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Sehr spannend: Der Gelbe-Seiten-Anbieter Herold (dessen Mutterverlag eben bei Austro-Startup Tupalo eingestiegen ist) hat mit strassentour.herold.at einen Google-Streetview-Konkurrenten gelauncht. Zwar sind erst ganz wenige Straßen abfotografiert (in 7 österreichischen Städten), aber ich vermute, das kommt noch.

herold-streetview

Im Gegensatz zu Mitbewerbern wie Norc gibt es ein sehr klares Geschäftsmodell: Schon jetzt sind einige Shops und Restaurants mit Indoor-Panorama-Fotos vertreten – das klassische Gelbe-Seiten-Modell. Herold hat dafür mit einem großen Callcenter auch die richtige Vertriebsinfrastuktur – und das auch Google voraus, die bald ebenfalls hierzulande landen.

Großes Manko: Es gibt keine Permalinks. Ansonsten sauber umgesetzt.


netidee

Die Internet Foundation Austria vergibt heuer zum vierten Mal die Netidee-Förderungen und hat mich als Jurymitglied eingeladen, die Einreichungen zu bewerten. Die Netidee ist einer Gesamtfördersumme von €500.000 dotiert und richtet sich diesmal schwerpunktmäßig an Projekte, die den “Digital Devide” verringern helfen. Das Codewort ist “Inclusion”:

“e-Inclusion” steht für “digitale Integration” und soll den diversen Gefahren einer “digitalen Ausgrenzung” entgegenwirken, die wegen gesundheitlicher, finanzieller, ethnischer oder bildungsbezogener Hindernisse, fehlender digitaler Kompetenz oder mangels Zugang zum Internet entstehen. Neue “digitale Chancen” zur Eingliederung ausgegrenzter Menschen und zur Förderung benachteiligter Regionen sind zu schaffen.

Im Klartext: Gefördert werden Online-Projekte aller Art, die vor allem auch Menschen abseits der üblichen Poweruser-Zirkel ansprechen. Einreichschluss ist Freitag, 7. August 2009, 8h früh. Ich würde mich über zahlreiche gute Einreichungen freuen! Über die eingereichten Projekte werde ich hier berichten, soweit das die IPA erlaubt. (Siehe auch bei Robert Lender.) Eines kann ich schon verraten: Am leichtesten haben es bei mir klar, starke Konzepte: Weniger ist mehr.


Köstliches Video von Collegehumor:

In den USA bringt Bing.com, der neue Suchmaschinenanlauf von Microsoft, angeblich tatsächlich bessere Ergebnisse. Für deutschsprachige Seiten googlet man allerdings vorerst (!) besser weiterhin mit Google. Viele Bing-Funktionen sind wirklich beachtlich, so zb. die “Similar Images”-Funktion der Bildersuche, die bessere Ergebnisse liefert als das entsprechende Testprodukt bei Google. Hier ein Beispiel mit einem meiner CreativeCommons-lizensierten Fotos.

Suche ist eine derart zentrale Funktion im Internet-Ökosystem (Google greift bereits etwa ein Drittel des gesamten Online-Werbeumsatzes ab), dass jegliche Konkurrenz höchst willkommen sein muss. Yahoo und alle anderen Mitbewerber haben ja quasi schon das Handtuch geworfen. Go, Microsoft, go!


Diesen Text habe ich für das neue Update-Magazin geschrieben:

In einer Vorlesung stellte der britische Rechtsprofessor James Boyle seinen Studenten kürzlich folgende Aufgabe:

Stellen Sie sich vor, sie befinden sich in den frühen 90ern. Die Potentiale elektronischer Netzwerke zeichnen sich ab, und Sie haben zwei Möglichkeiten: Die erste umfasst von Behörden gestellte BTX-Terminals in allen Wohnzimmern, ausgestattet mit ausgewählten Datenquellen von BBC bis Reuters. Auf jede Information ist Verlass. Die andere Option ist ein System, in dem jeder alles publizieren kann – auch Lügen, Pornographie und Hetze. Was hätten Sie gewählt?

james-boyle

James Boyle auf der letzten Ars Electronica in Linz, (cc) by Joi Ito

In Boyles zweiter Aufgabe müssen die Studenten eine globale Enzyklopädie entwerfen: Entscheiden Sie sich für ein Team von erfahrenen Experten, die Artikel schreiben, bewerten und korrigieren? Oder setzen Sie eine Website auf, die jeder editieren kann?

Wir alle hätten der Welt wohl das Web und die Wikipedia vorenthalten und uns für BTX und Britannica entschieden, denn wir tendieren dazu, die Nachteile fehlender Zentralkontrolle zu über- und die kreative Kraft der Offenheit zu unterschätzen. In Zeiten, in denen in Brüssel, Berlin und Wien an Entwürfen zu Internetsperren und Aufhebung der Netzneutralität gearbeitet wird, eine wichtige Erkenntnis.

(via Netzwertig)


Heute werde ich im Standard zum Kopf des Tages geadelt. Nicht dass das nicht auch das Ego streichelt, aber der Sache wird es nicht gerecht. Der Kopf des Tages sind in Wirklichkeit eine ganze Menge Köpfe: Das sind vor allem Jana Herwig, Martin Schimak und Michael Schuster, die schon zu einer Zeit dabei waren, als wir noch geglaubt haben, wir müssten zuerst ein “Manifest für eine neue Politik” verfassen, und die Vorwahlen in mühsamer Arbeit aus der Taufe gehoben haben. Kurz nach Start sind dann noch Max Kossatz und Nicky und Gerald Bäck zum Organisationsteam gestoßen und haben ganz wesentlich zum Erfolg beigetragen. Dazu gab es noch sehr viele Leute, die Sachen organisiert haben, im Freundeskreis Vorwähler-Registrierungen gesammelt haben oder mitgedacht und -diskutiert oder einfach nur einen Antrag abgeschickt haben. Danke!

Die Medien haben mich zu Beginn als “Face” der Initiative ausgesucht, vermutlich weil ich das bekannteste Blog der drei Initiatoren hatte und – dem Alfabet sei dank – in deren Aufzählung an erster Stelle stand. Dass sich Ideen besser vertreten und bekannt machen lassen, wenn man eine Person mit ihnen verbindet, kann man gut finden oder nicht – aber schwerlich bestreiten. Genau dieses Thema ist bei den Grünen sehr heikel – mehr als jede andere Partei haben sie ein gespaltenes Verhältnis zu starken Einzelpersonen (Stichwort “Silberrücken”), und wollen lieber als Kollektiv wahrgenommen werden. Ein ganz wesentlicher Grund, warum es die Grünen Vorwahlen grünintern so schwer hatten – zielen diese doch auf einen Wettkampf der besten Köpfe um einen Platz auf der Kandidatenliste ab. Das wäre irgendwann einen eigenen Blog-Beitrag wert.

Wieviel konstruktive Diskussion die Grünen Vorwahlen parteiintern ausgelöst haben, zeigt dieses bemerkenswerte Interview mit Klubobfrau Maria Vassilakou (die wie viele andere Abgeordnete am liebsten alle Vorwähler aufgenommen hätte):

In diesem Sinne: Die Grünen Vorwahlen leben. Das gilt besonders auch für Abgelehnte: Ihr seid trotzdem Vorwähler! Lasst euch nicht entmutigen, ihr wurdet nicht von den Grünen abgelehnt, sondern nur von ein paar Bremsern. Keiner kann euch verbieten, bei den Vorwahlen – als Mitdenkende und -diskutierende – trotzdem dabei zu sein. Meinungsbildend!

PS. Das Standard-Portrait liest sich nicht nur, als hätte es ein ehemaliger Mitschüler aus der Parallelklasse geschrieben, der mich nur aus dem Flurfunk kennt (kein Wunder, weil es auch so ist. Nix für ungut, Gerald ;-), sondern enthält auch ein paar Fehler: Ich war nicht Mitbetreiber von uboot.com sondern dort nur angestellt. Auch war mir das Lehrplan-Einhalten meines Turnlehrers egal – ich bin nur nicht hingegangen, weil ich keine Lust auf Fußball hatte (wär’ heute auch anders).


Kürzlich hatte ich einen Traum, in dem über die Grünen Vorwahlen Headlines gedruckt wurden wie: “Grüne experimentieren mit neuen Partizipationsformen”, “Vorwahlen-Experiment aus dem Web mobilisiert Nichtwähler” und “Grüne mit Beteiligungsmodell erfolgreich – Politik wieder in?”. Doch 200 Blogposts und etwa 35 Zeitungs- und TV-Berichte nach Start unseres kleinen Demokratieexperiments schaut die echte Welt leider anders aus.

gruenevw-help

Gestern abend tagte der Landesvorstand der Wiener Grünen, um endgültig darüber zu entscheiden, ob die Hundertschaften von Grünsympathisanten, die sich in den letzten Monaten als Vorwähler gemeldet haben, als Unterstützer der Grünen a) aufgenommen, b) abgelehnt oder c) erst nach Beantwortung einer Rückfrage nach Mitarbeitsbereitschaft aufgenommen werden. Die ersten Ablehnungsschreiben werden heute verschickt. Verrückt: Immerhin sind in den vergangenen Jahren nie Unterstützer abgelehnt worden (außer in Ausnahmefällen wie der Mitgliedschaft in einer anderen Partei) und mussten sich auch keiner Befragung nach Mitarbeitsbereitschaft unterziehen.

Im Vorstand sitzen ganz offensichtlich Menschen, denen die Erweiterung der Basis und Öffnung der Partei ein Grauen ist. Sie fürchten, dass dadurch irgendwelche Selbstdarsteller – das Voggenhuber-Gespenst geht um – Aufwind gewinnen und das “Kollektiv” an Einfluss verliert. Andere wie beispielsweise Stadtrat David Ellensohn haben Angst, wir Grünwähler könnten nicht so links sein wie die Funktionärsbasis und die Linken damit ihres Einflusses berauben. Zitat Ellensohn: “Derzeit sind die Grünen eher links als liberal. Das ist ein Versuch gegenzusteuern.”

Jetzt liegt sie vor, die unsägliche Vorstandsentscheidung, die ich nie für möglich gehalten hätte: Die Grünen lehnen die Anträge auf Unterstützerschaft von Dutzenden Grünsympathisanten ab, ohne mehr über sie zu wissen als ihren Namen – und damit in klarem Kontrast zum langjährigen Vorgehen. Zudem stehen diese Ablehungen in klarem Widerspruch zum Statut der Partei, in dem es heißt:

Wer der Landespartei gegenüber erklärt, dass sie/er sich mit den Grundsätzen und dem Programm der Grünen einverstanden erklärt und bei der Partei mitarbeiten und mitentscheiden will, ohne Parteimitglied zu sein, erwirbt mit Aufnahme durch den Landesvorstand den Status einer Unterstützerin/eines Unterstützers. (§ 5.7.1 )

Die Ablehnung der Bewerber erfolgt nun aber mit der Begründung – siehe diese Videos – der “Wunsch mitzuarbeiten” sei aus den Anträgen nicht hervorgegangen, obwohl alle Vorwähler wörtlich folgenden Satz unterschrieben haben: “Ich möchte bei der Partei mitarbeiten und mitentscheiden und bin nicht Mitglied einer anderen Partei.”

Wie kommt nun der Landesvorstand trotzdem zur Ansicht, ein Wunsch mitzuarbeiten läge nicht vor? Diese Frage stellte auch die Grüne Bezirksrätin Gerda Medek an Vorstandsmitglied Markus Rathmayr:

Wie kommst Du/kommt Ihr zu den Schluss, dass manche Leute gar nichts von Euch wissen wollen, obwohl Du/Ihr ihre Anträge vor Dir hast?

Markus Rathmayr antwortet und outet dabei das Ankreuzen der Option “Ich bitte darum, meine Adresse nicht für Massenzusendungen zu verwenden – ich informiere mich online selbst” als Grund:

von den selbst gestrickten anmeldeformularen. wenn mir jemand sagt ich such mir die infos schon selbst zusammen und will von euch nix bekommen, dann ist das wohl eindeutig, oder?

Das bleibt also nach dem ganzen Geschwurbel rund um die Ablehnungskriterien als Essenz über. Und das obwohl auch auf dem offiziellen Parteiformular steht: “Ich möchte via E-Mail über aktuelle Veranstaltungen und Termine der Grünen Wien informiert werden (Zutreffendes bitte ankreuzen): ❑ ja ❑ nein”

Aber warum das Ganze? Warum will man unbedingt Leute ablehnen, selbst um den Preis, dafür Begründungen an den Haaren herbeiziehen zu müssen? Dafür habe ich nur eine Erklärung: Die Grünen wollen die Vorwähler am 15. November zahlenmäßig so “klein” halten, dass sie bestehende Machtverhältnisse nicht gefährden. Landesgeschäftsführer Robert Korbei bestätigt in diesem Video, dass sich die Debatte genau darum drehte:

Es ist natürlich immer um die Quantitätsgeschichte gegangen. Die Debatte war tatsächlich, wieviel Einfluss nimmt sowas bei der Landesversammlung am 15. November.

(Wer sich für den Kontext der Aussage interessiert, schaue sich die Vollversion an.)

Ich fasse zusammen: In krassem Kontrast zur langjährigen Vorgangsweise werden neue Hürden eingeführt und auch Leute ohne jede Rückfrage abgelehnt, um den Einluss der Grünwähler auf die Listenerstellung möglichst gering zu halten (my words, not theirs) – unter Zur-Hilfe-Nahme fadenscheiniger Begründungen. Das passt ja ganz gut zu einer weiteren Statutenbestimmung, in der es heißt:

Die Grünen streben die Beteiligung der Bevölkerung an politischen Planungs- und Entscheidungsprozessen an. (§ 2.1 )

Ein “Streben” habe ich festgestellt, aber es war mehr das Steben nach der Verhinderung einer solchen Beteiligung.

Ich muss ehrlich sein, ich war drauf und dran, meine eigene Unterstützerschaft (ich wurde inzwischen angenommen) zurückzulegen und das Projekt Grüne Vorwahlen als gescheitert zu betrachten. Was allerdings dagegen spricht, ist, dass diese Vorstandsentscheidung illegitim und vor allem statutenwidrig ist – dem muss man sich nicht unbedingt beugen. Am kommenden Sonntag ist zudem Landesversammlung, auf der ein neuer Vorstand gewählt wird. (Oh welch Zufall, dass der scheidende Vorstand nach zweieinhalb Monaten des Wie-das-Kaninchen-vor-der-Schlange-Hockens in der letzten Sekunde vollendete Tatsachen schafft.)

Wie wird der neue Vorstand mit Anträgen umgehen? Was wenn alle abgelehnten Vorwähler dem neuen Vorstand einen neuen Antrag schicken? Wenn das nichts hilft, gibt es noch immer die Möglichkeit, dass jemand die Entscheidungen des Vorstands schlichtweg beeinsprucht. Meines Wissens kann das Partei-Friedensgericht alle Vorstandsentscheidungen aufheben. So himmelschreiend statutenwidrig wie die sind besteht da jede Menge Hoffnung.

Umgekehrt ist es für mich derzeit schwer vorstellbar, Unterstützer und Wähler einer Partei zu bleiben, die ihre eigenen Statuten aus Gründen des puren Machterhalts Einzelner so missbraucht, und, was schwerer wiegt, die ihren eigenen Wählern mit Ablehnung, ja mit Hass (habe ich mal hier skizziert) begegnet. Der Slogan der Vorwahlen war von Anfang an “Die Grünen brauchen Veränderung”. Wenn ich gewusst hätte, wie sehr..!

Aber die Hoffnung stirbt zuletzt. In den Statuten steht immerhin:

Ziel der Grünen ist die Zusammenführung aller grün und/oder alternativ denkenden Menschen in Wien. Dabei sind Toleranz und Pluralismus oberste Kriterien. (§ 2.4)

Was denkt ihr? Dürfen wir die Grüne Bewegung einzelnen Betonierern überlassen? Wird das noch was?

Update: Zu köstlich, von Heinz:

ablehnungskriterien


Heute abend findet eine interessante Veranstaltung (hier das Facebook-Event dazu) statt, die sich Jana Herwig einfallen hat lassen: Ein OpenHouseCamp, also ein Hybrid aus einem OpenHouse (dem Veranstaltungsformat der Wiener Grünen) und einem BarCamp (dem Format der Webszene).

Ich werde da, wenn Interesse besteht, eine Abwandlung der Präsentation geben, für die mich die Grüne Wiener Parteispitze kürzlich gebucht hat (noch bevor sie von den Grünen Vorwahlen wussten):

Der Titel dieses Blogposts ist übrigens Wunschkonzert – mal schauen, was wirklich dabei rauskommt.


Die kommende EU-Wahl stellt mich vor eine schwierige Entscheidung: Zur Wahl stehen vier Angst verbreitende Männer ohne politische Vision (Martin, Mölzer, Strasser, Stadler), ein Sozialdemokrat mit schwachem Profil, eine Grüne mit für mich relativ unattraktiver Agenda (und Voggenhuber-Malus), sowie eine mir unbekannte Truppe an jungen Liberalen.

Jetzt habe ich meine Kandidatin gefunden: Ich wähle Eva Lichtenberger, und zwar mit Vorzugsstimme. Denn was viele nicht wissen: Lichtenberger ist DIE österreichische Internet-Expertin im Europaparlament. Siehe dazu ihre Positionen zu Internetsperren, Softwarepatenten, Online-Zensur oder Copyright. Wer ihre Online-Kompetenz anzweifelt, möge Heise.de nach ihrem Namen durchsuchen.

eva_lichtenberger

Eine Vorzugsstimme für Lichtenberger ist übrigens eine doppelte Stimme für sie: Zum einen bangen die Grünen um ihr zweites Mandat – das Mandat Lichtenbergers. Zum anderen genügen etwa 7% der Grün-Stimmen, um sie per Vorzugsstimme vorzureihen, wie wir seit Mölzer 2004 wissen. Damit bekäme Lichtenberger auch bei einem schlechten Abschneiden der Grünen statt Lunacek den Parlamentssitz.

Eine Bitte: Weiterbloggen, retweeten und auf Facebook verbreiten!

Update: Gerald Bäck hat jetzt eine Facebook-Gruppe dazu gestartet.

Update2: Die Tiroler Tageszeitung berichtet:

Der bekannte Internet-Blogger Helge Fahrnberger wirbt auf seiner Homepage offen für die Tiroler Politikerin. “Die kommende EU-Wahl stellt mich vor eine schwierige Entscheidung: Zur Wahl stehen vier Angst verbreitende Männer ohne politische Vision, ein Sozialdemokrat mit schwachem Profil, eine Grüne mit für mich relativ unattraktiver Agenda (und Voggenhuber-Malus), sowie eine mir unbekannte Truppe an jungen Liberalen”, meint der Grün-Sympathisant, der bereits bei den Wiener Gemeindewahlen für Aufsehen sorgte, indem er mit Internet-Aktionen versuchte die Partei zur Öffnung zu bewegen. “Jetzt habe ich meine Kandidatin gefunden: Ich wähle Eva Lichtenberger, und zwar mit Vorzugsstimme. Denn was viele nicht wissen: Lichtenberger ist DIE österreichische Internet-Expertin im Europaparlament”, schreibt er weiter.

Jetzt schaffen’s meine Wahlentscheidungen schon in die Zeitung.. :-) Vielleicht hilft’s ja.

Update3: Jetzt werden (zb. auf DerStandard.at) Werbe-Banner geschalten, mit genau meiner Formulierung:

veva-banner

Auch wenn mir das Gefühl schmeichelt, mit diesem Blogbeitrag sowas ausgelöst zu haben, befremdet mich die Wahlkampfstrategie (oder das Fehlen selbiger) der Grünen – die gerade um 50% ihrer Mandate in Brüssel zittern müssen! – ganz ordentlich. Darüber werde ich nach der Wahl mal was schreiben.

Common misspellings: Farnberger, Fahrenberger, Farenberger, Fahnberger, Fahrnleitner, Fahrngruber, Fahrnberg.
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