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netidee

Die Internet Foundation Austria vergibt heuer zum vierten Mal die Netidee-Förderungen und hat mich als Jurymitglied eingeladen, die Einreichungen zu bewerten. Die Netidee ist einer Gesamtfördersumme von €500.000 dotiert und richtet sich diesmal schwerpunktmäßig an Projekte, die den “Digital Devide” verringern helfen. Das Codewort ist “Inclusion”:

“e-Inclusion” steht für “digitale Integration” und soll den diversen Gefahren einer “digitalen Ausgrenzung” entgegenwirken, die wegen gesundheitlicher, finanzieller, ethnischer oder bildungsbezogener Hindernisse, fehlender digitaler Kompetenz oder mangels Zugang zum Internet entstehen. Neue “digitale Chancen” zur Eingliederung ausgegrenzter Menschen und zur Förderung benachteiligter Regionen sind zu schaffen.

Im Klartext: Gefördert werden Online-Projekte aller Art, die vor allem auch Menschen abseits der üblichen Poweruser-Zirkel ansprechen. Einreichschluss ist Freitag, 7. August 2009, 8h früh. Ich würde mich über zahlreiche gute Einreichungen freuen! Über die eingereichten Projekte werde ich hier berichten, soweit das die IPA erlaubt. (Siehe auch bei Robert Lender.) Eines kann ich schon verraten: Am leichtesten haben es bei mir klar, starke Konzepte: Weniger ist mehr.


 

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4 Comments
#180413 Tom Schaffer says on June 29, 2009 at 12:49 am
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Ist das Thema nicht ein fester Fehlgriff? Der Digital Divide liegt ja nicht online begraben, sondern in Sachen Zugang und Grundkompetenz. Eine Webprojekt selbst kann diesen Dingen nicht mehr entgegenwirken.

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#180428 Robert Lender says on June 29, 2009 at 2:00 am
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Der berühmte “digital divide” kann auch innerhalb des Netzes bestehen. Denn da gibt es die einen, die nur irgendwie unterwegs sind, manches missverstehen, oder einfach mit all den Web 2.0 Dingen nicht mehr mit können.

Auch Sachen Zugang und Grundkompetenz wäre wohl bei der netidee Platz. Eine leichtere Usability für den Webeinstieg, ein Trainingsprogramm für Facebook (nur so als profanes, simples Beispiel) wäre wohl Möglichkeiten. Das von dir genannte Webprojekt ist dann wohl vielleicht nur ein Teil eines Gesamtkonzepts.

Aber es gibt sicherlich noch viel bessere Ideen – die sollen aber bitte doch einen Förderantrag schreiben ;)

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#181568 Tom Schaffer says on July 3, 2009 at 9:34 pm
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Also innerhalb des Webs ist der dd wohl schon ziemlich gering. ich kenne zwar menschen, die bei blogs, twitter, facebook & co nicht mehr mitmachen wollen, aber niemanden der es nicht könnte, wenn er wollte. viel einfacher kann mans den leuten im großen und ganzen doch da nicht mehr machen.

ein lernkurs für facebook ist mehr aufwand als facebook einfach auszuprobieren. dieses trainingsprogramm zu finden, wenn man nichtmal facebook benutzen kann, erst recht.

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#186756 Walter says on July 26, 2009 at 4:16 pm
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Es gibt durchaus nicht wenige Menschen, die mit Facebook ueberfordert sind. Das sind nicht-technik-affine Leute, die erstmal muehsam gelernt haben, was eine Webseite und Links sind und dass man mit Klick (nicht Doppel-Klick!) zur naechsten Seite kommt. Und jetzt ist das ploetzlich wieder alles anders: Dynamische Interfaces, Edit in Place, Inline-Popups usw. Im Web2.0 alles schon wieder ein alter Hut, aber fuer den Normalsterblichen Benutzer wird erstmal wieder alles ueber den Haufen geworfen.

Liebe Gruesse,
Walter

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