‘die presse’ versteht wikipedia
September 22, 2006selten erscheint in der mainstreampresse ein artikel zu wikipedia, der den eindruck erweckt, der autor weiß wirklich wovon er schreibt. eine wohltuende ausnahme aus der presse von mittwoch: wikipedia: da greint van der beißen von anne-catherine simon. bis auf den titel und die letzten beiden sätze ein durch und durch guter und gut recherchierter artikel.
mehrsprachig!
September 20, 2006die antwort auf jörg haiders kampagne "kärnten wird einsprachig", siehe dieses BZÖ-inserat (pdf):
wahlaufruf von katrin
September 20, 2006dieses email hat mich gerade erreicht (in originalgrün):
die andere seite verstehen
September 17, 2006die wogen gehen wieder mal hoch nach den jüngsten papst-äußerungen, auch in der blogosphäre.
natürlich stimmt es, dass die islamische welt wehleidig und wenig kritikfähig ist, aber sind wir das selbst nicht auch oft? ich sage nur waldheim. sowas ist immer nur von innen heraus zu ändern. druck von außen bewirkt eher das gegenteil, egal ob in religiösen reformprozessen, in cuba oder zwischen 2 menschen.
als atheist und österreicher kann ich also kaum eine reform des islam fordern, ich kann aber sehr wohl vom papst erwarten, dass er sich entschuldigt und ein klares zeichen der versöhnung setzt. ob etwas beleidigend ist oder nicht, bestimmt schließlich nicht der sender, sondern der empfänger einer botschaft (siehe diskussion um den begriff “neger”). und der papst ist keine zeitung, genießt damit keine pressefreiheit und als repräsentant von millionen katholiken nur eingeschränkte meinungsfreiheit. dass das zitat im zusammenhang durchaus anders ausgelegt werden kann, tut nichts zur sache, nach kriegen, karikaturen und “kreuzzug”-äußerungen muss man wissen, wie das ankommt. die christliche geschichte hätte mehr als genug möglichkeiten gegeben, sein argument selbstkritisch zu untermauern.
diese meinung resultiert aus dem versuch (durch bücher und reisen), die – aus sicht des österreichers – “gegenseite” zu verstehen. es ist aber vollkommen ok, das anders zu sehen, wie zb. peter vom bodensee. auch er hat gute argumente. und weil’s auch da darum geht, die andere seite zu verstehen, ist gerade henryk broders hurra wir kapitulieren am weg von peter zu mir, und tariq alis fundamentalismus im kampf um die weltordnung (mit dem aussagekräftigeren untertitel die krisenherde unserer zeit und ihre historischen wurzeln, sehr empfehlenswert) am weg von mir zu peter.
bezeichnend übrigens, welches ergebnis als erstes kommt, wenn man “die andere seite verstehen” googelt.
update: buch eins ist angekommen:

update2: das zweite buch ist angekommen:

der arme peter hat das schwerere los ausgefasst, ist sein buch doch 3x so dick ;-)
das sind die stars
September 15, 2006die 2006 am schnellsten wachsenden online-brands in UK, laut nielsen netratings (die allerdings immer mit vorsicht zu genießen sind):
- YouTube
- Flickr
- MySpace
- American Express
- Photobucket
- Mozilla
- Vodafone
- Bebo
- Odeon
- B&Q
daszu fällt mir ein & auf:
- bei der hälfte der sites/brands geht es um consumer-generated-content (fett). das netz wird immer mehr dazu genutzt, um soziale bedürfnisse zu befriedigen; information und e-commerce treten in den hintergrund.
- alle dieser fünf sites sind aus den USA.
- und wer verdient kohle dabei? google (adsense), apple (itunes) und ein haufen anwälte (myspace vs. musikindustrie). plus die beiden photo-sharing-sites, die sind profitabel.
- youtube wäre verrückt, wenn sie den erotik/porno-markt nicht bald erschließen.
- traditionelle businesses haben durchaus chancen im netz, wenn sie’s gut machen (B&Q, Odeon) oder einfach nur genug marketingbudget haben (vodafone).
- MP3 / music download ist nicht vertreten (und wieder müssten ein paar analysten von gartner und jupiter ihren hut nehmen).
- mozilla? amex??
zeit wird’s!
September 15, 2006mein jahrelanges kopfschütteln hat sich also ausgezahlt: nokia will in zukunft handys mit aussagekräftigen namen vermarkten.
international art business, teil 2
September 13, 2006disintermediation in international art business, fortgesetzt.
wenn sich noch jemand eine solche doodle-page ins wohnzimmer hängen will, ich stelle gerne den kontakt her.
heute ist kein guter tag
September 11, 2006das hightea sperrt zu.
streetmozart
September 11, 2006mozarts vierzigste in den straßen von manhattan, gespielt von michel lauzière:
(via peter j. per mail)





