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Wie unterscheidet man Suchmaschinen-Bots von Spambots? Suchmaschinen halten sich an Robot-Exclusion-Standards. Da Microsoft am Suchmaschinenmarkt bislang wenig Erfolg hatte, hat man möglicherweise entschieden, in den Spammarkt einzusteigen:

Hier der Quellcode meines Xing-Profils (über die Privacy-Settings von Xing von mir so gewählt):

xing-source

Trotzdem scheint das Xing-Profil bei einer Suche nach mir an 10. Stelle auf:

xing-live-search

Scheinbar nur eine Kleinigkeit, aber zumindest ein weiterer Baustein in einer langen Liste an Gründen, die diese Firma unsympathisch machen.

Update 7.5.: Jemand aus dem Live-Search-Team verspricht das Problem zu beheben. Siehe Kommentare.


Ich durfte in den letzten Tagen Barbara Ondriseks spannende Dissertation zum Thema “Sicherheit von elektronischen Wahlen” lektorieren und habe die Gelegenheit genutzt, mit ihr ein kurzes Interview zum Thema zu führen:

Barbara, wozu brauchen wir E-Voting – was ist “kaputt” an der Papierwahl?

Mit dem Internet könne man mehr Leute erreichen, deswegen wollen Politiker E-Voting. Außerdem steckt viel Geld und politisches Interesse dahinter, das bestehende Wahlsystem zu erweitern (in Österreich wird es 2009 parallel zu den Urnenwahlen wahrscheinlich zu Internetwahlen bei der ÖH- und EU-Wahl kommen).

e-voting

Du vermutest versteckte Gründe?

Angeblich war Platter zufällig zeitgleich in Brasilien, als die Wahlmaschinen dort eingeführt wurden, hat die gesehen und wollte dann auch welche. Es gibt vor allem politische Gründe für die Einführung eines solch unsicheren, intransparenten Systems – andere Gründe wie Kosteneinsparung, Erhöhung der Wahlbeteiligung etc. werden nur vorgeführt.

Was spricht dagegen, moderne Technologien zu nutzen?

Bei E-Voting geht es, im Gegensatz zu Onlinebanking, Bürgerkarten-Apps oder anderen Tools, um ein nicht nachvollziehbares oder transparentes System, dem man blind vertrauen muss. Doch das Internet ermöglicht eine Vielzahl an Attacken, gegen die noch immer kein Kraut gewachsen ist (z.b. Denial-of-Service-Attacken). Beim Onlinebanking ist nachvollziehbar, was passiert (wohin das Geld fließt), bei E-Voting nicht.

Ist E-Voting nicht viel billiger?

Studien aus Belgien, England und Canada zeigen, dass die elektronischen Wahlen teurer waren als eine herkömmliche Urnenwahl.

Welche Wahlgrundsätze sind bedroht?

In Österreich gilt der Grundsatz der allgemeinen, freien, gleichen, geheimen und persönlichen Wahl. Bei E-Voting ist besonders das freie, geheime und persönliche Wahlrecht umstritten, wobei es hier um Probleme wie Stimmenkauf, Wahlzwang, Nachvollziehbarkeit, Transparenz und Öffentlichkeit geht.

Ist 100%-sicheres E-Voting unmöglich?

100% sichere Computersysteme existieren nicht, das gilt auch für E-Voting.

Glaubst du dass staatliche Stellen versuchen könnten, das Wahlverhalten einzelner Bürger zu erfassen?

Interessant ist schon, dass gleichzeitig Internetwahlen gefordert werden und auf der anderen Seite der Bundestrojaner kommen soll, mit dem man den Computer der Bürgerin “abhören” kann. Ein Internetwahlverfahren ermöglicht natürlich die Zuordnung der Person zur Stimme. Hier muss man sich auch drauf verlassen, dass die Zuordnung nicht gespeichert wird.

Du hast eine wissenschaftliche Methode entwickelt, um E-Voting-Syteme sicherer zu machen – spielst du damit nicht der Einführung von E-Voting in die Hände?

Es geht eher darum, diese Systeme vertrauenswürdiger zu machen. Meine konstruktive Methode, mit der man E-Voting-Systeme bewerten, optimieren und vergleichen kann, zeigt auf, wie unsicher die heutigen elektronischen Wahlsysteme sind. Es gibt derzeit keine verpflichtende Zertifizierung von Wahlcomputern oder Internetwahlverfahren (etwa nach Common Criteria), das wäre mal ein Schritt in die richtige Richtung. Da setzt auch meine Dissertation an.

Danke für das Gespräch!

Barbaras Blog-Postings zum Thema finden sich auf ihrem Blog in der Kategorie E-Voting.

Illustration © Cox & Forkum, used with permission


Peter: “Musst mir mal Twitter RICHTIG erklären, inkl Motivation. Kann keinen Spaß erkennen.” (Hier mein Twitter-Account, ich freue mich über Follower.)

history-of-my-blog

Twitter muss man nutzen um es zu verstehen. Und man braucht Follower und Leute (Freunde), denen man selbst folgt. Vielleicht nicht weltbewegend für mich zu wissen, dass Thomas gerade vom Kindergeburtstag kommt, Luca Palatschinken macht, Angelo in Bonn ist, Markus golfen geht, Mikee Hangover hat oder Christian im Supermarkt online ist. Aber um Weltbewegendes geht’s bei Twitter selten, eher darum mitzukriegen, was Freunde gerade so treiben. (Manchmal geht’s um Weltbewegendes, wie dieser Tweet “Arrested“, der den Twitterer in der Folge aus einem ägyptischen Gefängnis befreite.)

Hier ein paar Anekdoten aus den letzten Wochen:

twitter-bird

Die soziale Funktion, die Twitter damit erfüllt, bezeichnet man als “Peripheral Vision”, also als Dinge im Augenwinkel wahrnehmen. Über meinen Twitter-Account kriegen andere mit, was ich gerade tue (so ich das gerade will), ohne dass sie dem gesonderte Aufmerksamkeit zukommen lassen müssten (wie es bei meinem Blog notwendig ist). Die derzeit 85 Leute, die meine Tweets abonniert haben, sehen diese auf ihrer Twitter-Homepage – oder wo auch immer sie Twitter konsumieren (per SMS, Instant Messaging, Twitter-Client oder was auch immer). Und es ist auch kein Problem, viele Tweets zu “verpassen” – schließlich sehe ich auch nicht, was gerade hinter mehr passiert, wenn ich meinen Kopf zur Seite drehe.

Man muss Twitter also selber ausprobieren um das zu verstehen. Und das Twitter-Universum ist endlos, Stichworte: Twirhl, Hashtags, Twitterfeed, Twitterific, Twittervision, Twubble, etc.

Freu’ mich auf euer Gezwitscher!

Abschließend noch “Twitter in plain English”:

Illustration (cc) by Hugh McLeod, Twitter


Fellner © by Michael Augsten

Auf DerStandard.at brandet eine Diskussion zwischen news.at– und oe24.at-Mitarbeitern (frei nach Qualtinger: “..des is Brutalität”), die hinter Nicknames verborgen schmutzige Interna zum Besten geben. Ein interessanter Hinweis kommt dabei vom User “oje24”, nämlich auf eine Aussage auf mowis.at:

Mit wetter.at hat Mowis ein Onlineportal entwickelt, das mit über 1 Million Unique Clients, 3,5 Millionen Visits und über 15 Millionen Page Impressions pro Monat – nicht nur das grösste Wetterportal Österreichs, sondern auch generell bereits zu den Top-Portalen in Österreich zählt.

Wetter.at wird als Teil des Oe24-Netzwerkes von der Österreichischen Webanalyse auditiert. (oe24.at alleine wird im Gegensatz zu den Sites anderer Tageszeitungen nicht ausgewiesen.)

Wolfgang Fellner brüstete sich in seinem Blog erst vor zwei Wochen (die Rufzeichen sind nicht von mir..):

Die gestern erschienenen Daten der „Österreichischen Web-Analyse“ (ÖWA) weisen ÖSTERREICH nur 18 Monate (!) nach dem Start und überhaupt nur 6 Monate nach der ersten ÖWA-Erfassung bereits als eindeutige Nummer 1 der Internet-Dachangebote aller (!) österreichischen Tageszeitungen aus.

Keine andere Tageszeitung ist mit ihrem Web-Dachangebot bei der Internet-User-Gemeinde beliebter als ÖSTERREICH.

Wenn man nun aber die Daten von Wetter.at abzieht, was bleibt dann über? 419.000 Unique Clients, 1,8 Mio. Visits und 18,3 Mio. Page-Impressions. Und da sind sogar noch weitere Sites wie Madonna24.at und Joe24.at enthalten.

Und wo bleibt jetzt der Superlativ, Herr Fellner?

Selbst die Presse und der Kurier haben da höhere Werte, von Krone und Standard ganz zu schweigen. Letzterer hat gleich drei Mal so viel User. (Was nicht zuletzt an den anonymen Insiderdiskussionen liegen dürfte, die die Kommentare manchmal spannender machen als die Artikel selbst..)

(via einen versteckten Hinweis auf derstandard.at, Bild © Michael Augsten, mit freundlicher Erlaubnis)

Update 16. Mai: Die Traffic-Angaben auf mowis.at wurden mittlerweile entfernt, jetzt zählt man sich nur noch zu den “Top-Portalen in Österreich” :-)


Vor circa vier Jahren hab ich mein Auto, einen Audi A6, verkauft und mir kein neues mehr zugelegt. Beides probiert – kein Vergleich. Endlich kein Stress mehr mit Parkplatz-Suchen, Werkstattterminen, Kurzparkzonen oder dem 2x-jährlichen Reifenwechsel. Und jedes Mal wenn der Boulevard eine Horrorschlagzeile zum Benzinpreis titelt, huscht mir ein Lächeln übers Gesicht.

Statt dessen genieße ich meine urbane Mobilität mit Fahrrad, öffentlichen Verkehrsmitteln (Wien hat zum Glück ein exzellentes Netz) und nicht der geringsten Hemmung, mir mal ein Auto zu mieten oder Taxi zu fahren. (Für die ersparte Summe lässt sich seehr viel Taxi fahren.)

Ganz abgesehen davon verhält sich die Lebensqualität in einer Stadt umgekehrt proportional zur Menge der Autos. Die Stadt Münster hat vor einiger Zeit illustriert, wieviel Platz die Verkehrsmittel von 50 Menschen benötigen (Auto, Bus, Rad):

amount-of-space-muenster

Florin Jaeger, Ex-Knallgrauer und Ex-Exilschweizer hat eine Schar ebenfalls Autoloser um sich gesammelt und berichtet nun auf blog.autolos.com regelmäßig vom besseren Leben ohne Auto. Lesetipp!

(Bild via Laurent Haug – übrigens spannend, das Mem von dort weiterzuverfolgen: Laurent Haug > Lunch over IP > Daily EM > Core77, wo leider das “Via” vergessen wurde)


statistics often lie

Im Austrian Internet Monitor zum ersten Quartal 2008 wurde auch die Nutzung von MySpace & Co erhoben, wie ich im Werbeplanung.at-Blog zu lesen ist:

190.000 Facebooknutzer über 14 Jahren? Hmm, der Ad-Manager von Facebook spuckt weniger als die Hälfte aus, nämlich 92.300 User. Das Werbeplanung-Blog dazu:

Zu beachten ist hier, dass es sich um eine Offline-Befragung (CATI) handelt und daher die Erinnerungsleistung möglicherweise die tatsächliche Nutzung überschätzt.

Bin gespannt, wieviele Medien den AIM-Müll ohne zu relativieren nachdrucken.

Pic (cc) by mac steve


Eben gesehen: Auf Herold.at lassen sich jetzt Reverse Lookups durchführen, das heißt man kann nachschauen, wem eine Telefonnummer gehört. Ging meines Wissens bislang nur über die 36€ teure CD-Rom.

herold-reverse

Pink green

April 21, 2008  

Couch-crashing Lola and Miriam in pink and green.

Lola & Miriam


Städte brauchen Hosenträger, sagt Christoph Chorherr. Städte brauchen kluge Köpfe wie Christoph Chorherr, sage ich. Lesebefehl.

Cartoon (cc) by Geographypages


Greenpeace Österreich lässt sich von Internetusern eine Kamagne gegen SUVs basteln und bittet um die Einreichung von Videos und Plakaten. Die Crowdsourcing-Aktion ist dabei selbst schon die Kampagne – man hofft darauf, dass sich die Aktion online verbreitet. Orchestriert wird das ganze von Nikos Super-fi.

Ich falle darauf offenbar gerade rein, denn ich blogge das und habe sogar ein zugegeben etwas einfallsloses Plakat gebastelt. Was würdet ihr dem Porsche auf den Bumper-Sticker schreiben?

klima ist gut, erwärmung ist gut - wo ist das problem?

Und so sieht’s aus, wenn sich ein BMX X5 doch mal ins Gelände verirrt:

Common misspellings: Farnberger, Fahrenberger, Farenberger, Fahnberger, Fahrnleitner, Fahrngruber, Fahrnberg.
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