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our campsite in the southern mauritanian desert am morgen können wir sehen, an welchem ort wir hier gelandet sind: am rande einer 50 meter hohen felswand, zwischen bäumen und dünen auf einer großen, menschenleeren tiefebene. hat jemand die daktari-folge mit dem leoparden gesehen? da sah’s genauso aus. wir finden wieder jede menge frische spuren im sand, diesmal ist eine große wildkatze dabei. kann bitte wer nachschauen, ob es im südosten mauretaniens leoparden gibt?
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 mauritanian cattle uneager to fight der sturm heute nacht vertrieb gerald samt biwaksack ins auto und verbog mein minizelt stromlinienförmig. am morgen besucht uns die heilige familie auf ihren eseln. jesus will gerald’s schlafsack. kriegt er aber nicht.

den vormittag verbringen wir mit hard- und softwareproblemen rund um digitalkamera und notebook. mitten in der steinwüste – weit genug kann man also gar nicht flüchten. ich flicke meine hose – ein gesäß-riss im samantha-fox-stil macht sich in einem islamischen land nicht so gut.
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die heutige nacht war um einiges wärmer als noch wenige tage zuvor, 600 kilometer weiter nördlich. wir haben es vorerst mal überhaupt nicht eilig, heute ist erst der zehnte und klaus kommt am zwanzigsten in bamako an. da haben wir also noch jede menge zeit, wenn’s sein muss schaffen wir die 1400 kilometer in vier tagen. rund um unseren schlafplatz finden sich alle möglichen spuren: mistkäfer, kleine nager, wanzen, eine wildkatze, ein kamel.
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aufbruch in den osten

January 9, 2000  

wir stehen erst gegen mittag auf, wir werden wohl länger kein so gemütliches bett mehr kriegen und gehen erst mal was essen. dann machen wir uns langsam auf die socken, wir wollen heute raus aus dieser stadt, richtung osten.
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augen auf in nouakchott

January 8, 2000  

eigentlich wollten wir ausschlafen, aber in der früh stehen auf einmal zwei holländer im zimmer, deren alten peugeot wir mal 700 kilometer weiter nördlich aus einem sandfeld gezogen haben. sie haben unseren landcruiser auf der straße stehen gesehen, mit eingeschlagenem seitenfenster.
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 a well known landmark in the mauritanian desert
 we shared the risk of crossing the desert to nouakchott with a group of swiss in a landroverdie schweizer wecken uns pünktlich, kein wunder, dass dort die meisten uhren herkommen, wenn man von hongkong mal absieht. kurz nach sonnenaufgang und gerald’s allmorgendlichen espresso brechen wir auf, verlieren gleich die piste und kurven eine halbe stunde durch dünen, die im abstand von je einem meter von grasbüscheln bewachsen sind, was das ganze recht beschwerlich macht. man muss schnell genug fahren um nicht einzusanden, die sandhaufen um die grasbüschel rütteln das auto dementsprechend durch. am horizont blitzt ein auto auf und so ist bald wieder eine bessere route gefunden.
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führerlos in die wüste

January 6, 2000  

am morgen in nouadibou, dem dreckskaff mit charme, immerhin das zweitgrößte in mauretanien: in unserer absteige namens sahara aufgewacht, gegähnt, und schon das erste problem. joe hat starke schmerzen im linken brustkorb, es ist nicht daran zu denken, dass er sich für mehrere tage in die wüste begibt. er fliegt zurück, per air mauretanie nach las palmas, von dort wird er schon nach europa kommen. joe, wenn du das jetzt liest: mietauto, nette spanierin und arzt (reihenfolge!) auf gran canaria sind besser als schnee und matsch in der leopoldstadt. damit er zu mittag trotz langer wartelisten in der maschine saß, wurde wieder amaya engagiert, ab nun nur noch “der checker” genannt. schmiergeld floss, zumindest hat er’s joe verrechnet.
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zum xten mal stellen sich alle fahrzeuge in einer langen reihe auf, nach einer halben stunde werden die pässe ausgegeben und die autos auf die reise geschickt. der asphalt endet hier endgültig, wir werden wohl erst nach 700 kilometern wüste wieder welchen zu gesicht bekommen. nach zwei minuten der nächste checkpoint, wieder alles in einer reihe aufgestellt, schon sind fast zwei stunden vergangen, und wir werden einzeln auf die reise geschickt, mit der warnung, auf keinen fall ausserhalb der ausgefahrenen spuren zu fahren: das ganze gebiet ist vermint.
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der tag des konvois

January 4, 2000  

am morgen müssen wir endgültig neu packen. vier 20l-kanister werden mit diesel gefüllt, weitere fünf mit wasser. die – jetzt zu schweren – kanister also runter vom dach, in den kofferraum und den rest der sachen aufs dach. um 9h sind wir wie vorgeschrieben beim checkpoint am eingang der stadt. keiner da.
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lang lebe das listenwesen

January 3, 2000  

die nacht war kalt, nicht mehr als 5° und starker wind. wir verschieben das geplante neupacken auf später. auf nach dakhla, es fehlen nur noch 150 kilometer.

dakhla ist eine schmuddelige garnisonsstadt auf einer 25 kilometer langen, müllverwehten landzunge im atlantik. ein richtiges wüstennest. doch zuerst müssen wir an zwei checkpoints vorbei, einer am beginn der halbinsel, der zweite an der stadteinfahrt. handgeschriebene listen mit vornamen der eltern, zweck der reise und den daten aus dem pass.
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Common misspellings: Farnberger, Fahrenberger, Farenberger, Fahnberger, Fahrnleitner, Fahrngruber, Fahrnberg.
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