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Rondo-Chefin Bettina Stimeder empfiehlt Bikemap in der heutigen Ausgabe des Standard als “Trip-Tipp”:

Dieses Portal besticht durch seine Funktion, nicht nur Standardrouten vorzustellen, sondern die Drahteselfans auch zur aktiven Partizipation zu motivieren: Touren kann, wer will, selbst hochladen, dazugeliefert werden detaillierte Beschreibungen des Wegs.

Wenn sowas in der Lieblingstageszeitung steht, freut es besonders. (Danke an Florian für den Hinweis.)


Gestern lud Michael zu einem seiner berüchtigten Kupplerabende Keiner-kennt-sich-Abendessen, mit spannenden Menschen und absolut köstlicher Menüfolge:

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Amuse Gueule

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Tomatenconsommé

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Geschmortes Lamm mit Paprikagnocci

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Birnen-Zimt-Törtchen mit Vanillecreme

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Als Weinbegleitung:

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Traminer Sekt, 2004
Weingut Steininger, Kamptal, Niederösterreich

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Sauvignon Blanc Steirische Klassik, 2006
Weingut Tement, Südsteiermark

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Feathertop Shiraz, 2003
Vinery Boynton, Alpine Valley, Australien

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Spätlese, 2005
Weingut Tschida, Neusiedlersee, Burgenland

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Dazu eine Auswahl erlesener Schnäpse und Portweine. Dementsprechend verwunderlich, dass sich die Gespräche um ernste Themen wie Ehrlichkeit, alternative Lebenskonzepte, Astrologie, ████s Liebesleben und Kochen drehten und nicht um Gossip oder derbe Witze.

Trotzdem ;-) ein sehr netter Abend bis (wieder mal..) frühmorgens, für den Karin schon eine Fortsetzung angekündigt hat. Danke, Smi!


Dieter schickt mir eben zwei Links und schreibt dazu:

ich kann nicht mehr – ich bekomm magengeschwüre wenn österreichische unternehmen verkünden sie sind nun im web2.0 – magst du?

Also gut. Die beiden Links sind austrian-reiseforum.com, wo die österreichische Staatsairline versucht, user-generierte Reisetipps abzugreifen, und inmotion.oebb.at, wo die österreichischen Staatsbahnen davon träumen, dass mirakulös ein brauchbares “Reisewiki” entsteht.

Ich war in Graz..

Mal ganz abgesehen davon, dass beide Plattformen fetzenschlecht umgesetzt sind: Wie kommen Bahn und Airline auf die Idee, dass ein bisschen bunt angefärbelte Software reicht, um ein erfolgreiches soziales Medium auf die Beine zu stellen? Ich kann mir nur vorstellen, dass da entweder jemand einem Vorstand beim Golfen “Heast, ihr MÜSST was Webzweinulliges machen, das ist DER Trend” ins Ohr geflüstert hat oder man einen Rahmenvertrag mit den umsetzenden Agenturen hatte, der fürs laufende Jahr halt noch irgendein weiteres Projekt vorsah.

Wie schon bei der Österreich-Werbung (deren Plattform seit Launch müde dahindümpelt, obwohl sie im Vergleich noch richtig gut gemacht ist), hat man sich offenbar keine Gedanken gemacht, warum User ihre wertvollen Tipps gerade auf diesen Plattformen parken sollten.

Aus einem alten Social-Software-Lehrstück: Personal value precedes network value. Der persönliche Wert der Nutzung dieser Plattformen ist aber ungefähr so groß wie der Traum von Web2.0 feucht trocken. Dieter, hast was Gutes gegen Magengeschwüre? Mich zwickt’s auch schon.

Update 9.8.: Martin Schobert von der Österreich-Werbung nimmt in den Kommentaren ausführlich Stellung, und Jörg Linder hat sich die Usability des Austrian-Reiseforum genau angesehen.


Tom Schaffer vom Standard hat mich gebeten, eine Liste österreichischer Politikblogger zu kommentieren, sozusagen aus Bloggersicht. Rausgekommen ist eine Ansichtssache auf derstandard.at.

Meine Kommentare ungekürzt:

Daraus zu folgern, dass die Grünen das Thema Bloggen als einzige verstanden haben, wäre übrigens falsch. Die überwiegende Mehrheit der grünen Mandatare sind in der Blogosphäre so präsent wie das BZÖ: Gar nicht.


In den USA kann man derzeit ein spannendes Beispiel von Guerilla-Spindoctoring via Youtube erleben. Der anonyme User Abrad2345 postet Videos von sich, in einem Auto unqualifiziert über Politiker schimpfend:

Das Ganze ist als Unterstützung für Rudy Giuliani ausgewiesen, dürfte aber eher von der Gegenseite kommen. Auch republikanische Blogger rätseln, woher das Material stammt. Entsprechende Gerüchte haben sich bislang als gezielt gestreut erwiesen.

Schon in den vergangenen US-Wahlkämpfen war Social Media ein Thema, mit Howard Deans “Dean for America“-Kampagne als bislang bestem Beispiel. Und bei den Vorwahlen der Demokraten platzierte das Umfeld von Barack Obama ein böses Anti-Clinton-Video, das auf Youtube 3,5 Mio. Mal angesehen wurde.

Die Affäre Abrad2345 könnte noch Lonelygirl15-Dimensionen erreichen, es bleibt also spannend. (via Good Magazine)

Common misspellings: Farnberger, Fahrenberger, Farenberger, Fahnberger, Fahrnleitner, Fahrngruber, Fahrnberg.
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