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Werbung auf Facebook wirkt

Ich habe in den letzten Tagen auf Facebook eine Testkampagne für den Laafi-Kalender eingerichtet (eigentlich zwei):

Kalender-Ads

Erste Ergebnisse sind überraschend gut, so kamen in den letzten Stunden 6 Bestellungen über 11 Kalender rein. Die Werbekosten dafür beliefen sich auf €6,62. (Details: 42.086 Ad-Impressions, 54 Klicks zu einem Durchschnittspreis von $0,14.)

Die durchschnittlichen Marketingkosten pro Bestellung belaufen sich also auf €1,1, bei einem Durchschnittsumsatz von €15,5. (Klar, die Zahlen sind noch ein bisschen zu niedrig, um daraus echte Schlüsse zu ziehen, aber der Trend ist überraschend gut.)

Targeting ist übrigens: Weiblich, über 30, Österreich und Deutschland. Mein Cost-per-Click-Oberlimit habe ich bewusst deutlich niedriger angesetzt als von Facebook empfohlen, nämlich bei $0,23 in Deutschland und $0,13 in Österreich.

Lieber wär’s mir ja, sowas nicht machen zu müssen, aber die Kalenderbestellungen tröpfeln derzeit etwas lahm dahin, und wir haben 1.200 Stück gedruckt..

16 replies on “Werbung auf Facebook wirkt”

Wieso würdest du das lieber nicht machen müssen? Wenn der Marketingaufwand so weit unterm Gewinn liegt, ist das ja eine Lizenz zum (karitativen) Gelddrucken.

@C3o: Weil wir die Auflage eh nicht frei skalieren können. Das heißt, wenn sich die 1.200 Stück auch ohne kostenpflichtige Werbung verkaufen lassen, bleibt mehr für die Projekte.

sorry, aber aus der Sicht des effizienten Online-Marketers sehe ich die Dinge anders. Eine CTR von 0,13 % ist doch mehr als schlecht. Die Vermutung liegt darin, dass die Anzeigen nicht Zielgruppengerecht geschalten werden, bzw. diese die Zielgruppe nicht anspricht.

Schon etwas anderes probiert`(Text/Bilder)?

@Andreas: Da hast du sicher Recht, ich bin halt kein Online-Marketer sondern Produktentwickler. Und da ich ja eh nur die Klicks zahle, ist der Druck auch nicht recht groß, die Werbung zu optimieren. (Wobei ich natürlich weiß, dass sich die Werbung – Stichwort Erwartungshaltungsmanagement – auf die Conversion Rate der Landing Page auswirkt.)

Hast du Vorschläge für Text/Bild? Das Produkt siehst du hier.

@Helge: probiere doch auch das Foto von März. Bezüglich Text, probier doch mal:

“Yes you can!

Hilf Afrika mit Deinem Kalender”

auch schon mal Adwords probiert? Probier ein paar Variationen durch (kenne Facebook Ads aber nicht im Detail, geht das?).

@Andreas: Super, den Text probier ich aus. März ist halt schwierig, bei nur 110x80px:

märz-thumb

Adwords probiert grad schon wer anderer aus der Truppe, Ebay ebenso.

Glückwunsch zum Erfolg! Zur Verbesserung: Probier’ mal eine aktivere Formulierung: “Kalender 2009 kaufen und Afrika helfen!” oder so.

Die zwei Bilder sind sehr schön und die Kinder so süß. Eines Tages will ich nach Afrika, man muss diese Leute helfen. Vor allem sind wir Menschen, nicht?

sorry, aber aus der Sicht des effizienten Online-Marketers sehe ich die Dinge anders. Eine CTR von 0,13 % ist doch mehr als schlecht. Die Vermutung liegt darin, dass die Anzeigen nicht Zielgruppengerecht geschalten werden, bzw. diese die Zielgruppe nicht anspricht.

Denkfehler! Oder du hast noch nie CPC-Campaigs auf Social Networks geschalten. Die CTRs sind da nicht höher, 0,2 Prozent ist ein Traumwert. Macht aber nix, weil man eh CPC bezahlt, das macht FB momentan zu einer der lukrativsteen PPC-Plattformen überhaupt. Ich hab einige Kampagnen geschalten, im deutschsprachigen Raum macht Targetting (geht über die FB Plattform direkt) noch relativ wenig Sinn.

Ich weiß schon, dass man im “klassischen” Onlinemarketing eine hohe CTR will, wenn’s nur ums Ergebnis (also die Costs of Acquisition) geht, spielt die bei CPC-Modellen aber überhaupt keine Rolle. Effizienz heißt für mich Conversion pro $… klar wär die CTR bei CPV-Modellen unterirdisch, aber das ist nicht der Punkt.

PS: Yo Helge – noch ein paar solche Postings und wir werden in Zukunft nicht mehr so billig schalten :-)

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