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Hatte grad Zeit mir Mjam.at genauer anzusehen, das neue Startup von Enki, Angelo und Fin, alle drei aus der Metalab-Ecke.

mjam_logo

Mjam ist (von ein paar frühen Bugs abgesehen) ein Gedicht, was das User-Interface betrifft: Die ganze Website ist eine einzige Ajax-Anwendung (die trotzdem volle Bookmarkfähigkeit und Browser-Navigation zulässt) und der Weg zu einer Bestellung ist flott und einfach. Die Applikation denkt in jeder Hinsicht mit: Die Auswahl richtet sich automatisch nach aktuellen Öffnungszeiten und Bestellort des Users (der wiederum per Autocomplete denkbar einfach angegeben werden kann). Auch ohne (sowieso optionale) Registrierung erinnert sich Mjam an Standort und Bestellhistorie, zumindest solange man seine Cookies nicht löscht.

mjam-metadata

Die große Stärke von Mjam liegt aber im sogenannten “QualityRank”: Der wird aus einer Mischung aus Informationen wie Bewertungen, Kommentaren, vor allem aber auch automatisiert aus der Stammkundenquote ermittelt, und wird, so sich Mjam durchsetzt, die Zustellbranche zu höheren Standards zwingen. Zeit wär’s ja.

mjam-kommentar

Was meines Erachtens noch fehlt, ist eine API und/oder Widgets, die Diensten wie Tupalo eine einfache Integration ermöglichen.

Die Herausforderung für Mjam ist jetzt, möglichst viele User zu erreichen, dann wird man auch Bestellprovisionen oder Platzierungskosten für Premiumplatzierungen verlangen können. Ein potentielles Geschäftsfeld ist auch der Software-as-a-Service-Markt, wo tausende teuer handgestrickte und meist schlecht gemachte Bestellwebsites von Lokalen und Ketten weltweit jährlich neu online gehen und sich meines Wissens noch kein taugliches Mietmodell etabliert hat.


 

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13 Comments
#86980 Lukas says on August 30, 2008 at 6:09 pm
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Lässig … schade, dass das nur in Wien geht.

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#87019 theduke says on August 30, 2008 at 6:44 pm
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netkellner.at

Gibts schon lange und hat österreichweit etliche Gastronomiebetriebe drin.

Interface ist zwar nicht so schön aber absolut in Ordnung.

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#87027 Helge says on August 30, 2008 at 6:49 pm
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@duke: Zustellwebsites gibt’s viele. Was Mjam besser macht, liegt in der Usability und vor allem in der Bewertungslogik.

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#87070 Enki says on August 30, 2008 at 7:24 pm
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@helge danke für den bericht. wir arbeiten noch ziemlich intensiv an neuen features und auch am interface. firmenblog und APIs stehen definitiv bald an!

@lukas bald machen wir weitere österreichische städte, und dann gehts weiter nach deutschland, frankreich und UK.

@theduke konkurrenz belebt das geschäft (‘come on in, the water’s warm!’). wir sehen in dem markt noch einiges an verbesserungspotential, besonders was rankings und bewertungen angeht.

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#87111 Helge says on August 30, 2008 at 8:24 pm
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@Enki: Ein Blog hab ich schon vermisst. Wollt ihr noch warten, bis Soup Kommentare hat? ;-)

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#87120 Paul Boehm says on August 30, 2008 at 8:41 pm
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@helge naja, angeblich kommen die wirklich bald. aber nein, primär hält uns die zeit ab. brauchen noch ein design fürs blog. wird aber wohl trotzdem in den nächsten 1-2 wochen passieren.

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#88455 Blogistan Panoptikum KW34 2008 | datenschmutz.net says on August 31, 2008 at 9:10 pm
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[…] gespannt auf Buddypress wie ich, Meral hat alle Nachberichterstattungs-Links zum Barcamp gesammelt, Helge zeigt sich ausgesprochen angetan vom brandneuen Essensliefer-Start-Up Mjam.at: aber kein Wunder, […]

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#88680 Sebastian says on September 1, 2008 at 10:31 am
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Wow, ich bin echt begeistert. Der Name ist deutlich besser als bei netkellner.at – das Interface sowieso.
Ich hab mich mit netkellner nie anfreunden können, mit mjam kann ich das sofort – und ich bin nicht der einzige, der das so sieht. Alle, denen ich Mjam gezeigt habe, haben es sofort gebookmarkt. :)

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#88685 Ines says on September 1, 2008 at 11:35 am
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Danke für den Tipp, schaut vielversprechend aus.

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#89280 Tom Schaffer says on September 2, 2008 at 1:58 pm
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sieht nach einem großartigen service aus – werd ich demnächst mal austesten. danke für den hinweis.

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#92744 Walter says on September 7, 2008 at 12:56 am
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Letzten Abend getestet und hat einwandfrei funktioniert. Danke für die Vorstellung! Ein paar Usability-Feinheiten könnte man noch verbessern, aber gegen die vorhandenen Angebote ist es wirklich eine Revolution. ;-)

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#130052 mjam schmeckt lecker auf datenschmutz.net says on January 15, 2009 at 7:52 pm
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[…] bekommt die Seite von mir eine 1+ (Usability-Guru Helge, der vor einigen Monaten über mjam geschrieben hat, war auch reche angetan), in kürzester Zeit ist die Bestellung zusammengeklickt und […]

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#178197 maria wendt says on June 15, 2009 at 5:20 pm
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ich bestelle seit 3 Jahren regelmäßig über netkellner, sehr oft bin ich in salzburg und sie hat dort auch lokale, und ich kann mittels kreditkarte auch bezahlen (ich habe sehr oft kein bargeld)
jetzt habe ich gesehen, dass ich fotos von den bestellten speisen aufladen kann, ich finde es besser als eine bewertung

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