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Wenn sich ein Journalist und der Sprecher des Vizekanzlers öffentlich per Twitter und Weblog ein Scharmützel liefern, dann ist das ja recht amüsant.

Wenn der Sprecher des Vizekanzlers jedoch Menschen, die sich auf die Seite des Journalisten schlagen, öffentlich als “Jubelperserbeschimpft, dann ist da schon eine Grenze überschritten worden, finde ich.

Zuviel der Bürgernähe, Herr Kapp.

Bild 47


Aus der Reihe Comic-Übersetzungen – und passend zu “Netzdeutsch“:

Xing-Kontakte

(cc) Rob Cottingham | via ReadWriteWeb

Weihnachten mit Laafi

November 27, 2009  

Als ich vor acht Jahren zum kleinen Verein Laafi gestoßen bin, war unser Jahresbudget um die 10.000 Euro, die wir im erweiterten Freundeskreis auftreiben konnten. Jetzt liegen wir schon bei 42.000 Euro, mit denen wir Gesundheitsprojekte in Burkina Faso finanzieren (übrigens noch immer komplett ohne Verwaltungs- und Reisekosten), und das ist schon deutlich schwieriger aufzustellen.

Noch immer bekommen wir kein Geld von offiziellen Stellen und nur selten von großen Organisationen. Darum geht’s zu Weihnachten bei uns rund. Dieses Jahr haben wir uns gleich drei Sachen überlegt:

header
einsSinnvoll schenken: Schenke einen Ziegelstein für den Ausbau eines ländlichen Kleinspitals – oder andere symbolische Geschenke. Ab €1 abrick
zweiAfrika-Fotokalender: Wie jedes Jahr, mit den schönsten Fotos aus den Projektdörfern! Spiralisiert und auf hochwertigem Papier gedruckt. Ein Stück €11 coversmall
dreiAmazon-Einkauf:
Wer über Laafi bei Amazon einkauft, spendet 6% der Umsätze an die Projekte in Burkina Faso – kostet gar nix extra!

 

Bitte, bitte hilf uns, das bekannt zu machen! Sag’s deinen Freunden weiter, poste das auf Facebook! Schick’ Emails, oder twittere das!

Eine besondere Bitte geht an die Bloggerkollegen da draußen – bitte bloggt über diese Weihnachtsaktion! Christian, Daniel, Dieter, die fairen Konsumenten, Fliptheflop, Georg, Georg II, Hannes, Heinz, ICT4D, Klaus, Luca, Markus, Oliver, Robert, Sebastian, Smeidu, Stefan, Wolfgang, seid ihr wieder dabei?

Wer obige 1-2-3-Tabelle anzeigen will – einfach bei Georg Sourcecode kopieren! Wer wieder ein grafisches Werbemittel braucht – hier ein Button (im ContentAd-Format):

sinnvoll schenken

HTML-Code dazu:

<a href="http://www.laafi.at/sinnvoll-schenken/"><img src="http://www.helge.at/wp-content/uploads/2009/11/laafi-button.jpg" alt="sinnvoll schenken" title="sinnvoll schenken" width="300" height="250" border="0" /></a>


Heute lag das neue Update-Magazin für digitales Marketing bei mir in der Post, was mich daran erinnert, dass ich meinen Kommentar in selbigem noch nicht gebloggt habe:

250px-Unibrennt-neuAls am 22. Oktober einige Wiener Studenten spontan zu einem Flashmob gegen die chronische Unterfinanzierung des Bildungssystems aufriefen, konnte niemand wissen, welche Ausmaße die Proteste annehmen würden: Neben wochenlangen Besetzungen von Hörsälen in den wichtigsten Universitäten des Landes und Massendemonstrationen auf den Straßen sind die Proteste auch auf deutsche und italienische Universitäten übergeschwappt.

Zwei Dinge sind neu: Erstmals in der Geschichte des Landes werden Aktionen dieser Größenordnung dezentral organisiert – die offizielle Interessensvertretung steht am Spielfeldrand und sieht verdutzt zu. Administratives wird über Arbeitsgruppen und Wiki erledigt, über Twitter ausgesendete Hilferufe mobilisierten professionelle Unterstützung vieler Einzelner, auch weit jenseits des studentischen Umfelds. Networking in Reinkultur.

Zudem agierten die Studenten völlig autonom von Massenmedien: Zehntausende Zuseher informierten sich ungefiltert über den Livestream, was einen „Krawallo“-Spin im Boulevard weitgehend verhinderte. Selbst zur Massenmobilisierung haben ORF und Zeitungen ausgedient, diese erfolgte hauptsächlich durch Twitter (Hashtags #unibrennt und #unsereuni) und Facebook. Entsprechend zurückhaltend die Medienarbeit der Studierenden – sie sind keine Bittsteller mehr.

Was ist passiert? Die Kosten für die Organisation in Gruppen sind auf Null gesunken: Was die ÖH mit ihrem 8-Mio-Budget nicht schafft, gelingt den Aktivisten kraft ihrer Medienkompetenz und Glaubwürdigkeit. Die Vernetzung in sozialen Medien macht jeden zum Multiplikator, der Schneeball war nicht mehr zu stoppen.

Wer jetzt schadenfroh auf das politische Establishment schaut, sollte daran denken, dass all das auch für die eigenen Kunden gilt. Ein Funke, und die Masse kann Feuer fangen. Wie schnell das geht, mussten in den letzten Wochen zwei Bekleidungshersteller erleben: Jack Wolfskin hatte Hobbybastler teuer abgemahnt, auf deren Produkten eine mit viel Phantasie an das Wolfskin-Logo erinnernde Katzentatze zu sehen war. Der deutsche Trikot-Hersteller JAKO bedrohte einen Blogger wegen eines satirischen Beitrags mit Klage.

Beide Unternehmen sahen sich innerhalb weniger Tage mit breiten, unsteuerbaren Solidarisierungsbewegungen konfrontiert, die zu Imageschäden, breiter Aufmerksamkeit und wenig schmeichelhaften Präsenzen in Wikipedia und Google führten. Beide Unternehmen mussten zurückrudern, ganz ohne dass es dafür den Konsumentenschutz gebraucht hätte.

Wie sieht’s mit Ihrem Unternehmen aus? Haben Sie Ihre Rechtsabteilung an der Leine? Ist Ihre Krisenkommunikation auf die neue Macht der Vielen vorbereitet?

Wenn Sie das bereits mit Ja beantworten, können Sie beginnen, die Vernetzung mit Ihren Kunden zu nutzen, um diese zu begeisterten Botschaftern ihrer Marke und zu Impulsgebern Ihrer Produktentwicklung zu machen.


Morgen abend werde ich auf Einladung der Grünen Wirtschaft in Innsbruck mit Eva Lichtenberger (Abg. zum EU-Parlament), Georg Tomandl (Tonstudiobetreiber) und Volker Plass (Bundessprecher der Grünen Wirtschaft) über Urheberrecht diskutieren. Ich glaube, ich soll die Rolle des Piraten einnehmen..

19:30 in der Orangerie im Kongresshaus. Danach gibt’s Party. Good Ol’ Prrate Parrty!

gruene-wirtschaft-urheberrecht

Flatrate (wir nennen es Abo)

November 18, 2009  

An der Echtzeit-Funktion hapert’s noch ein bisschen. (Via Netzlogbuch)

Angewandte Ufologie

November 8, 2009  

Musste wieder mal ein Comic übersetzen:

lapulgasnob-ufo

Im Original: Verschleierung, aus La Pulga Snob (Der versnobte Floh) des Argentiniers Andres Diplotti (via Microsiervos).

Common misspellings: Farnberger, Fahrenberger, Farenberger, Fahnberger, Fahrnleitner, Fahrngruber, Fahrnberg.
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