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Dieser Wahlkampf ist spannend: Erstmals haben die Parteien begriffen, dass das Web mehr sein kann als nur ein Publikationsmedium: ein Kommunikationsmedium, Rückkanal inklusive. Was zu ein paar vielversprechenden Ansätzen, aber auch zu vielen unfreiwillig peinlichen Gehversuchen geführt hat. Ich bin schon gespannt, wie schnell die Netzaktivitäten nach der Wahl wieder zurückgefahren werden.

Darüber habe ich vorgestern mit Rupert Kluger vom ORF gesprochen, und ein paar Zitate sind in diesen Radiobeiträgen von heute morgen gelandet.

Die Langversion auf Ö1:

Und Ö3:

Ö1 und Hitradio Ö3)
 

Max’ Medienbeobachtung zum Thema ist absolut lesenswert.


 

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16 Comments
#100799 Gerhard W. Loub says on September 20, 2008 at 12:09 pm
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Leider strotzt dieses Kommentar auf Ö1 vor Halbwahrheiten und völliger Ahnungslosigkeit. Du beschäftigst Dich nur mit einem kleinen Ausschnitt der Web 2.0 Präsenz – und analysierst den noch völlig falsch.

So kritisierst Du, dass Kommentarfunktionen deaktiviert sind – und nennst als Beispiel die Web 2.0 Präsenz von Willi Molterer, was kompletter Humbug ist, da bei Willi Molterer – im Unterschied zu Werner Faymann – alle Kommentarfunktionen frei sind. Du kritisierst den mangelnden Dialog bei Twitter – und machst dabei gleich 2 wesentliche Fehler: Einerseits ist der Dialog bei Twitter nur eine von vielen Funktionen, die auch vom Großteil der “Twitterer” nicht genutzt wird, andererseits ist Willi Molterer im Unterschied zu Deiner Darstellung sehr wohl mit den anderen Usern in Twitter in Kontakt – wie Du über die Antwortfunktion nachverfolgen kannst.

Du ignorierst komplett die Aktivitäten bei Sozialen Netzwerken, auf Del.icio.us oder FlickR und lieferst damit einen völlig unrepräsentativen Ausschnitt.

Die Tatsache, dass auf Videos in einem Wahlkampf politische Botschaften auch aus Pressekonferenzen verbreitet werden als “langweilig” zu bezeichnen, zeugt von politischem Desinteresse. Das zeigt sich auch daran, dass Du im Unterschied zu früher bei keinen politischen Veranstaltungen mehr als Gastblogger aktiv bist, sondern Dich auf eine rein passive und selektiv beobachtende Rolle zurückziehst.

Sorry, aber mit DEM Kommentar hast Du Dich als “Experte” ziemlich disqualifiziert.

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#100806 Helge says on September 20, 2008 at 2:33 pm
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@Gerhard: Dein Kommentar ist so ärgerlich und daneben, dass ich mich zusammenreißen muss, ihn sachlich zu beantworten.

Zuerst hast du es offenbar nicht geschafft, die Stimme von Hans Zeger und meine auseinanderzuhalten. Den Großteil deiner Kritik (zb. Videos -> Pressekonferenzen) darfst du an Zeger richten, bitte nicht an mich. Ich stimme mit Zeger auch in vielen Punkten überhaupt nicht überein, er beurteilt das negativ, ich großteils positiv. Auch wenn im Radiobeitrag hauptsächlich meine kritischen Zitate verwendet wurden. Siehe auch den Text meines Blogbeitrags oben.

Und dort wo du dich tatsächlich auf meine Aussagen beziehst, liegst du auch daneben, sorry. Beispiel: Es liegt nun mal in der Natur eines Radiobeitrages, dass da aus einem längeren Gespräch Aussagen genommen und verkürzt zusammengestückelt werden. So bezieht sich der Sager mit der deaktivierten Kommentarfunktion auf Faymanns Flickr-Account, nicht auf euren. Dass gleich danach das Zitat zu Molterers Twitter-Account kommt und als Beispiel genannt wird, darfst du dem Gestalter des Beitrags vorwerfen, nicht mir.

Ebenso dein Vorwurf “unrepräsentativer Ausschnitt” – der Schnitt des Beitrags stammt nicht von mir. Das Gespräch war 10-mal so lang.

Zu deinem “Molterer auf Twitter sehr wohl mit anderen Usern in Kontakt”: Es finden sich fast 200 an ihn gerichtete Messages, aber nur 1 einzige einsame Antwort.

Zur inhaltlichen Bewertung, beispielsweise von Twitter: Wie ich das sehe, musst du schon mir selbst überlassen.

Ich verstehe ja, dass bei der ÖVP jetzt ein bisschen Panik herrscht, und auch, dass ihr euch für die im Vergleich mit anderen Parteien recht beachtliche Social-Media-Präsenz zuwenig gelobt fühlt, aber deswegen musst du nicht unsachlich werden.

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#100808 Gerhard W. Loub says on September 20, 2008 at 3:09 pm
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Zuerst mal: Sorry, wenn mein Beitrag Dir zu scharf erschieen ist, aber die Heftigkeit der Angriffe (Gehversuche) war schon deftig. Und was jetzt in dem Interview fehlt, kann ich ja nicht beurteilen. Und Du mußt mir schon zugestehen, dass ich auf scharfe Kritik auch scharf reagiere. Bin ja auch nur ein Mensch. Panik herrscht übrigens bei uns keine.

Was die Frage mit Twitter betrifft: Wie Du persönlich das inhaltlich beurteilst, ist Deine Sache. Problematisch ist nur, wenn Du das – wie Du es gemacht hast – als allgemein gültige Regel darstellst. Dann mußt Du Dir schon völlig zu Recht den Vorwurf mangelnder Kompetenz machen lassen. Das ist halt der Unterschied zwischen subjektiver und objektiver Bewertung.

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#100809 Helge says on September 20, 2008 at 3:14 pm
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@Gerhard: Dein Beitrag war nicht “zu scharf” sondern inhaltlich falsch und unsachlich. Wenn du dich durch “Gehversuche” schon beleidigt fühlst, arbeitest du in der falschen Branche.

Was deinen Vorwurf betrifft: Damit kann ich leben.

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#100810 Christian Henner-Fehr says on September 20, 2008 at 3:19 pm
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@ Gerhard W. Loub: Zwei Anmerkungen: Es ist richtig, dass man Twitter sowohl für den Dialog als auch für die Weitergabe von Informationen verwenden kann. Der Dialog findet definitiv nicht statt und der Informationsgehalt der Tweets geht gegen Null. Oder glaubt man in der ÖVP, dass Kurznachrichten al la “Auf dem Fussballplatz in Murau” einen Mehrwert bieten?

Es ist zweitens durchaus ok, wenn per Video politische Botschaften aus Pressekonferenzen transportiert werden. Wenn man die Inhalte als langweilig bezeichnet, dann ist man deshalb noch lange nicht desinteressiert. Abgesehen davon sehe ich es als Aufgabe der Politik an, mein Interesse zu wecken. Am Ende sind dann wieder die Wähler daran Schuld, wenn die ÖVP die Wahl nicht gewinnt. Sorry…

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#100811 linzerschnitte says on September 20, 2008 at 3:27 pm
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@ Gerhard W. Loub Mein Kommentar zur ÖVP-Web 2.0 Offensive aus Sicht der Endbenutzerin/Nicht-Expertin: traurig, peinlich, lächerlich.

Mein Kommentar zu deinem Kommentar etwas weiter oben: nicht kritikfähig.

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#100938 Katrin says on September 20, 2008 at 9:59 pm
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Deine Aussagen haben da vielleicht schon wen erreicht ;-)

http://www.misik.at/sonstige/kommentarfunktion.php

Off topic – wär gern zum laafi-fest gekommen, aber hab leider kommenden Montag wichtige Abgabe und bin deshalb an meinen Compi gefesselt – hoffe aufs nächste Mal!

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#101226 Gerhard Hardt says on September 22, 2008 at 8:07 am
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Also ich finde Molterer’s Nutzung des Web schon aussagekräftig: http://tinyurl.com/4msbfy ;-)

Im Übrigen sind gelöschte Kommentare, auch solche ohne Untergriffe und Flaxereien, auf Loub/Mojzis/Molterer-Seiten Legion. Das ist auch legitim (Hausrecht), aber dann sollte man nicht damit prahlen, dass man liberaler als andere mit umgeht. Beispiele (Screenshots) für sind in meinem Blog zu finden (Label ‘Loub’).

Ich seh das einfach als einen kontinuierlichen Niedergang der Österreichsichen Christdemokratie iSv Abwendung vom ideologischen Unterbau in Zeiten der neuen Medien.

Dass Loub dazu bewußt die Unwahrheit sagt ist auch nix Neues – sei es nun hier bei Ihnen oder bei mir zum Thema Google Analytics…

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#101228 Gerhard W. Loub says on September 22, 2008 at 8:32 am
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@Hardt: Dabei ist zu ergänzen, dass Hardt nur deswegen so negativ schreibt, weil ich nicht auf seinen Erpressungsversuch eingegangen bin. Die Behauptung, ich würde bewußt die Unwahrheit sagen, ist eine strafrechtlich relevante Verleumdung.

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#101229 Helge says on September 22, 2008 at 8:39 am
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@Gerhard und @Gerhard: Piano piano, ich bin sicher niemand will hier rechtlich Relevantes wie Erpressung oder Verleumdung unterstellen. Soweit kommt’s noch, dass sich hier die Kommentierenden verklagen..

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#101231 Gerhard Hardt says on September 22, 2008 at 9:33 am
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Zweiter Versuch nach dem 500-Server-Error auf helge.at?

Reality Check:

Svejk äußert schon öfter mal originelle Rechtinterpretationen, beispielsweise wenn er im Blog der ÖVP BGF Mojzis den §6 (2) 3a MedienG in Abrede stellt: http://tinyurl.com/6c2y4l

Er neigt auch dazu den Schwanz recht schnelle einzuziehen, wenn’s ans Eingemachte geht dann meit er plötzlich Begrifflichkeiten wie “Erpressung” lediglich umgangssprachlich zu verwenden: http://tinyurl.com/3jxz72

Im Gegensatz zu ihm habe ich die Angewohnheit meine Vorwürfe zu belegen.

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#101232 Helge says on September 22, 2008 at 9:40 am
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@Everybody: Ich veröffentliche gerne eure Kommentare hier (bei mehr als einem Link schaltet sich die Moderation vor, darum muss ich das dann freischalten), aber es erwartet sicher niemand, dass ich mir die verlinkten Sachen alle durchlese, oder gar Stellung beziehe.. :-)

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#108000 Wahlkampf mit Internet auf österreichisch « dreitehabee says on October 14, 2008 at 4:17 pm
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[…] und Hans Zeger. Bei Helge selbst gibt es die beiden Audiodateien von Ö1 und Ö3 zum Anhören. Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Asides und getagged facebook, myspace, wahlkampf, web […]

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[…] durfte auf Ö1 (wieder) ein paar Wortspenden dazu […]

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#249209 Wahlkampf im Internet auf österreichisch - dreitehabee says on February 1, 2011 at 1:10 am
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[…] und Hans Zeger. Bei Helge selbst gibt es die bei­den Audi­o­da­teien von Ö1 und Ö3 zum Anhö­ren.Ähnli­che BeiträgeHelge erklärt #unibrenntlive​.com igno­riert robots-Anweisungen20. […]

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#321980 Wahlkampf im Internet auf österreichisch | dreitehabee says on March 18, 2012 at 2:25 am
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[…] Helge Fahrnberger und Hans Zeger. Bei Helge selbst gibt es die beiden Audiodateien von Ö1 und Ö3 zum Anhören. Dieser Beitrag wurde unter Link, Oesterreich abgelegt und mit österreich, internet, wahlkampf […]

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