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	<title>Comments on: Sind abfällige Kommentare in Online-Zeitungen Naturgesetz?</title>
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	<description>Helge Fahrnberger's rants and raves on social software, life, and everything</description>
	<lastBuildDate>Wed, 25 Jan 2012 21:04:08 +0000</lastBuildDate>
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		<title>By: Paul</title>
		<link>http://www.helge.at/2009/12/sind-abfaellige-kommentare-in-online-zeitungen-naturgesetz/comment-page-1/#comment-207826</link>
		<dc:creator>Paul</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Jan 2010 19:31:38 +0000</pubDate>
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		<description>Das Video ist ja lustig, ich hab die zwei immer sehr gemocht. Eigentlich war es der einzige Grund warum man sich die Show damals angeschaut hat.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Video ist ja lustig, ich hab die zwei immer sehr gemocht. Eigentlich war es der einzige Grund warum man sich die Show damals angeschaut hat.</p>
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	<item>
		<title>By: &#187; Rezept gegen abfällige Kommentare in Online-Zeitungen &#183; Helge's Blog</title>
		<link>http://www.helge.at/2009/12/sind-abfaellige-kommentare-in-online-zeitungen-naturgesetz/comment-page-1/#comment-206566</link>
		<dc:creator>&#187; Rezept gegen abfällige Kommentare in Online-Zeitungen &#183; Helge's Blog</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 07:52:45 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Previous: Sind abfällige Kommentare in Online-Zeitungen Naturgesetz? &#124;   Rezept gegen abfällige Kommentare in Online-ZeitungenJanuary 12, [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Previous: Sind abfällige Kommentare in Online-Zeitungen Naturgesetz? |   Rezept gegen abfällige Kommentare in Online-ZeitungenJanuary 12, [...]</p>
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	<item>
		<title>By: Dan</title>
		<link>http://www.helge.at/2009/12/sind-abfaellige-kommentare-in-online-zeitungen-naturgesetz/comment-page-1/#comment-205871</link>
		<dc:creator>Dan</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 12:09:53 +0000</pubDate>
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		<description>Aus meiner Sicht haben die Kommentare in Onlinemedien einige Funktionen:
1. Sie liefern zusätzliche Informationen, die mir manchmal gestatten, die Relevanz oder die Richtigkeit der Informationen des Artikels zu beurteilen.
2. Sie sind mitunter lustig.
3. Sie liefern ein Stimmungsbild (das wie bei fast jeder politischen Diskussion verzerrt ist).

Slashdot geht in seinem Bewertungssystem sehr gut auf 1. und 2. ein, das Stimmungsbild brauchen sie nicht unbedingt zu berücksichtigen. Foren zu politischen Themen müssen auf alle drei Dinge achten. Wenn der Standard, der ORF oder die Presse ein Bewertungssystem, das direkt auf die Sichtbarkeit der Artikel Einfluss nimmt, einführen wollte, müssten sie sich auf jeden Fall eine genaue Strategie für den Umgang mit politischen Themen zurechtlegen.  Slashdots System der Metamoderation geht explizit davon aus, dass die User beim Bewerten und Metamoderieren ihre eigene Meinung zum Thema nicht miteinbeziehen. Kampfposter tun genau das Gegenteil--eben um das Stimmungsbild zu beeinflussen.

Zum Thema Niveau: Man muss hier zwischen Niveau und Freundlichkeit unterscheiden.
Generell vermute ich, dass das Niveau der Kommentare vom Niveau der Artikel und des Zielpublikums der Publikation abhängig ist, mit Abweichungen nach oben und unten. 
Um freundlichere Kommentare zu fördern würde ich den Autoren der Artikel raten, in den Foren mehr Präsenz zu zeigen. Die Hemmschwelle, jemanden, der sich anwesend zeigt, anzugreifen, ist hoch.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Aus meiner Sicht haben die Kommentare in Onlinemedien einige Funktionen:<br />
1. Sie liefern zusätzliche Informationen, die mir manchmal gestatten, die Relevanz oder die Richtigkeit der Informationen des Artikels zu beurteilen.<br />
2. Sie sind mitunter lustig.<br />
3. Sie liefern ein Stimmungsbild (das wie bei fast jeder politischen Diskussion verzerrt ist).</p>
<p>Slashdot geht in seinem Bewertungssystem sehr gut auf 1. und 2. ein, das Stimmungsbild brauchen sie nicht unbedingt zu berücksichtigen. Foren zu politischen Themen müssen auf alle drei Dinge achten. Wenn der Standard, der ORF oder die Presse ein Bewertungssystem, das direkt auf die Sichtbarkeit der Artikel Einfluss nimmt, einführen wollte, müssten sie sich auf jeden Fall eine genaue Strategie für den Umgang mit politischen Themen zurechtlegen.  Slashdots System der Metamoderation geht explizit davon aus, dass die User beim Bewerten und Metamoderieren ihre eigene Meinung zum Thema nicht miteinbeziehen. Kampfposter tun genau das Gegenteil&#8211;eben um das Stimmungsbild zu beeinflussen.</p>
<p>Zum Thema Niveau: Man muss hier zwischen Niveau und Freundlichkeit unterscheiden.<br />
Generell vermute ich, dass das Niveau der Kommentare vom Niveau der Artikel und des Zielpublikums der Publikation abhängig ist, mit Abweichungen nach oben und unten.<br />
Um freundlichere Kommentare zu fördern würde ich den Autoren der Artikel raten, in den Foren mehr Präsenz zu zeigen. Die Hemmschwelle, jemanden, der sich anwesend zeigt, anzugreifen, ist hoch.</p>
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	<item>
		<title>By: Helge Fahrnberger</title>
		<link>http://www.helge.at/2009/12/sind-abfaellige-kommentare-in-online-zeitungen-naturgesetz/comment-page-1/#comment-205859</link>
		<dc:creator>Helge Fahrnberger</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 09:27:37 +0000</pubDate>
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		<description>@Anita: Meines Erachtens sind 13.000 Kommentare überhaupt kein Hindernis für ein Setup, das das Niveau sehr deutlich hebt. Auch 130.000 sind es nicht. Fast eher im Gegenteil.

Wie ich mir das vorstelle, werde ich in den nächsten Tagen posten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Anita: Meines Erachtens sind 13.000 Kommentare überhaupt kein Hindernis für ein Setup, das das Niveau sehr deutlich hebt. Auch 130.000 sind es nicht. Fast eher im Gegenteil.</p>
<p>Wie ich mir das vorstelle, werde ich in den nächsten Tagen posten.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Anita Zielina</title>
		<link>http://www.helge.at/2009/12/sind-abfaellige-kommentare-in-online-zeitungen-naturgesetz/comment-page-1/#comment-205846</link>
		<dc:creator>Anita Zielina</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 05:48:39 +0000</pubDate>
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		<description>Spannende Debatte, habs mit Interesse gelesen.

Ich finde es sind interessante Idee dabei, ich kann mich im weitesten Luca und Jana anschließen, mit kleinen Ausnahmen, aber egal.

Ich hab jetzt grade keine Zeit für einen ewig langen Beitrag, aber auf eines möchte ich gern hinweisen: Viele - sicher gut gemeinte - Ideen zur Kommunikation mit den Usern etc lassen sich wahrscheinlich hervorragend auf einem Blog mit ein paar hundert Postern/Postings und ein paar Artikeln pro Tag umsetzen.
Allerdings ist das bei einer Onlinezeitung schon noch mal etwas anderes. Ich gebe zu bedenken dass etwa bei derStandard.at täglich (!) rund 13.000 Postings eingehen und hunderte Artikel publiziert werden. Wie das im Leben eben so ist, gibt es unter den Postern nette und böse, schimpfende und intelligente, sicher auch Trolle und Kampfposter und Menschen, die einfach ihren Frust loswerden wollen - aber die letzteren restlos zu &quot;vertreiben&quot; halte ich, ehrlich gesagt, für unmöglich. Wo Menschen die Möglichkeit haben, sich zu äußern, sind eben auch abfällige Kommentare dabei. Das ist nicht schön, aber das gehört wahrscheinlich (leider) dazu.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Spannende Debatte, habs mit Interesse gelesen.</p>
<p>Ich finde es sind interessante Idee dabei, ich kann mich im weitesten Luca und Jana anschließen, mit kleinen Ausnahmen, aber egal.</p>
<p>Ich hab jetzt grade keine Zeit für einen ewig langen Beitrag, aber auf eines möchte ich gern hinweisen: Viele &#8211; sicher gut gemeinte &#8211; Ideen zur Kommunikation mit den Usern etc lassen sich wahrscheinlich hervorragend auf einem Blog mit ein paar hundert Postern/Postings und ein paar Artikeln pro Tag umsetzen.<br />
Allerdings ist das bei einer Onlinezeitung schon noch mal etwas anderes. Ich gebe zu bedenken dass etwa bei derStandard.at täglich (!) rund 13.000 Postings eingehen und hunderte Artikel publiziert werden. Wie das im Leben eben so ist, gibt es unter den Postern nette und böse, schimpfende und intelligente, sicher auch Trolle und Kampfposter und Menschen, die einfach ihren Frust loswerden wollen &#8211; aber die letzteren restlos zu &#8220;vertreiben&#8221; halte ich, ehrlich gesagt, für unmöglich. Wo Menschen die Möglichkeit haben, sich zu äußern, sind eben auch abfällige Kommentare dabei. Das ist nicht schön, aber das gehört wahrscheinlich (leider) dazu.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Ilda Osmancevic</title>
		<link>http://www.helge.at/2009/12/sind-abfaellige-kommentare-in-online-zeitungen-naturgesetz/comment-page-1/#comment-205504</link>
		<dc:creator>Ilda Osmancevic</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Jan 2010 13:59:44 +0000</pubDate>
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		<description>Die Ansätze von Luca finde ich sehr gut.  Die lange Liste der Maßnahmen zeigt für mich weniger, dass es viele unterschiedliche Möglichkeiten zur Regulierung gibt, sondern mehr dass ein Zusammenspiel mehrerer Punkte notwendig ist.

Besonders relevant sind die User-Bewertungen. Ich sehe wenig Sinn in dem Grün-Rot-Balken, der auf den Verlauf der Diskussion kaum Einfluss hat. „Thumbs up“ – „Thumbs down“ ist eine einfache Methode zur Regulierung. Mehrheitlich negativ bewertete Posts (hier gilt es, ein geeignetes Maß zu finden) ausblenden/verstecken – wer daran Spaß hat, darf sie gerne wieder aufklappen und weiterführen, aber sie werden dadurch zumindest nicht jedem aufgezwungen.

Was ich nämlich am Fehlen der Ausblendung abfälliger Kommentare schade finde, ist die Verzerrung der eigentlichen Meinungsverteilung. Unüberlegte Kommentare sind schneller geschrieben und überwiegen deshalb. Ein gutes Kommentar braucht mehr Zeit und ist rarer, geht aber auch leider oft in einem Müllhaufen unter.

Community Building geht mir bei Online-Zeitungen ab, ist hier aber auch nicht einfach umzusetzen. Dennoch wäre es an der Zeit, mehr Schritte in die Richtung einer Community zu machen, denn wir kennen es ja auch von Blogs, dass man hier sehr produktive Effekte erzielen kann. Wie eine Community mit ungeeigneten Kommentaren umgehen soll, wird sie dann zum Teil auch selbst erlernen. Davor muss sie aber zusammenwachsen und stark werden. So ein Prozess braucht viel Zeit und gerade deshalb wäre es wichtig, hier bald anzusetzen.

Mit der Anonymität ist das so eine Sache … Trolls lieben sie vielleicht, weil sie dadurch ungehemmter vorgehen können. Eine Aufhebung dieser Anonymität wär in diesem Fall eine willkommene Hürde. Allerdings haben wir es im Standard überwiegend mit politischen Inhalten zu tun, und mit einem Kommentar machen wir einen sehr privaten Bereich unseres Lebens transparent – unsere politische Meinung und Positionierung. In den USA wird das zum Beispiel eher akzeptiert als in Österreich, wo die Hemmschwelle, sich politisch zu positionieren (und sei es nur durch einen Kommentar zu einem Zeitungsartikel) doch etwas höher ist. Damit würden leider auch wertvolle Kommentare wegfallen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Ansätze von Luca finde ich sehr gut.  Die lange Liste der Maßnahmen zeigt für mich weniger, dass es viele unterschiedliche Möglichkeiten zur Regulierung gibt, sondern mehr dass ein Zusammenspiel mehrerer Punkte notwendig ist.</p>
<p>Besonders relevant sind die User-Bewertungen. Ich sehe wenig Sinn in dem Grün-Rot-Balken, der auf den Verlauf der Diskussion kaum Einfluss hat. „Thumbs up“ – „Thumbs down“ ist eine einfache Methode zur Regulierung. Mehrheitlich negativ bewertete Posts (hier gilt es, ein geeignetes Maß zu finden) ausblenden/verstecken – wer daran Spaß hat, darf sie gerne wieder aufklappen und weiterführen, aber sie werden dadurch zumindest nicht jedem aufgezwungen.</p>
<p>Was ich nämlich am Fehlen der Ausblendung abfälliger Kommentare schade finde, ist die Verzerrung der eigentlichen Meinungsverteilung. Unüberlegte Kommentare sind schneller geschrieben und überwiegen deshalb. Ein gutes Kommentar braucht mehr Zeit und ist rarer, geht aber auch leider oft in einem Müllhaufen unter.</p>
<p>Community Building geht mir bei Online-Zeitungen ab, ist hier aber auch nicht einfach umzusetzen. Dennoch wäre es an der Zeit, mehr Schritte in die Richtung einer Community zu machen, denn wir kennen es ja auch von Blogs, dass man hier sehr produktive Effekte erzielen kann. Wie eine Community mit ungeeigneten Kommentaren umgehen soll, wird sie dann zum Teil auch selbst erlernen. Davor muss sie aber zusammenwachsen und stark werden. So ein Prozess braucht viel Zeit und gerade deshalb wäre es wichtig, hier bald anzusetzen.</p>
<p>Mit der Anonymität ist das so eine Sache … Trolls lieben sie vielleicht, weil sie dadurch ungehemmter vorgehen können. Eine Aufhebung dieser Anonymität wär in diesem Fall eine willkommene Hürde. Allerdings haben wir es im Standard überwiegend mit politischen Inhalten zu tun, und mit einem Kommentar machen wir einen sehr privaten Bereich unseres Lebens transparent – unsere politische Meinung und Positionierung. In den USA wird das zum Beispiel eher akzeptiert als in Österreich, wo die Hemmschwelle, sich politisch zu positionieren (und sei es nur durch einen Kommentar zu einem Zeitungsartikel) doch etwas höher ist. Damit würden leider auch wertvolle Kommentare wegfallen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Thomas R. Koll</title>
		<link>http://www.helge.at/2009/12/sind-abfaellige-kommentare-in-online-zeitungen-naturgesetz/comment-page-1/#comment-205461</link>
		<dc:creator>Thomas R. Koll</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Dec 2009 07:22:50 +0000</pubDate>
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		<description>@Slavik Anmelden ist was anderes als das hier. Aber Anmelden kann man auch einfach machen mit OpenID, OAuth und anderem. Bei meiner aktueller Webapplikation funktioniert anmelden indem man zwo Buttons klickt, ienen bei mir, einen bei flickr und schon rennt die Sache.

Und egal wo, eine Anmeldung die zu kompliziert ist oder zu lange dauert kostet dich User. Gute wie Schlechte. Deswegen ist ja auch Wikipedia so erfolgreich geworden, weil keine Anmeldung nötig war.

Kanntet ihr eigentlich beim Standard die Funktion mit den Powerusern? http://derstandard.at/776429/Werden-Sie-jetzt-Poweruser Oder anders gefragt: Sind die noch ganz bei Trost?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Slavik Anmelden ist was anderes als das hier. Aber Anmelden kann man auch einfach machen mit OpenID, OAuth und anderem. Bei meiner aktueller Webapplikation funktioniert anmelden indem man zwo Buttons klickt, ienen bei mir, einen bei flickr und schon rennt die Sache.</p>
<p>Und egal wo, eine Anmeldung die zu kompliziert ist oder zu lange dauert kostet dich User. Gute wie Schlechte. Deswegen ist ja auch Wikipedia so erfolgreich geworden, weil keine Anmeldung nötig war.</p>
<p>Kanntet ihr eigentlich beim Standard die Funktion mit den Powerusern? <a href="http://derstandard.at/776429/Werden-Sie-jetzt-Poweruser" rel="nofollow">http://derstandard.at/776429/Werden-Sie-jetzt-Poweruser</a> Oder anders gefragt: Sind die noch ganz bei Trost?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Helge Fahrnberger</title>
		<link>http://www.helge.at/2009/12/sind-abfaellige-kommentare-in-online-zeitungen-naturgesetz/comment-page-1/#comment-205433</link>
		<dc:creator>Helge Fahrnberger</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Dec 2009 22:58:13 +0000</pubDate>
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		<description>@&lt;a href=&quot;http://www.helge.at/2009/12/sind-abfaellige-kommentare-in-online-zeitungen-naturgesetz/#comment-205421&quot;&gt;Jana&lt;/a&gt;:

&lt;blockquote&gt;Nehmt den Leuten ihre Kampfarenen nicht, sie brauchen diese.&lt;/blockquote&gt;

Diese Meinung teile ich ganz und gar nicht. Ich halte es da mehr mit dem von Karl oben geposteten Artikel von &lt;a href=&quot;http://online.wsj.com/article/SB10001424052748704107104574572101333074122.html&quot;&gt;Jimmy Wales&lt;/a&gt; (auch wenn ich nicht alle seine Ansichten dort teile):

&lt;blockquote&gt;..belief that online hostility is an unavoidable and even acceptable mode of behavior; the pervasive notion that hostile online speech is a tolerable form of free expression (..).

The problem of online hostility, in short, shows no sign of abating on its own. Establishing cybercivility will take a concerted effort. &lt;/blockquote&gt;

M.a.W.: Untergriffige Diskussionen und Kommentare sind kein Naturgesetz, und erfüllen auch keinen Zweck, außer den, eine sachliche Diskussion zu unterbinden. Es braucht nur etwas &quot;effort&quot; um das in den Griff zu kriegen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@<a href="http://www.helge.at/2009/12/sind-abfaellige-kommentare-in-online-zeitungen-naturgesetz/#comment-205421">Jana</a>:</p>
<blockquote><p>Nehmt den Leuten ihre Kampfarenen nicht, sie brauchen diese.</p></blockquote>
<p>Diese Meinung teile ich ganz und gar nicht. Ich halte es da mehr mit dem von Karl oben geposteten Artikel von <a href="http://online.wsj.com/article/SB10001424052748704107104574572101333074122.html">Jimmy Wales</a> (auch wenn ich nicht alle seine Ansichten dort teile):</p>
<blockquote><p>..belief that online hostility is an unavoidable and even acceptable mode of behavior; the pervasive notion that hostile online speech is a tolerable form of free expression (..).</p>
<p>The problem of online hostility, in short, shows no sign of abating on its own. Establishing cybercivility will take a concerted effort. </p></blockquote>
<p>M.a.W.: Untergriffige Diskussionen und Kommentare sind kein Naturgesetz, und erfüllen auch keinen Zweck, außer den, eine sachliche Diskussion zu unterbinden. Es braucht nur etwas &#8220;effort&#8221; um das in den Griff zu kriegen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: digiom (Jana Herwig)</title>
		<link>http://www.helge.at/2009/12/sind-abfaellige-kommentare-in-online-zeitungen-naturgesetz/comment-page-1/#comment-205421</link>
		<dc:creator>digiom (Jana Herwig)</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Dec 2009 18:59:26 +0000</pubDate>
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		<description>Noch eine kurze Rückmeldung zu Luca und Skalierbarkeit durch die Community:

Ja, kann funktionieren, wenn man sich eine Online-Zeitung als eine Art Ökosystem vorstellen wurde, in dem ein Schwarm von NutzerInnen an der Debatte mitwirkt, eine Debatte, die z.B. das Abwägen des für und wieder, die Verbesserung des Inhalts, vielleicht sogar die Wahrheitsfindung zum Ziel hat.

Eine solches gemeinsames Ziel ist m.E. aber nicht gegeben bei Online-Zeitungen und wozu auch? Die Trennung zwischen Redaktionen und LeserInnen ist damit nicht aufgehoben, wenn etwa niemand von der Redaktion das alles noch einmal auswertet. Dann macht es auch keinen Unterschied, ob eine kollektive Intelligenz da fruchtbare Diskussionen produziert oder ob Hauen und Stechen dominiert. 

Bei Wikipedia gibt es ein solches Arbeiten um ein gemeinsames Ziel - auch wenn die Löschtrolldebatte gerade zeigt, wie schwierig auch hier das Aushandeln des Ziels, aktuell um die Frage der Relevanz, oft ist.

Frage ist auch, ob das Hauen und Stechen denn wirklich nur ein Armutszeugnis fürs Web sein soll. Geht die Rechnung also auf, dass erst die Anonymität und der mangelnde &quot;Qualitätsanreiz&quot; ein so tiefes Niveau produzieren? 

Ich bin da außerordentlich skeptisch. Immerhin äußern sich Personen dort - die Diskussionen können einem zwar den Magen umdrehen und wer mit einsteigt ist quasi selbst schuld. 

Grobe Beleidigungen etwas unsichtbarer machen ist absolut sinnvoll (etwa nach dem genannten YouTube-Vorbild), zugleich scheint mir eben dieses Aufeinandertreffen der Gegensätze, das in Blogs dank Nischenbildung ja nur vereinzelt statt findet (etwa: ich lese keine Burschenschafter-Blogs und wenn ich auf welche stoße, graust es mich, aber eine Kommentardiskussion wäre hier sinnlos), auch seinen Zweck und mit den Online-Zeitungen ja auch seinen Ort zu haben.

M.a.W.: Nehmt den Leuten ihre Kampfarenen nicht, sie brauchen diese.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Noch eine kurze Rückmeldung zu Luca und Skalierbarkeit durch die Community:</p>
<p>Ja, kann funktionieren, wenn man sich eine Online-Zeitung als eine Art Ökosystem vorstellen wurde, in dem ein Schwarm von NutzerInnen an der Debatte mitwirkt, eine Debatte, die z.B. das Abwägen des für und wieder, die Verbesserung des Inhalts, vielleicht sogar die Wahrheitsfindung zum Ziel hat.</p>
<p>Eine solches gemeinsames Ziel ist m.E. aber nicht gegeben bei Online-Zeitungen und wozu auch? Die Trennung zwischen Redaktionen und LeserInnen ist damit nicht aufgehoben, wenn etwa niemand von der Redaktion das alles noch einmal auswertet. Dann macht es auch keinen Unterschied, ob eine kollektive Intelligenz da fruchtbare Diskussionen produziert oder ob Hauen und Stechen dominiert. </p>
<p>Bei Wikipedia gibt es ein solches Arbeiten um ein gemeinsames Ziel &#8211; auch wenn die Löschtrolldebatte gerade zeigt, wie schwierig auch hier das Aushandeln des Ziels, aktuell um die Frage der Relevanz, oft ist.</p>
<p>Frage ist auch, ob das Hauen und Stechen denn wirklich nur ein Armutszeugnis fürs Web sein soll. Geht die Rechnung also auf, dass erst die Anonymität und der mangelnde &#8220;Qualitätsanreiz&#8221; ein so tiefes Niveau produzieren? </p>
<p>Ich bin da außerordentlich skeptisch. Immerhin äußern sich Personen dort &#8211; die Diskussionen können einem zwar den Magen umdrehen und wer mit einsteigt ist quasi selbst schuld. </p>
<p>Grobe Beleidigungen etwas unsichtbarer machen ist absolut sinnvoll (etwa nach dem genannten YouTube-Vorbild), zugleich scheint mir eben dieses Aufeinandertreffen der Gegensätze, das in Blogs dank Nischenbildung ja nur vereinzelt statt findet (etwa: ich lese keine Burschenschafter-Blogs und wenn ich auf welche stoße, graust es mich, aber eine Kommentardiskussion wäre hier sinnlos), auch seinen Zweck und mit den Online-Zeitungen ja auch seinen Ort zu haben.</p>
<p>M.a.W.: Nehmt den Leuten ihre Kampfarenen nicht, sie brauchen diese.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Luca</title>
		<link>http://www.helge.at/2009/12/sind-abfaellige-kommentare-in-online-zeitungen-naturgesetz/comment-page-1/#comment-205418</link>
		<dc:creator>Luca</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Dec 2009 18:38:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.helge.at/?p=2541#comment-205418</guid>
		<description>@&lt;a href=&quot;http://www.helge.at/2009/12/sind-abfaellige-kommentare-in-online-zeitungen-naturgesetz/#comment-205409&quot;&gt;Slavik&lt;/a&gt;
Schütteln, weil ich das nicht richtig beschreiben kann. Es ist ein gewisses Unbehagen. Diese starke Ablehnung von Anonymität und das verallgemeinern passen nicht in meine Gedankenwelt. So in etwa. Daher schüttelt es mich.

Und ich empfinde Name+Mail+Website noch nicht als anmelden. Anmelden bedeutet für mich auf eine weitere Seite zu gehen, verschiedene Daten einzugeben, ein Passwort wählen und in den meisten Fällen eine Mail zu bestätigen. Wenn man täglich hunderte Artikel liest ist das eine große Abschreckung für mich. Daher auch der Vorschlag, sich über bestehende Services zu authentifizieren. 

Man sollte auch zwischen anmelden und registrieren unterscheiden, das auch von mir oft synonym verwendet wird.
Anmelden = Nutzername und Nick eingeben, um sich zu authentifizieren
Registrieren = Account bei der Website anlegen</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@<a href="http://www.helge.at/2009/12/sind-abfaellige-kommentare-in-online-zeitungen-naturgesetz/#comment-205409">Slavik</a><br />
Schütteln, weil ich das nicht richtig beschreiben kann. Es ist ein gewisses Unbehagen. Diese starke Ablehnung von Anonymität und das verallgemeinern passen nicht in meine Gedankenwelt. So in etwa. Daher schüttelt es mich.</p>
<p>Und ich empfinde Name+Mail+Website noch nicht als anmelden. Anmelden bedeutet für mich auf eine weitere Seite zu gehen, verschiedene Daten einzugeben, ein Passwort wählen und in den meisten Fällen eine Mail zu bestätigen. Wenn man täglich hunderte Artikel liest ist das eine große Abschreckung für mich. Daher auch der Vorschlag, sich über bestehende Services zu authentifizieren. </p>
<p>Man sollte auch zwischen anmelden und registrieren unterscheiden, das auch von mir oft synonym verwendet wird.<br />
Anmelden = Nutzername und Nick eingeben, um sich zu authentifizieren<br />
Registrieren = Account bei der Website anlegen</p>
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