Das irrwitzige IKT-Theater dieses Landes
May 21, 2013Eine kurze Geschichte heißer Regierungsluft

Anfang 2008 präsentierten Kanzler Gusenbauer und Vizekanzler Molterer gemeinsam mit Industrievertretern von Telekom bis IBM stolz die „Internetoffensive Österreich“, mit deren Hilfe Österreich innerhalb von fünf Jahren unter die europäischen Top 3 des „Network Readiness Index“ gelangen werde. Legendär das Foto, auf dem sich die Herren mit dem Wappentier aller Internetausdrucker, einem überdimensionalen USB-Speicherstick, ablichten ließen.
Heute, ebendiese fünf Jahre später, ist Österreich im Index um zwei Plätze auf den elften Platz abgerutscht. Und das obwohl Kanzler Faymann die Ziele 2011 in einer parlamentarischen Anfragebeantwortung noch für erreichbar hielt.
Auf Internetoffensive.at prangte bis vor wenigen Tagen und über ein Jahr lang der Text „Wir überarbeiten gerade unsere Homepage (sic!)“, dazu Informationen zu Projekten und Arbeitskreisen in homöopathischen Dosen. Jetzt lässt die Regierung auf IKTStrategie.at „Österreichs IKT-Strategie 2014 – 2018“ erarbeiten. Diese umfasst bereits über 400 Kapitel (mutmaßlich) heißer Luft.
Wieder mit dabei: Das Ziel einer „Spitzenplatzierung“ im Network Readiness Index.
Was bislang geschah:
- März 2008: Präsentation
- Februar 2010: Abschlussdokument (nach immerhin 708 Tagen)
- Februar 2011: Maßnahmenliste (nach nur 1073 Tagen..)
- Siehe auch die Dokumentation dieser Farce im Blog von Hans Peter Lehofer.
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Meine Kolumne im aktuellen UPDATE-Magazin.
Google Glass, der große Bruder in deiner Brille
April 12, 2013In meiner Brust schlagen zwei Herzen: Ich stehe auf Gadgets und kann es nicht erwarten, Wearable-Computing-Gadgets wie Google Glass auszuprobieren. Die Idee, einen persönlichen Assistenten permanent im Blickfeld zu haben, wichtige Momente festzuhalten oder schnell ein Keyword zu googlen, ohne mich aus einem Gespräch ausklinken zu müssen, ist bestechend.
Andererseits beunruhigt mich der Gedanke: Wir werden nie wissen, ob ein Gespräch aufgezeichnet wird und, verknüpft mit unseren digitalen Identitäten, in der Cloud landet. Der feuchte Traum aller Nachrichtendienste. Unser Leben ist beinahe lückenlos nachvollziehbar, dank Handys und digitaler Zahlungen, doch bislang betraf diese Überwachung nur uns selbst, nicht unsere Gesprächspartner und in der Regel auch nicht die Gesprächsinhalte.
Mit Geräten wie Glass – irgendwann als Kontaktlinse gar unsichtbar – könnte sich das ändern. Kombiniert mit Stimm- und Gesichtserkennungssoftware (wofür die großen Digitalkonzerne längst Patente besitzen, wie jeder iPhoto-User berichten kann) könnte Glass „Privatsphäre“ endgültig zu einem Konzept aus einer anderen Zeit machen.
Zwischen Technologieapologeten und –apokalyptikern wird es nicht leicht, solchen Entwicklungen mit der nötigen Distanz (und wenn’s sein muss: Regulierung) zu begegnen, ohne sich gleich unter die hauptberuflichen Bedenkenträger der Holzfraktion zu reihen.
Meine Kolumne im aktuellen UPDATE-Magazin.
Sharing is caring
September 18, 2012Das Silicon-Valley-Erfolgsmodell ist in Österreich wenig beliebt

Der Shooting Star des Social Webs, Pinterest (bereits das drittgrößte Social Network der USA!) aggregiert einfach die Inhalte, die woanders im Web erstellt wurden. Falls Ihnen das bekannt vorkommt: Das machen alle großen Player so, von Facebook bis Twitter und natürlich Google.
Die Inhalte des Webs werden gecrawlt oder per „Social Sharing“ eingesammelt, ein bisschen veredelt und dann an die Werbewirtschaft verkauft, meist in Form „nativer“ Werbeformen, also Adwords, Sponsored Stories oder Promoted Tweets. Denn Display ist ja out. (Dass dabei die von Display lebenden Content-Quellen immer mehr unter Druck kommen, was die Content-for-Traffic-Symbiose gefährden könnte, ist eine andere Geschichte.)
Warum gibt es hierzulande (außer Geizhals und den Prospekt-Digitalisierern) niemanden, der dieses Modell ausprobiert? Partyfotos, Kleinanzeigen, politische Kolumnen, lokale Nachrichten, Veranstaltungstipps, Lokalbewertungen – vieles ließe sich nutzenstiftend zusammen fassen. ORF ON könnte beispielsweise, anstatt den Privaten Konkurrenz zu machen, auf diese verlinken, in Form Überblick gebender (innovativer?) Zusammenfassungen.
Natürlich kommen da jede Menge Einwände, vor allem rechtlicher Natur. Mit Kreativität (und ein bisschen Mut für notfalls gerichtliche Klärungen) ließen sich diese aber überwinden.
Meine Kolumne im aktuellen UPDATE-Magazin. Illustration: (cc) BY NC ND Anne Helmond
Microsoft’s new logo. Just sayin’.
August 23, 2012
Apps, die einsamen Inseln der Online-Welt
November 8, 2011
Auf den Medientagen postulierte der Vorarlberger Medientycoon Eugen Russ den Triumph der mobilen Apps: „In zwei Jahren ist das Web ziemlich tot.“ Tatsächlich deutet einiges darauf hin: Während zur Jahrtausendwende 50% des Traffics über Browser lief, sind es heute kaum noch 20%. Und erst kürzlich kündigte Facebook eine vielversprechende Mobile API an: Dritt-Apps sollen direkt auf Funktionen der Facebook-App wie Likes oder Benachrichtigungen zugreifen können, und man wird sie direkt aus Facebook heraus aufrufen können.
Doch was nach einem weiteren Sargnagel für die mobile Browsernutzung aussieht, zeigt in Wahrheit die großen Schwächen der App-Welt auf, die hier nur notdürftig ausgebessert werden: Man kann nicht in sie verlinken, Suchmaschinen können sie nicht crawlen und man muss sie für jeden Handsethersteller extra entwickeln. Sie sind die einsamen Inseln der Online-Welt.
Als in den 90ern das Netz populär wurde, wurde es das zuerst in den abgeschlossenen Welten von AOL und Compuserve. Zu unübersichtlich und hässlich war das WWW. Als Walled Gardens waren AOL & Co – wie Apps heute auch – ökonomisch leichter verwertbar. Das mobile Web ist drauf und dran, dank HTML5 die Bequemlichkeiten der App-Welt zu lernen. Wie damals könnte es die Insellösungen bald wieder auf die Ränge verweisen.
Auch wenn das den Medientycoons nicht schmeckt, die die App-Welt schon als Retter der Medienwelt sahen.
Meine Kolumne im aktuellen UPDATE-Magazin. Illustration: (cc) BY SA Geek & Poke
Die Telekom Austria will die Netzneutralität abschaffen
October 13, 2011Reißerischer Titel*, ich weiß. Aber vielleicht auch nicht:
Vorgestern habe ich Telekom-Chef Hannes Ametsreiter gefragt (eigentlich Tim Berners-Lee, aber der zog es vor, seinem Gastgeber nicht ans Bein zu pinkeln), wie er’s mit der Netzneutralität hält. Ergebnis: Ametsreiter will sie abschaffen. Das hat er meines Wissens auf österreichischem Boden noch nie zugegeben (aber hier).
Im Klartext bedeutet die Aussage bei 1:45: Hannes Ametsreiter stellt die Netzneutralität in Frage und bedroht damit die Freiheit und Offenheit des Internets.
Darüber kann weder seine anfängliche Ablenkung auf Themen, die mit Netzneutralität nichts zu tun haben, noch der Futuretalk-Event samt Anarchy-Logo und Helden wie Berners-Lee hinweg täuschen. Die Ironie ist kaum noch zu toppen. Aber vielleicht will man uns mit dem Event-Motto “Who owns the Internet?” ja einfach auf die Antwort “We do” vorbereiten?
In folgendem Video spricht Berners-Lee Klartext: “Millions of people are using the web freely today. I am worried that this will end.” Und er spricht von millionenschweren Lobby-Kampagnen der großen Telekoms.
Gestern hat er sich offenbar selbst kaufen lassen und geschwiegen. Lediglich Anke Domscheit-Berg hat dagegen gehalten. Was Tim Berners-Lee sagen hätte sollen:
The moment you let net neutrality go, you lose the web as it is. You lose something essential – the fact that any innovator can dream up an idea and set up a website at some random place and let it just take off from word of mouth. You can end up helping humanity and make a profit out of it once you’ve got a domain name.
We can never spend enough time fighting for the neutrality of the underlying network.
Denn das hat er gesagt.
Zur Erklärung: Die Aufgabe von Netzneutralität bedeutet nicht, “Skype ist nur mit dem XY-Zusatzpaket nutzbar”, wie Tom Schaffer in den Kommentaren schreibt. Das ist nur eine Konsequenz. Sie bedeutet, dass Datenpakete nicht mehr gleichwertig behandelt, sondern manche bevorzugt, andere benachteiligt werden. Die Bevorzugung löst nach der Marktlogik eine Versteigerung von Bandbreite aus. Eine Beschleunigung “reicher” Inhalte bremst “arme” Inhalte aus.
Mehr noch: Das schafft den Grundbaustein für Zensur. Die neuen Gatekeeper könnten prohibitive Preise verlangen, schon bleibt dein Inhalt (oder Anschluss) offline. Und illegale Inhalte (oder was irgendeine Lobby oder irgendein Land dafür hält) dürfen gar nicht durch.
- Savetheinternet.com
- What is Net Neutrality? (Youtube)
- Dutch Lawmakers Adopt Net Neutrality Law (NYT)
- La Quadrature du Net
- Respect My Net
- Netzneutralität (Wikipedia)
(Video: © Telekom Austria)
* Ursprünglicher Titel war: Die Telekom Austria bedroht die Freiheit des Internets. War mir dann aber zu pathetisch.
PS. Tim Berners-Lee hat sich auf der Veranstaltung offenbar zu einem früheren Zeitpunkt klar für Netzneutralität ausgesprochen (war mir entgangen), nur halt am Schluss dazu geschwiegen.
Nach Norwegen: Die Angst-Debatte
September 12, 2011
Meine Kolumne im aktuellen UPDATE-Magazin.
Ein Mann war nach den Attentaten in Norwegen in den Medien omnipräsent, um vor ähnlichen Anschlägen hierzulande zu warnen: Peter Gridling. Der Chef des Verfassungsschutzes forderte sofort eine Ausweitung behördlicher Befugnisse für die Überwachung des Internets.
Es lohnt, einen Blick auf die folgende Debatte zu werfen:
- Die Regierungsparteien trommelten für eine Verschärfung der Anti-Terror-Gesetze. ÖVP-Sicherheitssprecher Kössl hielt die Terrorprävention gar für die „wichtigste Aufgabe unserer Zeit“, also noch vor Energie- und Finanzkrise. Der Boulevard wollte wissen, dass 51% der Österreicher für schärfere Gesetze seien. Eine Online-Ausweispflicht wurde diskutiert.
- Die restliche Republik – Bundespräsident, Qualitätsmedien und die gesamte Opposition, inklusive FPÖ! – warnte unisono vor einem „Metternich-Reflex“.
Dabei ist die Sache einfach:
Mafiosi, Terroristen und Pädophile nutzen z.B. einen Offline-PC für die Verschlüsselung und verschicken die Daten dann vom USB-Stick im Internet-Café. Auch die Nazis von Alpen-Donau.net (wieder online) arbeiten ähnlich. Vorratsdatenspeicherung – hier eben beschlossen, in Deutschland für verfassungswidrig erklärt – und Online-Überwachung sind dagegen machtlos. 8 Mio. Österreicher hingegen stehen unter Generalverdacht (und dürfen für Ihre eigene Überwachung per „Servicepauschale“ zahlen). Sind VKI und Arbeiterkammer eigentlich nur für die Luft in Müsliverpackungen zuständig?
“Mehr Demokratie und mehr Offenheit“, kündigte der norwegische Ministerpräsident unmittelbar nach dem Anschlag an. Jedes Land hat die Regierung, die es verdient.
Ö1 Nachtquartier – Die Aufzeichnung
August 23, 2011Letzte Woche war ich unter dem etwas großspurigen Titel “Mit dem Internet die Welt verändert” bei Alois Schörghuber im Ö1 Nachtquartier zu Gast. Hier die Aufzeichnung:
Die Themen:
(Auf Vimeo sind die Zeitangaben klickbar, aber erst wenn das ganze Video geladen ist)
03:18 – Blogging, Social Media
05:15 – Abgrenzung zu Journalismus
06:50 – ♬ Kutiman: Mother of all Funk Chords
11:25 – Die disruptive Kraft des Netzes
17:00 – “Wie verändern Sie die Welt mit dem Internet?”
18:50 – Anrufer 1: Wird die Rolle des Internets in der ägyptischen Revolution überschätzt?
21:50 – Anrufer 2: These, dass Internet ähnliche Rolle zukommt wie Erfindung des Buchdrucks
23:40 – Wikipedia
27:30 – Laafi und Laafi.at/Amazon
29:40 – ♬ Sour: 日々の音色
32:50 – Zur Facewall von ORF Contra
34:30 – Anrufer 3: Angst vor dem Internet
37:00 – Warum das Internet unsere Gesellschaft demokratischer macht
38:50 – Wie sehr wir negative Auswirkungen von Veränderung überschätzen
41:20 – ♬ Clazz: This is magic
42:50 – A comment a day
44:00 – Kobuk
47:20 – Wer finanziert Journalismus?
Ich wollte auch das vielversprechende Buch “Soziale Bewegungen und Social Media” (by Kellerabteil) empfehlen, aber irgendwie hat das Gespräch einen anderen Verlauf genommen. Sei hiermit nachgeholt.
Das Nachtquartier aufschlagen
August 16, 2011Heute Abend ab Mitternacht bin ich bei Alois Schörghuber im Ö1-Nachtquartier zu Gast. Auslöser war meine Frage, ob destruktives Verhalten in Onlineforen Naturgesetz ist – ich glaube nicht. Foren und Websites sollten an ihrer Partizipationsarchitektur arbeiten, hier ein Ansatz dazu.
Ich werde diesen Beitrag anschließend mit URLs ergänzen, die im Nachtquartier erwähnt werden. (Ich hoffe, ich vergesse nicht, die Laafi-Amazon-Aktion zu erwähnen, die man einfach in den Bookmarks haben sollte.)
Meine Musikvorschläge für die Sendung:
Sehenswertes Video der japanischen Band Sour, das ausschließlich mit den Webcams von 80 Fans, über den Globus verteilt, aufgenommen wurde.
Der Musiker Kutiman verwendet Youtube-Videos als Instrumente. Er mischt was er so findet zu neuen Songs. Großartig.
Dann noch CLAZZ, die Band meiner Schwägerin, Lulu and the Lampshades und Yamore von SALIF KEITA und CESARIA EVORA.
Konzept für eine kartenbasierte Flugsuche
July 7, 2011Bevor Google seine kartenbasierte Flugsuche online bringt (siehe Techcrunch), hier ein Konzept von mir für sowas, das nie online ging. Sonst glaubt mir das ja keiner ;-)
Vorgeschichte: Ein Kollege ist im Sommer 2010 privat mit einem Lufthansa-Manager unterwegs und sie plaudern über die Usability von Airline-Websites. Ich sitze währenddessen beim Samstagskaffee – als ich den Anruf kriege: Wenn wir ein gutes Konzept liefern, hätten wir eventuell Chancen auf einen Auftrag für unser Kartenprodukt Maptoolkit.
Da mich eh immer schon ärgert, dass man nirgendwo kurzfristig Flüge nach Egal-wohin-Hauptsache-billig-und-warm finden kann, hab ich schnell ein paar Wireframes gezeichnet und gleich zurück geschickt. Aus einem Auftrag wurde nie was, das Konzept ist irgendwo in den Management-Ebenen der Airline versickert. Dass sich die Lufthansa davon zur später gelaunchten, recht ähnlichen Lufthansa Reiseplaner inspirieren ließ, ist wenig wahrscheinlich, denn es ging nicht lang danach online. Und: Dann wäre die Usability besser ;-). Das Vorbild dürfte eher Kayak Explore gewesen sein, das finde ich aber auch nicht optimal umgesetzt. (Etwas besser ist da das relativ neue Qfly Wohin.) Den Use Case “Vor dem Buchen mal über die Destination informieren” (besonders bei Kleinflughäfen wichtig) setzt bislang noch niemand um.
Das Konzept ist darauf ausgelegt, dass für die Umsetzung lediglich eine Schnittstelle notwendig ist, die Flugpreise vorgeneriert (also Preise vorbehaltlich Verfügbarkeit, damit immer Preise “in der Auslage” stehen), alle anderen Funktionen und Daten (wie Fotos, Wetter/Klima, Sehenswürdigkeiten, Webcams etc.) kämen von uns. Es funktioniert mit Metabuchungsengines und Billigfluglinien natürlich besser als mit Linie, das war halt die Ausgangslage.
Wireframe 1:
- In “Flying from” wird der näheste Airport zur automatisch ermittelten Location des Users vorausgewählt. (In dem Fall Zürich, weil der fiktive User in Bregenz sitzt.)
- In “Leaving in” wird automatisch das aktuelle Monat (oder ab dem 21. eines Monats, das kommende) vorausgewählt.
- Der “Max. Price” wird automatisch auf einen Wert voreingestellt, der eine gute Anzahl an Ergebnissen auf der Karte liefert. Nicht zu wenig, nicht zu viel.
- Der User erhält also sofort (ohne Formular-Interaktion) Ergebnisse. Jede Änderung der Optionen aktualisiert die Map in Echtzeit. (Kein Submit-Button.)
- Auswahl zwischen Europa und Welt verändert Zoomstufe/Ausschnitt der Karte, sowie die Flugangebote.

Wireframe 1A:
- So sieht es aus, wenn man mit der Maus über einen Flugangebot geht (Beispiel: Amsterdam).
- Next actions: Entweder “Low Fare Calendar” oder Detailansicht der Destination.

Wireframe 2 (Destinationsansicht):
- Deckt alle Reiseführer-Bedürfnisse ab: Bilder-Eindrücke, Unterkünfte, Artikel aus DuMont/Tripwolf/Baedecker, Restauranttipps.
- Eindruck über Entfernungen zb. zur nächsten Strand-Destination, zu anderen Städten, etc. (Besonders wichtig bei Low-Budget-Airports wie Bratislava oder Girona.)
- Buchungsmöglichkeit von Hotels & Rent a car.
- Per Routenplaner-Integration (Eingabe einer Adresse) lässt sich die Weiterreise zu jeder beliebigen Adresse planen. (Nicht visualisiert.)

Wireframe 3 (Low-Fare-Kalender):
- Erst hier werden echte Preise & Verfügbarkeiten errechnet, dh. erst hier entsteht Wartezeit.
- Über den Kalender kann leicht in benachbarte Monate gewechselt werden.
- Billigste und billige Verbindungen werden hervorgehoben.

Und jetzt bin ich gespannt, wie Google so etwas löst. Wenn ich raten muss: Ground-shakingly!
Update: Michael Grillhösl, der Head of User Experience bei Swoodoo, hat in den Kommentaren den Link zu einem Experiment aus den Swoodoo Labs gepostet: http://www.swoodoo.com/de/labs/map. Deckt allerdings eher andere Use Cases wie Dreiecks- und Vielecksflüge ab. Gut für Conference Hopper :-)
Update 2: British Airways haben auch sowas (auch schlecht), wie Daniel Sokolov auf Twitter schreibt: BA Tripseeker
Update 3. Oktober 2011: Die Swiss ist heute mit einer Kartenapplikation online gegangen, die dem Konzept zwar optisch schon nahe kommt, aber funktionell noch kaum mehr ist als eine Illustration des Streckennetzes plus Fare-Calendar-Verlinkung:





