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Heute abend findet eine interessante Veranstaltung (hier das Facebook-Event dazu) statt, die sich Jana Herwig einfallen hat lassen: Ein OpenHouseCamp, also ein Hybrid aus einem OpenHouse (dem Veranstaltungsformat der Wiener Grünen) und einem BarCamp (dem Format der Webszene).

Ich werde da, wenn Interesse besteht, eine Abwandlung der Präsentation geben, für die mich die Grüne Wiener Parteispitze kürzlich gebucht hat (noch bevor sie von den Grünen Vorwahlen wussten):

Der Titel dieses Blogposts ist übrigens Wunschkonzert – mal schauen, was wirklich dabei rauskommt.


 

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10 Comments
#175384 Michael says on June 2, 2009 at 2:17 pm
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zum wiederholten male klicke ich mich durch deine slides und frage mich (auch zum wiederholten male), ob es denn eine deiner präsentationen auf video zu bewundern gibt, da für einige slides eine erklärung gut wäre … vor allem für das eine mit den krocha drauf :-) die alternative, eine veranstaltung zu besuchen ist leider wegen der entfernung nicht möglich …

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#175385 Helge Fahrnberger says on June 2, 2009 at 2:21 pm
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@Michael: Ja, meine Slides ohne Tonspur sind meist nicht ganz selbsterklärend. Das einzige Video, das mir gerade einfällt, ist das zu Geoservices.

Zu den SPÖ-Partyfotos gibt’s nicht viel zu sagen (siehe auch hier), ich führe das nur als Beispiel für “Thema nicht verstanden” an.

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#176540 Stefan says on June 7, 2009 at 6:59 pm
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Klasse Präsentation, Respekt.

Ich befürchte nur, dass gaaanz viele Politiker/innen nicht wirklich beratungsfähig sind in dieser Thematik – denn sie verstehen nicht, wie Social Media wirklich funktioniert. Wie Du geschrieben hast: “Thema nicht verstanden”.

Viele Grüße aus Vorarlberg und weiter so!

Stefan

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#177028 raptor says on June 11, 2009 at 6:35 am
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Lieber Herr Fahrnberger,

in Ihrem eigenen Interesse: Geben Sie auf. Mit einer Karriere bei den Grünen wird’s nichts. Nicht nur daß die Partei demnächst so viele Jobs zu vergeben haben wird wie aktuell das famose LIF. Nein, die Gründe liegen auch bei Ihnen persönlich.

Trotz Ihrer Grünaffinität hält sich hartnäckig das Gerücht, Sie seien vom biologischen Geschlecht her männlich. Außerdem hetero!!! Und dann sehen Sie auch noch autochthon aus und haben einen Deutsch, … pardon, verkehrssprachlich klingenden Namen. Ja sind Sie denn bei einer Burschenschaft oder was? Sie sind ja die wandelnde Apartheid!

Sie müssen verstehen, der Weg zum neuen Menschen geht nur über absolute Reinheit. Bei der SS konnte auch nicht einfach ein jeder mitmachen. Sollte Sie die Revolution als Ihr eigenes Kind fressen, dann bleibt immer noch die Gewißheit, daß Sie für eine gute Sache abbeißen. Oder eben das Internet als Fluchtort.

Wobei, bei den mageren Wahlergebnissen wird’s für Sie statt Zwangsarbeit an der grünen Kolyma nur eine Verbannung nach Twitter setzen. Dort können Sie dann als alternder Bobo darüber jammern, daß der Plebs das grüne Projekt nicht verstanden und deshalb abgewählt hat. Ihr Glück, denn Rechts- und Linksabweichlern ist es in kommunistischen Parteien noch nie rosig ergangen. Vielleicht reift aber auch die Erkenntnis, wie sehr das Internet nur Schall und Rauch ist.

In diesem Sinne, Freundschaft, Windradl, Che und Solidarität, so von Unwichtig zu Unwichtig,

Ihr,

raptor :-)

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#177087 Helge Fahrnberger says on June 11, 2009 at 1:53 pm
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@raptor:

Wenn die Rechtsparteien über “die Ausländer” reden, bedeutet das nicht, dass es keine real existierende Probleme zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen gäbe, die einer differenzierten Betrachtung würdig sind. Nichtsdestotrotz ist ihre Ausländerpolemik kontraproduktiv, verleumdend und gesellschaftsspaltend, und hat kaum was mit real existierenden Missständen zu tun.

Ganz ähnlich verhält es sich mit deiner Grün-Kritik.

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#177090 Stefan says on June 11, 2009 at 2:07 pm
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@Helge: I agree.

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#177136 raptor says on June 11, 2009 at 7:37 pm
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Ähm, ich habe kein Wort über “die Ausländer” geschrieben. Bitte um Erklärung.

Abgesehen davon, wenn satirische Kritik an einer Partei, deren Weltanschauung ich nicht teile (wir sind uns doch einig, daß die Grünen eine Weltanschauung haben oder?), “gesellschaftsspaltend” ist, dann soll das so sein. Wenn prononcierte Anhänger über Gedankenverbrechen zu labern beginnen, nur weil jemand Kritik übt, dann ist fas für mich nur Grund zu noch stärkerer Skepsis.

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#177139 Helge Fahrnberger says on June 11, 2009 at 7:47 pm
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@raptor:

Bitte lies genau, was ich geschrieben habe.

Da steht: “Deine Kritik verhält sich zu den real existierenden und unbestrittenen Problemen der Grünen so wie die Kritik der FPÖ zu den real existierenden und unbestrittenen Problemen mit und zwischen Zuwanderern.” Von gesellschaftsspaltend und Gedankenverbrechen steht da in Bezug auf deine Kritik nichts.

Dein Kommentar zeigt, dass du meine Antwort nicht verstanden und vermutlich auch nicht wirklich gelesen hast. Das wär aber Voraussetzung, sonst ist eine produktive Debatte unmöglich..

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#177155 raptor says on June 11, 2009 at 9:39 pm
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Ooookay.

Und worauf willst DU (anscheinend sind wir inzwischen Haberer, soll mir Recht sein ;-)) ) genau hinaus?

Die Ziele z.B. der Grünen sind antagonistisch zu dem was ich will. Die Ziele der FPÖ sind antagonstisch zu dem was viele andere wollen. Die 50iger bis frühen 80-iger sind vorbei, das Politspektrum ist polarisiert. Sonst gäbe es auch keine Grünen und die FPÖ wäre vor ca. 15 Jahren eingegangen. Diesen Antagonismus zu benennen ist OK, denn die Gesellschaft ist gespalten, daran sind die Parteien nicht unbedingt schuld.

Fazit: Die Grünen sind eine radikale – oder negativ formuliert: extremistische – Partei. Damit preschen Sie Teilen der Wählerbasis voraus, wie z.B. in Deinem Fall. Und deshalb kapseln sie sich auch ab gegen fallweise aktive liberale Freidenker. Wer radikal sein will, und das wollen die Grünen, muß die Mitgliedschaft (oder genau gesagt die aktiven mitbestimmenden Mitglieder) gering halten. Eine breite Partei kann nicht radikal sein, weswegen auch nicht jeder einfach bei der NSDAP oder einer ihrer Untergruppen mitmachen konnte. Detto die diversen kommunistischen Parteien.

Und was “… Probleme zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen …” betrifft, so gibt es dazu zu sagen, daß es hauptsächlich Probleme aller möglichen Gruppen mit einer ganz bestimmten Teilmenge der Immigranten gibt, die kulturell und ethnisch ziemlich eindeutig eingrenzbar ist. Ironischerweise wird diese Teilmenge, obwohl das medial geflissentlich ignoriert wird, schon längst massivst rassistisch gegen Autochthone und andere Einwanderergruppen tätig. Sowie auch ebenso massiv gegen ihre eigenen Mitglieder und dort v.a. die weiblichen.

Schließlich mokiert sich keiner über afrikanische Jungschläger, chinesische Banden oder vom tschechischen Staat bezahlte Haßprediger. Weil es das nicht gibt. Aber dort wo es Ablehnung und Vorurteile gibt, die es sogar bis an die Urne schaffen, dort gibt es auch massive Probleme. Diese zu ignorieren und sogar zu leugnen sowie die Beschwerdeführer zu verbiestern und herabzusetzen (“Ausländerfeidne”, “Neonazis”, “Modernisierungsverlierer”, …) erzeugt nur eine gefährliche kritische Masse.

Was will man einem Lehrmädchen sagen, das beim Anstellen in der Kantine der Berufsschule permanent massiv von einer ganz bestimmten Gruppe sexuell belästigt wird? “Du bist das Problem, weil Du zu wenig tolerant bist” oder “Dein Opa ist schuld, weil er bei der Wehrmacht war.”? Kein Wunder, daß diese Leute früher oder später am Viktor Adler Markt dem “H.C. Man” zujubeln.

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#178387 One Brick says on June 16, 2009 at 9:41 am
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Gute Präsentation – waren auch ganz ohne Ton interessante Aspekte drinnen!

Mit Ton wäre natürlich der totale Luxus – aber wer bucht dann noch Helge?

Danke jedenfalls, habe für heute schon wieder was gelernt!

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