Google this site (~ 2000 pages):

Home
RSS Feed RSS Feed

Flatrate (wir nennen es Abo)

November 18, 2009  

An der Echtzeit-Funktion hapert’s noch ein bisschen. (Via Netzlogbuch)

Angewandte Ufologie

November 8, 2009  

Musste wieder mal ein Comic übersetzen:

lapulgasnob-ufo

Im Original: Verschleierung, aus La Pulga Snob (Der versnobte Floh) des Argentiniers Andres Diplotti (via Microsiervos).


Köstliches Video von Collegehumor:

In den USA bringt Bing.com, der neue Suchmaschinenanlauf von Microsoft, angeblich tatsächlich bessere Ergebnisse. Für deutschsprachige Seiten googlet man allerdings vorerst (!) besser weiterhin mit Google. Viele Bing-Funktionen sind wirklich beachtlich, so zb. die “Similar Images”-Funktion der Bildersuche, die bessere Ergebnisse liefert als das entsprechende Testprodukt bei Google. Hier ein Beispiel mit einem meiner CreativeCommons-lizensierten Fotos.

Suche ist eine derart zentrale Funktion im Internet-Ökosystem (Google greift bereits etwa ein Drittel des gesamten Online-Werbeumsatzes ab), dass jegliche Konkurrenz höchst willkommen sein muss. Yahoo und alle anderen Mitbewerber haben ja quasi schon das Handtuch geworfen. Go, Microsoft, go!


Alexander van der Bellen, in Höchstform, watscht öffentlich HC Strache und einen offenkundig nie durchgerechneten FPÖ-Gesetzesantrag ab – absolut köstlich:

Ich prophezeihe schon mal, dass es dieses Video über Blogs, Twitter und Facebook noch zu Social-Media-Berühmtheit in Karl Schwab‘schen Dimensionen bringen wird. Zu beobachten zb. hier: Twitter: Backtweets, Suche, Blogs: Google Blogsearch, “Leitmedien” (Rivva): 1, 2, etc. (Die Youtube-Zahlen werden leider seit Stunden nicht aktualisiert und sind dzt. wertlos.)

In diesem Sinne: Spread the word :-)

(via Marco Schreuder)


Letzte Woche wurde ein Telefonat zwischen Michaela Sburny und Eva Glawischnig über die Grünen Vorwahlen aufgezeichnet:

Sburny: Hallo Eva. Bad news hob i. 3 wiener Internetfreaks wollen Vorwahlen in Wien veranstalten. Laut Statuten geht des leider noch. Wie suj ma reagieren?

Glawischnig: Scheiße, wann homma endlich a Rua von diesn Demokratiefetischisten. Mia hom den Bundeskongess , mia hom die Landesversommlungen, kane von die anderen Partein hom des …

S: Hea jez auf Eva des bringt uns net weiter, der Standard is scho mit ana Story draußen.
Titel: Grüne auf Obamas Spuren

G: No Super, jez kummans mitn Obama a no. No mehr brauchst net. Ok, mia miassns weiter einlullen, vielleicht wird eh nix draus, spüts die üblichen positiven Schablonen: wir beobachten das, wir sind erfreut, dass sich Leute engagieren, de do do do de da da da. In a poa Wochen is eh ois vorbei. Kannst di no an diesen wohnsinnigen Buagenlandler erinnern. Der is scho völlig vergessen. Die meisten Wähler wujn kan Stress. A Stimm om Wojtog. Des reicht für die meisten.

S: Host eh recht Eva. A pissl Text für die Presse und dann nix mehr.

G: Genau, des schloft eh wieder ein.

S: Wer suj’s nochen? I, du oder …

G: Die Vassi suj a pissl dichten. Es betrifft jo die Wiener. Oba eindeutig positiv, nix ambivalentes sonst hom die scheiß Stadtrand-Poster wieder a fressen. Steckt der Chorherr dahinter?

S: Was net, würd mi net überoschn. Wieso homma den net scho früher ausghaut?

G: Des is net so afoch. Mia orbeiten eh dran. Nochdem diese Vorwahlenfreaks in der Versenkung versunken san, hau ma den Chorsänger bei der nächsten LV aussi. Ganz basisdemokratisch. Dann hoda mehr Zeit für sein bledn Blog.

S: Pfau du gfojst ma Eva, du bist die Beste, olle wegraman. Bravo.

G: I was oba I muas jez aufhean, der Bua schreit. Seavas.

Danke an die Grünen Konter für diese wunderbare Satire!


dhl

Irgendwie ist die Adressliste der Leute, die sich die Blogeinträge zuschicken lassen (RSS-Post-Abo) plötzlich leer, und ein Backup gibt es leider keins. Darum die Bitte an alle alten Abonnenten (oder die es werden wollen), tragt euch hier neu ein. Danke.



jmdn frienden (v)

Jemanden, dessen Hand man irgendwann geschüttelt hat, auf Facebook, StudiVZ, etc. als Freund hinzufügen.

jmdn facebooken (v)

Siehe →jmdn frienden.

jmdn unfrienden (v)

Die als unfreundlicher Akt angesehene Tätigkeit des Entfernens aus der Freundesliste auf Facebook & Co von Menschen, von denen man keine Ahnung hat, wo man deren Hand geschüttelt haben soll.
Auch: Tätigkeit des Entfernens aus der Freundesliste von Menschen, die man liebt, die einen jedoch anstatt dieses Gefühl zu erwidern durch penetrante Zurschaustellung von Zweisamkeit in Text- und Bildform quälen.

jmdn xingen (v)

Jemanden auf Xing suchen. Beispiel: Die (den) süße(n) Kleine(n) von der Messeparty gestern xingen, an deren (dessen) Namen man sich nicht erinnert. [Um Beweise für die Gerüchte, wonach Xing.com zwei Dutzend süße Kleine beschäftigt, die durch Präsenz auf Messepartys den Umsatz mit Premiumaccounts ankurbeln, wird gebeten.]

jmdn von der Blogroll schmeißen (v)

Die als unfreundlicher Akt angesehene Tätigkeit des Entfernens eines aus reiner Höflichkeit auf die öffentliche Leseliste des eigenen →Blogs hinzugefügten, gänzlich langweiligen →Blogs.

emailen (v)

Bezeichnung einer veraltenen Kommunikationsform, die noch von Menschen genutzt wird, die nicht wissen, dass diese Funktion durch Pinwandnachrichten auf Facebook oder Xing-Kontaktanfragen ersetzt wurde.

jmdn [selten: jmdm] followen (v)

Jemand auf Twitter der eigenen Leseliste hinzufügen, meist nicht in der Absicht, die →Tweets dieser Person zu lesen, sondern entweder um auf die eigene Existenz aufmerksam zu machen oder in der Hoffnung, die Zahl der eigenen →Follower zu erhöhen.

jmdn unfollowen (v)

Als unfreundlicher Akt angesehene Tätigkeit des Entfernens eines an Logorrhoe leidenden Zeitgenossen aus der eigenen Leseliste auf Twitter.

etw twittern (v)

Eine maximal 140 Zeichen umfassende Beobachtung mit Nachrichtenwert aus dem persönlichen Tagesablauf verkünden (“Guten Morgen!”).

Tweet (m)

Kurznachricht von meist überregionaler Bedeutung, Ergebnis von →twittern

etw re-tweeten (v)

Weitersenden von →Tweets Anderer mit dem Ziel, selbst re-tweetet zu werden, um mehr →Follower zu gewinnen.

Follower (m)

Benutzer von Twitter, der einen selbst auf der Leseliste hat, meist nicht um einen tatsächlich zu lesen, sondern um →zurückgefollowed [auch: zurückgefollowt] zu werden.

jmdn zurückfollowen (v)

Akt der Freundlichkeit, der das Gefühl vermittelt, jemandes →Tweets zu lesen, der einem dieses Gefühl ebenfalls vermittelt hat. Geht meist dem →Unfollowen voraus.

Blog (n)

Bezeichnung einer veralteten Publikationsform im Internet, die vor allem von Personen genutzt wird, die außer Stande sind, sich auf 140 Zeichen zu beschränken.

Blog (m)

Synonym zu →Blog (n), dessen Verwendung den Verwender augenblicklich als jemanden outet, der den Begriff erst wenige Jahre kennt. Löst bei Verwendern von →Blog (n) das Gefühl von Überlegenheit und den Austausch wissender Blicke aus.

jmdn subscriben(v)

→Blog eines Menschen der eigenen Leseliste hinzufügen, meist um später festzustellen, dass der Konsum seiner Inhalte einen dem erhofften Austausch von Geschäftsbeziehungen oder Körperflüssigkeiten auch nicht näherbringt.

jmdn unsubscriben (v)

→Blog eines gänzlich langweiligen Menschen wieder aus der eigenen Leseliste entfernen. Die Tätigkeit gilt als unfreundlicher Akt. Die Überprüfung erfolgt regelmäßig unauffällig im Gespräch durch Aufbau auf zuvor nur per Blog bekanntgegebener Informationen.

Fail Whale (m)

Weltweit letzte Walart, die nicht vom Aussterben bedroht ist.

Jmdn in den Spamfilter schmeißen (v)

Tätigkeit des Markierens der Emails von Menschen als Werbung, deren überbordender Mitteilungslust man in Hinkunft zu entgehen hofft, zumindest bis diese einen auf Twitter entdecken.

jmdn taggen (v)

Markieren des Gesichtes einer anderen Person auf einem auf Facebook geladenen Foto. Funktion, die dazu zwingt, sich regelmäßig in Facebook einzuloggen, um die Tags auf allen kompromittierenden Fotos zu entfernen, die freundliche Mitmenschen auf einen gesetzt haben.

etw teilen (v)

Etwas weitersenden, mitteilen. Die bis zur nächsten Auflage des Duden falsche Übersetzung von “share” auf Facebook.


 

Update 1. August 2009: Es geschehen noch Zeichen und Wunder – Facebook hat “teilen” in “posten” umbenannt.

Praktische Übungen:
 

 

 

So starb Marty McFly

March 14, 2009  

Dieses Comic musste ich einfach übersetzen:

mcfly

(via Microsiervos)


Beitrag zu einer guten Aktion aus aktuellem Anlass (täglich grüßt das Murmeltier) – gestartet von Harald und Jana.

frog

Ps. Hier gehts zum Frosch.
PPs. Foto: Daniel Gebhart.

Der Imperator

February 4, 2009  

Oje, das wird dem Loub gar nicht gefallen. Einfach zu lustig (vor allem da ich’s per Email von einem aktiven katholischen Pfarrgemeinderatsmitglied gekriegt hab – echt jetzt):

imperator

May the Force be with us.

Common misspellings: Farnberger, Fahrenberger, Farenberger, Fahnberger, Fahrnleitner, Fahrngruber, Fahrnberg.
corner