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Site teilweise offline

March 30, 2007  

Leider ist ein Upgrade-Prozess von WordPress schiefgegangen (Note to self: nie wieder automatische Upgrade-Scripts nutzen!), und alle Seiten außer Frontpage und Blog-Posts sind vorübergehend offline. Sorry.

Update: Die gröbsten Probleme habe ich gelöst – und dabei viel gelernt:


Herzliche Gratulation an Martin Bredl zur Wahl zum Präsidenten des österreichischen PR-Verbandes. Martin sagt: “Web 2.0 ist definitiv eines unserer Themen.” Als Leser seines Blogs nehme ich ihm ab, dass er darunter etwas versteht.

Doch vom Rest des neuen, 9-köpfigen Vorstands, allesamt Geschäftsführer von PR-Agenturen oder Pressesprecher von namhaften Unternehmen, bloggt soweit ich sehe nicht ein/e einzige/r. Kein einziger ihrer Arbeitgeber führt ein Corporate-Blog. Alles nur leere Worte? Blogging ist vielleicht nicht viel mehr als Privatvergnügen, man kann auch ohne gut leben – das gilt überall, außer in der Öffentlichkeitsarbeit. Ich halte PR ohne Blogs für so anachronistisch wie E-Commerce ohne Email.

Wie hieß es schon in weiland Cluetrain:

Learning to speak in a human voice is not some trick, nor will corporations convince us they are human with lip service about “listening to customers.” They will only sound human when they empower real human beings to speak on their behalf.

Microsofts PR-Firma, Waggener Edstrom, ist gerade ein schwerer Faux-Pas passiert: Ein 13-seitiges, internes Briefing mit detaillierter Einschätzung der Stärken und Schwächen des Wired-Journalisten Fred Vogelstein ging versehentlich per Email an ebendiesen. Waggener-Edstrom-CEO reagiert umgehend und souverän in seinem Corporate Blog, der bezeichnenderweise den Namen “Glass House” trägt. (Der Artikel, an dem Vogelstein schrieb, behandelt übrigens passenderweise die “Radical Transparency” bei Microsoft.)

Wie wäre das in Österreich abgelaufen? “Die Agentur XY weist in einer Aussendung darauf hin..” – Bullshit. Das interessiert niemanden mehr.

(Microsoft-Wired-Story via Techcrunch)

Quote of the day

March 30, 2007  

Adrian:

This person doesn’t know what’s going on, I need to talk to someone more junior.

Tu felix Blogistan

March 29, 2007  

Franz Enzenhofer ruft die österreichische Blogosphäre aus und hat ein praktisches Netvibes-Tab erstellt. Auch wenn dabei manche noch fehlen (siehe Kommentar von Stefan;-).

Erkenntnis zum Tag

March 29, 2007  

Wenn man den sonoren Sound einer in einem Hintergrundtab geöffneten Flash-Website für das Knurren des eigenen Magens hält, ist es Zeit was essen zu gehen.

Die Website ist übrigens die von iRobot Create, dem ersten voll programmierbaren Putzroboter mit Open-Source-Software, USB und Wlan. (via den exzellenten Beratungsletter von Förster & Kreuz, die sich auch endlich der Diskussion, und auf Weblog um-stellen sollten.)


Wer Ende dieser Woche seine exhibitionistischen Neigungen ausleben, Montreal unsicher machen und die neueste Spielart des Flashmob ausprobieren will – auf zur Faceless Invasion: Die (zumindest) mit mexikanischen Ringermasken bekleideten Teilnehmer organisieren sich in Teams und müssen möglichst viele von 150+ Aufgaben erledigen und auf Video dokumentieren. Dafür gibt’s Punkte: Zb. 100 für das Bauen eines Kartenhauses, 1000 für Nacktbaden in öffentlichen Brunnen, 3000 wenn man sich das Faceless-Invasion-Logo tätowieren lässt. Die meisten Aufgaben sind noch geheim, die schwierigste bringt 5000 Punkte (will’s gar nicht wissen..).

Die Masken trägt man dabei aus gutem Grund. Das ganze steigt am 31.3. und dauert 12 Stunden – “taking over Montreal”. Bin sehr gespannt auf die Videos, siehe auch den Trailer. (via Wired Sex Drive)

© http://www.flickr.com/photos/heartkb/

Photo © by <3KB / Ray Zimmerman

Update: Das große Feedback in der Blogosphäre ist ausgeblieben, die Videos erinnern auch eher an Pubertätszeiten als an einen neuen Trend in der Populärkultur der Wired Generation. War wohl doch nix.


Seit ich Anfang 2004 selbst auf der Suche nach Arbeitsmöglichkeiten in Kaffeehäusern war, ist meine Liste kostenloser WLAN-Hotspots in Wien explodiert, in den letzten Monaten nicht zuletzt dank des umtriebigen Wolfgang Krivanek von Freewave.

Heute ist der 100. Hotspot dazugekommen – horray. Damit hat Wien meines Wissens mehr kostenlose Hotspots als Berlin, München oder Hamburg. Wir sind halt einfach die besten. ;-)

Venus für Vorgestern

March 27, 2007  

Matthias hat recht: Der CCA (Creativclub Austria) hat das Internet immer noch nicht verstanden.

Pulli entlaufen?

March 26, 2007  

Häufiger Besuch + Putzfrau = manchmal Sachen im Schrank, die ich noch nie gesehen hab. Heute: Schwarzer Pulli Marke Marc O’Polo. Der Besitzer möge sich melden. Bis dahin führ’ ich ihn bisweilen spazieren, steht mir gut.

gefundener pulli

Update: Frau Mar-Tina hat das Mysterium gelöst, siehe Kommentare..

Drogen 2.0

March 25, 2007  

Wir, die Hypertextgeneration, sind geprägt von Paradigmenwechseln in Wirtschaft und Medien, und wir prägen diese. Hoffe ich zumindest. Wir sind angetreten, alles zu hinterfragen, auf Basis von statistisch ermittelten Erkenntnissen. Wisdom of the Crowds, Politik 2.0, Religion 2.0, you name it. Heute: Drogen 2.0.

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Britische Wissenschafter (unter anderen der streitbare Colin Blakemore) haben im altehrwürdigen Lancet ein Framework veröffentlicht, mit dem die Gefährlichkeit von Drogen ermittelt werden kann. Die Gefahren werden dabei in drei Gruppen geteilt: physische Schäden (wiederum geteilt in akute, chronische und durch intravenöse Anwendung verursachte Folgeschäden), Abhängigkeit (konkret: Stärke des ausgelösten Glücksgefühls, psychische Abhängigkeit, physische Abhängikeit) und soziale Schäden (konkret: Stärke der Berauschung, Gesundheitskosten, sonstige soziale Schäden).

Das spannende dabei: Die Wissenschafter haben das Framework in der Folge von britischen Drogenexperten auf 20 legale und illegale Substanzen anwenden lassen, von Heroin bis Tabak, und auf der Basis ein Ranking erstellt:

sherry-ecstasy

Was wäre Drogen 2.0? Ein Social Network, das sich zu Drogen-Flash-Mobs trifft und dabei den kollektiven Trip-Sitter spielt? Ein digitaler Marktplatz, wo der (hohe) Preis von Drogen im Crowdsourcing-Verfahren ermittelt wird? Eine Web-Applikation, in der jeder (auf Basis des obigen Frameworks) seine persönliche Gefährdungssituation errechnen kann, und deren Werte in der Folge zu einem Gesamtbild aggregiert werden?

(via science.orf.at)

Common misspellings: Farnberger, Fahrenberger, Farenberger, Fahnberger, Fahrnleitner, Fahrngruber, Fahrnberg.
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