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Die Top 10 Corporate Twitter Accounts Österreichs

Und wenn ich gerade dabei bin, hier die Top 10 Corporate Twitter-User des Landes (Firmen und NGOs), ebenfalls nach Geralds Erhebungsmethode:

 Weltweit   Ã–sterreich   Anteil   Gesamtrang 
1. Checkfelix 5.771 731 13% 28.
2. Knallgrau 3.124 650 21% 35.
3. Greenpeace 1.406 641 46% 37.
4. Reporter Ohne Grenzen 4.116 635 15% 38.
5. Attac 1.904 630 33% 40.
6. Digitalks 929 588 63% 46.
7. Österreich Werbung 2.654 585 22% 48.
8. Ärzte ohne Grenzen 2.587 491 19% 64.
9. BOB 1.131 463 41% 69.
10. Amadeus Awards 706 439 62% 77.

 

Es war ein bisschen schwierig “Corporate Accounts” abzugrenzen – ich habe mich letzten Endes für Unternehmen und NGOs (und gegen Parteien und Medien) entschieden. Interessant ist, dass m.W. drei dieser Accounts von ein und demselben Berater betrieben werden. Er dürfte seine Sache augenscheinlich recht gut machen. (Er möge sich eingeladen fühlen, sich in den Kommentaren zu outen und ein bisschen aus der Schule zu plaudern!)

Checkfelix und Knallgrau haben meines Erachtens recht verdient die ersten Plätze ergattert – beide Accounts werden authentisch und nützlich und von echten, angreifbaren Personen wie Heinz bei Checkfelix oder gleich vier aus dem Knallgrau-Führungsteam geführt. Der Österreich Werbung stünde eigentlich Platz 3 zu, denn wie die ersten beiden richtet sich diese ja bewusst auch an ausländische Zielgruppen – dementsprechend sind die 2.600 Follower doch recht beachtlich.

Wie sinnlos das pure Followersammeln ist, zeigt der Account des Mobilfunkdiscounters BOB (bzw seiner Promotionplattform BOBtivist). Nur 41% der Follower sind aus Österreich – ein Streuverlust von über der Hälfte. Gut, ein recht billiger Streuverlust. Wie’s man nicht twittert, zeigt der Verband der Musikindustrie mit dem Amadeus-Awards-Account. Inaktiv seit letztem Jahr, davor eher nur öde Broadcast-Tweets.

11 replies on “Die Top 10 Corporate Twitter Accounts Österreichs”

Wow, sehr cool – wusste ich gar nicht, das wir mit checkfelix so weit vorn sind bzw. das wir einen so niedrigen AT Anteil haben. Spannend.

Doch sollte man auch das Verhältnis von Following:Followers einbeziehen. Bei uns ist das Verhältnis 1,2 – bei knallgrau 0,98 – bei greenpeace 0,76 – bei digitalks 2,64 und Ärzte ohne Grenzen gar bei 22,27

Die Listings wären auch noch eine interessante Größe.

@ Heinz Grünwald
Was wäre bei corporate accounts aus dem Verhältnis following:followers zu lesen?
Ab geschätzten 200 Verfolgten in der Timeline kann ohnehin nicht mehr alles gelesen werden & Twitter ist nun mal monodirektional.

Interessant wäre bei dem Überblick eine Bot-Bereinigung. Das Ranking würde gleich bleiben, aber man würde die Ö-Prozente vermutlich wandern sehen. (siehe Amadeus Award: vermutlich wenige Bots, da quasi inaktiv)

Dass man in Ö als NGO gerade mal 500-750 Leute im Optimalfall per Twitter erreichen kann spiegelt die Gesamtsituation in dem familiären Kreis wieder. Ob man sich dann auch die Frage stellen muss, in wiefern sich das auszahlt würde ich aufgrund des geringen Aufwands nicht behaupten.

Interessant und WICHTIG wäre mal alle Spam-Accounts rauszufiltern bzw. einen Durchschnittswert zu ermitteln, wie viele Follower je nach Gesamtzahl der Follower eines Accounts reine Spam-Accounts sind, die bekanntlich die Strategie verfolgen, neue Follower durch das followen beliebiger Accounts zur kreieren (in der Hoffnung auf re-follows – die wiederum vor allem von Spam-Accounts erfüllt wird, wodurch regelrechte Spam-Ghettos entstehen, in die man hineinfällt, wenn man unkreativen, ideenlosen 0815-Spam verbreitet, was durchaus auch “professionellen” Unternehmen, wie möglicherweise BOB, passieren könnte).

Ich wette, so könnte man “schlechte” von “guten” accounts unterscheiden. Denn 1000 Follower zu haben ist eindeutig schlechter, wenn 500 davon Spam-Accounts sind (die natürlich keine potentiellen Kunden sind), als 500 Follower zu haben, dafür aber alles aktive, tatsächlich interaktive User!

twitter-listen nehmen an bedeutung zu.
ich folge keinen medien-leuten mehr sondern liste sie.
anzahl der listings sollte auch berücksichtigt werden. am besten man addiert “follower” und “listed”.

Spannender Beitrag. Bei quantitiativen Analysen stellt sich für mir nur immer die Frage, was die Zahlen eigentlich wirklich über den Nutzen einer Anwendung aussagen. Aber ich mach ja selber auch solche Analysen ;-)

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