Categories
General Politics

der eingebildete ölschock

eine hervorragende quellensammlung zum vermeintlich höchsten benzinpreis aller zeiten findet sich unter dem titel “benzin ist zu billig – noch“.
ps. trotz slowblogging ist das der 100. blog-eintrag auf helge.at. yeah baby.

Categories
English General Politics

how to talk to your jewish friends about israel

evelyn keyes asks herself how to talk to your jewish friends about israel and gives good arguments on US positions on israeli politics in the light of the upcoming presidential elections. many of us austrians/germans are asking ourselves a similar question, how to criticize israel’s politics without being perceived as antisemites by jewish friends, a question that remains somehow unanswered. looking forward to appropriate indications.

Categories
General Politics

einen türkischen shop für jede ecke!

frau burgstaller hat sich in der debatte um die ladenschlusszeiten mit einer vernüftigen idee zu wort gemeldet: 24-stunden-öffnung für kleine geschäfte. geschäftsleute sollen die möglichkeit haben, ihr geschäft zu beliebigen zeiten (also auch am umstrittenen sonntag) zu öffnen, solange keine angestellten sondern nur der unternehmer und seine familie im geschäft stehen.

die idee, kleine geschäfte zu bevorzugen, finde ich hervorragend, allerdings würde ich die frage anders lösen: ich würde den ladenschluss für shops mit einer verkaufsfläche von unter 100 oder 150qm vollkommen freigeben, unabhängig ob angestelltes personal verkauft oder nur der chef selbst.

denn für mich überwiegen die vorteile gegenüber den nachteilen ganz eindeutig: die innerstädtische nahversorgung würde ganz neue impulse bekommen (stichwort greißlersterben), die stadtentwicklung würde profitieren, da in vielen der leerstehenden geschäfte neue greißler einziehen würden, der verkehr würde entlastet, da sich durch die nahversorgung wege verkürzen und letztlich würde auch der arbeitsmarkt profitieren, da kleine verkaufsflächen personalintensiver sind als große.

wie das beispiel von london und brüssel zeigt, wo meist marrokaner und pakistani die szene kleiner gemischtwarenläden dominieren, würden in erster linie zuwanderer diese chance wahrnehmen und unternehmer werden, was wiederum auch bei der integration positive effekte hätte.

also, nehmt den tankstellen die domäne der 24h-nahversorgung wieder weg und gebt sie den zuwanderern, dort ist sie besser aufgehoben.

Categories
General Politics

klima: die welt in 100 jahren

der klimaforscher stefan rahmsdorf hat telepolis in einem interview verraten, warum der aktuelle emmerich-film unrealistisch aber nützlich ist, wie hoch die wahrscheinlichkeit eines versiegens des golfstroms ist und wie die welt in 100 jahren aussehen könnte. äußerst lesenswert!

Categories
General Politics

samstagnachmittag beim hofer

ein alter knacker hat mich heute aufgefordert, die staatsbürgerschaft zurückzugeben, ich sei kein echter österreicher. beim hofer an der kassa, er pöbelt zwei türkinnen an, sie sollen ihre kopftücher runternehmen. ich hab gegen ihn stellung bezogen, darum bin ich jetzt kein echter österreicher mehr. in der hofer-schlange waren die meisten sichtbar auf der seite der türkinnen. sicher auch keine echten österreicher.

Categories
Fun Politics

das hätte ich ihr nicht zugetraut

benita ferrero-waldner

oder ist sie das opfer? (oder sind wir die opfer?)
screenshot von orf.at.

Categories
English General Politics

excuse me, can i have a tax reform?

just stumbled across the blog entry “It Isn’t A Popularity Contest” by new zealandish blogger bananabob about democracy and welfare in NZ. he asks “we have too many people in new zealand on the benefit. what causes these people to be on the benefit?” my reply:

a good way of getting people off the benefit would be to create a bunch of new jobs. easy, isn’t it? probably it isn’t as all parties usually claim to be trying just that, and hard.

but let’s look at it from a different angle. is there enough work? i don’t know in NZ but if it’s anything similar to austria there’s more work than people could possibly handle! e.g.:

(1) even wealthy people in AT do a lot of work on their own in their spare time: they iron their shirts, they repair their houses, they manage their finances, they do their washing, they assemble their IKEA furniture, they sort out the stuff on their attic. why don’t they pay a service company for doing that? too expensive. (in austria taxes and social benefit costs add maybe 110% – don’t know the exact number but you get the point – to the cost of a working hour.)

(2) even if somebody pays someone to do such services, eg. a cleaning woman, they do it moonlighting. (dear finanzamt, i admit: mine does!) thus the work isn’t contributing anything to the welfare system, the work doesn’t count as such. probably more people build their houses or renovate their flats with the help of unofficial workers or even on their own than people legally contract construction companies.

Categories
General Politics Sahara-Crossing Travel

monsieur drabo erzählt

klaus hat am vormittag einen termin bei souleymane drabo, dem chefredakteur der staatlichen tageszeitung “l’essor” und der malischen presseagentur AMAP. ich bin als “pressefotograf” dabei. wir versuchen, etwas über die soziale und politische situation zu erfahren.