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Morgen abend werde ich auf Einladung der Grünen Wirtschaft in Innsbruck mit Eva Lichtenberger (Abg. zum EU-Parlament), Georg Tomandl (Tonstudiobetreiber) und Volker Plass (Bundessprecher der Grünen Wirtschaft) über Urheberrecht diskutieren. Ich glaube, ich soll die Rolle des Piraten einnehmen..

19:30 in der Orangerie im Kongresshaus. Danach gibt’s Party. Good Ol’ Prrate Parrty!

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Hier noch ein Rückblick auf den Digiday09 (inkl. Video meines Vortrages, leider tw. mit kaputtem Ton).

Update: TU Wien und Grüne Wirtschaft Innsbruck added.

Update 2: Slides des TU-Vortrags:


Heute werde ich im Standard zum Kopf des Tages geadelt. Nicht dass das nicht auch das Ego streichelt, aber der Sache wird es nicht gerecht. Der Kopf des Tages sind in Wirklichkeit eine ganze Menge Köpfe: Das sind vor allem Jana Herwig, Martin Schimak und Michael Schuster, die schon zu einer Zeit dabei waren, als wir noch geglaubt haben, wir müssten zuerst ein “Manifest für eine neue Politik” verfassen, und die Vorwahlen in mühsamer Arbeit aus der Taufe gehoben haben. Kurz nach Start sind dann noch Max Kossatz und Nicky und Gerald Bäck zum Organisationsteam gestoßen und haben ganz wesentlich zum Erfolg beigetragen. Dazu gab es noch sehr viele Leute, die Sachen organisiert haben, im Freundeskreis Vorwähler-Registrierungen gesammelt haben oder mitgedacht und -diskutiert oder einfach nur einen Antrag abgeschickt haben. Danke!

Die Medien haben mich zu Beginn als “Face” der Initiative ausgesucht, vermutlich weil ich das bekannteste Blog der drei Initiatoren hatte und – dem Alfabet sei dank – in deren Aufzählung an erster Stelle stand. Dass sich Ideen besser vertreten und bekannt machen lassen, wenn man eine Person mit ihnen verbindet, kann man gut finden oder nicht – aber schwerlich bestreiten. Genau dieses Thema ist bei den Grünen sehr heikel – mehr als jede andere Partei haben sie ein gespaltenes Verhältnis zu starken Einzelpersonen (Stichwort “Silberrücken”), und wollen lieber als Kollektiv wahrgenommen werden. Ein ganz wesentlicher Grund, warum es die Grünen Vorwahlen grünintern so schwer hatten – zielen diese doch auf einen Wettkampf der besten Köpfe um einen Platz auf der Kandidatenliste ab. Das wäre irgendwann einen eigenen Blog-Beitrag wert.

Wieviel konstruktive Diskussion die Grünen Vorwahlen parteiintern ausgelöst haben, zeigt dieses bemerkenswerte Interview mit Klubobfrau Maria Vassilakou (die wie viele andere Abgeordnete am liebsten alle Vorwähler aufgenommen hätte):

In diesem Sinne: Die Grünen Vorwahlen leben. Das gilt besonders auch für Abgelehnte: Ihr seid trotzdem Vorwähler! Lasst euch nicht entmutigen, ihr wurdet nicht von den Grünen abgelehnt, sondern nur von ein paar Bremsern. Keiner kann euch verbieten, bei den Vorwahlen – als Mitdenkende und -diskutierende – trotzdem dabei zu sein. Meinungsbildend!

PS. Das Standard-Portrait liest sich nicht nur, als hätte es ein ehemaliger Mitschüler aus der Parallelklasse geschrieben, der mich nur aus dem Flurfunk kennt (kein Wunder, weil es auch so ist. Nix für ungut, Gerald ;-), sondern enthält auch ein paar Fehler: Ich war nicht Mitbetreiber von uboot.com sondern dort nur angestellt. Auch war mir das Lehrplan-Einhalten meines Turnlehrers egal – ich bin nur nicht hingegangen, weil ich keine Lust auf Fußball hatte (wär’ heute auch anders).


Ich habe schon so oft darüber geschrieben, wie ich mir partizipative(re) Demokratie, auch unter Nutzung des Internets vorstelle. Jetzt versuchen wir (also Martin, Jana und ich) etwas Konkretes: Grüne Vorwahlen.

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Die Statuten der Wiener Grünen lassen etwas zu, von dem nur niemand weiß: Jeder, auch Nicht-Mitglieder dürfen bei der Erstellung von Kandidatenlisten mitbestimmen. Bedingung ist nur eine vorherige Registrierung. Also beste Voraussetzungen für Vorwahlen.

Was wir jetzt machen, zugegebenermaßen ohne die Grünen groß um Erlaubnis gefragt zu haben: Wir rufen diese Vorwahlen aus, unter Ausnutzung der Statutenregelungen.

In den letzten Monaten ist viel passiert, was mich als Grünwähler an den Grünen stört: Die nicht gezogenen Schlüsse aus der Nationalratswahlen im Herbst beispielsweise oder verpasste Chancen bei der Europawahl.

Am Tag nach der Nationalratswahl habe ich skizziert, wie ein partizipativer Wahlkampf der Grünen für mich ausschauen müsste:

Wo waren die [20 Mandatare] im Wahlkampf? Wer sind die überhaupt? Während des ganzen Wahlkamps waren sie beispielsweise auf der Grünwebsite kaum auffindbar, geschweige denn irgendwo als Person präsent. (Und bitte kommt mir jetzt nicht mit Presseaussendungen und Ständen in Fußgängerzonen – das ist sowas von antiquiert, davon krieg’ ich Ausschläge.)

Wo sind die öffentlichen Hearings, die Personen-vor-wahlkämpfe um die besten Listenplätze? Wo sind die innovativen Quereinsteiger wie parteifreie Solarenergieunternehmer, Koriphäen aus Wissenschaft und Wirtschaft oder junge, smarte Studenten?

Dazu stehe ich noch immer. Zwingen wir die Grünen zu mehr Offenheit!


dhl

Irgendwie ist die Adressliste der Leute, die sich die Blogeinträge zuschicken lassen (RSS-Post-Abo) plötzlich leer, und ein Backup gibt es leider keins. Darum die Bitte an alle alten Abonnenten (oder die es werden wollen), tragt euch hier neu ein. Danke.


maptheq

Als Qype vor kurzem ihre API veröffentlichten, haben wir überlegt, was wir damit anstellen können.

Ergebnis: Wir haben die API nach den geokodierten Restaurant- und Café-Daten abgefragt und stellen die (mithilfe unserer Kartentechnologie Maptoolkit) auf Karten dar: www.maptheQ.com. Das schöne daran ist, dass sich der Aufwand, den wir in Bikemap & Co gesteckt haben, bei solchen Projekten bezahlt macht: MaptheQ war mit Minimalaufwand umsetzbar. (Im Toursprung-Blog gibt’s übrigens eine Aufzählung der Funktionen.)

Schön ist Feedback wie das von Christian Langreiter (ja, dem) auf Twitter:

chl-maptheq

Bin schon gespannt, wie es Qype-Gründer Stephan Uhrenbacher gefällt – so der neben dem Kampf um die neuen Farben mit seiner Community (Qype wurde eben neu gelauncht) Zeit findet. ;-)

Freue mich über Feedback zur Site, auch über kritisches! Ein “known issue”: Mit eingeschaltenem Firebug ist MaptheQ (wie die meisten Ajax-Anwendungen) seeehr langsam. Da müssen wir noch eine Warnung einbauen, so viel Gmail das auch macht.


Vor vielen Jahren kommen ein Mann und eine Frau an Bord einer British-Airways-Maschine von irgendwo nach irgendwo ins Gespräch. Sie merken den jeweiligen deutschen Akzent und sprechen auf Deutsch weiter – beide sind zufälligerweise aus Österreich. Sie: “Woher sind Sie?” Er: “Linz.” Sie: “Ich aus Steyr.” Er: “Ah, da bin ich aufgewachsen.” Sie: “Die Welt ist ein Dorf! Meinen Sohn hat sogar einmal, 1980 nach einem Tennisturnier, irgendwo in Westafrika in einem Restaurant ein kleiner Bub mit ‘Grüß Gott Herr Feigl’ angesprochen. Seine Eltern und mein Sohn spielten im selben Tennisclub in Steyr.”

Sagt der Mann: “Die Geschichte kenne ich, das war mein Neffe.”

Diese Anekdote habe ich hier schon einmal erzählt, vor drei Jahren. Heute haben wir meinen Onkel in Linz begraben. Er kam letzten Montag in einer Lawine in der Steiermark ums Leben. Auf einem Hang, auf dem selbst die Bergretter bei Lawinengefahr Touren zu gehen pflegten, weil er als sicher galt.

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Mein Onkel war die Drehscheibe unserer Großfamilie, der keinen Geburtstag vergaß und allen hilfsbereit zur Seite stand. Obwohl er auf die 80 zuging, stürzte er sich per Kajak über meterhohe Wasserfälle, machte laufend Fortbildungen als Tauchlehrer und Schilehrwart, ging Touren, reiste quer um den Globus und schaffte doppelt soviele Klimmzüge wie ich. Ab und zu fragte er mich per Skype um Rat, wenn er ein Computer-Problem hatte. Zuletzt konnte ich ihm immer weniger helfen, weil Fragen wie “Welches Werkzeug würdest zu zum Ghosten von Festplatten verwenden?” mein Knowhow übersteigen.

Hier 2007 in einer Schlucht im Engadin:

Von ihm stammen auch die einzigen im Internet auffindbaren Strophen der böhmischen Version von Schillers Taucher – aus der auch die Wendung “Ein echter Wiener geht nicht unter” kommt.

Gernot, wir werden dich vermissen!


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Morgen werden Christian Spanring und ich im Rahmen von Digitalks 8 etwas über Geo-Services erzählen.. allerdings nur für bereits Angemeldete – die Veranstaltung ist ausgebucht. Aber Digitalks richtet sich eh an Einsteiger, also nicht an die Leser dieses Blogs ;-)

Wir werden den Bogen von den frühen Tagen der webbasierten Kartenapplikationen über die ersten Mashups mit Start von Google Maps, die Mashups und Location-based Services der Gegenwart bis zum großen, gesellschaftspolitischen (Aus)Blick auf das Thema spannen. Wenn’s ein Video davon gibt, poste ich es hier – Slides werden wir keine verwenden.

Update: Hier das Video – danke fürs Filmen, Luca!


Vor 25 Jahren, genau heute am 24.1.1984, kam der erste Macintosh auf den Markt. Vor 15 Jahren begann ich mit Windows zu arbeiten. Zuletzt nur noch widerwillig. Seit heute ist Windows für mich Geschichte:


Letzte Woche plauderten Heinz und ich mit der Radiojournalistin Astrid Schwarz über Blogs als Informationsquellen, am Beispiel des aktuellen Gaza-Konflikts. Der Beitrag dazu ging vorgestern online sowie auf Ö1 (und anders geschnitten auf FM4) on air:

(© ORF / Radio Ö1, Podcasts)

Heinz hat sich über die Glaubwürdigkeit von Weblogs weitere Gedanken gemacht. Somehow related: Meine Sicht des Gaza-Konflikts.

Common misspellings: Farnberger, Fahrenberger, Farenberger, Fahnberger, Fahrnleitner, Fahrngruber, Fahrnberg.
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