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Dieser Kommentar von mir erscheint im nächsten Update-Magazin für Online-Marketing.

Als der 25jährige Mark Zuckerberg letzte Woche bei der Facebook-Developer-Konferenz auf die Bühne trat, in Jeans, Kapuzenpulli und Turnschuhen, kam er gleich zur Sache: Er kündigte neue Funktionen an, die uns alle betreffen könnten und einigen Kopfzerbrechen bereiten werden.

open-graphEinfach und mächtig ist etwa der neue Like-Button: Aufwandslos zu implementieren und für jeden Webanbieter aufgrund des zu erwartenden Traffics verlockend, kann er das Web nachhaltig verändern. Denn wenn einem Besucher ein Artikel Ihrer Site „gefällt“, wird das in seinen Nachrichtenstrom publiziert – was Ihnen neue Besucher bringt. Zusätzlich erhalten Sie Zugang zu reichen demografischen Auswertungen über die User, die Ihre Inhalte mögen und empfehlen.

Gleichzeitig „zerlegt“ Facebook mit neuen Schnittstellen, die jedem Websitebetreiber bessere und einfachere Tools der Totalintegration bieten, die Inhalte in ihre semantischen Bestandteile und verlinkt sie dauerhaft mit seinen Userprofilen.

Mit all dem wird Facebook über kurz oder lang nicht nur genauer als Twitter sagen können, welche Themen gerade „heiß“ sind, Facebook wird auch sehr viel mehr über Ihre User wissen als Sie – und vielleicht langfristig mehr über das Web als selbst Big Google.

Während die neuen Funktionen die Schwelle für Interaktion mit Ihrer Site extrem senken und Ihnen Zugriff auf die Freunde Ihrer User bieten, will Facebook so dem ganzen Web Aufmerksamkeit, demografische Daten und Werbebudgets entziehen.

Bislang waren Hyperlinks die Architektur des Webs: Suchmaschinen etwa bauen im wesentlichen darauf auf, wie Webseiten untereinander verbunden sind. Facebook arbeitet nun daran, die Verbindungen von Inhalten über Personen zu organisieren, und damit Hypertext als wichtigste Organisationsform des Webs abzulösen. Nicht mehr „Was linkt auf X“ sondern „Wer linkt auf X – und wie steht der zu mir“.

Der Ansatz ist nicht neu – im Grunde genommen entspricht er einer Vereinfachung des Semantischen Webs, das als Konzept so alt ist wie das Web selbst. Doch Facebook, bald eine halbe Milliarde aktiver Nutzer schwer, bringt den nötigen Hebel mit, um das auch auf die Straße zu bringen. Kleiner Schönheitsfehler: Ohne Konto beim Monopolisten geht: Nichts.

PS. Es mag widersprüchlich scheinen, wenn ich selbst bei Projekten wie Bikemap.net und Wlanmap.com voll auf Facebook Connect setze oder über diesem Artikel der Like-Button prangt. Aber das Gegenteil ist der Fall: Genau das macht diesen Facebook-Move ja so gefährlich: Die Funktionen sind echt nützlich.


 

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32 Comments
#218263 Bodenseepeter says on April 26, 2010 at 3:40 pm
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Alle reden davon, dass (a) der neue Like-Button zu mehr Traffic auf allen ihn nutzenden Seiten führt, und (b) dass praktisch alle Seiten ihn sehr bald nutzen werden.

Dann muss doch auch (c) der Gesamttraffic im Web durch den Like-Button geradezu explodieren. Das wird er nicht tun. Also ist mindestens eine der Prämissen falsch.

Ich vermute, der Like-Button wird zu einer kurzfristigen Umverteilung des Traffics führen (nebst einer größeren Dynamik im Traffic-Strom), also zu mehr Traffic auf einigen Seiten, zu etwas weniger auf anderen. Mittelfristig wird sich aber relativ wenig ändern – außer dass Facebook evil geworden ist.

Um so sympatischer sind mir Versuche wie Openlike.org

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#218264 Helge Fahrnberger says on April 26, 2010 at 3:54 pm
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@Bodenseepeter: Genau das ist der Punkt. Die Rolle des Aufmerksamkkeitsverteilers wird von den Spiegel.de Frontpages dieser Welt auf den Newsfeed von Facebook verlagert, entsprechend auch der Traffic. Implementiert Spiegel.de den Like-Button, wird es (Frontpage-) Traffic an FB verlieren. Tun sie es nicht, verlieren sie noch mehr Traffic. Lose-lose-Situation.

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[…] This post was mentioned on Twitter by Helge Fahrnberger and Tamas Locher, Dio Franschitz. Dio Franschitz said: RT @muesli: Wie Facebook das Web übernehmen will http://bit.ly/arO3nQ #helgesblog #f8 […]

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#218267 Anita says on April 26, 2010 at 4:46 pm
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ich bin überzeugt, dass Facebook Google nicht nur überholen wird, sondern wir werden in Zukunft vielleicht nicht mehr “ins Internet gehen”, sondern Facebooken und uns alle Inhalte von dort holen. Ich schaue mir fast keine Nachrichtenseiten mehr an, nicht mal meine RSS Aggregatoren. Bei unseren Plattformen wie http://wienett.com und http://raumdirekt.com verwenden wir auch Fan Widgets und den neuen Like Button. So wirklich wohl ist mir bei der Sache nicht, aber verschließen kann man sich auch nicht, wenn man Traffic auf der Seite haben will. Ich bin der Ansicht, dass alles noch viel verrückter und unübersichtlicher werden wird und solange man nicht direkt von Datenklau oder Stalking durch Datenschutzmißachtung betroffen ist, werden wir uns alle nicht ändern und weiter “Teilen”.

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#218279 josef says on April 26, 2010 at 7:39 pm
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mein problem hinter dem teilen ist, dass Facebook damit wahrscheinlich ein monopol haben wird. so löblich versuche von Openlike.org und konsorten sind, aber in punkto reichweite wird so schnell an Facebook niemand mehr herankommen.

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#218282 werquer says on April 26, 2010 at 8:09 pm
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Mit Semantic Web hat das aber nichts zu tun. Ueber simple Zustimmung ist noch keine Kontextualisierung zu erreichen. Das Konzept ist trotzdem genial. Wer als erster “liked” ist seiner Zeit voraus, verschafft sich einen Starvorteil in der Monetarisierung seiner Präsenz im Internet. Insgesamt gerät das Web so wieder ein Stück mehr zur Spielstätte einer brutalen Form von Darwinismus. Wer seinen Stream permanent am Fliessen hält, hat gewonnen und wer es schafft tausendfach geliked zu werden, wird wahrgenommen. So undurchschaubar Googles Suchlogik ist, so viele Tricks gesucht werden im Ranking nach oben zu kommen, so wenig wird nachvollziehbar sein, was Facebook als relevant nach oben spült. Und das fieseste daran: Die die der “Openness” des Web das Wort reden, sind die ersten, die solche Neuerungen auch verwenden. Survival of the fittest. Sorry for Typos. Am BlackBerry gefingerlt.

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#218286 Andy says on April 26, 2010 at 8:48 pm
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Was daraus wird/werden kann, vor allem in Verbindung mit Bing, wird man sehen. Aber dieser Ansatz ist auch nicht zu übersehen:
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,690913,00.html

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#218289 winihuber says on April 26, 2010 at 9:29 pm
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Nach unserem kurzen Twitterdisput muss ich hier ein paar Zeilen schreiben. Ich denke dass man das Thema Facebook viel nüchtener angehen soll. Ich bin auch Facebook-User und versuche es für meine Zwecke zu verwenden. Aber letztlich sollte man Facebook als das sehen was es meiner Meinung nach ist: Ein überdimensioniertes Stammbuch für hunderte Millionen User. Ich bin Laie auf dem Gebiet, aber ich denke dass Facebook in dieser Aufmachung und Konzeption wie es heute funktioniert nicht mehr ausbaufähig ist. Blöd formuliert: Irgenwann muss das Ding heftig krachen! Aber ich denke es gibt genug Möglichkeiten nicht mit zu tun, oder besser: sich zu überlegen wie man mit tut.

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#218296 Helge Fahrnberger says on April 26, 2010 at 10:16 pm
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@Werquer: Mit dem Semantic Web hat das eine ganz große Menge zu tun.

Schau dir mal das OpenGraph-Protokoll an, hier wird Facebook seine Reichweite nutzen, um große Teile des Webs in RDF-Strukturen zu gießen. Diese strukturierten Daten können über den Socialen Graphen (zugegebenermaßen nicht nur von Facebook, das wird auch andere Projekte beflügeln) mit Bedeutung aufgeladen werden. Dann hast du schnell semantische Beziehungen à beisammen la “X mag Film A, den es gerade in Kino F spielt, das Y mag, der auch Film B mag, der vom gleichen Regisseur wie Film A stammt.” Das ist jetzt keine sonderlich nützliche Beziehung, aber you get the idea.

Das ist faktisch der größte Schritt, den Tim Berners Lees Semantic-Web-Ideen in den letzten 10 Jahren gemacht hat. My 2 Cents.

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#218311 sigi says on April 27, 2010 at 12:35 am
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alles hat seinen hype.
auch twitter und studivz hatte ihn (obwohl twitter ja noch viel genutzt wird). und jetzt ist halt Facebook in Österreich derzeit an der Reihe. und irgendwann gibt es eine weitere Web20 anwendung, die mehr im Blickpunkt der Menschen und der Öffentlichkeit sein wird und Facebook wird verblassen.

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#218317 ritchie says on April 27, 2010 at 1:11 am
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Also ich das alles tendenziell ja noch wesentlich drastischer als du :-) Du schreibst, dass FB sagen wir können, welche Themen heiß sind und Werbebudgets absaugt bzw. an sich zieht – das hat aber meiner Meinung nicht notwendigerweise mit den neuen Features zu haben, sondern da handelt sich’s eher um Skalierungseffekte: FB ist sehr schnell Mainstream geworden und genießt auch die entsprechende Aufmerksamkeit.

Die zweite, thematische Navigationsebene dagegen (Social Search als Replacement für den im Echtzeitweb angegrauten Pagerank-Algorithmus) ist ein Riesen-Thema für Facebook. Semantik seh ich da noch keine, aber jeden Menge Potential für Suchfunktionen; das hab ich diesem Posting beschrieben bzw. haben wir uns in Wiener Runde vom letzten Freitag auch recht ausführlich über dieses Thema unterhalten. Ich bin mir übrigens gar nicht mehr so sicher, wie nützlich die Features wirklich sind… momentan ist FB für Blogger sicherlich der bessere Trafficbringer als Twitter, das Verhältnis hat sich sehr schnell umgekehrt. Aber ich denke, der “Übersättigungseffekt” wird sich auch hier schneller einstellen, als die meisten Power-User wahrhaben wollen.

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#218400 Helge Fahrnberger says on April 27, 2010 at 2:51 pm
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@ritchie: “Social Search” (und -Discover) – genau darum geht’s. Dein sozialer Graph plus strukturierte Daten plus Likes plus Echtzeit = sehr mächtig.

Zu “drastisch”: Ich habe nur über die m.E. problematischen Aspekte der neuen Features geschrieben (bedingt durch die Zeichenlimitierung des Artikels). Ich sehe auch sehr positive: Zum einen für mich als jemanden, dem diese Funktionen (zb. auf Bikemap) noch sehr nützlich werden werden, vor allem aber auch durch die Effekte, die OpenGraph auf das Web haben wird – was allen zugute kommt.

Aber stimmt, ich sehe wahrscheinlich beide – negative wie positive – Effekte als “drastischer” an als du :-)

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#218614 kris says on April 29, 2010 at 12:49 am
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Mal abgesehen davon, dass Ihr Facebook einen Iframe und damit kompletten Zugriff zur eigenen Nutzerstatistik gebt, ist dieser Daumen nicht unheimlich anbiedernd, würdelos und peinlich? Habt Ihr das Betteln um Anerkennung und das Zuschaustellen des Gemochtwerdens wirklich nötig?

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#218683 Tom says on April 29, 2010 at 10:08 am
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Nachdem die social Plugins einen großen Hebel bieten, bin ich schon gespannt darauf wie kreativ die “Bösen Buben und Mädchen” des Internets diese Möglichkeiten nutzen werden.

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#218695 Helge Fahrnberger says on April 29, 2010 at 2:07 pm
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@kris: Betteln um Anerkennung ist eine Perspektive.

Eine andere ist, dass ich meinen Lesern die einfache Möglichkeit gebe, meine Inhalte in einem unbestreitbar massiv genütztem Kanal wie Facebook ihren Freunden zu empfehlen.

Nix anderes als Permalinks, Trackbacks, Retweets, Share-Buttons, Del.icio.us-Networks und das ganze Zeugs, bei dem es um das Gleiche geht.

Und wenn du auch noch kommerziell auf Traffic angewiesen bist, ist es nicht nur Geschmackssache, ob man solche Funktionen nutzt, sondern schon eher eine Frage von fahrlässig oder nicht.

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#218696 ritchie says on April 29, 2010 at 2:27 pm
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@Helge: Genau. Wer keinen Traffic will, sollte einfach keine HP betreiben, ferdisch :-)

@Kris: dann sind *alle* Widgets böse. Jede Button-Grafik von einer Drittseite kriegt alle Statistiken.

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#218698 Philipp says on April 29, 2010 at 2:47 pm
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@richie: Darum baut man auch kein Google-Analytics und andere Widgets auf seinen Seiten ein… (disclaimer: hab auch 3 Analytics-Seiten)

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#218700 ritchie says on April 29, 2010 at 2:52 pm
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@Philipp: Analytics verwend ich auf eigenen Seiten aus viele Gründen gar nicht; aber dafür halt Clicky; wenn schon Stats, dann Echtzeit :-)

Und natürlich kann man vollständig auf 3rd Party Services verzichten; aber bei einem Blog mit Anbindung an verschiedene Web 2.0 Dienste ist das nicht möglich. Und da ich den Mehrwert für wesentlich größer halte als den “Schaden”, hab ich damit kein Problem – ich seh das relativ entspannt.

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#218823 Philipp says on April 30, 2010 at 9:47 am
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Also wenn ich mir meine kleine Uni-Umfrage zum Thema Facebook anschaue (wir haben bei 8 Befragten versucht einen großen Umfang an potentiellen Nutzungsverhalten zu bekommen), dann ist jeden dieser Like-Button sowas von egal. Sie benutzen Facebook max. 20 Minuten pro Tag, meist nicht mehr als 10. Und da machen sie folgendes: Freunde anschauen, Fotos anschauen und 2-3 Sachen posten. Mehr ned. Und ob da 10 Links mit nem Like auftauchen, ist denen “pipn’wuascht”. Vielleicht haben wir Facebook-Poweruser da zuviel in Profilen abgehangen ;-)

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#218839 Helge Fahrnberger says on April 30, 2010 at 12:02 pm
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@Philipp: Acht Befragte aus einer homogenen Gruppe sind kein Sample, aus dem ich Schlüsse ziehen würde.

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#218843 Oliver Lukesch says on April 30, 2010 at 12:37 pm
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Mittlerweile haben schon einige meiner “Freunde” Facebook in Reaktion auf das OpenGraph Protokoll verlassen. So utopisch es auch klingen mag – in meinen Augen wäre eine Diskussion über eine offene Alternative zu Facebook mehr als angebracht.

Etwas genaur habe ich meine Gedanken dazu in folgendem Posting zusammengefasst – Feedback und weitere Anregungen sind herzlich willkommen!

What I’d really like – http://is.gd/bOjZF

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#218853 ritchie says on April 30, 2010 at 3:21 pm
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@Philipp: das ist nicht der Punkt; 99,9% aller Google-User ist der Pagerank-Algo auch komplett egal, trotzdem strukturiert er, welche Infos sie zu Gesicht bekommen. Ähnlich verhält sich’s mit dem Like-Button.

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#218858 Philipp says on April 30, 2010 at 4:09 pm
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@Helge: ich weiß schon sehr gut, dass 8 Leute zu wenig sind, allerdings waren wir höchst überrascht darüber, dass bei einer derart heterogenen Gruppe mit den unterschiedlichsten Biografien ein derart eindeutiges Ergebnis heraus kommt. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass auch bei einer größeren Personenanzahl genau das gleich heraus kommt bzw. zumindest ein sehr sehr hoher Prozentanteil diese Bedenken hat. Nachdem es aber 20 weitere Gruppen gibt, kann man ja schauen, ob bei 160 Leuten das gleiche Resultat rauskommt wie bei unseren 8.

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#218859 Philipp says on April 30, 2010 at 4:15 pm
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@ritchie: Wenn nicht jeder sofort Facebook-Buttons einbaut, kann Facebook bestenfalls einen Bruchteil vom gesamten Web abbilden und daraus seine Schlüsse ziehen. Nachdem sich derzeit vor allem Blogs & größere Onlinemedien vor den Facebook-Karren einspannen lassen, wird Facebook halt für aktuelle Themen ein gutes Ranking aufbauen können. Nur für langlebige Dinge schaut’s eher schlecht aus. Außerdem schau dir mal an, wie wenige Leute auf den Like-Button klicken. Bei der Breaking News Story von CNN waren es vorher 126 von vielleicht 100.000 Lesern.

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#219060 Helge Fahrnberger says on May 2, 2010 at 12:14 am
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@Philipp: Die CNN-Artikel mit den meisten Likes hier haben dzt. je knapp unter 10.000.

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#220471 Volker Schäfer says on May 16, 2010 at 5:22 pm
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Schön langsam brauche ich gar keine Visitenkarten mehr:

Ja, ich bin auf Facebook, sieh einfach unter meinem Namen nach.

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#220964 Lutz Rüdiger says on May 21, 2010 at 11:10 pm
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schön, dass die menschheit immer älter wird und wir in 20 jahren ca. 25 % über 60jährige..;-) ..ob die dann alle “facebooken”, “liken” oder gar “twittern”..;-)? heute sind ca. 45% aller facebookuser unter 25 lenze, also kann man davon ausgehen, dass die halbwertzeit der steten inhalte in und für fb unterhalb von den erwarteten werten bleiben wird..
bin gespannt…

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#221032 Helge Fahrnberger says on May 22, 2010 at 8:46 pm
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@Lutz: Der Altersdurchschnitt auf Facebook liegt bei 33, der auf Twitter bei 31 Jahren.

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#227503 der von der Tierpension says on August 4, 2010 at 12:43 pm
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Für mich ist das alles (Netz)Evolution. Das Web versucht (mithilfe seiner Nutzer) neue Funktionen, Querverbindungen im Netzhirn und fortschrittliche Ideen durchzudrücken.

Was funktioniert, bleibt bestehen (Blogs, Shops). Was überflüssig ist, verschwindet wieder (Social Bookmarking).

Bei Facebook ist der Hype aufgrund der riesigen Nutzerschar besonders groß. Muss aber nichts heißen. Vermutlich werden schlicht die Nutzer irgendwann die “like it”-Buttons auf bald jeder wichtigen Seite satt haben. Und dann verschwinden sie halt wieder.

Ich denke, wir sind mal wieder alle Teil eines großen Experiments. Bewerten tue ich sowas schon lange nicht mehr, ich schaue eher interessiert zu, wo die Reise hingeht.

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#227514 der von der Tierpension says on August 4, 2010 at 3:03 pm
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@Anita: Mir fällt da grad das Zitat von M. Zuckerberg ein, dass “Datenschutz Schnee von gestern” wäre.

Zuerst habe ich da auch geschluckt, aber spätestens seit ich mit einem Smartphone rumlaufe, denke ich, dass er wohl Recht hat.

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#330423 What I’d really like | medien-journal.at says on June 8, 2012 at 3:43 pm

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