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Heute vormittag durfte ich auf der in erster Linie für Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes ausgelegten “Internationalen Tagung Kulturelles Erbe und Neue Technologien” ein Plädoyer für die technische und rechtliche Öffnung von “Public Data” und für die Nutzung von Open Source und Open Content bei GIS-Projekten halten.

Thomas’ Urteil freut mich sehr:

Sehr spannend Helge ‘s Plädoyer für API’s, openstreetmaps und die Public Domain Stellung von Daten, was besonders für den öffentlichen Bereich einen mutigen Schritt verlangt.

Hier die Slides:


medianet-headline

Anja Herberth schreibt heute im Medianet über die Podiumsdiskussion von Montag:

Für Helge Fahrnberger, Blogger und Berater für Social Software in Wien, waren die großen Parteien während des Wahlkampfs vor allem in den traditionellen Medien „zu Hause“. Gerade für kleinere Parteien, die seitens der Medien ein geringeres Echo zu erwarten hatten, sei das Internet eine Chance gewesen, Zusatz- und Alternativöffentlichkeiten aufzubauen und mit den Wählern in einen Dialog „auf Augenhöhe“ zu treten. Durch die technologischen Fähigkeiten sei mit dem Internet ein stärkerer Hebel für Mundpropaganda entstanden.

und

Zum Abschluss plädierten Niko Alm und Helge Fahrnberger dafür, der nächste Wahlkampf möge bereits morgen wieder beginnen – es sei sinnvoll, aufgebaute Communities und Aktivitäten nicht versanden zu lassen und bis zur nächsten Wahl weiter aufzubauen.

(Verlinkung von mir.) Freut mich immer, wenn die Message auch halbwegs so rüberkommt wie erhofft. Passiert selten genug.

medianet-foto

Foto © IAB


Für Kurzentschlossene:

Das IAB veranstaltet heute abend eine Podiumsdiskussion zum Online-Wahlkampf, mit Niko Alm, Gerhard Loub, Christoph Chorherr, Thomas Holzhuber, Manfred Lamplmair und mir am Podium. Darf zudem noch einen kurzen Impulsvortrag halten. Es moderiert Martin Staudinger.

Über moralische Verstärkung freu ich mich! 19:00 im Hotel de France. Buffet gibt’s auch ;-)

Update: Slides.

Mir geht’s genau wie Gott

October 17, 2008  

Muss ich lesen! Bestell ich mir gleich. Vorher aber noch drüber bloggen. Und Kaffee trinken. Ah, schon wieder Mittag? Zuerst was essen. Dann aber sicher. (Ich hab bald Geburtstag. Wahrscheinlich hab ich das Buch bis dahin noch immer nicht bestellt – falls noch wer eine Geschenkidee braucht.)

(Via Japhy. Disclaimer: Bestelllink laafifiziert.)


barcamp-vienna

Genau heute vor zwei Jahren fand mit dem BarCamp Wien das erste BarCamp im deutschen Sprachraum statt. Zeit für eine Gründungslegende.

Alles nahm seinen Lauf mit diesem Blogpost von Smi im Juli 2006:

To me it seems that we need something like this in Vienna. Anyone joining me? Some guys from Metalab? Enki? Helge?

Worauf ich mir kurzerhand die Domain barcamp.at schnappte und dort ein Wiki aufsetzte. Dann stießen noch Michael und Smeidu zu uns ins Organisationsteam. Keiner von uns war jemals zuvor auf einem BarCamp gewesen – wir kannten das Format nur aus der US-Blogosphäre, entsprechend neugierig waren wir. Ich erinnere mich an ein Treffen mit einem OpenSpace-Trainer, von dem ich mir das Format erklären ließ. Dass das erste BarCamp, im One-Smartspace (was ist aus dem geworden?), dann zum Startschuss für eine solche Frequenz und Qualität an Veranstaltungen werden würde, hätte sich keiner von uns gedacht.

at-barcamps

Schon ein halbes Jahr darauf organisierte Georg Holzer und Friends das BarCamp Kärnten und wir bauten barcamp.at vom Wiener zum Österreich-Wiki um. Seitdem haben elf BarCamps (in Wien, Klagenfurt, Salzburg, Graz, Traunkirchen und Kaprun) stattgefunden, fünf weitere (neu: Innsbruck und Spittal an der Drau) sind in Vorbereitung. Das nächste steigt in vier Tagen in Wien.

Soviel zum zweifährigen Jubiläum BarCamps in Österreich.

Es ist immer wieder überraschend, wie wenig Arbeit die Organisation einer solchen Unkonferenz macht: Ein Event mit über hundert Teilnehmern lässt sich notfalls mit wenigen Stunden Aufwand hochziehen. Siehe den Leitfaden BarCamp-Organisation.

Außerdem: Der Wert des Netzwerkes der BarCamp-Community ist enorm: Wieviel Kooperationspartner, Mitarbeiter, Kunden und – nicht zuletzt – Freunde ich im BarCamp-Umfeld gewonnen habe, kann ich gar nicht zählen.

Ich glaube, das Format hat noch viel Potential, vor allem auch durch Spezialisierung. Fokussierte BarCamps, die ich gerne besuchen würde, sind zb: EduCamp (Bildung 2.0), WordCamp (zu WordPress), MapCamp (für Karten-Developer), AfricaCamp (Afrika & ICT4D, etc.), noch mehr TourismusCamps, ein EnterpriseCamp (für Enterprise-Software und Knowledge-Management), ein InteractionDesignCamp, etc.

PS. Ein besonderer Dank gilt den Sponsoren, die diese letzten 11 BarCamps möglich gemacht haben!

barcamp-sponsoren

Vortragstermine Herbst

September 25, 2008  

Diesen Herbst häufen sich die Vortragstermine. Wem nicht reicht, was ich hier von mir gebe, kann mich da hören:

 
helge-at-castlecamp

Foto (cc) dChris


flyer2008

Kommenden Samstag organisiere ich mit Freunden das mittlerweile traditionelle Afrikafest von Laafi – und würde mich freuen, auch Blogleser dort zu treffen! (Vor allem dich, der du regelmäßig vorbeischaust aber nie kommentierst!) Nachsatz: (Familienfreundlicher) Beginn um 16h, geht bis spät in die Nacht.

Das ganze steigt in der VetMed-Uni in Wien. Etwas ablegen, ich weiß, aber zahlt sich aus: Es spielen Saledo, eine sudanesisch-österreichisch-kanadische Jazz-Pop-Impro-Kombo (sorry, schwer zu beschreiben), die auch letztes Mal schon zu Begeisterungsstürmen geführt haben. Echt hörenswert! Und wie immer gibt’s maghrebinische Spezialitäten, Cocktails und alles was dazugehört. Eintritt ist frei.

Eine Bitte: Schickt die Einladung rum und ladet eure Freunde ein! Hier das Event auf Facebook und Xing zum Weiterschicken.

Anfahrt mit Öffis: U6 bis Floridsdorf, Straßenbahnlinie 26 Richtung Oberdorfstraße bis VetMed oder U1 bis Kagraner Platz, Straßenbahnlinie 26 in Richtung Strebersdorf bis VetMed.

Aja: Der Reinerlös kömmt wie immer unseren Projekten zugute, hauptsächlich dem Aidshaus Ouagadougou.

Update: Hier die Details:


Ich hab’ echt mit mir gehadert, ob ich diesmal wieder (wie ein paar mal in den 90ern) liberal wählen soll. Viel spricht dafür: Ich halte die Liberalen, zumindest die die ich kenne, für einen Haufen intelligenter, moderner und reformfreudiger Menschen, die vor allem etwas beherrschen, was mir in der Politik meistens abgeht: Den Mut zu differenzieren anstatt dumm zu polemisieren.

(Danke übrigens für die vielen Argumente für grün oder liberal in den Kommentaren zu meiner Frage!)

Zwei Gründe haben zu meiner (knappen) Entscheidung für Grün und gegen LIF geführt:

1. Korruption: Viele Afrika-Reisen haben mich sehr für das Thema Korruption in allen Spielarten sensibilisiert. Siehe auch “Die SPÖ ist korrupt bis auf die Knochen“. So sehr ich Herrn Haselsteiner für einen interessanten Kopf halte – der Geruch der ihn und Alexander Zach rund um Geschäfte in Ungarn umgibt – siehe Armin Wolf: “Ich habe den falschen Beruf” – schmeckt mir nicht.

2. Energie: Bildung, Zuwanderung, Steuerreform, Teuerung, Soziales – sind ja alles wichtige Themen. Aber es gibt ein Thema, das unseren Wohlstand und Lebensstil mehr denn alles andere beeinflussen wird und gefährdet: Energie. Nicht mal die Grünen widmen dem genügend Raum, aber das LIF garantiert zu wenig. Nur eine grüne Regierungsbeteiligung bringt Chancen auf einen Energieminister Christoph Chorherr. Wie das ausschauen würde, zeigt sein zweiter Videoblog-Beitrag:

Trotzdem hoffe ich, dass das LIF den Einzug schafft! Bin aber recht zuversichtlich.

Was wählt ihr (nicht) und warum?

Nachsatz: Was ich allerdings schon ziemlich cool finde, ist dass das LIF sich nicht scheut, automatisch auch auf negative Blog- und Twitter-Postings zu verlinken. Auf diesmal-lif.at, Handschrift Christopher Clay.

diesmal-lif

Ich wurde hausbesucht

August 24, 2008  

Daniel Gebhart hat mich zu Hause besucht (hier Info zum Projekt). Und mein Stöckchen schmeiß ich auf Patrizia und Veronika. Bin schon sehr gespannt, wohin es noch reisen wird – werde berichten.

Und das war der Hausbesuch:

Ich bekomme Hausbesuch

August 20, 2008  

Daniel K. Gebhart, der Fotograf meines Vertrauens (siehe hier und hier) hat ein neues Fotoprojekt: Hausbesuche.

Er besucht Menschen zuhause und lässt sich dann weiterreichen, ganz nach Stöckchen-Manier. Mir hat das Stöckchen er selbst zugeworfen (das Projekt startet gerade), heute krieg’ ich Besuch. Und bin nervös.

Aus Daniels erstem Hausbesuch, bei Andy Jackson in Innsbruck:

andy-jackson-by-daniel-gebhart

© Daniel K. Gebhart

Common misspellings: Farnberger, Fahrenberger, Farenberger, Fahnberger, Fahrnleitner, Fahrngruber, Fahrnberg.
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