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Sharing is caring

September 18, 2012  

Das Silicon-Valley-Erfolgsmodell ist in Österreich wenig beliebt

 

Der Shooting Star des Social Webs, Pinterest (bereits das drittgrößte Social Network der USA!) aggregiert einfach die Inhalte, die woanders im Web erstellt wurden. Falls Ihnen das bekannt vorkommt: Das machen alle großen Player so, von Facebook bis Twitter und natürlich Google.

Die Inhalte des Webs werden gecrawlt oder per „Social Sharing“ eingesammelt, ein bisschen veredelt und dann an die Werbewirtschaft verkauft, meist in Form „nativer“ Werbeformen, also Adwords, Sponsored Stories oder Promoted Tweets. Denn Display ist ja out. (Dass dabei die von Display lebenden Content-Quellen immer mehr unter Druck kommen, was die Content-for-Traffic-Symbiose gefährden könnte, ist eine andere Geschichte.)

Warum gibt es hierzulande (außer Geizhals und den Prospekt-Digitalisierern) niemanden, der dieses Modell ausprobiert? Partyfotos, Kleinanzeigen, politische Kolumnen, lokale Nachrichten, Veranstaltungstipps, Lokalbewertungen – vieles ließe sich nutzenstiftend zusammen fassen. ORF ON könnte beispielsweise, anstatt den Privaten Konkurrenz zu machen, auf diese verlinken, in Form Überblick gebender (innovativer?) Zusammenfassungen.

Natürlich kommen da jede Menge Einwände, vor allem rechtlicher Natur. Mit Kreativität (und ein bisschen Mut für notfalls gerichtliche Klärungen) ließen sich diese aber überwinden.

Meine Kolumne im aktuellen UPDATE-Magazin. Illustration: (cc) BY NC ND Anne Helmond
 

Common misspellings: Farnberger, Fahrenberger, Farenberger, Fahnberger, Fahrnleitner, Fahrngruber, Fahrnberg.
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