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Werbung auf Facebook wirkt

November 29, 2008  

Ich habe in den letzten Tagen auf Facebook eine Testkampagne für den Laafi-Kalender eingerichtet (eigentlich zwei):

Kalender-Ads

Erste Ergebnisse sind überraschend gut, so kamen in den letzten Stunden 6 Bestellungen über 11 Kalender rein. Die Werbekosten dafür beliefen sich auf €6,62. (Details: 42.086 Ad-Impressions, 54 Klicks zu einem Durchschnittspreis von $0,14.)

Die durchschnittlichen Marketingkosten pro Bestellung belaufen sich also auf €1,1, bei einem Durchschnittsumsatz von €15,5. (Klar, die Zahlen sind noch ein bisschen zu niedrig, um daraus echte Schlüsse zu ziehen, aber der Trend ist überraschend gut.)

Targeting ist übrigens: Weiblich, über 30, Österreich und Deutschland. Mein Cost-per-Click-Oberlimit habe ich bewusst deutlich niedriger angesetzt als von Facebook empfohlen, nämlich bei $0,23 in Deutschland und $0,13 in Österreich.

Lieber wär’s mir ja, sowas nicht machen zu müssen, aber die Kalenderbestellungen tröpfeln derzeit etwas lahm dahin, und wir haben 1.200 Stück gedruckt..


Es predigen eh alle das gleiche, aber kaum wer kann das so prägnant wie Dieter Rappold. Beneidenswert. Anschauen:

Erschienen auf Turi2.de. Leider fehlt da ein Widget, darum hab ich den Sourcecode kopiert. Hoffe, das geht ok. (Via Rivva)

Weil’s genau zum Thema passt und noch ungebloggt ist – die zweite Version meiner Löwen und Ameisen:

Mir ist schon wieder ein Slide eingefallen: “Your Company | Your Customers”.


Peter Eich ist heute in Hannover angekommen, um dort morgen vor vier dutzend hochdekorierten Tourismusdirektoren (Marke Tourismus 1.43) einen Vortrag über Tourismus 2.0 zu halten.

Jetzt ist Peter in Hannover im Hotel Viva Creativo aufgeschlagen (“Viva Creativo” – wtf?) – und muss erst mal €5 fürs WLAN zahlen. Pro Stunde! Hier wird man als Gast also noch umsorgt.

Jetzt schreibt Peter seinen Vortrag halt noch mal um – das Hotel mit dem kreativen Namen eignet sich ja wunderbar als Beispiel. Und es soll ja schon vorgekommen sein, dass sich solche Customer-Gripes über Blogs und Twitter rasend schnell verbreiten. Fünf Euro pro Stunde. Unpackpar..

Die Hotelchefin sitzt übrigens im Publikum. Ihr Gesicht würde ich gerne sehen.. (Dass sie morgens vor dem Vortrag noch ihre Technorati-Stats checkt, nehm’ ich ja nicht an.)

Was mich interessiert: Peter, wer hat dir das Hotel überhaupt empfohlen?

Illustration (cc) Thomas Hawk, thanks for Sharing!

Update: Just vor Peter hielt gestern die Hoteldirektorin ihren Vortrag, und erkläre die Full-Service-All-Inklusive-Strategie des Hotels. Selbst die Minibar ist offenbar gratis. Lediglich bei WLAN sei man ärgerlicherweise bis Jahresende durch einen Lieferantenvertrag gebunden. Danach wird auch das kostenlos.

Die digitale Ohrfeige hat also das falsche Hotel erwischt. Trotzdem, der Nutzen wird für das Hotel überwiegen – und die Botschaft an andere Hotels ist natürlich stark.

Hier Peters (106!) Slides, ein paar davon auch aus meiner Produktion:


Der User “Levinator25” entdeckt im Spiel “Tiger Woods PGA Tour” einen Fehler, bei dem man Tiger auch auf Wasser spielen lassen kann. Er stellt ein Video mit dem hämischen Namen “Jesus Shot” auf Youtube, es wird 680.000 Mal angesehen.

Wie reagiert Spielehersteller EA? Seht selbst:

Anzahl Views: 2,5 Mio. Davon können sich alle Marketingabteilungen was abschneiden: Monitor and react with a human voice. Muss aber nicht immer so teuer sein ;-)

(via Website-Boosting, via Rivva)


Die Slides zum Impulsvortrag gestern:

Danke an Max Kossatz für die Zahlen & Fakten!


Für Kurzentschlossene:

Das IAB veranstaltet heute abend eine Podiumsdiskussion zum Online-Wahlkampf, mit Niko Alm, Gerhard Loub, Christoph Chorherr, Thomas Holzhuber, Manfred Lamplmair und mir am Podium. Darf zudem noch einen kurzen Impulsvortrag halten. Es moderiert Martin Staudinger.

Über moralische Verstärkung freu ich mich! 19:00 im Hotel de France. Buffet gibt’s auch ;-)

Update: Slides.


In der letzten Zeit habe ich ein paar Mal im Gespräch mit Künstlern oder Mitarbeitern von Kunstagenturen festgestellt, wie unbekannt “Creative Commons” in Kunstkreisen immer noch ist. Dabei sind diese Lizenzen der Schlüssel, um virale Verbreitung von Inhalten zu ermöglichen ohne sich dabei kommerziell selbst ins Bein zu schießen.

Wer auch immer Texte, Bilder, Videos oder andere Inhalte produziert und trotzdem nicht weiß, was “Creative Commons” ist, für den gibt’s jetzt einen netten Imagefilm:

Alle meine Texte und Fotos (auch die auf Flickr) stehen unter der Creative Commons BY-NC-ND – das heißt, meine Inhalte dürfen kostenlos und ohne mich zu fragen für nicht-kommerzielle Zwecke verwendet werden. Einzige Bedingungen: Keine Veränderung und Namensnennung (idealerweise mit Link auf helge.at).

Bei meinem Vortrag vor 70 österreichischen Tourismusdirektoren habe ich kürzlich eindrücklich empfohlen, die in der Tourismusbranche zuhauf verfügbaren Inhalte (hauptsächlich Fotos) mit einer CC-Lizenz zu versehen und zb. auf Flickr zu stellen, um damit zusätzliche Marketingeffekte zu erzielen. Ich bin gespannt, wieviele der anwesenden Regionen/Destinationen das umsetzen.

Das Social Web im Tourismus

October 10, 2008  

Im Rahmen der Vorbereitung auf einen Vortrag beim “Top-Seminar” des Bundes österreichischer Tourismusmanager habe ich viel über die Rolle des “Social Web” im Entscheidungsprozess über eine Reisebuchung nachgedacht – und wie man diesen in den Kontext anderer Kanäle stellen kann.

Rausgekommen ist dieses Slide, das den Wirkungsgrad des Social Web in Relation zu Direct Marketing, Old Media, Online Marketing und klassischen Webauftritten stellt:

social-web-tourismus

Hier in groß. Wichtig – Social Media schafft die Rückkoppelung zwischen letzter und erster Zeile: Die Reisefotos und -empfehlungen des einen Gastes sind die Aufmerksamkeitsimpulse des anderen.

Hier alle Slides:

Wie immer beeindruckend fand ich Eds und Martins anschließende Doppelconference zum gleichen Thema. Great Show!


Dialog mit Hannes Offenbacher auf Twitter:

qype-hannes


Zu Zeiten, als mich Anstellungen noch interessiert haben, waren mir vor allem drei Dinge wichtig: Gestaltungsspielraum, ein Chef von dem ich was lernen kann und ein Büro in guter Lage mit gutem kulinarischen Angebot rundherum.

Eben erhielt ich einen Anruf von Martin Schobert, dem Online-Chef der Österreich-Werbung, der ganz dringend einen Mitarbeiter sucht. Martin ist der Chef den ich früher gerne gehabt hätte, darum kann ich jedem, der einen spannenden Internetjob sucht, das nur ans Herz legen: Die Österreich-Werbung sucht einen Online-Projektmanager. Gestaltungsspielraum inklusive, vielleicht mehr als dir lieb ist.

oew-und-das-web

Dein Chef bei der Arbeit

Martin sucht jemand mit ordentlich Berufserfahrung. Ich behaupte aber, du kannst auch selbstbewusst und bissig genug sein, es zu versuchen, wenn die dir eher fehlt. Ahnung davon, was sich im Netz so abspielt, brauchst du aber definitiv. Jobs werden ohnehin meist rund um Personen gebaut, nicht umgekehrt, also nur nicht vom Ausschreibungstext einschüchtern lassen.

Ah, noch was: Das Büro der ÖW liegt direkt neben dem Hotel Triest, mit einer Dachterrasse mit Ausblick, der genausogut ist wie der von Minister Bartensteins gegenüber gelegenem Penthouse, und nur ein paar Meter vom Naschmarkt entfernt. Ich komm’ dann ab und zu auf einen Kaffee vorbei.

Zuschriften unter Chiffre 4711 an den Verlag.

Common misspellings: Farnberger, Fahrenberger, Farenberger, Fahnberger, Fahrnleitner, Fahrngruber, Fahrnberg.
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