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Media Sources 2.0

April 17, 2007  

The General Manager of MSNBC on the occasion of the Virginia Tech tragedy, as quoted in the Baltimore Sun:

We’re using Webcams, we’re soliciting any video that viewers have, we’re monitoring the online communities of MySpace and Facebook to bring viewers as much information as we can from as many places.

(via Smartmobs)


Der Landcruiser, den ich vor 7 Jahren nach Burkina Faso überstellt habe (Reisebericht, Fotos), gibt langsam seinen Geist auf. Darum suchen wir Ersatz für den Projekteinsatz in Burkina Faso: Laafi sucht Geländewagen

Gerne auch mit einem (Teil-)Sponsoring-Modell ;-)

Der alte Landcruiser


Heute morgen erreicht mich dieses Mail von ÖVP-Bundesgeschäftsführerin Michi Mojzis:

Ich hab eine Frage bzw. Bitte an Dich: am kommenden Samstag, den 21. April ist der ÖVP-Bundesparteitag in Salzburg.
Dort wird der neue Bundesparteiobmann Mag. Wilhelm Molterer gewählt. Außerdem ist es eine ziemlich große Veranstaltung, mit viel Statutarischem aber auch einigem Unterhaltsamen – und jeder Menge Medienpräsenz.

So, und jetzt meine Bitte: magst du als anerkannter Politik-Blogger dort dabei sein?!

Da schau her. Die ÖVP lädt sich Blogger auf den Parteitag. Meines Wissens hat das zuvor im deutschen Sprachraum nur die SPD probiert (2005), sich dabei allerdings weitgehend auf farbentreue Blogger beschränkt.

Ein Vorwurf, den man der ÖVP nicht machen kann – wer mein Blog verfolgt, wird feststellen, dass ich kaum zur Kernzielgruppe zähle. Unter den anderen fünf im CC-Feld ersichtlichen Bloggern (die sich selber outen mögen) findet finden sich ein zwei ausgewiesene Politik-Blogger, und der eine hat im Herbst eine Wahlempfehlung für die SPÖ ausgesprochen, der andere für die Grünen. Auch die übrigen, die ähnlich selten wie ich über Politik schreiben, sind kaum klassische Schwarze.

Die ÖVP kauft sich hier also kritische Geister ein, das ist ebenso lobenswert wie überraschend. Angesichts der ohnehin steifen Brise, die ihnen aus Eurofightergründen von Journalisten entgegenweht, und der geringen Reichweite unserer Blogs allerdings möglicherweise ein überschaubares Risiko.

Als weder anerkannt noch Politik-Blogger danke ich schon mal für die Vorschusslorbeeren als potentieller ebensolcher, potentiell anerkannt. Ob ich tatsächlich hinfahre, entscheide ich morgen! Die Reisekosten sind gedeckt – und wie Don Dahlmann eben auf der re:publica sagte: “Wenn mich jemand dafür bezahlt, dass ich schreibe, dass sein Handy schlecht ist, finde ich das in Ordnung.”

Update: Die Outings sind komplett: Heinz Wittenbrink, Tom Schaffer, Georg Pichler (habe jetzt auch die beiden Wahlempfehlungen oben verlinkt), Julia Petschinka (die leider nicht kann), Dieter Rappold


Normally I don’t call people schmucks in my blog (or elsewhere). Enjoy the story why I do today.
(more…)

Paraskavedekatriaphobie

April 13, 2007  

Wort des Tages. Gerade in der besten TV-Nachrichtensendung des deutschen Sprachraums gelernt.


Weil die Frage in den Kommentaren des Artikels Lesbarkeit von Online-Texten aufgeworfen wurde, und ich die Info im Netz selbst nirgendwo finden konnte: Der Kontrast zwischen zwei Farben in Prozent ergibt sich aus der Differenz des Tonwerts der beiden Farben.

Der Tonwert (auch “Helligkeit”, “Value”, “Tonal value” oder “Brightness”) gibt die Helligkeit einer Farbe an und kann in Photoshop (oder zb. Gimp) ermittelt werden. 100 = Weiß, 0 = Schwarz, der Rest liegt dazwischen. (Achtung: Bei der Farbwahl beeinflusst nicht nur der Helligkeitsunterschied die Lesbarkeit -außer man verwendet nur Grautöne, siehe diese Einführung.)

Nachsatz: Die Formel, die hier ursprünglich stand, war falsch. Kurzer Aussetzer meinerseits. Danke an Georg für den Hinweis.


Frag ich mich grade. “Gott sei Dank bin ich Atheist”? (© Luis Buñuel.) Die Briten haben ja noch ihr “Thank Goodness”, aber wir?

Karten vom Herold

April 12, 2007  

Der Herold-Verlag, in Österreich Quasi-Monopolist bei Adressdatenverwertung, sieht langsam seine Felle davonschwimmen (was ich sehr gut verstehen kann) und hat eben einen eigenen Google-Maps-Klon gelauncht. Der gar nicht mal so schlecht gelungen ist, wie ich finde. Außerhalb Wiens scheinen sie aber leider die gleichen miesen Satellitenbilder gekauft zu haben wie Google. (via Christian Spanring)


Ich fand die jüngste, von Tim O’Reilly anlässlich der Belästigung von Kathy Sierra angestoßene Diskussion rund um einen Code of Conduct für Blogger eher entbehrlich. Dieser Simple Code for Posting on the Web bringt’s jedoch tatsächlich:
 

 

Vor allem der letzte Punkt (“Trolle bitte nicht füttern”) kann viele unnötige Diskussionsschlachten ersparen. Wobei ich eben gelernt habe, dass Trolle auch eine wichtige Rolle spielen.

(Code via Manuela Hoffmann – die uns verschweigt verschwieg, wo sie ihn entdeckt hat)


Gastbeitrag von mir auf interactiondesign.at: Zur Lesbarkeit von Online-Texten. (Der arme Hannes muss dabei als Negativbeispiel herhalten ;-)

Common misspellings: Farnberger, Fahrenberger, Farenberger, Fahnberger, Fahrnleitner, Fahrngruber, Fahrnberg.
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