operette, vielleicht ein bisserl an Falco und insgesamt an den liebenswerten Charakter dieser großen Kulturstadt. (..) Die Interpretation eines mutigen, aber verantwortungsbewussten Umgangs mit sozialen Problemen unserer Wiener Gesellschaft erscheint mir jedoch als einzig zulässige Deutung im 21. Jahrhundert.</p></blockquote>
<p>Da habe ich die Botschaft Ihrer Partei falsch verstanden: Nicht Provokation und eindeutige Signale an den rechten Bodensatz unserer Gesellschaft ist ihr Anliegen, sondern die Lösung migrationsbedingter Probleme in unserer Stadt!</p>
<p>Ich bitte, den Irrtum zu entschuldigen. Ich vermute, dem großen Antifaschisten Michael Jeannée ist der seinige ähnlich unangenehm, <a href="http://twitpic.com/2fy1xa">kommentiert</a> er doch in der Kronenzeitung: </p>
<blockquote><p>Ich meine dieses &#8220;Mehr Mut für Wiener Blut&#8221;,  (..) das &#8211; no na! &#8211; Assoziationen weckt zu jener widerwärtigen Sprache, von der man glaubte, sie wäre am Misthaufen der braunen Blut-und-Boden-Geschichte längst vermodert.</p></blockquote>
<p>Auch den Gutmenschen des Informationsportals &#8220;Alpen-Donau.info&#8221; ist ihr <a href="http://www.alpen-donau.info/WP/2010/08/blut-und-boden/" rel="nofollow">Missverständnis</a> (NSFW) sicher peinlich:</p>
<blockquote><p>Uns gefällt die Hinwendung zum Blut sehr gut. Jetzt wollen wir aber auch klargemacht wissen, daß Blut und Boden sich gegenseitig bedingen. Daher ist die Ausschaffung von Ausländern das Gebot der Stunde.</p></blockquote>
<p>Durchwegs linkslinke Unterstellungen, die sich der &#8220;einzig zulässigen Interpretation eines mutigen, aber verantwortungsbewussten Umgangs mit sozialen Problemen&#8221; versagen. </p>
<p>Ich danke Ihnen für die Aufklärung und stimme einem ihrer Sätze vollsten Herzens zu:</p>
<blockquote><p>Es ist recht schade, wie sehr sich manche Leute über den Nationalsozialismus definieren, wo doch so viele aktuelle Probleme unserer Gesellschaft ungelöst vor uns liegen, die mit der Vergangenheit reichlich wenig zu tun haben.</p></blockquote>
<p>Herzlichst Ihr<br />
Helge Fahrnberger</p>
<p>PS. Zwei wunderbare Alternativvorschläge für ein Wiener-Blut-Plakat von <a href="http://digiom.wordpress.com/2010/08/17/herr-strache-es-warat-wengam-wiener-blut/">Digiom</a> und <a href="http://www.comicsgegenrechts.at/?p=775">Comics gegen Rechts</a>, täten&#8217;S die dem Herrn Kickl vorschlagen, geht das? </p>
<p><img src="http://www.helge.at/wp-content/uploads/2010/08/2010-08-17-wiener_klingeln.jpg" alt="" title="2010-08-17 wiener_klingeln" width="750" height="750"  /></p>
<p><img src="http://www.helge.at/wp-content/uploads/2010/08/wiener_blut_web_cc-by-digiom-wordpress-com.jpg" alt="" title="wiener_blut_web_cc-by-digiom-wordpress-com" width="600" height="750" /></p>
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		<title>Reines Wiener Blut</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Aug 2010 13:38:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helge Fahrnberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politics]]></category>
		<category><![CDATA[Sideblog]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute Mittag im Brunnenviertel: Es widerstrebt mir, die Nazikeule auszupacken, aber &#8220;Wiener Blut&#8221; und &#8220;Zu viel Fremdes&#8221;, das erinnert halt doch sehr an den &#8220;Wochenspruch der NSDAP&#8221; in der Woche vom 21. November 1938, keine zwei Wochen nach der &#8220;Reichskristallnacht&#8221; * (Quelle): Die Verwendung meines FPÖ- / HC Strache-Plakat-Fotos (Originaldatei), auch im kommerziellen Umfeld, ist mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute Mittag im Brunnenviertel:</p>
<p><img src="http://www.helge.at/wp-content/uploads/2010/08/wienerblut.jpg" alt="" title="wienerblut" width="900" height="590" class="alignnone size-full wp-image-3020" /></p>
<p>Es <a href="http://www.helge.at/2008/10/sieg-heil-am-cover-vorlaeufiger-tiefpunkt-des-nachrichtenmagazins-profil/">widerstrebt</a> mir, die Nazikeule auszupacken, aber &#8220;Wiener Blut&#8221; und &#8220;Zu viel Fremdes&#8221;, das erinnert halt doch sehr an den &#8220;Wochenspruch der NSDAP&#8221; in der Woche vom 21. November 1938, keine zwei Wochen nach der &#8220;Reichskristallnacht&#8221; <a href="http://www.helge.at/2010/08/reines-wiener-blut/#comment-228720">*</a> (<a href="http://library.marshallfoundation.org/posters/library/posters/poster_full.php?poster=321">Quelle</a>):</p>
<p><img src="http://www.helge.at/wp-content/uploads/2010/08/ewig.jpg" alt="" title="ewig" width="450" height="663" class="alignnone size-full wp-image-3022" /></p>
<p>Die Verwendung meines FPÖ- / HC Strache-Plakat-Fotos (<a href="http://www.helge.at/wp-content/uploads/2010/08/camera-t.jpg">Originaldatei</a>), auch im kommerziellen Umfeld, ist mit Namensnennung und Link hierher erlaubt.</p>
<p><strong>Update</strong>: Die Bedingungen im vorigen Satz waren für unsere Medien offenbar ein bisschen zu kompliziert formuliert: <a href="http://www.kobuk.at/2010/08/steht-gratiszeitung-fuer-wir-klauen-deine-fotos/">Steht “Gratiszeitung” für “Wir klauen deine Fotos”?</a></p>
]]></content:encoded>
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