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Zu Besuch bei Wolfgang Fellner

February 15, 2007  

Auf Einladung eines dort arbeitenden Freundes (von dem auch das Foto stammt) habe ich den Nachmittag im spektakulären Newsroom von “Österreich” verbracht: In einem offenen, 2400m² großen Raum direkt neben der Secession sind in konzentrischen Kreisen rund um Wolfgang Fellner 150 Journalisten, Grafiker und Layouter untergebracht. Wolfgang himself, obwohl er ein edles Büro mit Naschmarktblick hat, sitzt mittendrin – und ist angeblich meist der erste der kommt und der letzte der geht (nicht, dass ich das gut fände, aber beeindruckend ist es). In Summe belegt die Zeitungsmannschaft übrigens stolze 7000m² in bester Innenstadtlage.

oesterreich newsroom

Auf der Galerie über dem Newsroom thront ein verglastes Fernsehstudio, in dem stündliche, live moderierte Nachrichtenvideos fürs Web produziert werden, den edlen Newsroom im Bildhintergrund. Doch leider emulieren diese lediglich das alte Medium TV: Einschalten und berieseln lassen. Von Push (RSS / Podcasts) statt Pull, vernünftigen Permalinks, Embedding oder Diskurs mit den Sehern keine Spur. Schade drum, die österreichische TV-Szene könnte Konkurrenz gebrauchen – und sei’s aus dem Hause Fellner.

Überraschend fand ich, dass nicht nur gegenüber Werbekunden die Mär von der “Qualitätszeitung” aufrecht erhalten wird, auch intern scheint die Tatsache, dass man einfach nur in Dichand- und NEWS-Gefilden wildert, noch tabubelegt. Dabei ist das höchst begrüßenswert, endlich versucht jemand, die Stammtischdominanz der Krone zu brechen.

Bei Gelegenheit werd’ ich mir mal das dazumal hochgepriesene oe24.at genauer anschauen. Chez Michi gibt’s gerade eine interessante Diskussion dazu.

Update Sept. 2011:

Wolfi Fellner verlinkt auf seiner Facebook-Seite hierher, das finde ich lustig. Seinen Fans seien die Kobuk-Artikel zu Oe24 und zu “Österreich” empfohlen.


Es gibt viele gute Methoden, Statistiken zu den Besuchern und Lesern meines Blogs zu bekommen – die besten davon sind vermutlich Statcounter, Google Analytics und Feedburner. Weitere Möglichkeiten, sind – vor allem für WordPress-Nutzer – Legion (via bodenseepeter).

Aber eine wirklich wesentliche Funktion, nämlich einzelne User rausfiltern zu können, fehlt bei allen. Warum? Ist mir absolut schleierhaft, technisch wäre das trivial.

Subscribers by Feedburner Statcounter hat den Vorteil, dass ich mir Details zu einzelnen Requests anschauen kann (und so zum Beispiel merke, dass mein Beitrag zum kastastrofalen Kundenservice von T-Mobile ebendort gerade seine Runden macht), ist dafür in der kostenlosen Version auf die letzten 100 Zugriffe limitiert. Google Analytics ist gänzlich kostenlos und recht praktisch, wenn man es mit Adwords-Kampagnen verbindet, ansonsten aber unübersichtlich. Feedburner ist wunderbar, um die Zahl der RSS-Abonennten rauszufinden (siehe links), darüberhinaus aber eher nutzlos.

Nur: Keiner bietet die Möglichkeit, einzelne User zu “taggen”. Wenn ich zum Beispiel einmal rausgefunden habe, dass eine bestimmte statische IP-Adresse zur Firma X oder zur Person Y gehört, dann will ich diese IP-Adresse in Zukunft gesondert ausgewertet sehen. Bei Statcounter wird das Problem wechselnder IP-Adressen sogar durch ein eigenes Cookie umschifft, dh. auch von Hotspot zu Hotspot wandernde Notebook-Nutzer werden als unique User erkannt. Trotzdem ist auch bei Statcounter komischerweise noch niemand auf die Idee gekommen, eine Watchlist-Funktionalität für “besondere” Website-Besucher anzubieten.

Ein solches Statistikmodul fehlt also noch (zb. als WordPress-Plugin), any volunteers?

Update 28. Februar: Mein Wunsch wurde erfüllt.


Für diesen Werbespot hat Sony 250.000 Ikeakinderparadiesbälle die Streets of San Francisco runterkullern lassen:

Worauf ein britischer Fruchtsafthersteller nicht nur mit folgendem, köstlichen Spoof-Ad reagiert (der nebenbei das Problem landwirtschaftlicher Überproduktion löst), sondern auch gleich eine gut gemachte Fake-Kampagne der vermeintlich geschädigten Bewohner des Drehortes Swansea in Wales launcht.

Hier das Video:

Ich glaub, ich bin in der falschen Branche, ich sollte unter die Werber gehen. Macht sicher Spaß, das.

Sehenswert ist übrigens auch der Follow-Up-Spot von Sony.

(via BoingBoing)

6er-Stöckchen

February 9, 2007  

Mar-Tina bewirft mich mit Stöcken:

Schreibe 6 komische oder kuriose Dinge über dich und gib das Stöckchen an 6 Personen weiter.

Also dann:

  1. Zum Mittagessen trinke ich meist Cappuccino. (Im Sommer mit Eiswürfeln.)
  2. Mit drei hab’ ich vor dem versammelten Tennisklub meiner Eltern die Hosen runtergelassen und gerufen: “Ich hab heute eine Mädchenunterhose an!” (Diese in der Familie gern erzählte Geschichte war mir zehn Jahre lang furchtbar peinlich.)
  3. Eine Narbe auf meinem Rücken zeugt von einem afrikanischen Insekt, das mir seine Eier untergejubelt hat.
  4. Mir ist es einmal gelungen, zehn Sitze neben dem Gate sitzend – in ein Buch vertieft – meinen Flieger zu verpassen. (Und dennoch vor der geplanten Ankunftszeit am Zielort zu sein :-) ).
  5. Letztes Wochenende hab’ ich gleich drei Züge hintereinander verpasst, weil meine Münchner Bahnhofsbekanntschaft so spannend war.
  6. Ohne Uhr kann ich kurze und lange Zeiträume nicht unterscheiden.

Und weil Stöckchenspiele ein bisschen nach Kettenbriefen riechen (aber manchmal ganz lustig sind), bin ich diesen sechs Bloggern nicht böse, wenn sie das Stöckchen nicht fangen:

Fucking hilarious

February 7, 2007  

(RSS-Readers: here goes a video..)

via Sierra.

Common misspellings: Farnberger, Fahrenberger, Farenberger, Fahnberger, Fahrnleitner, Fahrngruber, Fahrnberg.
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