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Wir skaten am Freitag wieder in eine neue Saison. Die Route auf Inlinemap:


sixtus-vista

Mario Sixtus auf Twitter.

In den wenigen Wochen mit dem guten Betriebssystem Vista hatte ich mehr Abstürze als in über fünf Jahren XP. Außerdem angestrengtes Rumgraben auf der Festplatte ohne erkenntlichen Grund, eine echt grauenhafte Installationsphase bis alles läuft und der ganze Müll von Microsoft und Hersteller entfernt ist, etc. pp. Die auf Mac und Linux arbeitenden Mitarbeiter lachen nur noch.

Note to self: Beim nächsten Hardware-Wechsel auf Mac umsteigen. Aber wirklich, jetzt! Peter ist auch schon soweit.


Diözesanbischof Klaus Küng im Interview mit der Presse (“Ohne Glauben verrohen die Menschen“) zum Amstettner Missbrauchsfall:

Ohne Glauben wird der Egoismus immer stärker, die Menschen verrohen und vereinsamen.

Wie komme ich als Atheist dazu, mich vom Vertreter eines Kinderschändervereins, selbst durch den archaischen Zölibat von emotioneller Verkümmerung bedroht, als “verroht” bezeichnen und in die Nähe von Josef F. stellen lassen zu müssen?

im_museum
Illustration © Giordano-Bruno-Stiftung


Von Mai 2000 bis Sommer 2003 war ich für die Produktentwicklung von Uboot.com verantwortlich, einer SMS-Community für Jugendliche – in Deutschland und Österreich damals die größte Jugendcommunity im Web.

uboot-twitter

Uboot war ziemlich viel: Gratis SMS, Community im Web – und vor allem zu Beginn konzentrierte sich Uboot auf einige SMS-Features. Da gibt es einige Parallelen zu Twitter, dem ~$100 Mio schweren Service, das alle Geeks von Silicon Valley bis Neusiedl fasziniert (siehe Erklär mir mal Twitter, bitte):

Uboot Twitter
SMS Broadcast Funktion “Buddylist”, Syntax: BL buddylistname text, max. 10 Empfänger Ohne Syntax, einfach SMS an Twitter-Nummer. Zu sehen für alle Follower (keine Einschränkung) oder wahlweise überhaupt public.
Persönliche Nachrichten “Nickname Messaging”, Sytnax: u username text “Direct Messages”, Syntax: d username text
User-Profil username.uboot.com, zb. muesli.uboot.com twitter.com/username, zb. twitter.com/muesli

 

Uboot gibt es zwar immer noch, aber es ist eine austauschbare Webcommunity geworden und hat jegliche Marktführerschaft verloren. Die einstige Positionierung als SMS-Community hat nicht funktioniert.

Warum nicht? Warum hat Twitter Erfolg, während Uboot gescheitert ist? Ich sehe eine Reihe von Gründen:

 
Andererseits gibt es auch einige Parallelen zwischen Twitter und Uboot, die zeigen, dass Twitter die Schlacht um Nachhaltigkeit noch lange nicht gewonnen hat. Die Strategie von Twitter ist wie bei Uboot, zuerst große Reichweite aufzubauen, irgendein Businessmodell werde sich dann schon finden. Uboot wurde 2002 schwer von einer Verteuerung der SMS-Wholesale-Preise getroffen und musste in der Folge den kostenlosen SMS-Versand einstellen. Twitter hat den Vorteil, in den USA zu operieren, wo SMS-Kosten hauptsächlich dem Empfänger angelastet werden. Trotzdem ist die Strategie, ohne Businessmodell Reichweite aufzubauen, äußerst riskant. Uboot hat die Kurve gerade noch gekratzt – zulasten seiner einstigen Größe.


Matthias Platzer und Dieter Rappold, aka die Knallgrauen, waren letzte Woche auf der Web2.0-Expo in San Francisco und haben Spannendes zu berichten. Als Zusammenfassung ihrer Zusammenfassungen habe ich diese 4 Präsentationen als persönliche Highlights der Konferenz ausgewählt – streng subjektiv und lückenhaft:

 

1. Die Keynote von Fake Steve Jobs
Höchst amüsant – und am Schluss sagt der Old-Media-Althase dann ein paar bemerkenswerte Sätze:



 

2. Customer Service is the New Marketing
Das “Märkte sind Gespräche” des Cluetrain-Manifests beschreibt die Theorie, diese Slides zeigen wie die Praxis aussehen kann (soll):



 

3. Social Media Optimization and Marketing 101
Wie man in der neuen Welt des “If the news is important it will find me” Aufmerksamkeit bekommt:



 

4. Even Faster Web Sites
Die Präsentation des Website-Performance-Gurus Steven Souders (Achtung – sehr technisch):



 

Wer Aufholbedarf zum grundsätzlichen Unterbau des Themas Web2.0 hat, schaue sich auch die Keynotes von Tim O’Reilly, Clay Shirky, etc. an. Außerdem gibt es sicher jede Menge weiterer interessanter Beiträge. Die meisten Vorträge der Konferenz finden sich auf Slideshare oder auf Blip.tv.

Common misspellings: Farnberger, Fahrenberger, Farenberger, Fahnberger, Fahrnleitner, Fahrngruber, Fahrnberg.
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