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Coworking Wien?

Ich hab schon einmal darüber geschrieben, jetzt wird das offenbar zum Trend: Coworking:

What is Coworking?
Coworking is a movement to create a community of cafe-like collaboration spaces for developers, writers and independents.

Mittlerweile sind in ~50 Städten Gemeinschaftsbüros in Planung – seit sein paar Minuten auch in Wien.

(via smartmobs)

22 replies on “Coworking Wien?”

Klingt interessant…
Was man zumindest mal machen sollte ist, eine Liste mit Cafes/Lokalen zusammenzustellen in denen man gut arbeiten kann. Sprich: Es gibt WLAN (siehe Liste auf helge.at), Steckdosen, passende Tische, möglichst auch rauchfreie Bereiche, und der Besitzer schmeisst einen nicht hinaus wenn man nur alle zwei Stunden was bestellt.
Gibt es so eine Liste für Wien schon irgendwo? Gibt es solche Lokale in Wien überhaupt?

Coworking-ähnliche Projekte gibt es übrigens schon, siehe schraubenfabrik.at oder hutfabrik.com …

@jörg: die hutfabrik kannte ich noch nicht (und bei der schraubenfabrik war mein wissensstand, dass es keine plätze gibt). allerdings würde mir eh mehr eine web-lastigere belegung vorschweben, also developer, webdesigner, berater, grafiker, etc. fast sowas wie ein metalab-büro.

natürlich ist coworking nur ein neuer name für einen alten trend – so wie’s unkonferenzen auch vor barcamp gegeben hat. aber der gemeinsame name, das gemeinsame wiki, der weltweite austausch, etc. sind neu und spannend. die geek-community, die da entsteht, wird fragen wie “welche software im team” sicher auch gemeinsam diskutieren und voneinander profitieren.

@daniel: schau mal zum footer dieser seite ;-)

rochusmarkt/radumofskygasse (oder so ähnlich;-) hat gerade das funkensprung/spaces aufgemacht (keinen webauftritt so far) und das schaut 1. sehr sehr einladend aus und 2. haben die noch platz…

@smeidu: danke für den tipp, webauftritt hab ich auch gefunden: http://www.spaces01.com.

mir persönlich ist ein coworking-space im kleineren rahmen, mit internet-lastigen leuten und nicht so weit weg lieber. hab mit enki gesprochen, der sieht das ähnlich und schlägt eine location in der nähe des metalab vor, also zb. im achten.

wer interesse hat, schreibe sich ins wiki, wir werden uns demnächst mal treffen.

und es gibt natürlich auch die neue kommende k-werkstatt im bzw. neben dem werkzeugH im 5. nähere infos dazu gibts beim matthias von knallgrau.

servus Helge,
hab deinen namen auch auf der CoWorking vienna seite gefunden.

was mich noch interessiert:

(1) ist die schraubenfabrik wirklich als CoWorking zu verstehen? wo zieht man die grenze zwischen CoWorking und bürogemeinschaft in kreativer (untypischer) umgebung?

(2) wann legen wir los ein CoWorking projekt zu realisieren? interesse hätten ja anscheinend viele. woran liegt es, dass ein nur ein wunsch ist?

mfg hannes°

hallo,
ein freund hat mich auf diese diskussion über co-working aufmerksam gemacht. bin mitgründer der schrauben- und hutfabrik. unser drittes projekt ist grad im aufbau und eröffnet im mai (rochuspark).

da ich diese entwicklung (communities formieren sich an bestimmten orten in bestimmten grätzeln) seit einiger zeit screene würd mich auch interessieren, ob das, was helge als co-working bezeichnet, das ist, was wir machen. weil dann hab ich ein keyword mehr zum googeln ;-)
unser konzept sieht vor, dass es halt neben dem arbeitsraum einen räumlich beinahe gleichberechtigten kommunikations-/spielraum gibt.

sollte bei euch was entstehen, würd ich gerne mit eurer community in kontakt treten. jedenfalls seid ihr herzlich eingeladen, ab mai im rochuspark vorbeizuschauen. wir werden dort auch ein kleines cafe haben und einen clubraum für veranstaltungen.

liebe grüsse
stefan

hallo stefan, das du auf dieser page früher oder später auftauchen würdest, war klar ;-)

natürlich ist coworking nur ein neuer name für das was ihr immer schon macht (und schraubenfabrik & co sind klarerweise die großen vorbilder in wien), möglicherweise mit dem zusatz, dass die coworking-initiative gleichgesinnte in aller welt über ihre website (wiki) vernetzt, und außerdem ein open-source-modell ist (quasi franchise ohne franchisegebühren).

der grund, warum ich/wir uns nicht einfach an euch anhängen, ist, dass wir gerne eine bürogemeinschaft von web-workern (im weitesten sinne, tendenziell aber webzweinullig..) machen würden. ohne landschaftsarchitekten und organisationsberatern ;-) und vielleicht kostenmäßig etwas billiger und idealerweise in der nähe des geek-treffpunkts metalab.

ein besuch im rochuspark würde aber sicher nicht schaden!

Ja, so sehe ich das auch – gerade in unserem Fall der Software-Entwicklung tut sich hier auch einiges- noch mehr Teamarbeit und Kooperation (ist auch notwendig wenn wir durch Effizienzsteigerung gegen Off-Shoring antreten wollen). Gut ist hierbei auch die Entwicklung von Microsoft mit dem VSTS – Microsoft geht mit VSTS in die Richtung einer kompletten Software-Lifecycle-Tool-Kette, wobei einige bestehende Insel-Werkzeuge (Visual Studio, FxCop, .NET Profile, wie wir sie auf http://www.netvance.at) ausgebaut und um einige neue Werkzeuge ergänzt werden. Ob die Kette dann aber tatsächlich vollständig ist, wird sich zeigen müssen. Andere Hersteller (z.B. Borland) haben da Microsoft viel Erfahrung voraus. Das Feld Anforderungsmanagement scheint bei VSTS im Moment nur rudimentär abgedeckt zu sein. Auch die starke Betonung auf die “Erweiterbarkeit” der VSTS-Plattform deutet darauf hin, dass Microsoft im ersten Schritt auf eine Vervollständigung durch Drittanbieter setzt.

Microsoft hat das Potenzial für eine große Akzeptanz von VSTS, da die VSTS-Werkzeuge einen hohen Integrationsgrad mit der Entwicklungsumgebung Visual Studio
bieten. Bisher hat Microsoft viele Phasen im Softwareentwicklungentwicklungsprozess überhaupt nicht adäquat bedient. Es gab nur einzelne isolierte Tools von Microsoft z.B. zum Profiling von .NET-Anwendungen, die aber nicht zusammen mit Visual Studio ausgeliefert wurden und daher vielen Entwickler gar nicht aufgefallen sind. Andere Lücken wurden von Drittanbietern oder sogar Open Sourcen-Werkzeugen wie NUnit bedient. Gerade am Beispiel Unit Testing erkennt man bei VSTS eine
gute Integration in Visual Studio, in dem die Entwicklungsumgebung anzeigt, welcher Code tatsächlich durch die Tests abgedeckt wurde.

Ich weiss nicht ob das genau CoWorking ist, aber ich und mein Partner haben absichtlich einen relativ grössen Büro gemietet (140m) um 2 Raume anderen aus Branche anzubieten. Eine Raum ist noch Frei ;)

Das klingt für mich ein wenig nach dem schon seit längerer Zeit üblichen Minibüro-Leben in Großstädten. Da hoppen die Designer jetzt schon von einer AG (wie ne WG, nur zum Arbeiten) zur nächsten.

Ein Grund, weshalb einer meiner Geschäftspartner aufs Land gezogen ist und den Müll nicht mehr mitmacht. Jetzt hat er 80qm für sich selbst und verdient dennoch etwa das selbe ;-)

Ich komme gerade von Google und von den Sucherergebnissen auf Seite 1 ist mir raumdirekt.com ins Auge gestochen – dort findet man immer mehr Anbieter.
Welche Plattformen sind sonst noch empfehlenswert?

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