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Zu "Wikipedia-Philosophie in Bedrängnis" habe ich folgenden Kommentar gepostet:

liebe tante jutta, ich bin ein fan der fuzo – gut, dass es euch gibt. dieser artikel ist aber leider so schlecht wie schon lange keiner mehr. vor allem ist er falsch:

1.) wales hat nicht studenten geraten, die wikipedia nicht mehr für foschungszwecke zu benutzen, sondern ihnen geraten, statt enzyklopädien (egal welche) fachliteratur zu zitieren. (man sollte meinen, das sei selbstverständich.)

2.) es wurde nicht "die registrierungspflicht" eingeführt, sondern lediglich das anlegen neuer artikel (nicht aber normale editiervorgänge) sind an einen useraccount gebunden. und das auch nur in der englischen wikipedia.

3.) es kommt nicht zunehmend zur einflussnahme, sondern diese wird nur zunehmend ins licht der öffentlichkeit gerückt. auch artikelsperren hat es immer schon zuhauf gegeben.

im gegensatz zum inhalt dieses artikels, der keinen nachrichtenwert enthält, wäre es durchaus interessant zu berichten, wie sehr durch die zunehmende bekanntheit von wikipedia ein paradigmenwechsel stattfindet: über wikipedia entsteht ein bewusstsein, dass enzyklopädien nicht unfehlbar sind, und dass das lesen eines fachartikels immer nur am anfang einer eingehenden beschäftigung mit einem thema stehen kann, nicht am ende. vor allem begreifen wir hier endlich, dass "wissen" einem konstanten diskussionsprozess unterliegt. (nur dass wir jetzt daran auch teilnehmen können.)


 

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