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HFA_9838

Mal ganz was anderes: Ich habe in der letzten Zeit immer wieder auf Hochzeiten von Freunden fotografiert, da fiel mir auf, dass gute Hochzeitsfotos ganz wesentlich von der Hochzeit und dem Brautpaar selbst abhängen. Darum hier ein paar Tipps:

  1. Zeige dem Fotografen, wer die wichtigsten Bezugspersonen sind (Kinder, Eltern, Trauzeugen). Falls der Fotograf aus dem Bekanntenkreis ist und bereits eine Familienseite kennt, achte besonders auf die Vorstellung der anderen Familienseite.
     
  2. Sorge für die gewünschten Vorder- und Hintergründe am Ort der Hochzeit (Blumengestecke, Kerzen, Luftballons, etc). Wähle Location und Dekoration mit dem Auge eines Fotografen aus.
     
  3. Überlege, ein optisches Thema zu finden (Farben, Formen, Symbole) und gestalte die Dekoration entsprechend.
     
  4. Richte die Hochzeit so aus, dass sie frei von störenden Hintergründen ist. Heiratest du beispielsweise auf einer Wiese, parke die Autos der Hochzeitsgäste nicht in Sichtweite.
     
  5. Teile dem Fotografen vorher mit, auf welche Fotos du besonderen Wert legst (Gruppenfotos, Fotos mit bestimmten Bezugspersonen, etc.) Hier ein paar Motivideen :-).
     
  6. Denke den Ablauf der Hochzeit “in Motiven” durch und gestalte ihn entsprechend. Ein Spalier beim Auszug aus dem Standesamt schafft beispielsweise dynamische Fluchtlinien. Seifenblasen oder geworfene Blütenblätter schaffen schöne Vorder- und Hintergründe.
     
  7. Achte bei der Auswahl und Beleuchtung des Abendlokals auf Fototauglichkeit. Besonders eignen sich Räume mit indirekter Belechtung, von hinten beleuchtete Regale mit Flaschen/Gläsern, farbige Scheinwerfer, etc. Je mehr angenehmes Raumlicht, desto weniger Blitz ist notwendig. Probefotos machen (lassen).
     
  8. Sprich mit dem Fotografen über den gewünschten Stil, vor allem bei den Abendfotos, am besten anhand von Beispielsfotos. Magst du’s mit Action oder eher formell? Mit Bewegungsunschärfe oder sauber ausgeblitzt? Etc.
     
  9. Wenn Hochzeit oder Agape im Freien stattfinden sollen, hüte dich vor praller Sonne. Diese führt zu zusammengekniffenen Augen, vielen Sonnenbrillen unter den Gästen und Schlagschatten im Gesicht. Ein Zelt, eine spätere Tageszeit oder eine Wolke können helfen.
     

Bonus-Tipp: Hire a pro. Auch geübte Hobbyfotografen wie ich werden viel öfter mit bestimmten Lichtsituationen nicht fertig, als sie jemals zugeben würden.

Sind nur ein paar Spontanideen, die v.a. die letzten beiden Hochzeiten wiederspiegeln: Mika & Dieter, Belinda & Benjamin (siehe rechts). Eigene Erfahrungen? In die Kommentare damit.
 

 


Place de la Femma, Bobo Dioulassou

“Place de la Femme” in Bobo Dioulasso (Burkina Faso), fotografiert 2003.

Substanzreicheres zum Thema gibt es auf DieStandard.at.


moo_minicards_photos

Am Wochenende bekam ich einen Gutscheincode um die neue deutsche Version von Moo.com zu testen, dem in der Webwelt so beliebten Flickr-Fotos-auf-Visitenkart-Druck-Service. Hab mir gleich alle möglichen Sachen bestellt, mit meinen Flickr-Fotos drauf. Bin gespannt – alle Moo-Cards, die ich bislang zu sehen kriegte, waren wirklich schön.

Die Usability ist (angesichts des komplizierten Designprozesses) gut, bis auf ein paar wesentliche Sachen – an denen vermutlich viele User scheitern. Dieses Feedback-Mail hab ich an Moo geschickt:

(1) Three times after form submits (if I remember correctly: twice after having chosen the image selection and clicked “next”, once when submitting the final order) I got the message “No suitable nodes are available to serve your request.” – without further explanation or link. I had to resubmit the forms to get results (which normal users don’t know how to do).

While this could have been a rare occurence of server errors the next problem is a true usability issue:

(2) After having created three products and placed them into the shopping cart I want to proceed to checkout.

  1. So I click “Manage your orders”, top right corner. What I get then is a login form.
  2. I am not registered yet. A text below reads “Don’t have an account? Don’t worry, we’ll create you one automatically when you place your first order.” No link whatsoever. That’s interesting.. Let me see: I can’t place an order because I don’t have an account and I am being told that an account will be created after I place an order? How can I get out of this vicious circle..?
  3. Only after at least a minute or two of trying, googling and clicking around I discover the ultra-tiny cart icon with a “3” in brackets on the top right which takes me where I had expected to be taken when I clicked on “Manage your orders”.

In a normal situation (= me not being a poweruser or simply less dertermined) I would have dropped out at three different times in this process. Especially point 2 is extremely easy to fix: Only show “manage your orders” after having placed one + make the ‘next best action’ shopping cart far more prominent.

Please note that these observations are based on just a single order and there was no intent to find ALL usability issues (or fully understand the whole process). There may be more.

Und hier der Screenshot dazu:

moo-usability

Ich hab den Leuten von Moo vorgeschlagen, mir 2% des zusätzlichen Umsatzes, den sie nach Beseitigung dieses Fehlers machen, zu überweisen ;-)

Der neue Laafi-Kalender ist da

November 24, 2008  

Dieses Mädl hat an einem sonnigen Abend mit mir “Wetten du erwischt mich nicht mit deiner Kamera” gespielt und dabei mit ihrem Lachen und Glucksen den ganzen Marktplatz angesteckt. Irgendwann war sie dann unaufmerksam und schaute verloren in die Ferne, nur um kurz darauf wieder in Lachen auszubrechen – der Moment des Fotos:

cover 2009

Freut mich sehr, dass es das Cover des diesjährigen Laafi-Kalenders ziert. Wie jedes Jahr verlegt Laafi einen Fotokalender mit Bildern aus Burkina Faso, aus dessen Erlös sich der Großteil der Laafi-Projekte finanziert (wie zb. das Aidshaus).

Es gibt 1.200 Stück, die nur “viral” verbreitet werden, darum: bitte zugreifen, an Onkels & Tanten schenken und vor allem weitersagen, bloggen, twittern und facebooken!!

Zur Bestellung genügt ein Mail mit Adresse und Stückzahl an siehe auch Kontakt-Seite. Kostet €10, ab 2 Stück €9. Versandpauschale €2. Alles weitere steht auf laafi.at/kalender.

Hier die 12 Kalenderblätter:

(more…)


In der letzten Zeit habe ich ein paar Mal im Gespräch mit Künstlern oder Mitarbeitern von Kunstagenturen festgestellt, wie unbekannt “Creative Commons” in Kunstkreisen immer noch ist. Dabei sind diese Lizenzen der Schlüssel, um virale Verbreitung von Inhalten zu ermöglichen ohne sich dabei kommerziell selbst ins Bein zu schießen.

Wer auch immer Texte, Bilder, Videos oder andere Inhalte produziert und trotzdem nicht weiß, was “Creative Commons” ist, für den gibt’s jetzt einen netten Imagefilm:

Alle meine Texte und Fotos (auch die auf Flickr) stehen unter der Creative Commons BY-NC-ND – das heißt, meine Inhalte dürfen kostenlos und ohne mich zu fragen für nicht-kommerzielle Zwecke verwendet werden. Einzige Bedingungen: Keine Veränderung und Namensnennung (idealerweise mit Link auf helge.at).

Bei meinem Vortrag vor 70 österreichischen Tourismusdirektoren habe ich kürzlich eindrücklich empfohlen, die in der Tourismusbranche zuhauf verfügbaren Inhalte (hauptsächlich Fotos) mit einer CC-Lizenz zu versehen und zb. auf Flickr zu stellen, um damit zusätzliche Marketingeffekte zu erzielen. Ich bin gespannt, wieviele der anwesenden Regionen/Destinationen das umsetzen.

Ich wurde hausbesucht

August 24, 2008  

Daniel Gebhart hat mich zu Hause besucht (hier Info zum Projekt). Und mein Stöckchen schmeiß ich auf Patrizia und Veronika. Bin schon sehr gespannt, wohin es noch reisen wird – werde berichten.

Und das war der Hausbesuch:

Ich bekomme Hausbesuch

August 20, 2008  

Daniel K. Gebhart, der Fotograf meines Vertrauens (siehe hier und hier) hat ein neues Fotoprojekt: Hausbesuche.

Er besucht Menschen zuhause und lässt sich dann weiterreichen, ganz nach Stöckchen-Manier. Mir hat das Stöckchen er selbst zugeworfen (das Projekt startet gerade), heute krieg’ ich Besuch. Und bin nervös.

Aus Daniels erstem Hausbesuch, bei Andy Jackson in Innsbruck:

andy-jackson-by-daniel-gebhart

© Daniel K. Gebhart


Digitalkameras verleiten zu Dauerfeuer, daraus müsste sich doch ein Film zusammenstellen lassen. Gedacht, getan – hier die Stopmotiondoku vom Inselhüpfen:

Ging überraschend einfach und schnell: Einfach passende Fotos in den kostenlosen Windows Movie Maker schieben, Audiotrack drüber, auf Youtube geladen, fertig. Settings: Bilder und Übergänge je 0,25sec (Extras>Optionen>Erweitert), abgespeichert in VHS-Qualität.

Noch schneller ging Animoto:


Vor meiner Haustüre (direkt am Schnittpunkt zwischen Balkanmeile und Little Istanbul gelegen) war gestern Ramba Zamba mit jeder Menge feiernder Kroaten (vor dem Spiel) und Türken (danach).

Auf Flickr gibts ein Album meiner Fotos dazu, hier Christophs und Peters Sicht der Dinge.

kroatien - türkei in ottakring

Die große Mehrheit der Fans verhielt sich friedlich, lediglich eine Handvoll besoffener Kroaten schmiss Bierflaschen in Richtung Fenster mit türkischer Fahne und auf die Polizei. Die sich übrigens vorbildlich und deeskalierend verhielt – ebenso wie der kroatische Türsteher vom Days, der – anders als die Polizisten nicht in Star-Wars-Outfit – unbewaffnet und alleine gröbere Schlägereien verhinderte. Auch interessant: Ein Drittel der Meute waren Neugierige (Der Standard: “Die Bobos gehen Türken-schauen”) oder von der Presse.

Warum es Spaß macht, in so “gefährlicher” Nachbarschaft zu leben, schreibt Walter: OTK.

Back from Islandhopping

June 17, 2008  

Zurück von einer Woche Inselhüpfen mit Schiff und Bike im Rahmen einer Peter & Friends – Tour. Der Arbeitsalltag hat mich wieder.

Wie die Woche war, erzählen die Fotos auf Flickr:

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Update: Video-Remix auf Animoto:

Common misspellings: Farnberger, Fahrenberger, Farenberger, Fahnberger, Fahrnleitner, Fahrngruber, Fahrnberg.
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