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	<title>Comments on: Ende der Apartheid statt Bomben auf Gaza</title>
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	<description>Helge Fahrnberger's rants and raves on social software, life, and everything</description>
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		<title>By: Helge</title>
		<link>http://www.helge.at/2009/01/ende-der-apartheid-statt-bomben-auf-gaza/comment-page-1/#comment-133827</link>
		<dc:creator>Helge</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Jan 2009 09:05:51 +0000</pubDate>
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		<description>Putins Faschismus, die islamfaschistische Hamas, reaktionäre Islamlehrer an österreichischen Schulen..

Die Unart, einen Missstand mit der Existenz eines anderen zu rechtfertigen, ist leider allgegenwärtig. 

Ebenso wie die Annahme, jemand, der die Politik eines Staates kritisiert, sei automatisch gegen dessen Existenz oder gegen seine Bewohner.

Zur Sache selbst ist für mich alles gesagt, die Positionen (zumindest meine) sind abgesteckt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Putins Faschismus, die islamfaschistische Hamas, reaktionäre Islamlehrer an österreichischen Schulen..</p>
<p>Die Unart, einen Missstand mit der Existenz eines anderen zu rechtfertigen, ist leider allgegenwärtig. </p>
<p>Ebenso wie die Annahme, jemand, der die Politik eines Staates kritisiert, sei automatisch gegen dessen Existenz oder gegen seine Bewohner.</p>
<p>Zur Sache selbst ist für mich alles gesagt, die Positionen (zumindest meine) sind abgesteckt.</p>
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		<title>By: raptor</title>
		<link>http://www.helge.at/2009/01/ende-der-apartheid-statt-bomben-auf-gaza/comment-page-1/#comment-133792</link>
		<dc:creator>raptor</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Jan 2009 04:41:53 +0000</pubDate>
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		<description>Ok, man sollte schon anerkennen, daß Hr. Fahrnberger sich um Mäßigung bemüht und Dampf aus der Debatte nehmen. Das Problem, das zu seinen Trugschlüssen führt, ist ein sehr grundsätzliches. Um meine &quot;krude Kritik&quot; kurz zu halten: Hr. Fahrnberger ist ein Intellektueller. 

Und was tun Intellektuelle? Richtig, kommunizieren. Viel kommunizieren. In Uniseminaren, in überlangen Blogposts, auf Konferenzen, ... Das ist an sich nicht schlecht (außer daß das zu hohe Volumen irgendwann zu einem Qualitätsverlust führt), aber irgendwann kommt jede Sache zu einem Punkt, an dem eine Tat fällig ist und das Reden darüber nicht ausreicht.

Intellektuelle glauben also, daß man, so wie in ihrer Welt, mit Reden alles lösen kann. Gerade die Politik ist aber eine dem ganz entgegengesetzte Welt. Egal wie sehr Journalisten und Politologen bzw. Historiker Diplomatieberichterstattung bzw. -geschichte betreiben, die Welt richtet sich in Wahrheit nach in Kanonen gegossenem Stahl und sprudelndem Erdöl. Leute wie Hr. Fahrberger jammern nicht zufällig ausführlichst über israelische &quot;Apartheid&quot; und nicht über Putin-Faschismus. Weil eben auch sie intuitiv überreißen, daß wenn&#039;s drauf ankommt, deutsche Regimenter am Brenner mehr zählen als Papiere von der Konferenz in Stresa. Schlag nach bei Mao: &quot;Politische Macht ist eine Blume, die aus dem Lauf eines Gewehres erblüht.&quot; Heutzutage könnte man hinzufügen: &quot;...oder auf einem Erdölfaß wächst.&quot;

Womit wir wieder beim Thema sind: die Hamas und andere islamfaschistische Organisationen sind antagonistische Gegner mit denen man a priori nicht reden kann. Alles was man von Fanatikern, die einer seit dem 7. Jhdt. nicht reformierten irren Politreligion anhängen, haben kann, ist ein taktischer Waffenstillstand, während dem sie materiell, personell und nicht zuletzt propagandistisch aufrüsten. Man kann ihnen nur genug Stahl auf den Kopf schmeißen und den Strom abdrehen, damit sie möglichst wenig Juden töten. That&#039;s it, es gibt keine Lösung, schon gar nicht durch Gesülze von komplett Unbeteiligten im Internet.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ok, man sollte schon anerkennen, daß Hr. Fahrnberger sich um Mäßigung bemüht und Dampf aus der Debatte nehmen. Das Problem, das zu seinen Trugschlüssen führt, ist ein sehr grundsätzliches. Um meine &#8220;krude Kritik&#8221; kurz zu halten: Hr. Fahrnberger ist ein Intellektueller. </p>
<p>Und was tun Intellektuelle? Richtig, kommunizieren. Viel kommunizieren. In Uniseminaren, in überlangen Blogposts, auf Konferenzen, &#8230; Das ist an sich nicht schlecht (außer daß das zu hohe Volumen irgendwann zu einem Qualitätsverlust führt), aber irgendwann kommt jede Sache zu einem Punkt, an dem eine Tat fällig ist und das Reden darüber nicht ausreicht.</p>
<p>Intellektuelle glauben also, daß man, so wie in ihrer Welt, mit Reden alles lösen kann. Gerade die Politik ist aber eine dem ganz entgegengesetzte Welt. Egal wie sehr Journalisten und Politologen bzw. Historiker Diplomatieberichterstattung bzw. -geschichte betreiben, die Welt richtet sich in Wahrheit nach in Kanonen gegossenem Stahl und sprudelndem Erdöl. Leute wie Hr. Fahrberger jammern nicht zufällig ausführlichst über israelische &#8220;Apartheid&#8221; und nicht über Putin-Faschismus. Weil eben auch sie intuitiv überreißen, daß wenn&#8217;s drauf ankommt, deutsche Regimenter am Brenner mehr zählen als Papiere von der Konferenz in Stresa. Schlag nach bei Mao: &#8220;Politische Macht ist eine Blume, die aus dem Lauf eines Gewehres erblüht.&#8221; Heutzutage könnte man hinzufügen: &#8220;&#8230;oder auf einem Erdölfaß wächst.&#8221;</p>
<p>Womit wir wieder beim Thema sind: die Hamas und andere islamfaschistische Organisationen sind antagonistische Gegner mit denen man a priori nicht reden kann. Alles was man von Fanatikern, die einer seit dem 7. Jhdt. nicht reformierten irren Politreligion anhängen, haben kann, ist ein taktischer Waffenstillstand, während dem sie materiell, personell und nicht zuletzt propagandistisch aufrüsten. Man kann ihnen nur genug Stahl auf den Kopf schmeißen und den Strom abdrehen, damit sie möglichst wenig Juden töten. That&#8217;s it, es gibt keine Lösung, schon gar nicht durch Gesülze von komplett Unbeteiligten im Internet.</p>
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		<title>By: Gerhard Hardt</title>
		<link>http://www.helge.at/2009/01/ende-der-apartheid-statt-bomben-auf-gaza/comment-page-1/#comment-133752</link>
		<dc:creator>Gerhard Hardt</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jan 2009 21:50:05 +0000</pubDate>
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		<description>Es gibt keine &quot;besetzte Gebiete&quot;.

&quot;Friedenspolitik auf Augenhöhe&quot;? Mit Terroristen verhandelt man nicht. 

Der Rest ist mir zu dumm, ich legitimiere Ihren Antisemitismus doch nicht durch Diskussionbereitschaft.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt keine &#8220;besetzte Gebiete&#8221;.</p>
<p>&#8220;Friedenspolitik auf Augenhöhe&#8221;? Mit Terroristen verhandelt man nicht. </p>
<p>Der Rest ist mir zu dumm, ich legitimiere Ihren Antisemitismus doch nicht durch Diskussionbereitschaft.</p>
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		<title>By: Helge</title>
		<link>http://www.helge.at/2009/01/ende-der-apartheid-statt-bomben-auf-gaza/comment-page-1/#comment-133749</link>
		<dc:creator>Helge</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jan 2009 21:41:29 +0000</pubDate>
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		<description>@Gerhard: All das bestreite ich nicht nur nicht, sondern führe es auch an: &quot;Israel .. Hort der Vernunft im Meer des Despotismus.&quot;

Aber: Arabische Parteien, Abgeordnete und Minister - das bezieht sich auf die etwas über eine Million muslimischer Israelis (=mit Staatsbürgerschaft). Was ist aber mit den etwa 4 Millionen Menschen in den besetzten Gebieten? Das sind nicht 4 Millionen Terroristen. Der Großteil dieser Menschen ist noch nicht mal erwachsen. 

Jeder Weltbürger, der nachweisbar jüdischen Glaubens ist, darf sich in Israel niederlassen. Hunderttausende Kriegsflüchtlinge, die in diesem Land geboren sind, dürfen das jedoch nicht.

All das sind nicht leicht zu lösende Probleme. Aus obiger Kritik zum Beispiel ein Rückkehrrecht für alle Flüchtlinge abzuleiten, wäre zu einfach. Aber das Problem und die Ungleichbehandlung entlang religiöser und ethnischer Grenzen muss man trotzdem beim Namen nennen dürfen.

Israel verfolgt seit Jahrzehnten keine für mich als ernsthaftig erkennbare Friedenspolitik auf Augenhöhe. 

Klar, die Forderungen kann und soll man auch an Ägypten, Syrien oder Jordanien stellen, die jahrzehntelang die Kriegstreiber in der Region waren und die dorthin geflüchteten Palästinenser seit Jahrzehnten ebenso als Bürger zweiter Klasse behandeln. Aber diesen Ländern ist das halt einfach nicht zuzutrauen. 

Israel hingegen traue ich echte Friedenspolitik zu. Darum richtet sich meine Kritik an Israel. Der Begriff &quot;Apartheid&quot; ist dabei nur die Überspitzung.

Wenn du aus all dem Abneigung gegen Juden liest, dann liest du falsch.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Gerhard: All das bestreite ich nicht nur nicht, sondern führe es auch an: &#8220;Israel .. Hort der Vernunft im Meer des Despotismus.&#8221;</p>
<p>Aber: Arabische Parteien, Abgeordnete und Minister &#8211; das bezieht sich auf die etwas über eine Million muslimischer Israelis (=mit Staatsbürgerschaft). Was ist aber mit den etwa 4 Millionen Menschen in den besetzten Gebieten? Das sind nicht 4 Millionen Terroristen. Der Großteil dieser Menschen ist noch nicht mal erwachsen. </p>
<p>Jeder Weltbürger, der nachweisbar jüdischen Glaubens ist, darf sich in Israel niederlassen. Hunderttausende Kriegsflüchtlinge, die in diesem Land geboren sind, dürfen das jedoch nicht.</p>
<p>All das sind nicht leicht zu lösende Probleme. Aus obiger Kritik zum Beispiel ein Rückkehrrecht für alle Flüchtlinge abzuleiten, wäre zu einfach. Aber das Problem und die Ungleichbehandlung entlang religiöser und ethnischer Grenzen muss man trotzdem beim Namen nennen dürfen.</p>
<p>Israel verfolgt seit Jahrzehnten keine für mich als ernsthaftig erkennbare Friedenspolitik auf Augenhöhe. </p>
<p>Klar, die Forderungen kann und soll man auch an Ägypten, Syrien oder Jordanien stellen, die jahrzehntelang die Kriegstreiber in der Region waren und die dorthin geflüchteten Palästinenser seit Jahrzehnten ebenso als Bürger zweiter Klasse behandeln. Aber diesen Ländern ist das halt einfach nicht zuzutrauen. </p>
<p>Israel hingegen traue ich echte Friedenspolitik zu. Darum richtet sich meine Kritik an Israel. Der Begriff &#8220;Apartheid&#8221; ist dabei nur die Überspitzung.</p>
<p>Wenn du aus all dem Abneigung gegen Juden liest, dann liest du falsch.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Gerhard Hardt</title>
		<link>http://www.helge.at/2009/01/ende-der-apartheid-statt-bomben-auf-gaza/comment-page-1/#comment-133735</link>
		<dc:creator>Gerhard Hardt</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jan 2009 20:42:09 +0000</pubDate>
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		<description>Im Israelischen System der &quot;Apartheid&quot; entscheidet der OG, dass arabische Parteien zu Wahlen zugelassen werden und in der aktuellen Knesset sind u.a. Abgeordnete mit syrischen, iranischen, irakischen, algerischen, tunesischen und marokkanischen Wurzeln vertreten - darunter 12 arabische Abgeordnete organisiert in zum Teil rein arabischen Parteien.

Im Israelischen System der &quot;Apartheid&quot; gibt es einen arabischen Minister...

Das israelischen System der &quot;Apartheid&quot; sendet humanitäre Hilfslieferungen in ebenjene Gebiete, von denen Terrorattacken ausgehen.

Grundsätzlich: &quot;Antisemitism is if you cannot stand Jews more than it is natural.&quot; Ich überlasse es Ihnen die Quelle des Zitates zu finden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Im Israelischen System der &#8220;Apartheid&#8221; entscheidet der OG, dass arabische Parteien zu Wahlen zugelassen werden und in der aktuellen Knesset sind u.a. Abgeordnete mit syrischen, iranischen, irakischen, algerischen, tunesischen und marokkanischen Wurzeln vertreten &#8211; darunter 12 arabische Abgeordnete organisiert in zum Teil rein arabischen Parteien.</p>
<p>Im Israelischen System der &#8220;Apartheid&#8221; gibt es einen arabischen Minister&#8230;</p>
<p>Das israelischen System der &#8220;Apartheid&#8221; sendet humanitäre Hilfslieferungen in ebenjene Gebiete, von denen Terrorattacken ausgehen.</p>
<p>Grundsätzlich: &#8220;Antisemitism is if you cannot stand Jews more than it is natural.&#8221; Ich überlasse es Ihnen die Quelle des Zitates zu finden.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Helge</title>
		<link>http://www.helge.at/2009/01/ende-der-apartheid-statt-bomben-auf-gaza/comment-page-1/#comment-133724</link>
		<dc:creator>Helge</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jan 2009 20:09:30 +0000</pubDate>
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		<description>Es hat mich schon gewundert, dass der Antisemitismusvorwurf so lange auf sich warten lässt. 

Wo auch immer die Politik Israels in Frage gestellt wird, taucht er auf. Das ist ein echtes Problem für die Nahostdebatte, denn der Vorwurf wird als Denkverbot eingesetzt. Mit &quot;Meinungen sind wie Arschlöcher - jeder hat eines&quot; steht &quot;raptor&quot; wenigstens zu seiner kruden Einstellung zu Meinungsvielfalt. (Wozu er übrigens nicht steht, ist seine Identität, er versteckt sich hinter einem Pseudonym.)

Ein echtes Problem ist diese allgegenwärtige Antisemitismuskeule übrigens für das Problem des Antisemitismus selbst: Die inflationäre Verwendung verharmlost das Thema. 

@Gerhard Hardt: Genau das was du als müßig auszuführen bezeichnest (und dann doch ausführst), halte ich gar nicht für müßig. Man muss und soll über diese Mauer (oder wie auch immer du die Umzäunung und Ummauererung des Westjordanlands - minus einiger Siedlungsgebiete - nennen willst) diskutieren. 

Der Punkt, bei dem ich die Frage, ob dieser Artikel antisemitisch ist oder nicht, diskutierenswert halte (weil nicht in ein Denkverbot mündend), ist die Verwendung des Begriffes &quot;Apartheid&quot;.

Dazu ein paar Worte: Es liegt im Wesen der Analogie, dass sie falsch ist. Besonders in historisch-politischen Kontexten. Es gibt sehr viele Aspekte, in denen sich die 2-Klassen-Gesellschaft in der vom Staat Israel kontrollierten Region wesentlich vom südafrikanischen Apartheidsystem unterscheidet. Einige davon habe ich in diesem Artikel auch betont und erwähnt.

Die Analogie ist eine Verkürzung und Übertreibung, ganz klar. Provokant und plakativ, und als solches eine gute Illustration. Das Verhalten der Besatzungsmacht Israel in den besetzten Gebieten hat für mich bei aller Übertreibung genug Ähnlichkeiten mit einer religiös gefärbten Apartheid, um diese Analogie zur Illustration einzusetzen. Das hier ist schließlich ein Blog und kein Kindergeburtstag.

A propos &quot;Anti&quot;: Wenn man mir pauschal-vorverurteilende Meinung vorwerfen kann, dann in erster Linie Antitheismus. Ich halte Religion im Nahen Osten und vor allem im arabischen Raum für ein handfestes Problem. (Aber nicht nur dort.)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es hat mich schon gewundert, dass der Antisemitismusvorwurf so lange auf sich warten lässt. </p>
<p>Wo auch immer die Politik Israels in Frage gestellt wird, taucht er auf. Das ist ein echtes Problem für die Nahostdebatte, denn der Vorwurf wird als Denkverbot eingesetzt. Mit &#8220;Meinungen sind wie Arschlöcher &#8211; jeder hat eines&#8221; steht &#8220;raptor&#8221; wenigstens zu seiner kruden Einstellung zu Meinungsvielfalt. (Wozu er übrigens nicht steht, ist seine Identität, er versteckt sich hinter einem Pseudonym.)</p>
<p>Ein echtes Problem ist diese allgegenwärtige Antisemitismuskeule übrigens für das Problem des Antisemitismus selbst: Die inflationäre Verwendung verharmlost das Thema. </p>
<p>@Gerhard Hardt: Genau das was du als müßig auszuführen bezeichnest (und dann doch ausführst), halte ich gar nicht für müßig. Man muss und soll über diese Mauer (oder wie auch immer du die Umzäunung und Ummauererung des Westjordanlands &#8211; minus einiger Siedlungsgebiete &#8211; nennen willst) diskutieren. </p>
<p>Der Punkt, bei dem ich die Frage, ob dieser Artikel antisemitisch ist oder nicht, diskutierenswert halte (weil nicht in ein Denkverbot mündend), ist die Verwendung des Begriffes &#8220;Apartheid&#8221;.</p>
<p>Dazu ein paar Worte: Es liegt im Wesen der Analogie, dass sie falsch ist. Besonders in historisch-politischen Kontexten. Es gibt sehr viele Aspekte, in denen sich die 2-Klassen-Gesellschaft in der vom Staat Israel kontrollierten Region wesentlich vom südafrikanischen Apartheidsystem unterscheidet. Einige davon habe ich in diesem Artikel auch betont und erwähnt.</p>
<p>Die Analogie ist eine Verkürzung und Übertreibung, ganz klar. Provokant und plakativ, und als solches eine gute Illustration. Das Verhalten der Besatzungsmacht Israel in den besetzten Gebieten hat für mich bei aller Übertreibung genug Ähnlichkeiten mit einer religiös gefärbten Apartheid, um diese Analogie zur Illustration einzusetzen. Das hier ist schließlich ein Blog und kein Kindergeburtstag.</p>
<p>A propos &#8220;Anti&#8221;: Wenn man mir pauschal-vorverurteilende Meinung vorwerfen kann, dann in erster Linie Antitheismus. Ich halte Religion im Nahen Osten und vor allem im arabischen Raum für ein handfestes Problem. (Aber nicht nur dort.)</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: raptor</title>
		<link>http://www.helge.at/2009/01/ende-der-apartheid-statt-bomben-auf-gaza/comment-page-1/#comment-133696</link>
		<dc:creator>raptor</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jan 2009 16:27:18 +0000</pubDate>
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		<description>Übrigens noch so eine Fernexpertin:
http://viewincluded.blogspot.com/2009/01/ich-versteh-dich-nicht.html  ;-)

Meinungen sind wie Arschlöcher. Jeder hat eines und heutzutage wird es auch noch ins Internet gestellt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Übrigens noch so eine Fernexpertin:<br />
<a href="http://viewincluded.blogspot.com/2009/01/ich-versteh-dich-nicht.html" rel="nofollow">http://viewincluded.blogspot.com/2009/01/ich-versteh-dich-nicht.html</a>  ;-)</p>
<p>Meinungen sind wie Arschlöcher. Jeder hat eines und heutzutage wird es auch noch ins Internet gestellt.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: raptor</title>
		<link>http://www.helge.at/2009/01/ende-der-apartheid-statt-bomben-auf-gaza/comment-page-1/#comment-133693</link>
		<dc:creator>raptor</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jan 2009 16:21:48 +0000</pubDate>
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		<description>Nein, ich habe nicht Ihnen geantwortet, aber danke für den Link.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nein, ich habe nicht Ihnen geantwortet, aber danke für den Link.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Gerhard Hardt</title>
		<link>http://www.helge.at/2009/01/ende-der-apartheid-statt-bomben-auf-gaza/comment-page-1/#comment-133678</link>
		<dc:creator>Gerhard Hardt</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jan 2009 15:30:34 +0000</pubDate>
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		<description>@raptor: Sollten Sie mich ansprechen - ja, ich war &quot;schon mal dort&quot;. Auch länger und in wesentlich übleren Gegenden.

Was den Vorwurf des Antisemitismus angeht befürchte ich, dass Helge sich dessen gar nicht bewußt ist, was im Übrigen ein grundlegendes Problem ist. 

Es wäre müßig jetzt über die angebliche Apartheid in Israel auszuführen, auch müßig zu erwähnen, dass die Mauer gar keine ist (nur ca 4% sind festes Mauerwerk), dass es alle ca 3km einen Durchgang gibt, um wieviel die Zahl der Terrorangriffe auf Israel seit Errichtung des Schutzes zurückgegangen sind... fad, weil ein bissi googeln führt zum selben Ergebnis.

Ebenso bin ich es leid über &quot;Alltags-Antisemitismus&quot; auszuführen, etwa Papiere aus den 1980&#039;ern zu erwähnen, in denen &quot;die Unterscheidung zwischen Antisemitismus und Antizionismus als eine linguistische Falle beschrieben (wird), eine Argumentationsfalle, die zu nichts anderem dient, als Aggressionspotentiale bei Ausklammerung des tabuisierten Wortes &quot;Jude&quot; bzw &quot;jüdisch&quot; politisch aubeuten zu können&quot; (Psyche 42, 1988) oder etwa an Joschka Fischer zu erinnern, der meint: &quot;“Für mich war klar, dass Antizionismus letztendlich nichts anderes als Antisemitismus war und wie jeder Antisemitismus im Mord an jüdischen Menschen endete.”&quot; - alles schon hundert-, was sag ich tausendfach durchgekaut...

Und weil ich Helge&#039;s Ruf nicht beschädigen möchte hab ich meinen Artikel über ihn (will heissen den ggstl Beitrag) verworfen und statt dessen über das von Ihnen angerissene Problem mit den islamischen Religionslehrern geschrieben: http://13ener.blogspot.com/2009/01/unter-vier-augen.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@raptor: Sollten Sie mich ansprechen &#8211; ja, ich war &#8220;schon mal dort&#8221;. Auch länger und in wesentlich übleren Gegenden.</p>
<p>Was den Vorwurf des Antisemitismus angeht befürchte ich, dass Helge sich dessen gar nicht bewußt ist, was im Übrigen ein grundlegendes Problem ist. </p>
<p>Es wäre müßig jetzt über die angebliche Apartheid in Israel auszuführen, auch müßig zu erwähnen, dass die Mauer gar keine ist (nur ca 4% sind festes Mauerwerk), dass es alle ca 3km einen Durchgang gibt, um wieviel die Zahl der Terrorangriffe auf Israel seit Errichtung des Schutzes zurückgegangen sind&#8230; fad, weil ein bissi googeln führt zum selben Ergebnis.</p>
<p>Ebenso bin ich es leid über &#8220;Alltags-Antisemitismus&#8221; auszuführen, etwa Papiere aus den 1980&#8242;ern zu erwähnen, in denen &#8220;die Unterscheidung zwischen Antisemitismus und Antizionismus als eine linguistische Falle beschrieben (wird), eine Argumentationsfalle, die zu nichts anderem dient, als Aggressionspotentiale bei Ausklammerung des tabuisierten Wortes &#8220;Jude&#8221; bzw &#8220;jüdisch&#8221; politisch aubeuten zu können&#8221; (Psyche 42, 1988) oder etwa an Joschka Fischer zu erinnern, der meint: &#8220;“Für mich war klar, dass Antizionismus letztendlich nichts anderes als Antisemitismus war und wie jeder Antisemitismus im Mord an jüdischen Menschen endete.”&#8221; &#8211; alles schon hundert-, was sag ich tausendfach durchgekaut&#8230;</p>
<p>Und weil ich Helge&#8217;s Ruf nicht beschädigen möchte hab ich meinen Artikel über ihn (will heissen den ggstl Beitrag) verworfen und statt dessen über das von Ihnen angerissene Problem mit den islamischen Religionslehrern geschrieben: <a href="http://13ener.blogspot.com/2009/01/unter-vier-augen.html" rel="nofollow">http://13ener.blogspot.com/2009/01/unter-vier-augen.html</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: raptor</title>
		<link>http://www.helge.at/2009/01/ende-der-apartheid-statt-bomben-auf-gaza/comment-page-1/#comment-133660</link>
		<dc:creator>raptor</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jan 2009 14:21:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.helge.at/?p=1759#comment-133660</guid>
		<description>Ist das wirklich wichtig, was irgendwelche internetaffine Wiener Boboblogger über den Nahostkonflikt hirnwichsen? Haben Sie Einfluß auf das Geschehen? Waren Sie überhaupt schon mal dort? Gäbe es nicht wichtigeres im eigenen Leben, oder von mir aus auch politisch in der eigenen Stadt, als im Internet bewußt haarscharf am Antisemitismus vorbeizuschrammen?

Übrigens: 18% der islamischen Religionslehrer in Österreich befürworten die Todesstrafe für ex-muslimische Apostaten. http://oe1.orf.at/inforadio/101669.html

Vielleicht können wir ja doch bald anstatt Israel-Bashing authentisch aus dem eigenen Lebensumfeld über die Hamas berichten. Oder eben Milli Görüş.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ist das wirklich wichtig, was irgendwelche internetaffine Wiener Boboblogger über den Nahostkonflikt hirnwichsen? Haben Sie Einfluß auf das Geschehen? Waren Sie überhaupt schon mal dort? Gäbe es nicht wichtigeres im eigenen Leben, oder von mir aus auch politisch in der eigenen Stadt, als im Internet bewußt haarscharf am Antisemitismus vorbeizuschrammen?</p>
<p>Übrigens: 18% der islamischen Religionslehrer in Österreich befürworten die Todesstrafe für ex-muslimische Apostaten. <a href="http://oe1.orf.at/inforadio/101669.html" rel="nofollow">http://oe1.orf.at/inforadio/101669.html</a></p>
<p>Vielleicht können wir ja doch bald anstatt Israel-Bashing authentisch aus dem eigenen Lebensumfeld über die Hamas berichten. Oder eben Milli Görüş.</p>
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