
Also sprach Douglas Adams im August 1999:
Während des [20.] Jahrhunderts wurden wir erstmalig von nicht-interaktiven Formen von Unterhaltung dominiert: Kino, Radio, Konservenmusik und Fernsehen. Bevor uns die heimsuchten war alle Unterhaltung interaktiv: Theater, Musik, Sport – Darsteller und Publikum waren gemeinsam vor Ort, und selbst ein respektvoll stilles Publikum übte eine mächtige, formende Präsenz auf die Entfaltung des Dramas aus, für das es gekommen war. Ein spezielles Wort für Interaktivität war genauso unnötig wie wir (bislang) keinen speziellen Begriff für Menschen mit nur einem Kopf brauchen.
Ich gehe davon aus, dass die Geschichte die “normalen” Medien des 20. Jahrhunderts als Anomalie in diesem Kontext sehen wird. “Bitte, Frau Lehrerin, Sie meinen, die konnten nur dasitzen und zusehen? Die konnten gar nichts tun? Fühlten sich die nicht schrecklich isoliert oder befremdet oder ignoriert?”
“Ja, Kind, darum wurden sie auch alle verrückt. Vor der Wiederherstellung.”
“Bitte, was war die Wiederherstellung nochmal, Frau Lehrerin?”
“Das Ende des 20. Jahrhunderts, Kind. Als wir begannen die Interaktivität zurückzubekommen.”
Artikel im Original: “How to Stop Worrying and Learn to Love the Internet“. Via Joshua Porter. Foto (cc) by Iguana Jo.
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i can’t help but really admire douglas. time and time again. i recommend most of his books. also the last one that has been published after his death, ‘the salmon of doubt’, for it contains a couple of very personal short stories about his life. it’s basically a best of collection of what was found on his mac.
[...] Dem kann man schwer widersprechen… genauso wenig wie Adams hellsichtiger Prognose. [via Helge] [...]