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So kam das also zu Stande.

Ich fürchte, im Ministerrat wird nur noch nachgedacht, was man tun muss, um von Maschek kabarettistisch nicht mehr getoppt zu werden. Wenigstens darin ist diese Regierung erfolgreich – Maschek liefert nur noch die komischen Stimmen zur realsatirischen Farce:

Einziger Fehler: Die Gesetzesvorlage kam diesmal nicht von der Industriellenvereinigung, sondern von den Überwachungsorganen.

(via Weltbeobachterin, Direktlink auf Youtube)


In Deutschland finden seit Monaten Aktionen gegen Vorratsdatenspeicherung & Co statt, in Österreich gibt es leider kaum Widerstand. Wir sind die sprichtwörtlichen dümmsten Kälber.

Jetzt rufen Peter Pilz, Richtervertreterin Barbara Helige und einige Akademiker im Rahmen der Aktion SOS Überwachungsstaat zur Unterschrift einer parlamentarischen Petition gegen das neue, in einer Nacht- und Nebelaktion beschlossene Sicherheitspolizeigesetz auf.

Um die Petition zu unterstützen (endlich tut sich was!), hab ich eine Online-Demo ins Leben gerufen – live zu sehen rechts oben in diesem Blog. Vorbild war dabei die Aktion des Arbeitskreises Vorratsdatenspeicherung in Deutschland.

Metternich 2.0

Liebe Mitblogger – die Exekutive möchte ohne Richterbeschluss Zugriff auf die Verkehrsdaten (Internet- und Handynutzung) aller Österreicher. Tretet offen gegen diese “Verschiebung der rechtstaatlichen Grundfesten” (Zitat Alexandra Föderl-Schmid) auf und pappt euch das Eselsohr auf euer Blog. Geht ganz einfach – wie steht im Wiki.

Nein zu Metternich 2.0! (Danke an Godany für diesen wunderbaren Begriff!)

Ähnliche Postings:

PS. Falls jemand Lust hat, die Grafiken zu verschönern – nur zu! Das Wiki freut sich auf Beteiligung. (Hatte gerade keinen Photoshop zur Hand.)


Spätestens seit Jeff Han oder dem iPhone ist klar, dass Multitouch in den User Interfaces der Zukunft eine zentrale Rolle spielen wird.

Johnny Lee hat jetzt mit einer €35-teuren WII-Remote und ein paar Leuchtdioden ein Multitouch-System zum Nachbauen entworfen:

Sensationell.

(Video auf Youtube)

Das ist nicht hinzunehmen

December 8, 2007  

Dieses Mail von Michel Reimon erreicht mich gerade (via Hannes):

Liebe FreundInnen, liebe KollegInnen, werte Alle,

“Das ist nicht hinzunehmen” schreibt Standard-Chefredakteurin Alexandra Föderl-Schmid heute in ihrem Kommentar zu den jüngsten demokratiepolitischen Rückschritten in Österreich:

  • eine Justizministerin, die zustimmt, den Verwaltungsgerichtshof auszuhebeln, ohne das Gesetz gelesen zu haben
  • den Beschluss dieser Verfassungsänderung ohne Begutachtungsverfahren
  • die Verankerung der Kammerpflichtmigliedschaften in der Verfassung ohne öffentliche Diskussion, quasi bei Nacht und Nebel

Noch gar nicht ahnen konnte sie den heutigen Überraschungscoup im Parlament: die massive Verschärfung der Sicherheitspolizeigesetzes per Abänderungsabtrag und ohne Diskussion, durchgewunken von den Abgeordneten der großen Koalition. Die Überwachung von Internetzugängen und Handys wurde im Handstreich ausgeweitet und vereinfacht.

Alexandra Föderl-Schmid hat recht: das ist nicht hinzunehmen. Aber was heißt das? Dass wir uns still und heimlich ein paar Tage ärgern? Fällt wem was Besseres ein? Um das herauszufinden, habe ich habe für diesen SONNTAG, 14:30, im Café Westend (Westbahnhof Wien) Tische reserviert (Nichtraucherraum, falls wer Kinder mitnehmen will). Mir schwebt eine offene Diskussion vor, um mal abzuklopfen, ob es überhaupt Potential und Ideen für spürbaren Protest gibt. Eingeladen ist jede/r, die oder den es interessiert, Funktionäre und Mitglieder politischer Organisationen sollen aber bitte privat kommen. Keine Tagesordnung, keine Verpflichtungen, Staubsauger und Heizdecken werden auch nicht verkauft.

Update: Es gibt ein Follow-Up am 16.12, siehe Einladung zum 2. Demokratischen Salon.

Laafi-Afrika-Kalender 2008

December 5, 2007  

Wie jedes Jahr gibt unser kleiner Verein Laafi einen Fotokalender heraus, mit dem wir einen großen Teil unserer Projekte in Burkina Faso finanzieren. Der Kalender kostet €10, bzw. ab 2 Stück €9. Das ideale Weihnachtsgeschenk für alle Tanten und Onkels ;-)

Bestellung per Email über laafi.at/kalender. Wir haben dieses Jahr doppelt so viele gedruckt wie sonst (nämlich 1.200), darum: Bitte weitersagen!! Titelfoto und ein paar Monatsblätter sind übrigens von mir :-)

Laafi-Kalender 2008

Und wer lieber Bücher oder Musik schenkt, kann über laafi.at/amazon die Verkaufsprovision seiner Amazon-Einkäufe Laafi zukommen lassen. Der Preis erhöht sich dadurch nicht.

Amazon-Partnerprogramm

Danke fürs Weiterbloggen an Daniel, Fabian und Peter. Wer auf Facebook für den Kalender Werbung machen will, kann seine FB-Freunde hierzu einladen.

Here Comes Another Bubble

December 4, 2007  

(Video auf Youtube, via Mario Sixtus)


Mit einer 187-seitigen Studie hat Dekan O.Univ.Prof.Dr.Dr.hc. Hermann Maurer und sein Team von der TU Graz seine altbekannten kruden Thesen um die Marktbeherrschung Googles neu publiziert – und erntet damit relativ viel Aufmerksamkeit: Heise, Google Blogoscoped, Blogosphäre, Der Standard.

Einmal mehr macht sich der Doyen der österreichischen Informatik mit Verschwörungstheorien und spekulativen Thesen rund um Google lächerlich – er, der es in diesem Kontext nachweislich selbst nicht schafft, ordentlich zu recherchieren. (Na, immerhin tauchen die Aprilscherze von Google, denen Maurer zuletzt aufgesessen ist, im neuen Paper nicht mehr auf.)

Die Studie befasst sich hauptsächlich mit dem Problem wissenschaftlicher und journalistischer Plagiate. Google wird quasi dafür verantwortlich gemacht, das Auffinden von Werken zu ermöglichen, die dann plagiiert werden können. Böse, böse Suchmaschine. Folgerichtig muss das Google-Monopol jetzt gebrochen werden, zum Beispiel durch die staatliche Finanzierung alternativer Suchmaschinentechnologie. Am besten auf Basis von Hyperwave, nicht, Herr Maurer? Maurer ist Hyperwave-Gründer und -Aufsichtsrat. Hyperwave ist zwar relativ erfolglos, aber dafür, Zitat, “bei weitem das beste Wissensmanagementsystem der Welt”. Na sicher.

Ganz lustig wird es im Kapitel über die unfehlbar-prophetischen Kräfte, die Google in Sachen Aktienkursprognose besitzen soll:

Google can use its almost universal knowledge of what is happening in the world to play the stock market without risk: in certain areas Google KNOWS what will happen, and does not have to rely on educated guesses as other players in stock market have to.

Wer erwartet, dass diese abenteuerliche Behauptung irgendwie wissenschaftlich belegt wird, wird enttäuscht. Außer ein paar allgemeinen (und sicher zutreffenden) Hinweisen zum wirtschaftlichen Potential des Data Minung von Suchabfragen Fehlanzeige.

All das ist besonders traurig, weil dem durchaus aktuellen Thema der Dominanz Googles mit allen Konsequenzen für Datenschutz und Pluralismus durch diese trans-semmering’sche Clownerie ein Bärendienst erwiesen wird. Die beste Absicherung Googles gegen kartellrechtliche Einschränkungen sind immer noch Herrn Maurers Studien – weitere Kritiker lassen sich dann leicht in das Eck seiner kuriosen Thesen stellen.

Und: Traurig ist auch das Zeugnis, das diese Publikation dem Zustand österreichischer Universitäten ausstellt.

Blogger sucht Fan

December 3, 2007  

Geneigte Leser, macht mich glücklich und euch zu “Fans” von diesem Blog auf Technorati und auf Facebook. Ist ja peinlich, wenn ich selber ein Drittel meiner eigenen Fans ausmache..

Update: Danke!

Men with fans

(Cartoon by Dave Walker)

Monitor mopsen

December 1, 2007  

In dieser Reihenfolge:

  1. F11 drücken.
  2. Hier klicken.

(via Ehrensenf)

Common misspellings: Farnberger, Fahrenberger, Farenberger, Fahnberger, Fahrnleitner, Fahrngruber, Fahrnberg.
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