Google this site (~ 2000 pages):

Home
RSS Feed RSS Feed

Den Wandel protokollieren

March 23, 2007  

Für jemanden wie mich, den Verpackungsdesign schon immer fasziniert hat, ist’s eine Wonne durch Vorher-Nachher zu blättern, ein Projekt des Illustrators Christian Thomas, das die Enwicklungsstufen von Produkten aus österreichischen Supermärkten dokumentiert.

Kinder-Schokolade in den 80ern

Kinder 80er

Kinder-Schokolade in den 90ern

Kinder 90er

Kinder-Schokolade heute

Kinder 2000er

Wer fasst sich ein Herz und dokumentiert Website-Relaunches? (Vorher-Nachher via Christophers Bookmarks)

Das war die ThinkAloud

March 21, 2007  

Die neue Woche ist über mich hereingebrochen, ohne dass ich Zeit gefunden hätte, über unsere ThinkAloud letzten Freitag zu berichten. Es hat viel Spaß gemacht – danke an alle aus Web2.Ö, die bei- und vorgetragen haben! Besonders an Wolfgang, der die Unconference hauptverantwortlich organisiert hat und natürlich an Cisco, die die Kosten übernahmen.

Thinkaloud-Fotos

Ausführliche Berichte finden sich bei Yatil, Japhy und im Werbeplanung.at-Blog. Und Daniel K. Gebhart hat wie immer wunderbare Fotos geschossen (hier auch meine bzw. alle).

Wiederholung nicht ausgeschlossen.

(Update: Linkfix)

Morgen: ThinkAloud

March 15, 2007  

“ThinkAloud – Web2.Ö trifft sich zum lauten Nachdenken”, siehe www.thinkaloud.at
 
thinkaloud logo

ORF ON verkommt zum Blog

March 14, 2007  

Die größte Website des Landes, gebührenfinanziert und in Staatseigentum, titelt (!) heute mit folgender “Story”:

ORF CO2 (c) orf.at

CO2 ist das große Thema der Stunde. Nicht nur beim Autofahren oder Fliegen. Immer mehr Medien entdecken, wie viel CO2 wir produzieren, indem wir im privaten Bereich Energie verbrauchen. Eine Kilowattstunde Strom, das seien immerhin 530 g Kohlendioxid, lautet die Botschaft. Schon wer sich mit dem Radiowecker wecken lässt oder sein nasses Haar föhnt (anstatt es lufttrocknen zu lassen), darf sich demnächst die Privatrechnung zum Klimawandel vorhalten lassen. Lesen Sie mehr…

Hab ich irgendein Element mit Nachrichtenwert übersehen oder ist ORF ON unter dem neuen Online-Direktor Thomas Prantner zum launigen Medium für Privatbeobachtungen verkommen?

Analogik rocks.

March 14, 2007  

Werte Herrschaften von Amazon, vor Wochen hab ich mir die Debut-CD der dänischen Band Analogik bestellt, ich sitze auf Nadeln!

analogik.dk

Photo (cc) by Pollas

 

Entdeckt habe ich die schrägen Jungs im Club Rust in Kopenhagen, nach der Reboot letztes Jahr. Eindeutig das beste Konzert 2006, auch weil’s so überraschend kam. Analogik ist Balkan-Elektro-Jazz mit zerbeulten Bläsern, zerkratzten LPs, dänisch-deutsch-englischem Rap und viel Haaren im Gesicht. Schwer definierbar, einfach anhören. Und nicht vergessen, wenn die Jungs mal groß geworden sind: ihr habt hier das erste Mal von ihnen gehört ;-)

Anbei ein paar Songs von Analogik.

(more…)


Der Tag ist gekommen. Der Tag, an dem ich für eine kleine Firma konkret überlege, auf Microsoft Office und Exchange zu verzichten. Die Alternative könnte so ausschauen:

(1) Google Apps for your domain. Hier wird der gesamte Mail-Dienst (“MX-Record”) der Domain auf den Google-Server umgeleitet. Aufwand: 5 Minuten. Zur Verfügung stehen dann:

 

(2) Client-seitige Software dazu:

 

Schwupps, haben wir um null Euro (in Worten: 0) eine komplette Microsoft-Landschaft ersetzt. Die Firma mit 12 Mitarbeitern erspart sich 12 x €250 für MS Office plus €1.200 für den Exchange-Server plus €800 an Exchange-Userlizenzen plus mächtige Hardware, Storage und Backup für den Exchange-Server. Immerhin über hunderttausend Fleck in alter Währung. Noch ohne Supportaufwand.

Jetzt will man natürlich professionellen Support von Google, mit Uptime-Garantie, größerem Storage (8GB statt 2GB pro User) und allem was dazugehört. Kostet €50 pro User und Jahr (Premier Edition), für 12 User also €600 pro Jahr. Immer noch Peanuts.

Das Überraschende dabei für mich ist, dass ich bei dieser Lösung bei genauerer Betrachtung gar keine großen Abstriche machen muss. Openoffice und Thunderbird sind für jeden, der die Microsoft-Produkte kennt, in nullkommanix erlernbar und bieten fast den gleichen Comfort. Die zusätzlichen webbasierten Lösungen machen die Sache sogar deutlich praktischer, vor allem im Außendienst (Kalender, Mail) und im Team (Docs, Spreadsheets).

(Ich habe übrigens Sunbird/Lightning und die Google-Calendar-Synchronisation selbst noch nicht getestet. Den Rest schon. Aber sowieso alles ohne Gewähr..)

Google schafft hier, was den Kartellbehörden auf beiden Seiten des Atlantiks nicht gelungen ist. Microsoft arbeitet zwar ebenfalls mit Hochdruck an Online-Office, aber die Luxuspreise dürften der Vergangenheit angehören.

Und das Desktop-basierte Office-Paket sowieso. Wolfgang Sommergut dazu:

Eine neue Technologie ist (..) in einem frühen Stadium der etablierten Konkurrenz unterlegen, bietet aber Perspektiven, die weit über das Bekannte hinausgehen. Ein Beispiel dafür ist der PC, der bei seinem Erscheinen vor 25 Jahren im Vergleich zur etablierten Midrange-Konkurrenz wie die VAX ziemlich mickrig aussah. (..) Im Fall der Büroanwendungen hört man immer wieder die Einschätzung, die Online-Tools seien keine ernsthafte Alternative zu MS Office. Der Funktionsumfang sei viel zu gering, nicht mal Fußnoten oder automatisch erstellte Inhaltsverzeichnisse gäbe es dort. Wenn man aber sieht, wie mehere Autoren mit einem Online-Office zusammenarbeiten können, dann schwant einem, welche Möglichkeiten sich da eröffnen: kein Hin- und Herschicken von Office-Dokumenten als Mail-Anhänge, eine Benachrichtigung mit Link auf den Text oder die Tabelle reichen. Auch Versionskonflikte gehören der Vergangenheit an, weil Änderungen durch einen weiteren Autor bei allen Bearbeitern in Echtzeit angezeigt werden.

PS. Wenn Google Apps auf Linux laufen kann, warum dann nicht auch gleich mein Notebook? Bye bye monopoly.

PPS. Sehe eben, dass sich GCALDaemon auch zur Synchronisation der Gmail-Kontakte mit dem Thunderbird-Adressbuch nutzen lässt. Cool.

Update. Mirjam hat per Mail eben eine interessante Frage gestellt: Sie möchte dieses Setup einsetzen aber dabei auf weitere Tools wie Wikis oder Fileserver verzichten – nur wohin mit den restlichen shared Files (Präsentationen, etc.)? Auch dafür gibt’s eine Lösung, wenn auch nur einen schmutzigen Workaround: Gmail als File Server missbrauchen.

Update 2: Dieser Link macht laut meinen Referrer-Logs gerade in den Microsoft-Offices in Irland die Runde.. :-)

Helge on air

March 9, 2007  

Am 25. Februar war ich das erste Mal im Radio, juhu. Die Matrix-Redaktion von Ö1 hat Erich und mich zu Shapeshifters.net interviewt. Ich habe die Sendung verpasst – aber wozu gibt’s das Internet, eine nette Userin hat den Beitrag bei GoEar online gestellt:

Meine Beiträge finden sich zwischen den Minuten 1:30 und 3:15. Ich entschuldige mich gleich mal bei allen Bloggern für das Zitat mit den “Belanglosigkeiten” und “Befindlichkeiten”. Es ist komplett aus dem Zusammenhang gerissen, ich wurde (wieder mal) mit Myspace genervt.

Hier die im Beitrag erwähnten Postings: zu Brasilien und Costa Rica.

Ich finde übrigens, ich klinge ein bisschen wie Karl-Heinz Grasser *räusper*. Widerspruch dazu bitte bitte in die Kommentare!


Bernd Platzer vom Werbeplanung.at-Blog hat mich gerade gebeten, ihm die spannendsten / wichtigsten (Business-)Blogs in Österreich zu nennen. Auf Anhieb sind mir folgende eingefallen:

(Ed und Hannes habe ich selber nicht abonniert, aber nachdem sie einem sehr oft unterkommen, und Hannes auch in der ominösen deutschen Top100-Liste vorkommt, nehme ich an, dass sie spannend bloggen ;-)

Wer fehlt?

PS. Was mir erst jetzt auffällt: Das sind lauter Männer – und heute ist Weltfrauentag. Ein schlechtes Zeichen. Entweder für mich und meine Auswahl – oder für Österreich und seine Blogger(innen).

PPS. Siehe auch die Hinweise in den Kommentaren – besonders den von Stefan ;-)

Der Willitblend-Showcase

March 8, 2007  

Der Neid frisst mich bei solch’ guten und simplen Ideen: Das ist mehr als nur Viral Marketing, das ist ein Paradigmenwechsel – die vollständige Ausschaltung des ZwischenHandels in der Werbeindustrie.

Dass man nicht versucht hat, die Werbespots nicht wie Werbespots aussehen zu lassen, gefällt mir besonders gut. Ganz im Gegenteil, die Spots sind einfach nur so, dass man sie sich gerne anschaut.

Coworking Wien?

March 4, 2007  

Ich hab schon einmal darüber geschrieben, jetzt wird das offenbar zum Trend: Coworking:

What is Coworking?
Coworking is a movement to create a community of cafe-like collaboration spaces for developers, writers and independents.

Mittlerweile sind in ~50 Städten Gemeinschaftsbüros in Planung – seit sein paar Minuten auch in Wien.

(via smartmobs)

Common misspellings: Farnberger, Fahrenberger, Farenberger, Fahnberger, Fahrnleitner, Fahrngruber, Fahrnberg.
corner