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Endlich: Skype am iPhone

April 16, 2008  

Mit Fring – nice!

fring


Bei T-Mobile ist man sich selbst nicht ganz eins, ob der Iphonetarif nun auch ohne Hardwarekauf zu haben ist oder nicht. Soll man nun der netten Telefonstimme glauben, oder der Emailtante, die ja auch die Kundenanrede nicht hinkriegt?

hallo,

eine kollegin aus dem callcenter hat mir heute folgende informationen gegeben, könnten Sie mir diese bitte kurz bestätigen, bevor ich den tarif wechsle?

1. ich kann in den tarif iphone classic (€39) wechseln, ohne ein iphone zu kaufen (ich besitze bereits eines)
2. dabei kommt die mindestvertragsdauer von 24 monaten nicht zu tragen, meine bindungsfrist endet wie bisher am 01.11.2008
3. es fällt dabei keine wechselgebühr an
4. ein späterer wechsel in einen anderen (nicht iphone-) tarif ist sehr wohl möglich
5. das enthaltene datenvolumen kann (mit anderen endgeräten) auch über UMTS verbraucht werden
6. eine partnerkarte mit gleicher nummer würde €6 pro monat kosten, was den verbrauch des datenvolumens parallel zb. über UMTS per notebook ermöglichen würde (hardware vorausgesetzt)

beste grüße,
helge fahrnberger

Guten Tag Frau Fahrnberger,

vielen Dank für Ihre Nachricht. Es tut mir Leid, aber hier dürfte es zu einem Missverständnis gekommen sein. Alle Nutzungen des I-Phone Tarifes sind nur in Verbindung mit einem I-Phone von uns zu nutzen. Eine Umstellung ohne Gerät ist daher nicht möglich.

Bei einem Tarifwechsel verändert sich die Mindestvertragsdauer nie. Ob eine Gebühr anfällt hängt von den jeweiligen Tarifen ab.

Freundliche Grüße

Silke P.
T-Mobile Serviceteam

hallo frau p.,

die kollegin aus dem callcenter hat die möglichkeit, den tarif auch ohne hardwarekauf zu erstehen, explizit nach nachfrage bzw. nachschau in der knowledge base bestätigt. wem soll ich nun glauben, Ihnen oder Ihrer kollegin?

mfg,
helgE fahrnberger

Guten Tag Frau Fahrnberger,

vielen Dank für Ihre Nachricht. In diesem Fall muß ich Sie leider bitten mir zu glauben, da Sie es hier ja auch schriflich haben. Wir vergeben diesen Tarif wirklich nur an unsere Kunden, die auch eine Gerät kaufen.

Ob es hier eine Änderung geben wird, kann ich Ihnen leider nicht versprechen.

Freundliche Grüße

Silke P.
T-Mobile Serviceteam

Naja, dass der T-Mobile Kundenservice nicht der beste ist, ist bekannt. (Das Posting steht übrigens bei der Suche nach T-Mobile Kundenservice bei Google immer noch an zweiter Stelle ;-)


Seit meinem Posting Fon als Gratis-WLAN-Killer unternimmt Florian Forster, Fon-Marketing-Chef für DE/AT/CH, alles, um die Krise im Anfangsstadium zu bekämpfen: Er hinterlässt Kommentare, kontaktiert Blogger per Email, versucht sie per Skype oder Telefon zu erreichen, trifft sich mit ihnen, duzt sie. Forster hat erkannt, dass das nicht nur ein paar Einzelmeinungen sind, sondern dass das sein Geschäftsmodell beeinträchtigen kann. Er kommuniziert sympathisch und mit offenem Visier, durchaus ein Lehrstück für Krisenmanagement im Zusammenhang mit Blogs.

Doch Forster streut dabei Nebelbomben. Hier die Gegenüberstellung von Fakt und Fiktion:

Behauptung (u.a. hier und hier in den Kommentaren):

FON ist kostenlos, FON ist sicher! Wir wollen nicht Bezahl-Hotspots aufbauen, aber freies Internet für alle Teiler!

Tatsache: Fon versucht Gastronomen dazu zu bewegen, ihre Gratis-Hotspots in Bezahlhotspots umzuwandeln. Oder ist ein Hotspot, dessen Einlogseite (Screenshot von meinem Fon-Spot heute morgen) so aussieht, kein Bezahlhotspot?

Frontpage Fon-Hotspot

Natürlich gibt’s auf der Seite auch ein Login-Formular für “alle Teiler”, das sind die, die selbst einen Hotspot betreiben. Doch nur die surfen gratis. Im Übrigen stelle ich mir gerade vor, in einem ruhigen Wiener Kaffeehaus zu sitzen und mir ohne Headset einen “lustigen Clip” anzusehen, um an die 15min gratis zu kommen..

Behauptung (u.a. implizit im Mailing):

[Mit Fon kann man] verhindern, dass auf illegale Inhalte zugegriffen wird.

Tatsache: Das kann man nicht verhindern. Wird auf illegale Inhalte zugegriffen und der Anschluss-Besitzer in der Folge behördlich ermittelt, wird der Gastronom über den Internet-Provider kontaktiert, egal ob Fon oder offener Hotspot. Der Unterschied beginnt hier: Bei Nutzung von Fon kann die Behörde weiter ermitteln und den Täter über Fon identifizieren. Beim offenen Hotspot wird die Behörde an diesem Punkt wohl aufgeben müssen. Wohlgemerkt sind das alles recht theoretische Fälle, die mehr der Angstmacher-Strategie von Fon entspringen als der Realität. Wer wirklich kriminell aktiv werden will, holt sich beim Hofer eine anonyme UMTS-Prepaidkarte und setzt sich in einen einsamen Park.

Behauptung (hier in den Kommentaren):

Wenn Du einen offenen WLAN Hostpot hast können Externe über diesen u.U. auf dein Intranet – zB auf Deinen Drucker, evtl auch auf Deinen Rechner zugreifen!

Tatsache: Eine recht theoretische Bedrohung. Schon eine einfache Firewall, die wohl jeder PC im Internet mittlerweile hat, schützt vor Zugriffen, wenn auch nicht vor denen wirklich guter Hacker (vor denen schützt aber auch Fon nicht). Aber Fälle von “Hacker druckt auf Kaffeehausdrucker” oder “Hacker stiehlt Speisekartenvorlage” sind wohl eher unrealistisch. Panikmache.

Dann stellt Forster noch eine Frage:

Wie stellt ihr euch ein kostenloses WiFi Netz vor, dass gleichzeitig so sicher sein muss, dass euch selbst nichts durch den Missbrauch dritter passieren kann?

Antwort: Wir stellen uns kostenlose Kaffeehaushotspots genauso vor, wie sie sind: Kostenlos! Finger weg davon, Fon. Es ist kein Fall bekannt, wo einem Gastronomen mit Gratis-WLAN (von denen es in DE/AT/CH Tausende gibt!) je etwas durch den “Missbrauch Dritter” passiert wäre.


Die Gastronomen, die in Wien gratis WLAN anbieten, haben in den letzten Tagen Post von Fon.com gekriegt: Man möchte die Lokale dazu überreden, ihre Hotspots in Fon-Hotspots umzuwandeln, und hat dafür zwei Argumente:

Ausschnitt Fon-Mailing

Ein kurzer Check hat ergeben, dass offenbar meine WLAN-Liste als Datenbasis genommen wurde (die die dort fehlen – die Liste ist nicht 100% aktuell – haben auch kein Mailing gekriegt). Hier Scans des Mailings: Seite 1, Seite 2.

Auch wenn Fon diesen Umstand gerne verschleiert: “Kostenlos oder €3 am Tag” bedeutet konkret, dass lediglich Foneros kostenlos surfen, also nur die Wenigen, die selbst einen Fon-Hotspot betreiben (und zwar einen im Modus “Linus”). Man lasse sich also auf der Zunge zergehen:

Fon (wo man sich gerne als “Movimiento” für freies Internet in der Welt darstellt und mit Mandela und Ghandi in Verbindung bringt) möchte die 125+ kostenlosen Wiener Hotspots in kostenpflichtige umwandeln.

“Gäste surfen kostenlos”.. Warum bewerben die ÖBB eigentlich Bahnfahren nicht auch als kostenlos? Schließlich zahlt man als ÖBB-Mitarbeiter ja nichts. Aber auch das zweite Argument für einen Wechsel hat es in sich: “Jede Nutzung ist bei Bedarf nachvollziehbar”. Im Mailing heißt es dazu:

Ausschnitt Fon-Mailing 2

Ah, danke Señores – ihr wollt unsere Hotspots nicht nur kostenpflichtig machen, ihr wollt uns auch noch überwachen? Den Wirten nahelegen, uns zu bespitzeln – oder wie ist das zu verstehen? Und alle unsere Inhalte durch Filter laufen lassen – oder wie wollt ihr sonst “verhindern, dass auf illegale Inhalte zugegriffen wird”?

Sehr geehrter Herr Florian Forster (Marketing-Manager und Unterzeichner des Mailings), bitte nicht persönlich nehmen, aber, mit Verlaub, auf gut Wienerisch: Gehn’s scheißen. Diese Art schätzen wir hier nicht. Wien ist eine Stadt voller freier Hotspots (frei im Sinn von frei, also auch Fon- und überwachungsfrei) und wird es bleiben.

Kurze Übersetzung für Fon-Chef Martin Vasarvsky:

Martin, esta manera de hacer publicidad no la valoramos aquí en absoluto. Viena es una cuidad llena de hotspots libres (libre en el sentido de libre, es decir también libre de Fon y de vigilancia), y lo mantendrá.

Um hier nicht nur zu bashen: Die wahren Helden des freien Internets in Wien sind für mich Funkfeuer, Freewave, Quintessenz und die vielen Gastronomen mit Eigenbau-Hotspots!

Bitte an euch: Sprecht in den nächsten Tagen die WLAN-Gastronomen eures Vertrauens auf das Fon-Mailing an und übersetzt ihnen das Angebot mal in Klartext. Zum Beispiel so: Machst du deinen Hotspot kostenpflichtig, gehen wir alle woanders hin.

Disclaimer: Ich bin selbst Fonero (Geschmacksrichtung “Linus”) und berate bisweilen die Firma Freewave.

Web 2.0 ist..

November 15, 2007  

.. wenn du um Einschlafen zu können im Bett auf deinem iPhone noch schnell die Android-Präsentation anschaust, die du auf Youtube über die Liste “most popular videos today” gefunden hast. (“Web 2.0 ist..” via Max)

iphone youtube


Ich habe Peter genötigt, mir aus Boston ein iPhone mitzubringen. Aber dass er die Phones in einem Kinderschuhgeschäft gekauft hat, macht mir jetzt ein bisschen Sorgen..

Peter und die iPhones
Foto © Peter

PS. Bitte jetzt keine Entsperranleitungsfragen..! Dafür gibt’s Google.


Falls noch jemand daran gezweifelt haben sollte, dass Apples iPhone den neuen Standard in Sachen Device-Usability darstellt:

(via Jörg @ InteractionDesign-Blog)

DON’T PANIC

July 18, 2007  

Recently two girls from Canada surfed my couch on a backpacking trip through Europe. They had agreed with their parents to “meet somewhere in Europe” during their parents’ holiday trip yet had failed to get in touch. It seems approximeeting doesn’t always work.

A towel is about the most massively useful thing an interstellar hitchhiker can have.

A towel is about the most massively useful thing an interstellar hitchhiker can have.

 

Still, it’s interesting to see how technology changes tourism – they book their flights on the web and the destinations and attractions they go to are chosen with the help of word of mouth and pictures, posts and ratings in blogs and online communities, not via tour operators or guide books. They don’t even carry a Lonely Planet (although that one too is mostly user generated these days): “We didn’t know which one to buy as we are deciding which country to go to on the fly.” Instead internet cafés are their best friends. They surf the places of co-members of an online community instead of staying in good old hotels, coordinate with other people along the way by the means of SMS and email and blog or email from their trip instead of sending postcards.

This change in social behavior means a million challenges for the tourism industry. Are they prepared?


Nachdem ich schlechte Tastaturen, Akkus und Softwareoberflächen zu nervig fand, habe ich mich jahrelang allen Smart- und Alleskönnerphones verweigert und stattdessen irgendwelche Billignokias verwendet. Jetzt probier’ ich’s wieder mal – mit einem Nokia E61 – und bin begeistert.

E61

Gestern habe ich mir etwas Zeit genommen und das Ding erforscht. Nachdem ich die T-Mobile-gebrandete Firmware runtergeschmissen (wie das geht steht hier) und ein paar Tools installiert habe, funktioniert alles wie erhofft. Das Handy ist zwar hässlich, hat aber das Zeug zum persönlichen Wunderwuzzi:

 

Hier noch ein paar Screenshots (gemacht mit diesem Tool):

E61 Browser

E61 Skype

E61 Maps

E61 Calendar

Radiostar

May 3, 2007  

Letzte Woche saß ich mit Geli Simma im WerkzeugH, um über kostenlose WLAN-Hotspots (siehe Liste) zu plaudern. Daraus wurde ein Radiobeitrag, der gestern im Ö3-Wecker on air ging:


(© Hitradio Ö3)
 

“Wir haben die ganze Liste bei uns auf oe3.orf.at online” sieht übrigens so aus ;-)

Common misspellings: Farnberger, Fahrenberger, Farenberger, Fahnberger, Fahrnleitner, Fahrngruber, Fahrnberg.
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