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Robert Basic ist mit seinem Basicthinking-Blog mit zehntausenden Feedlesern der (vermute ich mal) meistgelesene deutschsprachige Blogger. Zu Recht, er hat auch einiges zu sagen – das Problem dabei ist nur: Es tut es zu oft. Darum war meine Blogroll bis jetzt basicthinkingfrei. Was den Nachteil hat, dass ich ab und an eine spannende Story verpasse.

Robert Basic

Abhilfe schafft die (versteckte) Funktion von WordPress, die für einzelne Kategorien Feeds ausliefert, an die man kommt, indem man an die Kategorie-URL “feed” anhängt. Ich hab mir den EBusiness-Feed geholt, mit 1-2 Posts pro Woche:

http://www.basicthinking.de/blog/category/ebusiness/feed/

Nachteil für Robert: Abonnenten wie ich fallen aus seinen Feedburner-Statistiken raus.

(Foto: (cc) by Robert himself)


Eine Ode an die (durchwegs kostenlosen) Websites, die ich täglich nutze:

Del.icio.us

Del.icio.us: Hort meiner Bookmarks – es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht neue hinzukommen. Immer öfter suche ich zuerst in meinen eigenen Bookmarks, dann in denen anderer und erst danach mit Google. Auch wenn es Liebe auf den dritten Blick war – die Liebe währt schon über drei Jahre und 2400 Bookmarks lang.

Bloglines

Bloglines: Eine noch ältere Liebe, seit fast vier Jahren beginnt mein Tag mit einen Blick in den Feedreader meiner Wahl. Erschreckende 205 Feeds haben sich da angesammelt (sehr viele davon allerdings inaktiv oder reine Search- oder Verwaltungsfeeds). Auch wenn mittlerweile Googles Reader den früheren Marktführer überholt hat, und Bloglines selbst eine modernere Betaversion betreibt ist mein altes Bloglines perfekt so wie es ist. Die Liebe geht so weit, dass ich unbezahlt und ungebeten bei der deutschen Übersetzung mitgearbeitet habe. (Übrigens: Jeder, der Blogs wie dieses hier immer noch durch Eingabe der URL in den Browser konsumiert, sollte sich mal nach einem Feedreader umschauen.)

Daily logos

Weniger emotionell, aber dafür ebenso fast täglich nutze ich: Google Calendar, ORF.at (für den schnellen Überblick), Facebook (der schnelle Blick, was die Friends so treiben) und Twitter (detto).

Weekly logos

Nicht täglich aber regelmäßig verwende ich Flickr (für meine Fotos), Wikipedia (als verantwortungsvoller Wikipedian habe ich ein Auge auf meine Beobachtungsliste mit aktuell 70 Einträgen), Statcounter & Feedburner (Rampensaustatistiken), und natürlich Bikemap, für den gelegentlichen Biketrip.

Welche Sites verwendet ihr täglich?


Bei T-Mobile ist man sich selbst nicht ganz eins, ob der Iphonetarif nun auch ohne Hardwarekauf zu haben ist oder nicht. Soll man nun der netten Telefonstimme glauben, oder der Emailtante, die ja auch die Kundenanrede nicht hinkriegt?

hallo,

eine kollegin aus dem callcenter hat mir heute folgende informationen gegeben, könnten Sie mir diese bitte kurz bestätigen, bevor ich den tarif wechsle?

1. ich kann in den tarif iphone classic (€39) wechseln, ohne ein iphone zu kaufen (ich besitze bereits eines)
2. dabei kommt die mindestvertragsdauer von 24 monaten nicht zu tragen, meine bindungsfrist endet wie bisher am 01.11.2008
3. es fällt dabei keine wechselgebühr an
4. ein späterer wechsel in einen anderen (nicht iphone-) tarif ist sehr wohl möglich
5. das enthaltene datenvolumen kann (mit anderen endgeräten) auch über UMTS verbraucht werden
6. eine partnerkarte mit gleicher nummer würde €6 pro monat kosten, was den verbrauch des datenvolumens parallel zb. über UMTS per notebook ermöglichen würde (hardware vorausgesetzt)

beste grüße,
helge fahrnberger

Guten Tag Frau Fahrnberger,

vielen Dank für Ihre Nachricht. Es tut mir Leid, aber hier dürfte es zu einem Missverständnis gekommen sein. Alle Nutzungen des I-Phone Tarifes sind nur in Verbindung mit einem I-Phone von uns zu nutzen. Eine Umstellung ohne Gerät ist daher nicht möglich.

Bei einem Tarifwechsel verändert sich die Mindestvertragsdauer nie. Ob eine Gebühr anfällt hängt von den jeweiligen Tarifen ab.

Freundliche Grüße

Silke P.
T-Mobile Serviceteam

hallo frau p.,

die kollegin aus dem callcenter hat die möglichkeit, den tarif auch ohne hardwarekauf zu erstehen, explizit nach nachfrage bzw. nachschau in der knowledge base bestätigt. wem soll ich nun glauben, Ihnen oder Ihrer kollegin?

mfg,
helgE fahrnberger

Guten Tag Frau Fahrnberger,

vielen Dank für Ihre Nachricht. In diesem Fall muß ich Sie leider bitten mir zu glauben, da Sie es hier ja auch schriflich haben. Wir vergeben diesen Tarif wirklich nur an unsere Kunden, die auch eine Gerät kaufen.

Ob es hier eine Änderung geben wird, kann ich Ihnen leider nicht versprechen.

Freundliche Grüße

Silke P.
T-Mobile Serviceteam

Naja, dass der T-Mobile Kundenservice nicht der beste ist, ist bekannt. (Das Posting steht übrigens bei der Suche nach T-Mobile Kundenservice bei Google immer noch an zweiter Stelle ;-)


Zeiterfassung ist ein schwieriges Thema. Am schönsten ist es ohne – da wird man nicht daran erinnert, dass man seine Zeit an die spannensten aber unwichtigsten Dinge verschwendet. Man kommt also nicht drum herum.

Heute wollte ich für unser kleines Team eine neue Zeiterfassung aufsetzen, um die herumschwirrenden Spreadsheets abzustellen – und hab mich der Teamfähigkeit wegen für Google Spreadsheets entschieden. Aber nicht irgendwie, sondern sauber strukturiert und mit feiner und zeitsparender Eingabemaske.

Das ganze habe ich mit dem neuen Spreadsheet-Feature “Forms” gelöst (seit Jahren warte ich auf so was..) und das dann in unser neues Google-Sites-Intranet integriert. Schau so aus (Klick für groß):

Sites-Zeiterfassung klein

Das Anlegen eines solchen Formulars ist einfach: Ein leeres Google Spreadsheet anlegen, dort unter “Share” die Funktion “..fill out form”. Dann erscheint im Hauptscreen ein “Edit form”-Link, über den sich in wenigen Klicks die Maske anlegen lässt. Die Daten sammeln sich dann automatisch im Spreadsheet.

Um aus den Daten auch Informationen zu ziehen, habe ich ein Sheet namens “Results” angelegt und addiere dort jeweils die Stundenanzahl zu Mitarbeitername und Projekt. Dafür verwende ich die schon aus Excel bewährte Formel SUMIF(Data!F:F,B1,Data!H:H). Auf gut Deutsch heißt das: “Schau im Sheet ‘Data’ nach, wo in der Spalte F der Name ‘XY’ vorkommt, der hier links daneben in B1 steht, und zähle alle Stunden, die dort in Spalte H stehen, zusammen”. So lassen sich die Stundensummen für jede Person und jedes Projekt errechnen. Quasi ein Pivot-Tabellen-Workaround..

Und das ganze habe ich dann in Google Sites integriert, das geht dort ganz einfach. Lässt sich aber auch in jedes andere Intranet integrieren, das HTML-Code (iframe) akzeptiert. Sites hat hier halt den Vorteil des gemeinsamen Berechtigungssystems zwischen Sites und Docs, nämlich über Google Apps.

Zu Google Sites siehe auch Google Wiki a.k.a Google Sites – eine Enttäuschung – eine Einschätzung, die sich durch die Verwendung übrigens bestätigt. Trotzdem muss ich zugeben, dass dieses Beispiel zeigt, dass die Google-Strategie, die Unternehmen an den IT-Abteilungen vorbei zu erobern, Sinn ergibt.


Ich bin letzte Woche auf die neueste Betaversion des Firefox 3 umgestiegen und kann das nur jedem ebenfalls ans Herz legen (at your own risk;-). Der neue Fuchs rockt – und ist vor allem ein Hauseck schneller als der alte. Abstürze oder andere Probleme hatte ich keine zu verzeichnen.

Firefox 3 Beta 4

Allerdings gibt es noch kaum kompatible Add-Ons (und ohne meine Add-Ons bin ich’s nicht). Bei Frank Helmschrott findet sich eine Anleitung, wie man den Kompatibilitätscheck umgeht und damit alle Add-Ons aktiviert – was bei mir allerdings zum Crash geführt hat. Darum besser vorher alle Add-Ons deaktivieren, dann einzeln aktivieren und falls was schief geht im “Safe Modus” wieder deaktivieren.

Die für mir wirklich wichtigen (Delicious, Web Developer Toolbar, Greasemonkey, Searchstatus) funktionieren jedenfalls alle – welche der anderen der Störenfried war, weiß ich nicht.

Bei der Gelegenheit ein Tipp: Das neue Search Plugin von Wundrbar ist wirklich – wunderbar, und hat bei mir rechts oben Google jetzt als Standardsuchtool verdrängt. (via Techcrunch)

Rhetorik vom Feinsten

March 14, 2008  

Nichts geht über ein sorgfältig ausgearbeitetes Argument (3,6 über 5 Mio. Views auf Youtube können nicht irren):

(Via Barbara B. on Facebook.)

Update: Der Typ im Video ist Greg Craven, Physiklehrer an einer Highschool in einem 9.000-Einwohner-Kaff in Oregon. Es existieren weitere Versionen des Videos im Netz mit in Summe 5-6 Mio Views – das ist ungefähr die Reichweite, die auch Al Gores “Inconvenient Truth” hatte, allerdings mit einem Millionenbudget. Gregs Resourcen sind eine Webcam und ein Flipchart.

Activism 2.0 at it’s best.


Meine Schwägerin, die singt in einem Chor. Der heißt “Quasisolo”. Der Chor ist spitze, aber die Website, die ist schlecht. Die wollen sie jetzt neu machen, die Website, und suchen einen Webdesigner, der ihnen die macht. Sie haben aber kaum Budget dafür. Und was da rauskommt, wenn man ahnungslos zu irgendwem geht, der sich Webdesigner nennt und bei dem dann eine Website um ein paar Euro kauft, was da rauskommt, das kennen wir alle. Hässlich oder weniger, aber bald so aktuell wie das Wahlprogramm der CSU. Aber es geht zum Glück auch anders.

Wordpress for Dummies

Irgendwie hab ich gerade ein Déjà-Vu – vor vier Jahren habe ich mich nach einer ähnlichen Anfrage breitschlagen lassen, einem befreundeten Verein eine “Website in 8 Stunden” zu machen. Methode und Software von damals sind komplett veraltet, aber das Prinzip das gleiche geblieben: Nicht in HTML-Datein rumpfrimeln, sondern ein Redaktionssystem aufsetzen. Klingt mühsam, ist es aber heute nicht mehr. In der “..für Dummies”-Buchreihe hieße das dann “Website-Basteln für Dummies”.

Liebe Schwägerin, so kommst du schnell/einfach/kostenlos zu einer guten und vor allem wartbaren Website. Ein bisschen Design von der Stange, das gebe ich zu, aber dafür könnt ihr euch auf die Inhalte konzentrieren und die aktuell halten, das zählt sowieso mehr:

Fertig ist die Website. Ihr habt jetzt ein mächtiges Redaktionssystem, ein Weblog für Aktuelles, könnt ganz einfach ein Gästebuch einrichten (Unterseite mit aktivierten Kommentaren), habt ziemlich guten Spamschutz (“Akismet”, aber die Details sind nicht so wichtig), moderne Funktionen wie RSS-Feeds und so – und ihr habt außer den Domainkosten keine Auslagen.

Das Wichtigste dabei ist: Ihr kommt nicht mehr in die Situation, dass ihr irgendeine Website habt, an der ihr ohne fremde Hilfe nichts ändern könnt.

Und ich, ich kann bei jeder solchen Anfrage einfach auf diesen Text verweisen. Das spart mir locker fünf Stunden Emailerei pro Jahr. Und in vier Jahren schreib ich dann eine neue Anleitung. Wetten, dass die dann nur aus einem Satz mit einem Link besteht?

Update Sept08: Klaus Werner hat nach dieser Anleitung diese Website für sein Buch gestaltet.


Gestern luden Michael und diesmal auch Valerie wieder zum Keiner-kennt-sich-Abendessen (was, wie sich herausstellte, nicht ganz stimmte) und einer Komposition in vier köstlichen Akten:

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Amuse Gueule

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Tomatenconsommé vom Rind

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Zweierlei Fisch mit zweierlei Linsen

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Schokoladen Mille-feuilles mit Beeren und Mousse

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Als Weinbegleitung:

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Traminer Sekt, 2004
Weingut Steininger, Kamptal, Niederösterreich

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Lois 2007
Grüner Veltliner
Weingut Loimer, Kamptal

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Sauvignon Blanc 2006
Steirische Klassik
Weingut Tement, Südsteiermark

oder

Koonunga Hill 2006
Shiraz Cabernet
Weingut Penfolds, Australien

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Chardonnay Auslese 2006
Weingut Feiler Artinger, Burgenland

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Die Highlights des Abends waren Valeries Desert (Sorry, Smi!) und die Entgegnung auf meine Aussage, dass man Bobos doch nicht als nonkonformistisch bezeichnen könne:

Doch, die kaufen sich schon mal einen Mercedes M anstatt einer Perlenkette und fahren damit in die Natur hinaus.

Einige Male hab ich dann noch Blogverbot ausgefasst, so dass ich den breitgetretenen Gossip aus den inneren Zirkeln der Macht für mich behalten muss ;-)

Danke Valerie und Michael für die Einladung!

Heldin des Tages

March 13, 2008  

..ist Marie Ringler. Sie hat eine Verfassungsbeschwerde gegen das Sicherheitspolizeigesetz eingebracht. Wir drücken die Daumen.


Sehr cool, eben entdeckt: Animoto, ein Service mit dem sich ganz einfach aus Fotos Musikvideos erstellen lassen. Für dieses hier musste ich nicht mal Fotos hochladen, sondern habe einfach nur meinen Flickr-Account angegeben, einen Song gewählt (Upload geht auch) und ein paar Minuten gewartet:

Die Effekte und Schnittfolgen werden dabei automatisch dem Sound angepasst. Gerade im Tourismus ließen sich hier mit Null Aufwand und kostengünstig (längere Videos kosten ein paar Dollars) aus den überall verhandenen Fotos schöne Präsentationen erstellen. Wie schwierig und aufwändig es ist, selber ein webtaugliches Imagevideo zu drehen, zeigt zb. Peters Inselhüpfen-Video.

Bei Animoto kommt angeblich auch die neue Youtube-API (übrigens ein cleverer Move) zur Anwendung. Leider hat die Site im neuen Firefox 3 (noch beta, aber schnell wie die Feuerwehr) bei mir nicht funktioniert.

(via Photojojo)

Common misspellings: Farnberger, Fahrenberger, Farenberger, Fahnberger, Fahrnleitner, Fahrngruber, Fahrnberg.
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