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Greenpeace goes Crowdsourcing

Greenpeace Österreich lässt sich von Internetusern eine Kamagne gegen SUVs basteln und bittet um die Einreichung von Videos und Plakaten. Die Crowdsourcing-Aktion ist dabei selbst schon die Kampagne – man hofft darauf, dass sich die Aktion online verbreitet. Orchestriert wird das ganze von Nikos Super-fi.

Ich falle darauf offenbar gerade rein, denn ich blogge das und habe sogar ein zugegeben etwas einfallsloses Plakat gebastelt. Was würdet ihr dem Porsche auf den Bumper-Sticker schreiben?

klima ist gut, erwärmung ist gut - wo ist das problem?

Und so sieht’s aus, wenn sich ein BMX X5 doch mal ins Gelände verirrt:

6 replies on “Greenpeace goes Crowdsourcing”

Erinnert mich an meine Ökozeit*, in der ich immer selbstgedruckte Aufkleber mit mir herumtrug, auf denen stand:

“Umweltteufel! Für die Herstellung dieses Autos sind 50 Tonnen Müll angefallen”.

Diese Dinger habe ich auf das Heck von S-Klasse Mercedes geklebt.

Zum Glück bin ich nie erwischt worden. Und zum Glück ist diese Phase vorüber ;)

PS: Die Irrationalität dieser Kampagne wird deutlich, weil zB der X5 neben dem T5 immer der Böse sein wird.

Obwohl der T5 schlechteren Fußgängerschutz bietet und mehr Sprit verbraucht.

Aber ein Bus ist gut, ein SUV böse.

Ewige religionsersetzende Neiddebatte der Ökos halt…

Eine alte Weisheit sagt, man soll nicht einen Missstand mit der Existenz eines anderen rechtfertigen.

Außerdem: VW-Busse, so schlecht ihre Ökobilanz, sind eine Randerscheinung. Was man von SUVs nicht behaupten kann: In den USA sind bereits ein Drittel aller Neuwagen SUVs. Diesen Missstand (der auf Kosten der Allgemeinheit geht, vor allem auch was die Sicherheit betrifft) aufzuzeigen ist durchaus legitim.

Für mich war die Frage vor ein paar Jahren eher, wie ich mich in der Stadt fortbewege. Worauf ich meinen A6 verkauft habe und aufs Fahrrad (mit gelegentlichen Automietungen) umgestiegen bin. Weniger aus ökologischen als aus Gründen der Bequemlichkeit, der Ökonomie und des Lifestyles.

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