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Erklär mir mal Twitter, bitte

Peter: “Musst mir mal Twitter RICHTIG erklären, inkl Motivation. Kann keinen Spaß erkennen.” (Hier mein Twitter-Account, ich freue mich über Follower.)

history-of-my-blog

Twitter muss man nutzen um es zu verstehen. Und man braucht Follower und Leute (Freunde), denen man selbst folgt. Vielleicht nicht weltbewegend für mich zu wissen, dass Thomas gerade vom Kindergeburtstag kommt, Luca Palatschinken macht, Angelo in Bonn ist, Markus golfen geht, Mikee Hangover hat oder Christian im Supermarkt online ist. Aber um Weltbewegendes geht’s bei Twitter selten, eher darum mitzukriegen, was Freunde gerade so treiben. (Manchmal geht’s um Weltbewegendes, wie dieser Tweet “Arrested“, der den Twitterer in der Folge aus einem ägyptischen Gefängnis befreite.)

Hier ein paar Anekdoten aus den letzten Wochen:

twitter-bird

Die soziale Funktion, die Twitter damit erfüllt, bezeichnet man als “Peripheral Vision”, also als Dinge im Augenwinkel wahrnehmen. Über meinen Twitter-Account kriegen andere mit, was ich gerade tue (so ich das gerade will), ohne dass sie dem gesonderte Aufmerksamkeit zukommen lassen müssten (wie es bei meinem Blog notwendig ist). Die derzeit 85 Leute, die meine Tweets abonniert haben, sehen diese auf ihrer Twitter-Homepage – oder wo auch immer sie Twitter konsumieren (per SMS, Instant Messaging, Twitter-Client oder was auch immer). Und es ist auch kein Problem, viele Tweets zu “verpassen” – schließlich sehe ich auch nicht, was gerade hinter mehr passiert, wenn ich meinen Kopf zur Seite drehe.

Man muss Twitter also selber ausprobieren um das zu verstehen. Und das Twitter-Universum ist endlos, Stichworte: Twirhl, Hashtags, Twitterfeed, Twitterific, Twittervision, Twubble, etc.

Freu’ mich auf euer Gezwitscher!

Abschließend noch “Twitter in plain English”:

Illustration (cc) by Hugh McLeod, Twitter

16 replies on “Erklär mir mal Twitter, bitte”

Ich würds ja gern nützen, aber leider lies sich mein tweet nicht in optisch und/oder technisch akzeptabler Form an die Stelle pflanzen, wo ich jetzt mit dem Alternativtool “Frazr” meine Aktivitäts-Meldungen raushaue.

Frazr ist halt nur der Abklatsch-Klon von Twitter aus dem Hause Samwer. Und um den ist es nicht sonderlich gut bestellt, was man so hört. Traffic sinkt (im Gegensatz zu Twitter), Businessmodell ist (wie bei Twitter) keins in Sicht. Ich hoffe, du hast Backups.. ;-)

Unlängst hat eine Person, der ich über Twitter folge, vorgeschlagen eine Unterscheidung zwischen “privaten” (persönliche(r) Status/Befindlichkeit) und “beruflichen” (fachspezifische Infos) Nachrichten machen zu können. Würde das auch für sinnvoll halten. Denn neben der von dir hier primär behandelten Funktion des Persönlichen-Status/Ort-Mitteilens wird Twitter von vielen auch dazu verwendet, Themen kurz zu behandeln/kommentieren (bzw. auf diese hinzuweisen) welche ansonsten im Blog wahrscheinlich nicht gebracht werden würden, daher oftmals das Einbauen in die Sidebar des Blos. Auch das halte ich für eine sinnvolle Verwendung, wobei die Grenzen zwischen diesen beiden Verwendungsarten natürlich oftmals ohnedies fließend sind.

Nachtrag: Vor allem würde ich eine Unterscheidung sinnvoll finden, da ich auf diese Weise in meine Sidebar nur die fachspezifischen Infos hineingeben könnte während ich direkt im Twitter-Feed beides hätte.

Ad Georg: Flash-Einbau wie bei Frazr auf rigardi.org sollte eh möglich sein, oder? Oder happerts da am angesprochenen Optischen?

@Andi Lindinger:

ja, ist bei twitter möglich. Ich hab die Einbaumöglichkeiten auch alle durch, aber entweder ist das Ergebnis abartig hässlich oder sprengt mir das Design.

Sehr schön und simpel erklärt. Ich hab’s auch erst verstanden als ich es selbst ausprobiert habe.
Ich denke der Erfolg der Plattform liegt gerade in seiner Einfachheit. Zusätzliche Optionen wie z.B. privater und beruflicher Status verkomplizieren nur das System…

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