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Ist’s euch über Weihnachten auch so gegangen wie mir? Diskussionen mit Verwandten, in denen ihr eine .. gewisse Hilflosigkeit ob des alten “Ich hab ja eh nix zu verbergen”-Arguments gespürt habt?

Viele Aktionen, auch die unserer Eselsohren, mobilisieren ja lediglich die bereits Überzeugten – aber wie überzeugt man die Offliners? Die Nixzuver-Bergers? Die ÖVP-Wähler? Die Kronenzeitungsleser und Terrorfürchter?

Die ARD (chapeau!) hat einen Beitrag gedreht, der das ganz gut erledigt:

(Video auf Youtube, via SalonWiki)

Zwei Sachen kommen im Video noch zu wenig raus (falls wer ein Aufklärungsvideo zur viralen Verbreitung drehen will..):

Update 7.1.: Erste Auswirkungen sind in Deutschland, wo seit Jahresbeginn die Vorratsdatenspeicherung in Kraft ist, bereits erkennbar: Ein Beispiel aus einer Anwaltskanzlei und eines aus einer Redaktion. (via netzpolitik.org)


 

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8 Comments
#28034 Lumbert says on January 2, 2008 at 11:50 pm
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Guter Artikel, gute Beispiele. Mit dem Video von Panorama habe ich spätestens seit der “Killerspiele-Affäre” leider ein Problem obwohl es – wie immer – sehr gut gemacht ist.

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#28071 teekiller says on January 3, 2008 at 6:16 am
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Sogar in den Foren differenzierterer Medien ist dann sofort das Killerargument “Kinderporno” zu hoeren:
http://derstandard.at/?url=/?id=3167417
Zitat Zitat Ende.

Soll das dann heissen:”Schluss mit den Buergerrechten, ist ja eh alles nur Kinderporno” ?

Greetings from Havana,
Georg

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#28080 teekiller says on January 3, 2008 at 6:18 am
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Hmm, Irgendwas ging da jetzt mit Copy/Paste Schief:

Das Zitat:

es gab doch kürzlich hier im forum einen aufschrei,
dass die fahndungsmethoden der polizei in bezug auf kinderpornographe, “unsere” bürgerrechte beschneiden würden.

ich war (und bin) ganz und gar nicht dieser meinung!

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#28384 weltbeobachterin says on January 4, 2008 at 6:35 pm
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hier noch ein Beispiel
USB-Stick mit Militärdaten in einer Stockholmer Bibliothek vergessen
http://diepresse.com/home/techscience/internet/sicherheit/351569/index.do

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#28520 bellerophon says on January 5, 2008 at 4:50 pm
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Bezüglich Datenschutz bringe ich immer gern das illustrative Beispiel von Facebooks neuem Werbesystem, durch das die Verlobte frühzeitig von ihrem Überraschungsehering erfuhr:

“I purchased a diamond engagement ring set from overstock in preparation for a New Year’s surprise for my girlfriend. Please note that this was something meant to be very special, and also very private at this point (for obvious reasons). Within hours, I received a shocking call from one of my best friends of surprise and “congratulations” for getting engaged.(!!!)

Imagine my horror when I learned that overstock had published the details of my purchase (including a link to the item and its price) on my public facebook newsfeed, as well as notifications to all of my friends. ALL OF MY FRIENDS, including my girlfriend, and all of her friends, etc…”

Nachzulesen auf: http://blogs.forrester.com/charleneli/2007/11/close-encounter.html

Das bringt auch ganz hartnäckige Nichts-zu-verberger wirklich zum Nachdenken!

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#44463 Mutig in die neuen Zeiten | VividVisions • information design says on February 28, 2008 at 2:11 pm
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[…] und konnte mit immerhin 189 weiteren Websites und Blogs als Verbreiter fungieren. Aber wie auch er bemerkte, fehlte eine ausreichende Mobilisierung der […]

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#141306 Markus says on February 16, 2009 at 6:03 pm
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Auch “Nichtszuverberger” sollten schon lange ins Grübeln kommen. Aber wie das Beispiel aus der Anwaltskanzlei zeigt, haben auch Leute, die eventuell etwas verbergen möchten, bald wahrscheinlich noch einen ganzen Haufen mehr Probleme. Verbergen muss ja in der Tat überhaupt rein gar nichts mit illegalen machenschaften zu tun haben sondern ausschließlich auf Privatsphäre etc. beruhen. Schon beunruhigend wie sich das alles so entwickelt…

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#191614 Superwallah says on August 25, 2009 at 9:28 pm
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Aus dem Leben eines Nichtszuverbergers:

Die Ordnungsämter/Polizei kommen auf die Idee, sich die Handydaten zu besorgen, um an Hand des Bewegungsprofils Geschwindigkeitsübertretungen zu ermitteln. Ein kleines Vorratsdaten-Mash-Up mit Google Maps liefert uns innerhalb weniger Minuten zu 60 Millionen Verkehrsteilnehmern für jede Straße die Höhe und Dauer der Übertretung der zulässigen Geschwindigkeit.
Der volkswirtschaftliche Gesamtschaden dürfte in Höhe der Terrorakte vom 11. September liegen.

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