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kilometer ohne ende

January 2, 2000  

 still a long way to dakhla heute ist der tag der leeren kilometer, das wissen wir schon am morgen. also schnell getankt – noch kostet der diesel fast soviel wie in europa – und schon geht’s los richtung süden, zuerst noch durch palmen- und olivenbaumgesäumte hügellandschaften. die vegetation verschwindet schnell und die straße wird zum langen, geraden asphaltband durch die steinwüste.
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schichtwechsel in marrakech

January 1, 2000  

wir haben gestern noch einem selbsternannten parkplatzwächter, den uns das reisbüro empfohlen hat, 20 dirham fürs aufpassen auf unser auto gegeben, schließlich befindet sich unsere halbe aurüstung am dach und der relativ teure lkw-wagenheber ist außen am rammschutz montiert. in der früh ist der wächter weg, das zeug noch da, die umgerechnet 30 schilling waren also gut investiert.
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sylvester 1419

December 31, 1999  

wie immer sind wir spät dran und beschließen, heute nacht in rabat zu bleiben anstatt nach marrakech zu fahren. also nix mit “millennium in marrakech”. in rabat gehen wir auf die suche nach einem reisebüro wegen ernst’s rückflug – kein einfaches unterfangen an einem freitag, dem islamischen sonntag, noch dazu der 31.12., mitten im rammadan, dem islamischen fastenmonat, wo sowieso alles nur zwischen zwölf und drei offen hat. in einem brennt aber noch licht, wegen der jahr 2000-umstellung, wie man uns erzählt. wir sind also nicht die einzigen, die ständig spät dran sind.
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die sturmwarnungen in unserem neuen radio können uns nicht davon abhalten nach algeciras zu fahren, um von dort die fähre zu nehmen. denn die sturmwarnungen können wir nicht verstehen, die spanier reden ja so schnell.

wir sind da, die fähre nicht, die steht noch in ceuta, zu hoher wellengang. die nacht in der warteschlange -im auto verbracht- nützen ernst und gerald, um die forstingerwüstenspezialscheinwerfer zu montieren, die aussehen wie frisch aus dem kaugummiautomaten gepellt. ein danke übrigens an prof. höllerl für die vielen öden oberstufenphysiklaborstunden, hat ja doch was gebracht. wie war das noch mal mit dem ohm’schen gesetz?
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das große warten

December 29, 1999  

das satellitentelefon. DHL spanien, DHL belgien (ja, belgien, warum weiß nur DHL) und DHL österreich sagen viel. vor allem unterschiedliches und wenig zufriedenstellendes. kurz gesagt: das satellitenhandy ist irgendwo verschollen.

laura vom DHL-kundenservice, die ihren nachnamen nicht nennen will (warum wohl?) und sich weigert, mich mit ihrem vorgesetzten sprechen zu lassen, sagt nur “no puedo hacer nada” – kann’ma leider nix machen.
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sturm spielt granada

December 28, 1999  

warum ist kein einziger LKW und kaum ein auto unterwegs? kilometerweit kein fahrzeug. im radio ist kein atomkrieg oder so durchgesagt worden, das liegt ja noch im kofferraum. was wir nicht wissen, ist, dass rund um uns ein sturm tobt, die LKWs fahrverbot haben und reihenhausweise häuser abgedeckt werden.
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französiche berge sind steil

December 26, 1999  

 first break-down already in france: clutch went bust and we have to have our landcruiser towed offwie bringt man 2,5 tonnen mit 86 ps über berg und tal? überraschend gut. vorausgesetzt man befindet sich nicht gerade auf der autobahn an der cote d’azur und hat eine übereifrige kupplung, die auch kuppelt wenn man nicht kuppelt. der drehzahlmesser zeigt formel-1-verdächtige werte, der tacho nicht. 30 km vor frejus ist schlüss.
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sauwetter in österreich

December 25, 1999  

die fahrt von wien nach lans fängt ja schon mal gut an. die hecktür unseres landcruisers geht nicht auf, das radio und die fernscheinwerfer sind immer noch nicht eingebaut und dann das wetter: minus 10° und alles von eisregen, schneefahrbahn bis hagel. dann geht uns auch noch fast der sprit aus, aber nur fast. viele haben uns gefragt, ob wir’s wohl wirklich bis nach burkina schaffen, wenn wir schon an österreich scheitern. euch zeigen wir’s.

kein satellitentelefon, auto kaputt – aber unterwegs!

das satellitentelefon ist auch nicht rechtzeitig angekommen, DHL hat die lieferung aus hamburg total verpennt.

auf der inntalautobahn verliert der landcruiser an geschwindigkeit – bergab! es geht mit lahmen 100km/h dahin. kein gutes omen. nach 20km surrt er wieder wie davor. in lans erwartet uns dafür um mitternacht ein deftiges tiroler frühstück. joe stattet uns noch mit allerlei werkzeug aus – vom format her eher zur reperatur eines caterpillars geeignet, wie sich später herausstellt.

der schutzbrief zu weihnachten

December 24, 1999  

frohe weihnachten. ich habe wie immer geglaubt, in der nacht vor der abfahrt wichtige dinge erledigen zu müssen und war bis fünf uhr früh im büro. der landcruiser vor der haustür. sechs grad minus. er würde gerne anspringen. ist aber leider verhindert. der schlüssel im zündschloss läßt sich nicht umdrehen. ein hardware-fehler sozusagen. meep – error 304, 10 stunden vor der abfahrt.

nagelfeile statt autoschlüssel

der rest in stichworten: werkstätten? meep. weihnachten. öamtc? tiefschlaf. vorerst. nach vielen telefonaten findet sich der vortreffliche herr fortacz und sein mechaniker, die -nach abschluss des obligatorischen schutzbriefes (ob wir den je brauchen werden?)- viel kriminelle energie beweisen und kurzerhand die lenkradsperre knacken und uns ein plastikschloss einbauen, das sich auch mit nicoles nagelfeile starten läßt. wir ham’s probiert. die karre läuft um 16h wieder, dem öamtc schantzgasse sei’s ganz dick gedankt. die abfahrt verschieben wir trotzdem auf 25. abends; ernst, der krebsforscher hat die nacht im akh seinen zellkulturen geopfert, ich den jobmäßig unerlässlichen wichtigkeiten und dem unverlässlichen zündschlüsslichkeiten und so wollten wir nicht starten- abfahrt verschoben.

Common misspellings: Farnberger, Fahrenberger, Farenberger, Fahnberger, Fahrnleitner, Fahrngruber, Fahrnberg.
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