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Immer wieder wird der Themenkomplex Web2.0/Social Software als das “Mitmach-Web” beschrieben. So ein Schmonzes. Nur weil die ersten Autos nicht sonderlich mobil waren, sprechen wir jetzt ja auch nicht von Mobilitätsautos.

The next Google

(cc) Hugh McLeod

(Related: Was ist Web2.0?)


Tom Schaffer stellt eine interessante Frage: Wo sind die guten Rechten? Wo sind die Christlichsozialen und Wertkonservativen, denen Menschenrechte oder Schutz der Umwelt ein Anliegen ist? Warum sind das “linke” Themen?

Atze albert ätzend

May 11, 2007  

Der mittellustige deutsche Komiker Atze Schröder findet es gar nicht gut, wenn jemand weiß, dass er Rumpelstilzchen* heißt. Sein bürgerlicher Name steht stand jedoch in seinem Wikipedia-Artikel (auf wikipedia.org wohlgemerkt). Worauf Schröder den armen Arne Klempert, Geschäftsführer des Wikimedia Deutschland, die die Domain wikipedia.de (die auf .org weiterleitet) betreibt, verklagt, aber dann die Klage kurz vor Verhandlung zurückzieht und ihm jetzt die Kosten aufs Aug drücken will. Der sonst so gelassene Arne ist verständlicherweise ziemlich genervt. (via Wikipedistik)

Ob Atzes Name dadurch geheim bleibt wird? In der englischsprachigen Blogosphäre, auf die die deutsche Justiz (die sich gerade mal wieder mächtig lächerlich macht) wenig Einfluss hat, kursiert der Name jedenfalls mittlerweile offen.

*Name von der Redaktion geändert

Danke, Kanzler.

May 11, 2007  

Der rückgratstärkste Regierungschef aller Zeiten im BILD-Interview:

BILD: Spekulieren Sie auf Deutsche, die sich aus Angst vor deutscher Erbschaftssteuer mit ihrem Vermögen in Österreich niederlassen?
Gusenbauer: Tatsache ist, dass es von Mitte 2008 an in Österreich keine Erbschaftssteuer mehr gibt. Ich bitte Sie, das möglichst breit zu publizieren! (lacht)

Ich freu mich ja so, in einem Land leben zu dürfen, das als Trittbrettfahrer auf Kosten anderer lebt. Und sich dann in der Bild als erfolgreiche Wirtschaftsnation feiert lässt. Mir kommt das Essen hoch.

Wenn Gusenbauer Architekt geworden wäre.

(cc) Andrea Dusl
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Coolaustria – “Web 2.0” alleine reicht nicht

May 10, 2007  

Die Österreich-Werbung, die schon durch ihr Blog positiv aufgefallen ist, hat, wie ich gerade bei Karin lese, eine – Eigendefinition – Web-2.0-Plattform gelauncht: Coolaustria.com.

Coolaustria-Screenshot

Die Site ist auf den ersten Blick sauber umgesetzt und bietet einiges von dem, was seit ein paar Jahren so hip ist: Folksonomies, eine Google-Maps-Einbindung, ein Social Network, Photo Sharing und Bewertungen. UGC eben. Im Detail sind einige Schnitzer passiert (hässliche/unklare URLs, viiiel zu viel Neugier bei der Registrierung, und wie man auf die Idee kommen kann, bei einer Site mit dieser Zielsetzung einen Banner-Platz vorzusehen, erschließt sich mir sowieso nicht – eine alte Regel lautet: Don’t put ads on pages you’re selling something on), aber in Summe ist die Site recht ok.

So sie funktioniert. Das ist noch fraglich. Wieder einmal war der Gedanke “Wie schön wär’s wenn die ganze Welt bei uns..” Vater der Umsetzung. Dass für die wunderbaren Netzwerkeffekte einer großen Reisecommunity erst einmal ein persönlicher, direkter Nutzen für den einzelnen User existieren muss, wurde hier möglicherweise übersehen. Oder anders formuliert: Warum soll ich meine Reisefotos, -berichte und -bewertungen gerade auf Coolaustria veröffentlichen?

Und mir fehlt die Öffnung nach außen (zb. durch RSS-Feeds, vernünftige Permalinks, OpenID, o.ä.) und für außen (Möglichkeit der Einbindung von Inhalten von Flickr, Youtube & co, Aggregation von Blog-Posts, etc.). Walled-Gardens sind so gar nicht webzweinullig. Siehe auch meine Communiynotizen.

Ps. Falls das jemand von den Verantwortlichen liest: Wollt ihr das Projekt nicht am BarCamp im Juni vorstellen?

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Erkenntnis beim Frisör

May 8, 2007  

Wenn du seit 15 Jahren beim Frisör ohne lang nachzudenken deinen Standardsatz auspackst und der “Kurz aber nicht so kurz, dass man die Kopfhaut sieht” lautet, dann kann es sein, dass du irgendwann draufkommst, dass der ziemlich unpassend geworden ist. So geschehen heute.

Oben ohne

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Nein danke

May 8, 2007  

Ab heute ist die Wiener WLAN-Liste unvollständig: Der Betreiber eines der in den letzten Jahren wie Pilze aus dem Boden schießenden Casinos wollte sein Lokal eben aufgenommen sehen, ich habe abgelehnt. Ich finde Casinos scheiße.

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OH!, Videos

May 7, 2007  

In Heinz’ Bookmarks bin ich über OH! Das Videomagazin gestolpert, ein neues Kunstmagazin der Kulturjammer von Rebel:Art. Zu sehen sind sehr spannende Arbeiten, wie zb. Jerry vs. Jerry vom TV Sheriff. Hier von Youtube eingebettet, da die Funktion auf OH! noch fehlt:

Von den selben Autoren ist auch World of Evil, das gegen Ende so richtig gut wird. Ebenfalls sehenswert: Jihad des irakischen Künstlers Adel Abidin.

Leider hat OH! keine Permalinks (außer man fragt danach, wie ich das gemacht habe), ist nicht kommentierbar, nicht suchmaschinentauglich und hat – most importantly – keine RSS-Feeds. Dafür ist es mit fancy Flash umgesetzt. Etwas old-school, das. Aber sonst ziemlich cool.

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Bloggen ist gut fürs Geschäft

May 3, 2007  

Ich werde oft gefragt, warum ich statt einer Business-Website ein Weblog führe, in dem ich zudem meistens offtopic poste. Ich antworte dann immer, dass mir das mehr Aufträge bringt als es eine statische Website würde. Warum das allerdings so ist, konnte ich nicht so genau sagen.

Joshua Porter zitiert in seinem Blog aus dem bereits 1984 erschienenen soziologischen Standardwerk Die Evolution der Kooperation die drei Bedingungen, die notwendig sind, damit zwei Menschen kooperieren:

Ein Weblog ist genau das, ein “record of past behaviour”. Es bietet das Abbild einer Person – wie sie denkt, wie sie argumentiert und – soweit Projekte beschrieben sind – wie sie arbeitet. Siehe auch Joshuas Posting The Blog is the New Resume.

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Radiostar

May 3, 2007  

Letzte Woche saß ich mit Geli Simma im WerkzeugH, um über kostenlose WLAN-Hotspots (siehe Liste) zu plaudern. Daraus wurde ein Radiobeitrag, der gestern im Ö3-Wecker on air ging:


(© Hitradio Ö3)
 

“Wir haben die ganze Liste bei uns auf oe3.orf.at online” sieht übrigens so aus ;-)

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Common misspellings: Farnberger, Fahrenberger, Farenberger, Fahnberger, Fahrnleitner, Fahrngruber, Fahrnberg.
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