Das Social Web im Tourismus
October 10, 2008Im Rahmen der Vorbereitung auf einen Vortrag beim “Top-Seminar” des Bundes österreichischer Tourismusmanager habe ich viel über die Rolle des “Social Web” im Entscheidungsprozess über eine Reisebuchung nachgedacht – und wie man diesen in den Kontext anderer Kanäle stellen kann.
Rausgekommen ist dieses Slide, das den Wirkungsgrad des Social Web in Relation zu Direct Marketing, Old Media, Online Marketing und klassischen Webauftritten stellt:

Hier in groß. Wichtig – Social Media schafft die Rückkoppelung zwischen letzter und erster Zeile: Die Reisefotos und -empfehlungen des einen Gastes sind die Aufmerksamkeitsimpulse des anderen.
Hier alle Slides:
Wie immer beeindruckend fand ich Eds und Martins anschließende Doppelconference zum gleichen Thema. Great Show!






thx for sharing, wie mager fällt die bewertung bei den websites aus, erschütternd, dass sie gar nichts mehr nutzen
nette slides, kein standard powerpoint-bullet-design. das gefällt ;)
@Barbara: Fight those bullets! ;-)
@Meral: Das ist nicht wertend gedacht – es ist einfach systemimanent, dass die Website beispielsweise einer touristischen Region für Bewusstseinsbildung (dass es die Region gibt), passive Information oder Reiseberichte kaum taugt. Dafür ist sie in der Regel auch nicht gedacht. Für erstere sorgt das Onlinemarketing und letzteres hat man bislang nicht sonderlich gefördert.
h.h.-hallo helge,
danke für die präsentation. ingrid thurnher hat gestern darüber referiert, wie man als referent maximalen nutzen für das publikum schafft. du hast das theoretische modell heute beinahe 1:1 praxisrelevant demonstriert.
als (selbst)kritischer tourismusmanager versuch ich im frage:antwort verhältnis ein 1:0 erreichen, z.b.
muss ein (ferien)urlaubsentscheidungsprozess tatsächlich “effizient” ablaufen (= onlineshopping mit datenbank & kreditkarte) oder ist die diskussion mit den mitreisenden im vorfeld (zwar ineffizient, aber) bereits ein wertvoller teil des erlebnisses?
im aspekt eines “market based views” stellt sich die frage: welche instrumente/widgets unterstützen die aufgabe “gäste holen” und welche sind geeignet zum “gäste halten” ?
web 2.0/social web applikationen spielen im tourismus bereits heute eine große rolle
ohne als solche identifiziert zu werden.
das ist aber auch irrelevant denn. a window doesn´t draw attention to itself.
wenn man sich die Webseiten der Betreiber ansieht, sieht man meistens nicht die Wirklichkeit.
schau ich mir hingegen User-generated-content an, sehe ich die Wirklichkeit, oder hoffe zumindest diese zu sehen/hören.
@Reinhard: Da stimme ich dir vollkommen zu – Kommunikation, die zu einer Buchungsentscheidung führt muss nicht immer effizient ablaufen sondern vielmehr zum Erlebnis beitragen.
In dem Sinne finde ich aber die beiden formulierten Aufgaben “Gäste holen/halten” zu eng gegriffen. Bei Widgets würde ich mir lediglich die Frage stellen, welche Bedürfnisse (vergangene) Gäste beim Darstellen ihrer Reiseerlebnisse haben. Alles andere ergibt sich dann von selbst.
[...] meinem Vortrag vor 70 österreichischen Tourismusdirektoren habe ich kürzlich eindrücklich empfohlen, die in der [...]
[...] 10. Oktober: Vortrag “Das Social Web verstehen und nutzen” beim “Top-Seminar” des Bundes österreichischer Tourismusmanager in Gastein. (Update: Slides.) [...]
[...] Danke für das super Chart, Helge! [...]
[...] noch eine geniale Grafik von Helge Fahrnberger. Genial und absolut [...]
[...] in Anspruch nehmen. Toll, wenn es dann Postings wie jenes von Helge Fahrnberger gibt, welche “Das Social Web im Tourismus” als Entscheidungsträger für die Urlaubsbuchung auf so fröhliche und klare Weise [...]
[...] Eine super visuelle Darstellung zum Reisemarkt und den Entscheidungsprozess in der Reisebuchung gibt es bei Helge Fahrnberger. [...]
Geniale Aufstellung der verschiedenen Marketingmöglichkeiten – danke ;-)
[...] This post was mentioned on Twitter by Dennis Steinsiek. Dennis Steinsiek said: http://www.helge.at/2008/10/das-social-web-im-tourismus/ [...]