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	<title>Comments on: Fragen an einen Presse-Redakteur</title>
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	<description>Helge Fahrnberger's rants and raves on social software, life, and everything</description>
	<lastBuildDate>Wed, 25 Jan 2012 21:04:08 +0000</lastBuildDate>
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		<title>By: &#187; Der Journalist, der durch mich spricht &#183; Helge's Blog</title>
		<link>http://www.helge.at/2009/07/fragen-an-einen-presse-redakteur/comment-page-1/#comment-231425</link>
		<dc:creator>&#187; Der Journalist, der durch mich spricht &#183; Helge's Blog</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Sep 2010 21:59:57 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Möglicherweise gibt&#8217;s keinen besseren Kurs in Medienkunde als die eigenen 15 minutes of fame. Letzten Sommer, als unsere Grünen Vorwahlen bei den Medien hoch im Kurs standen, durften wir hautnah miterleben, wie die österreichische Medienlandschaft so tickt. Spoiler: Nicht nach Lehrbuch. (Siehe auch meine Fragen an einen Presse-Redakteur.) [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Möglicherweise gibt&#8217;s keinen besseren Kurs in Medienkunde als die eigenen 15 minutes of fame. Letzten Sommer, als unsere Grünen Vorwahlen bei den Medien hoch im Kurs standen, durften wir hautnah miterleben, wie die österreichische Medienlandschaft so tickt. Spoiler: Nicht nach Lehrbuch. (Siehe auch meine Fragen an einen Presse-Redakteur.) [...]</p>
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		<title>By: raptor</title>
		<link>http://www.helge.at/2009/07/fragen-an-einen-presse-redakteur/comment-page-1/#comment-190526</link>
		<dc:creator>raptor</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Aug 2009 21:00:01 +0000</pubDate>
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		<description>China: Reissack umgefallen, Bloggerin war evtl. in der Nähe.

Und, ja, Qualitätsjournalismus gibt&#039;s schon lange nicht mehr.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>China: Reissack umgefallen, Bloggerin war evtl. in der Nähe.</p>
<p>Und, ja, Qualitätsjournalismus gibt&#8217;s schon lange nicht mehr.</p>
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		<title>By: Helge Fahrnberger</title>
		<link>http://www.helge.at/2009/07/fragen-an-einen-presse-redakteur/comment-page-1/#comment-187708</link>
		<dc:creator>Helge Fahrnberger</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jul 2009 14:47:35 +0000</pubDate>
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		<description>Update: Antworten hinzugefügt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Update: Antworten hinzugefügt.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: pezik</title>
		<link>http://www.helge.at/2009/07/fragen-an-einen-presse-redakteur/comment-page-1/#comment-185979</link>
		<dc:creator>pezik</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jul 2009 09:00:21 +0000</pubDate>
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		<description>ich find, es gibt bestimmt schlimmere fälle von verzerrtem journalismus als diesen artikel. und ich hoff herr stuhlpfarrer bekommt da wirklich nicht den gesammelten frust ab ;) 

was mich in diesem fall so erschrocken hat war, dass ich das gefühl hatte, ein wirklich gutes gespräch geführt zu haben. und ich mir von einer qualitätszeitung einfach nicht so einen reißerischen zugang erwartet hätte. 

zu seiner verteidigung: herr stuhlpfarrer hat sich sichtlich bemüht und auch wirklich einige kleinformatige block-seiten gefüllt, im redefluss und bei über einer stunde gesprächszeit bleibt dann aber wohl doch nur die verkürzung der aussagen. 

oder aber ein aufnahme-gerät - wobei ich nicht glaub, dass man das willkürlich weglässt. ich fürcht, der produktionsdruck nimmt da einen nicht unwesentlichen platz ein. vor allem bei der sonntagspresse - die ja mit der selben redaktionsmannschaft wie zuvor auskommen muss.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ich find, es gibt bestimmt schlimmere fälle von verzerrtem journalismus als diesen artikel. und ich hoff herr stuhlpfarrer bekommt da wirklich nicht den gesammelten frust ab ;) </p>
<p>was mich in diesem fall so erschrocken hat war, dass ich das gefühl hatte, ein wirklich gutes gespräch geführt zu haben. und ich mir von einer qualitätszeitung einfach nicht so einen reißerischen zugang erwartet hätte. </p>
<p>zu seiner verteidigung: herr stuhlpfarrer hat sich sichtlich bemüht und auch wirklich einige kleinformatige block-seiten gefüllt, im redefluss und bei über einer stunde gesprächszeit bleibt dann aber wohl doch nur die verkürzung der aussagen. </p>
<p>oder aber ein aufnahme-gerät &#8211; wobei ich nicht glaub, dass man das willkürlich weglässt. ich fürcht, der produktionsdruck nimmt da einen nicht unwesentlichen platz ein. vor allem bei der sonntagspresse &#8211; die ja mit der selben redaktionsmannschaft wie zuvor auskommen muss.</p>
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	<item>
		<title>By: Martin Schimak</title>
		<link>http://www.helge.at/2009/07/fragen-an-einen-presse-redakteur/comment-page-1/#comment-185855</link>
		<dc:creator>Martin Schimak</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jul 2009 21:34:30 +0000</pubDate>
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		<description>Du hast hier eine in ihrer Relevanz weit über die &quot;Grünen Vorwahlen&quot; hinausreichende Kritik am &quot;Qualitätsjournalismus&quot; in Form von einen konkreten Fall betreffenden Fragen formuliert, Helge.

Ich frage mich in diesem Zusammenhang etwas abstrakter, etwas allgemeiner, losgelöst vom konkreten Anlassfall: worum gehts hier wirklich? Wir hören doch regelmässig wenn wir solche Fragen aufwerfen Sätze wie &quot;Wir haben einfach keine Zeit, alles zu prüfen&quot;.  Denn es herrsche in diesem Bereich heute ja der ultimative Kostendruck: &quot;Es muss einfach heute von einem journalisten dermaßen viel produziert werden, dass er keine zeit dafür hat, alles sorgfältigst zu kontrollieren, selbst wenn er wollte.&quot; (siehe zB die Meinungen zum Thema unter http://zurpolitik.com/2009/07/20/ich-bin-keine-facebook-rebellin/#comments)

Gleichzeitig muss ich aber sagen, dass all meine Kontakte mit professionellem Journalismus im zB Rahmen der &quot;Grünen Vorwahlen&quot; diesen Eindruck subjektiv keineswegs bestätigen. Zumindest &quot;vor Ort&quot; war ich regelmässig erstaunt, wieviel Zeit man sich für die konkrete Recherche nimmt bzw (immer noch) nehmen kann. Was einen aber oft trotzdem nicht dran hindert nur &quot;schemenhaft mitzukritzeln&quot;. Vielleicht steckt hinter dieser Vorgangsweise bereits das Kalkül, dass die ganze, unverfälschte Wahrheit ohnehin nie so interessant ist, wie das, was man aus ihr später vielleicht machen kann? Wortwörtliche Zitate sind bei so einem Blick auf die Story eher irrelevant, Aufnahmen eher mühsam (die muss man später ja auch wieder abhören oder transkribieren). Vielmehr sammelt man Orientierungspunkte für die zwangsläufig nachfolgende Umformulierung und &quot;Verbesserung&quot; des Contents, maximal angereichert um die eine oder andere zufällig fallende &quot;Catchphrase&quot;, die man dann später gefahrlos unter Anführungszeichen zitieren kann.

Wirklich ohne mir deshalb anzumassen zu wollen, einen echten, tiefgehenden Einblick in die heutige qualitätsjournalistische Gesamtrealität bekommen zu haben (denn ich habe ihn schlicht und einfacht nicht) drängt sich mir doch massiv die Frage auf: Ist wirklich die Zeit das Hauptproblem? Oder ist es nicht vielmehr ein (teils selbst-, teils fremdauferlegter?) Zwang aus jedem noch so nichtigen Anlass einen Eyecatcher oder eine kleine Sensation machen zu müssen? Weiter: ist es wirklich wirklich die Leserschaft, der Verkaufserfolg in der Trafik oder &quot;die&quot; Werbewirtschaft, die eine solche Vorgangsweise auch bei nach Selbstdefinition auf &quot;Qualität&quot; wert legenden Medienprodukten verursachen? Oder ist das vielleicht mehr eine zunehmend selbstreferentieller werdende Form gegenseitiger Bestätigung der Trampelpfade unter Kollegen, frei nach dem Motto: was nicht nach einer geilen Story klingt war es entweder nicht wert geschrieben zu werden oder zumindest elendiglich schlecht manipuliert?

Muss man also um seine Reputation unter Kollegen fürchten, wenn man Realität - überspitzt formuliert - so elendliglich fad abbildet wie sie oftmals eben ist?

Wie gross ist in dieser Welt denn der Reputationsverlust, wenn man es mit der Wahrheit nicht so wirklich genau nimmt? Und wie hoch ist der Reputationsgewinn, wenn man es gewitzt versteht aus jeder noch so uninteressanten Wahrheit immer wieder etwas kunstvoll verfälscht &quot;Druckbares&quot; zu erschaffen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Du hast hier eine in ihrer Relevanz weit über die &#8220;Grünen Vorwahlen&#8221; hinausreichende Kritik am &#8220;Qualitätsjournalismus&#8221; in Form von einen konkreten Fall betreffenden Fragen formuliert, Helge.</p>
<p>Ich frage mich in diesem Zusammenhang etwas abstrakter, etwas allgemeiner, losgelöst vom konkreten Anlassfall: worum gehts hier wirklich? Wir hören doch regelmässig wenn wir solche Fragen aufwerfen Sätze wie &#8220;Wir haben einfach keine Zeit, alles zu prüfen&#8221;.  Denn es herrsche in diesem Bereich heute ja der ultimative Kostendruck: &#8220;Es muss einfach heute von einem journalisten dermaßen viel produziert werden, dass er keine zeit dafür hat, alles sorgfältigst zu kontrollieren, selbst wenn er wollte.&#8221; (siehe zB die Meinungen zum Thema unter <a href="http://zurpolitik.com/2009/07/20/ich-bin-keine-facebook-rebellin/#comments)" rel="nofollow">http://zurpolitik.com/2009/07/20/ich-bin-keine-facebook-rebellin/#comments)</a></p>
<p>Gleichzeitig muss ich aber sagen, dass all meine Kontakte mit professionellem Journalismus im zB Rahmen der &#8220;Grünen Vorwahlen&#8221; diesen Eindruck subjektiv keineswegs bestätigen. Zumindest &#8220;vor Ort&#8221; war ich regelmässig erstaunt, wieviel Zeit man sich für die konkrete Recherche nimmt bzw (immer noch) nehmen kann. Was einen aber oft trotzdem nicht dran hindert nur &#8220;schemenhaft mitzukritzeln&#8221;. Vielleicht steckt hinter dieser Vorgangsweise bereits das Kalkül, dass die ganze, unverfälschte Wahrheit ohnehin nie so interessant ist, wie das, was man aus ihr später vielleicht machen kann? Wortwörtliche Zitate sind bei so einem Blick auf die Story eher irrelevant, Aufnahmen eher mühsam (die muss man später ja auch wieder abhören oder transkribieren). Vielmehr sammelt man Orientierungspunkte für die zwangsläufig nachfolgende Umformulierung und &#8220;Verbesserung&#8221; des Contents, maximal angereichert um die eine oder andere zufällig fallende &#8220;Catchphrase&#8221;, die man dann später gefahrlos unter Anführungszeichen zitieren kann.</p>
<p>Wirklich ohne mir deshalb anzumassen zu wollen, einen echten, tiefgehenden Einblick in die heutige qualitätsjournalistische Gesamtrealität bekommen zu haben (denn ich habe ihn schlicht und einfacht nicht) drängt sich mir doch massiv die Frage auf: Ist wirklich die Zeit das Hauptproblem? Oder ist es nicht vielmehr ein (teils selbst-, teils fremdauferlegter?) Zwang aus jedem noch so nichtigen Anlass einen Eyecatcher oder eine kleine Sensation machen zu müssen? Weiter: ist es wirklich wirklich die Leserschaft, der Verkaufserfolg in der Trafik oder &#8220;die&#8221; Werbewirtschaft, die eine solche Vorgangsweise auch bei nach Selbstdefinition auf &#8220;Qualität&#8221; wert legenden Medienprodukten verursachen? Oder ist das vielleicht mehr eine zunehmend selbstreferentieller werdende Form gegenseitiger Bestätigung der Trampelpfade unter Kollegen, frei nach dem Motto: was nicht nach einer geilen Story klingt war es entweder nicht wert geschrieben zu werden oder zumindest elendiglich schlecht manipuliert?</p>
<p>Muss man also um seine Reputation unter Kollegen fürchten, wenn man Realität &#8211; überspitzt formuliert &#8211; so elendliglich fad abbildet wie sie oftmals eben ist?</p>
<p>Wie gross ist in dieser Welt denn der Reputationsverlust, wenn man es mit der Wahrheit nicht so wirklich genau nimmt? Und wie hoch ist der Reputationsgewinn, wenn man es gewitzt versteht aus jeder noch so uninteressanten Wahrheit immer wieder etwas kunstvoll verfälscht &#8220;Druckbares&#8221; zu erschaffen?</p>
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	<item>
		<title>By: günter strobl</title>
		<link>http://www.helge.at/2009/07/fragen-an-einen-presse-redakteur/comment-page-1/#comment-185853</link>
		<dc:creator>günter strobl</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jul 2009 21:24:51 +0000</pubDate>
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		<description>was ja insgesamt meine grundlegende arbeitshypothese wieder einmal beweist: 

&quot;80 % der menschen san deppart.&quot; 

und dieser anteil ist 
a) in allen bevölkerungsschichten ungefähr gleich und 
b) stetig im steigen begriffen. 

so long, 
günter</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>was ja insgesamt meine grundlegende arbeitshypothese wieder einmal beweist: </p>
<p>&#8220;80 % der menschen san deppart.&#8221; </p>
<p>und dieser anteil ist<br />
a) in allen bevölkerungsschichten ungefähr gleich und<br />
b) stetig im steigen begriffen. </p>
<p>so long,<br />
günter</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: alm</title>
		<link>http://www.helge.at/2009/07/fragen-an-einen-presse-redakteur/comment-page-1/#comment-185822</link>
		<dc:creator>alm</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jul 2009 18:50:50 +0000</pubDate>
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		<description>Welcome to the fold...

Jetzt weißt du, was Politiker jeden Tag mitmachen, wenn sie interviewt werden und warum sie offensichtlich immer dasselbe sagen in ihren Statements. Alles was von deiner Botschaft abweicht, kann gegen dich verwendet werden. Dazu kommt schlechte Recherche.

Bei der Buskampagne ja ähnlich. Was darüber berichtet wird, geht in fast allen Fällen komplett am Thema vorbei. Nicht einmal Plakattexte werden richtig gelesen (Gott ist tot != Es gibt keinen Gott).

Usw. usf.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Welcome to the fold&#8230;</p>
<p>Jetzt weißt du, was Politiker jeden Tag mitmachen, wenn sie interviewt werden und warum sie offensichtlich immer dasselbe sagen in ihren Statements. Alles was von deiner Botschaft abweicht, kann gegen dich verwendet werden. Dazu kommt schlechte Recherche.</p>
<p>Bei der Buskampagne ja ähnlich. Was darüber berichtet wird, geht in fast allen Fällen komplett am Thema vorbei. Nicht einmal Plakattexte werden richtig gelesen (Gott ist tot != Es gibt keinen Gott).</p>
<p>Usw. usf.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Ernst</title>
		<link>http://www.helge.at/2009/07/fragen-an-einen-presse-redakteur/comment-page-1/#comment-185759</link>
		<dc:creator>Ernst</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jul 2009 12:53:55 +0000</pubDate>
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		<description>@Franz: vor 10 Jahren war ich da noch blauäugiger und von Enthusiasmus getragen. Heute würde ich dort nimmer arbeiten wollen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Franz: vor 10 Jahren war ich da noch blauäugiger und von Enthusiasmus getragen. Heute würde ich dort nimmer arbeiten wollen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Franz</title>
		<link>http://www.helge.at/2009/07/fragen-an-einen-presse-redakteur/comment-page-1/#comment-185758</link>
		<dc:creator>Franz</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jul 2009 12:47:33 +0000</pubDate>
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		<description>@ Ernst: Jetzt mal ganz ehrlich: Dass man im News-Haus Qualitätsjournalismus lernt, ist aber auch nicht zu erwarten, oder? Und @ Walter: Das ist wohl das größte Problem der Medien heutzutage, dass sie nichts kosten und gleichzeitig Qualität liefern sollen. Das geht einfach nicht. Deshalb werden die PR-Leute auch immer unverschämter und haben es gleichzeitig immer leichter, ihren Content irgendwo reinzudrücken. Content ist umso erwünschter, je weniger er kostet.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Ernst: Jetzt mal ganz ehrlich: Dass man im News-Haus Qualitätsjournalismus lernt, ist aber auch nicht zu erwarten, oder? Und @ Walter: Das ist wohl das größte Problem der Medien heutzutage, dass sie nichts kosten und gleichzeitig Qualität liefern sollen. Das geht einfach nicht. Deshalb werden die PR-Leute auch immer unverschämter und haben es gleichzeitig immer leichter, ihren Content irgendwo reinzudrücken. Content ist umso erwünschter, je weniger er kostet.</p>
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		<title>By: Ernst</title>
		<link>http://www.helge.at/2009/07/fragen-an-einen-presse-redakteur/comment-page-1/#comment-185750</link>
		<dc:creator>Ernst</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jul 2009 12:12:14 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.helge.at/?p=2236#comment-185750</guid>
		<description>Einige Monate im News-Haus als Redakteur haben gereicht, um mich vom Wunschtraum zu erlösen, dass Zeitungen bestmöglich recherchiert und von &quot;Auskennern&quot; gemacht werden. Deshalb bin ich auch wieder ausgestiegen.
Herrn Stuhlpfarrers Story ist nur ein weiteres Beispiel dafür, dass im heutigen &quot;Qualitätsjournalismus&quot; nicht die Fakten zählen, sondern eine Geschichte so aufbereitet sein muss, dass die Ausgabe in der Trafik gut verkauft (Attraktionen! Sensationen! Eyecatcher-Headlines!) und die Anzeigenkunden sich bestmöglich vertreten fühlen. In diesem Fall kann Stuhlpfarrer auch noch mit dem &quot;Unbekannten&quot; arbeiten, denn offenbar denkt er, dass für das konservative Publikum der Zeitung &quot;Facebook&quot; sich einfach viel gefährlicher und mysteriöser anhört als &quot;Fax&quot;. 
Das alles hat nix mehr mit Qualität oder Journalismus zu tun, schon gar nicht gemeinsam genannt. Der Ausdruck &quot;Propaganda&quot; triffts eher.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Einige Monate im News-Haus als Redakteur haben gereicht, um mich vom Wunschtraum zu erlösen, dass Zeitungen bestmöglich recherchiert und von &#8220;Auskennern&#8221; gemacht werden. Deshalb bin ich auch wieder ausgestiegen.<br />
Herrn Stuhlpfarrers Story ist nur ein weiteres Beispiel dafür, dass im heutigen &#8220;Qualitätsjournalismus&#8221; nicht die Fakten zählen, sondern eine Geschichte so aufbereitet sein muss, dass die Ausgabe in der Trafik gut verkauft (Attraktionen! Sensationen! Eyecatcher-Headlines!) und die Anzeigenkunden sich bestmöglich vertreten fühlen. In diesem Fall kann Stuhlpfarrer auch noch mit dem &#8220;Unbekannten&#8221; arbeiten, denn offenbar denkt er, dass für das konservative Publikum der Zeitung &#8220;Facebook&#8221; sich einfach viel gefährlicher und mysteriöser anhört als &#8220;Fax&#8221;.<br />
Das alles hat nix mehr mit Qualität oder Journalismus zu tun, schon gar nicht gemeinsam genannt. Der Ausdruck &#8220;Propaganda&#8221; triffts eher.</p>
]]></content:encoded>
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