Google this site (~ 2000 pages):

Home
RSS Feed RSS Feed

fetischmarkt in ségou

January 22, 2000  

am vormittag sind wir wieder in ségou und haben hunger, also auf ein chef-sandwich ins le golfe. klaus und ich bummeln durch den markt um stoffe zu kaufen, wir finden bunte stoffe, mit traditionellen westafrikanischen mustern oder modernen motiven wie handys oder transistorradios bedruckt, andere stoffe sind grob gewebt und mit erd- und pflanzenfarben bemalt.
(more…)

monsieur drabo erzählt

January 21, 2000  

klaus hat am vormittag einen termin bei souleymane drabo, dem chefredakteur der staatlichen tageszeitung “l’essor” und der malischen presseagentur AMAP. ich bin als “pressefotograf” dabei. wir versuchen, etwas über die soziale und politische situation zu erfahren.
(more…)


der sonnenaufgang im dunst des nächsten dorfes taucht die felstürme in ein sanftes orange-rot. wir stapfen noch in den felsen herum und brechen dann in richtung bamako auf. wieder ins hotel, es wird zeit nach vier tagen wieder unter eine dusche zu kommen.
(more…)

rolling up stones

January 19, 2000  

keine exotischen vögel und schlangen besuchen uns am morgen, dafür die bereits obligate herde buckelrinder und drei freundliche bauern, die uns mit großem interesse beim zähneputzen und zeltabbauen zuschauen.
(more…)

das dorf am fluss

January 18, 2000  

 boabab in the morning am morgen sehen wir erst was für einen spannenden schlafplatz wir uns gestern in der dunkelheit ausgesucht haben. die gruppe hoher, ausladender bäume in der weiten savanne, in deren mitte wir heute nacht richard attenborough lauschen durften, ist das reinste vogelparadies. als ornithologische ribisl erkennen wir nur papageien, kanarien- und webervögel. die farben und gesänge der anderen, uns unbekannten, sind nicht weniger spannend. hier gefällt es uns und wir bleiben bis mittag, als es uns auch im schatten zu heiß wird. gerald liest hesse’s glasperlenspiel und kriegt einen ziemlichen schrecken, als ihm eine grün-braune schlange über den unterschenkel kriecht. eine herde buckelrinder mit furchterregenden hörnern zieht gemächlich mitten durch unser lager, eine herde kinder vom nächsten kral besucht uns und will fotografiert werden.
(more…)

gimme hope savanna

January 17, 2000  

so, heute ist es aus mit der gemütlichkeit, heute geht’s raus aus bamako. viele ausrüstungsgegenstände, die wir nicht brauchen, lassen wir im les arbres, am zwanzigsten müssen wir ja wieder hier sein. da kommt klaus und trifft tags darauf den präsidenten des mali’schen presseverbandes zum frühstück.

 large baobab and a little landcruiser wir machen uns auf den weg richtung segou, einer kleinstadt 240 kilometer niger abwärts. an der ersten polizeikontrolle an der stadtausfahrt von bamako will niemand unsere pässe sehen, dafür werden wir höflich gefragt, ob wir einen soldaten in die kaserne in ségou mitnehmen. es macht den anschein, als würde man auch ein nein akzeptieren, also sagen wir ja. der soldat war noch nie so schnell in ségou, wir noch nie so schnell durch die nächsten straßensperren.
(more…)

nix tun die zweite

January 16, 2000  

 friendly kids also in bamako wir sind einfach viel zu früh dran. klaus kommt am 20. mit dem flugzeug in bamako an und wir sind eine ganze woche zu früh angekommen. vor allem die wüstenstrecke nach nouakchott und die piste nach mali haben wir zeitlich überschätzt. was uns aber gar nicht stört, anstrengend war’s ziemlich, schließlich haben wir 7500 kilometer in den rädern, davon mehr als tausend abseits befestigter straßen.

schon wieder lassen wir es uns heute gut gehen und tun nichts außer schlafen, essen, durch bamako bummeln und ein paar fotos knipsen.

wir grüßen alle unsere arbeitskollegen in wien, die ins büro gehen, wenn’s noch dunkel ist und rauskommen, wenn’s wieder dunkel ist. tröstet euch, bei dem wetter ist’s im büro eh gemütlicher.

12 kilo roter staub

January 15, 2000  

nach einem späten frühstück kommt das auto dran. es ist in einem unbeschreiblichen zustand. innen komplett verstaubt, es gibt keine ritze, die nicht mit dickem, rotem staub zugeklebt wäre. also räumen wir das gesamte auto aus, alle ausrüstungsgegenstände werden einzeln gewaschen und geputzt, das auto kommt dann in eine der vielen “waschanlagen” am rand der straße, nicht viel mehr als zwei junge burschen und ein wasserschlauch.
(more…)

nix tun

January 14, 2000  

heute haben wir nichts getan. in der hängematte gelegen, im pool geschwommen (ja, das hotel hat einen pool!), was essen gegangen. im hotel treffen sich afrikanische musiker zum jammen, und auch sonst ist immer was los.
(more…)

alles rot

January 13, 2000  

geldwechsel, einreiseformalitäten und marktbummel dauern bis drei uhr nachmittags. die bank hat zwar zu, man wechselt uns trotzdem unsere französischen francs in CFA zum offiziellen kurs von eins zu hundert, ohne provision. CFA ist die gemeinsame scheinwährung der ehemals französischen kolonien in westfrika, und daher gibt es weder währungsrisiko noch bankprovisionen. D-mark und schilling sind zwar genauso scheinwährungen, so modern wie westafrika ist man in europa trotzdem nicht, die provisionen sind seit dem euro höher denn je.
(more…)

Common misspellings: Farnberger, Fahrenberger, Farenberger, Fahnberger, Fahrnleitner, Fahrngruber, Fahrnberg.
corner