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Schüssel hat eben seine Rede beendet, mit ungewohnt weinerlichem Tremolo in der Stimme. Er drückt sich etwas unklar aus. Was Schüssel wirklich sagen wollte:

Auch wenn es uns heute besser geht – Einzelne können das Gefühl haben, dass sie von dieser allgemeinen Entwicklung nicht mitgenommen worden sind. In manchen Bereichen waren wir der Zeit voraus, manche Reformen hätten besser erklärt werden sollen.

“Die Österreicher waren zu deppert, unsere Weisheit zu erkennen.”

Franz Fischler und Erhard Busek.. große Verdienste..

“Seht her, der Staatsmann lobt sogar seine größten parteiinternen Kritiker. Ich bitte um Eingang in die Geschichtsbücher.”

Die Neuwahl 2002 hätte man sich sparen können, hätte man rechtzeitig auf die Stimme der Vernunft, der Mitte gehört!!

“Mir ist es nicht nur gelungen, den Koalitionspartner sondern auch das Wahlvolk über den Tisch zu ziehen.”

Freunde des rechten Maßes, die Forschungsinitiative hat NICHT erst im Jänner begonnen.

“Der Kanzler bin ich.”

Wir haben, Gehrer sei dank, die Universitäten reformiert, wir haben die Grundlagen für die Zukunft geschaffen, Handschrift Lisl Gehrer!

“Ich bitte beim Schreiben der Geschichtsbücher das Bildungsfiasko großzügig zu übersehen.”

Wir haben alle Vorraussetzungen durch die modernsten Techniken, die der Polizei zur Verfügung stehen werden, die Terrorgefahr zu bekämpfen.

Stasi 2.0 bald auch bei uns.”

Das Bundesheer braucht unsere Unterstützung, das betriff auch den Verteidigungsminister…! (Schüssel schreit!!)

“Ich mein natürlich den Zivildienstminister.”

Ich allein kann gor nix, ich bin ein absolutes Gruppentier.

“Merkt euch das: Ohne mich wärt ihr nicht, wo ihr jetzt seid.”

Danke an meine Vorgänger Josef Riegler, Erhard Busek, Alois Mock – GROOOSSE Männer, danke!

“Der größte Parteichef aller Zeiten ist immer noch Wolfgang Schüssel.”

Anschließend spricht Molterer Es ist deutlich schwieriger, ihm zuzuhören, da er hauptsächlich Allgemeinplätze ventiliert. Heinz hat es trotzdem getan.

Toms Wette

April 21, 2007  

Bei Tom läuft eine Live-Wette, wieviel Prozent Zustimmung Kdolsky kriegt.


Als die Einladung der ÖVP kam, war mir klar, dass wir es schwer haben werden, uns nicht instrumentalisieren zu lassen. Wir sind – wie auch die tradionellen Medien – ein Instrument von Zielgruppenmarketing. Alexandra Nussbaumer, Abteilungsleiterin Zielgruppenmarketing der Partei, lässt uns auch nicht einen Moment aus den Augen.

Die ÖVP will durch diese Einladung Offenheit und Modernität demonstrieren und eine urbane, vernetzte Zielgruppe ansprechen, bei der sie bislang schlecht abschneidet. Gestern abend wurde uns Generalsekretär Hannes Missethon (er spricht gerade*) vorgestellt, und er hat innerhalb von 50 Sekunden jede Message der Offenheit platziert, die man platzieren kann. “Schreibt was ihr wollt..”, “Haltet euch in keiner Weise zurück..”, “Die Gesellschaft verändert sich, auch wenn das die ÖVP manchmal nicht wahrhaben will. Es is’ hoit net leicht..” Zielgruppenorientierte Kommunikation. Herr Missethon, an den Taten werden Sie gemessen.

* Ein paar Zitate: , “I woar Fuaßballer, do hob i aans glernt..”, und Sozialdemokraten nennt er immer noch Sozialisten, “eine der führenden Parteien in Europa, was Internettechnologien betrifft”

Wir kommen also nicht umhin, uns instrumentalisieren zu lassen. Ich habe die Einladung trotzdem angenommen, denn die Instrumentalisierung läuft auch in die Gegenrichtung. Ich weiß, dass hier viele Funktionäre von der ÖVP mitlesen. Ich werde die Gelegenheit nutzen, euch meine Position zu einigen eurer Positionen zu verraten. Und vor allem: Es beginnt die Ära der partizipativen, vernetzten Demokratie. Auch wenn es mehr Sinn machen würde, wenn Politiker selbst bloggen und mit der Blogosphäre ins Gespräch treten als wahllos ein paar Blogger einzuladen – die Aufmerksamkeit wird der bloggenden Zunft nutzen. Auch wenn wir uns dafür ein bisschen instrumentalisieren lassen müssen.

Dieter zum selben Thema: Was tun wir hier eigentlich.

Dieter, Georg, Tom

Dieter, Georg und Tom, bloggend.

Der Parteitag beginnt

April 21, 2007  

..mit viel Jubel, einer Videobotschaft von Angela, Schüssel stellt diverse Gäste vor, wir haben einen eigenen Tisch bekommen (die tradtionelle Presse nicht..), WLAN funktioniert (WEP-verschlüsselt, damit man uns die Bandbreite nicht stiehlt), man kümmert sich um uns. Damit wir ja nix anstellen ;-) Jetzt lobhudelt Leider-Nicht-Landeshaupmann Haslauer auf Schüssel. Quot erat expectandum.

Blogger-Schild

Wir aggregieren unsere Blogposts unter övpparteitag07.

Willkommen in der Provinz

April 20, 2007  

Eben im Hotel eingecheckt – eingerichtet in zartem Alpenkitsch, dafür differenziert sich das Haus mit WLAN um sechs Euro die Stunde (mit einem 30MB-Limit).

Fernseher aufgedreht, den Red Bull gehörenden Lokalsender SalzburgTV, da spricht ein junger Mann im Dreiteiler gerade seinen “Wochenkommentar”:

.. müssen wir zusehen, wie der Zivildienstminister Mahatma Darabos die Wehrfähigkeit der Truppe untergräbt..

Weitere Zitate erspar’ ich euch. Willkommen in der Provinz.


I just discovered a security hole in Google Docs:

When you invite someone for collaboration on a document and paste their non-Gmail-address into the invitation form, and the person has a Google account with that address associated to it as a secondary address, their Gmail address will be revealed on the following screen.

A real security hole if you ask me as you can use this function to associate real names (that may be part of the Gmail address) or other user names to email addresses you are researching into.

Die Fragen der Fuzo

April 19, 2007  

Die Futurezone berichtet über die Einladung der ÖVP zum Bundesparteitag. Hier die Fragen von Nayla Haddad von der Fuzo und meine Antworten im Volltext:

Was glauben Sie bewegt die ÖVP zu diesem Schritt bzw. was will Sie bezwecken?

Ich kann nur mutmaßen, dass die ÖVP sich als moderne, offene und urbane Partei positionieren möchte. Zu diesem Ansatz passen auch die Aktivitäten auf zukunft.at, wo man versucht – wenn auch bislang mit mäßigem Erfolg, mit Mitteln des sogenannten Web2.0 mit jungen, weniger parteigebundenen Wählern ins Gespräch zu kommen. Ähnliche Versuche sind ja auch bei den Grünen (neuverhandeln.at) und der SPÖ (campa.at) zu beobachten.

Wenn Sie die Einladung annehmen sollten, wie sehen Sie Ihre Aufgabe als Blogger vor Ort?

Als Blogger bin ich nicht der Objektivität verpflichtet, sondern kann meine persönlichen Eindrücke einer solchen Veranstaltung aus der Sicht eines politisch denkenden Wählers schildern. Die ÖVP scheint sich derzeit verstärkt als Sicherheitspartei positionieren zu wollen, was vor allem auch für unsere digitalen Bürgerrechte schwerwiegende Konsequenzen haben könnte. In Deutschland bereitet ÖVP-Freund Schäuble derzeit Maßnahmen wie den “Bundestrojaner” und eine zentrale Fingerabdruckdatenbank vor. Ich hoffe, die Position der ÖVP zu solchen Maßnahmen zu erfahren.

Ad Reisekosten: Was wird genau bezahlt [Zug, Flug, Hotel, …]?

Die ÖVP hat kein Limit genannt. Ich werde eine Zugfahrt zweiter Klasse hin und retour sowie eine Übernachtung in der Höhe von €85 in Rechnung stellen.


Heute ist ein Projekt online gegangen, das mir sehr viel Spaß gemacht hat: Bikemap.de – Deine Radrouten im Web. Die Idee stammt von Peter Eich, das Konzept von mir und die Umsetzung von Max Demmelbauer (im von ihm entwickelten Webtek-Framework), Tina Fleck und Jürgen Koller. Noch ist viel zu tun, vor allem im Bereich der Usability. Alles noch sehr “alpha”.

Bikemap-Logo

Auf Bikemap kann man Radrouten auf Karten anlegen und beschreiben, sich dazu interessante Punkte (aus der Wikipedia) und bald auch Fotos und Hotels anzeigen lassen, sowie ein Trainingstagebuch führen. Höhenprofil und Kilometermarker werden automatisch erstellt. Buzzword-Bingo inklusive: Permalinks, Kommentierbarkeit, Bewertungen, RSS, KML/GPX-Import und natürlich auch Export (wir wollen uns nicht Lock-In der User vorwerfen lassen), Mashup (sechs verschiedene externe Datenquellen), Ajax, etc. Und ein (noch sehr rudimentäres) Blog-Widget gibt es natürlich auch, das hier zeigt eine Rundfahrt durch Córdoba):


Radroute 21 – powered by Bikemap 

Spannend an dem Projekt fand ich die Herausforderung, relativ komplexe Funktionalität auf ihre Basisfunktionen zu reduzieren (Route anlegen und Route suchen), sowie die Erkenntnis, dass man solche Applikationen in wenigen Wochen großteils nebenbei aus dem Boden stampfen kann, wenn man auf die richtige Technologie und vor allem das richtige Team setzt. Und stolz bin ich auch auf die Phletora an Funktionen, die wir bewusst nicht gelaunched haben.

Freu’ mich auf euer Feedback (und eure Radrouten)!

Update: Peter erklärt die Strategie hinter Bikemap:

Wir sind mittlerweile auf 14 Radwegen aktiv, und dennoch stelle ich fest, dass auch hier wieder die Mehrheit der Radfahrer (the long tail) auf kleinen und unbekannten Routen unterwegs sind.

Fiele Fs fehlen freilich

April 18, 2007  

Eben per Email von Peter gekriegt: Wieviel Fs kommen im folgenden Text vor? Ich habs zweimal gezählt und – lag falsch. Also einfach versuchen.

FINISHED FILES ARE THE RE-

SULT OF YEARS OF SCIENTIF-

IC STUDY COMBINED WITH THE

EXPERIENCE OF YEARS

Lösungsvorschläge bitte in die Kommentare posten.


Was will uns die ORF-ON-Redaktion mit diesem Aufmacher sagen?

Screenshot vom aktuellen Aufmacher, Bildnachweis: orf.at

Der Mann lebte seit seinem achten Lebensjahr in den USA.

Update: Unbedingt Kommentar von Jennie lesen.

Common misspellings: Farnberger, Fahrenberger, Farenberger, Fahnberger, Fahrnleitner, Fahrngruber, Fahrnberg.
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