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T-Mobile Österreich – Katastrofaler Kundenservice

Conny kriegt einen Anruf von einer Claudia B., "Profi-Consultant" bei T-Mobile Österreich. Dass man ihr jetzt schon zum dritten Mal (sie hatte sich beschwert) die doppelte Grundgebühr verrechnet hat, sei doch kein Versehen, das sei halt so. Eine halbe Stunde lang bleibt sie stur und streitet mit Conny – und wer schon mal mit Conny gestritten hat, weiß, was das heißt..

Die Argumentation: Die Aktion "Halbe Grundgebühr für 2 Jahre" gelte nur für Neukunden und sie sei keine, da sie die Nummer übernommen hat. Dass diese nicht auf sie sondern auf ihren früheren Arbeitgeber angemeldet war, spiele keine Rolle.

Und der T-Mobile-Filialleiter, der ihr den Vertrag unter diesen Voraussetzungen verkauft hat, hätte sich getäuscht [Anm.: oder hat er Conny getäuscht?] und die Callcenter-Mitarbeiterin, die ihr nach der ersten zu hohen Rechnung versprochen hatte, das zu fixen, ebenso. Und nein, mit ihrem Vorgesetzten könne Conny nicht sprechen. Alles was man tun könne, seien €42 als Gesprächsgutschrift.

Da baut ein Unternehmen mit teuren Printanzeigen, Kino- und TV-Spots und blonden Schönheiten in der Fußgängerzone mühsam an ihrer Marke – und auf Prozessebene und im Customer Care machen sie alles wieder kaputt. Noone cares.

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14 replies on “T-Mobile Österreich – Katastrofaler Kundenservice”

jetzt weiss ich warum ich schon immer was gegen TMA hatte die werbung ist nervig & der service erinnert an SONY irgend wo!

Der T-Mobile Service ist lausig und ein Schlag ins Gesicht für alle Bestandskunden:

– hat man als T-Mobile Web’n’walk-Kunde keinen T-Mobile Mobilfunkvertrag, zahlt man die Kundenhotline volle Länge. Darin inkludiert: lange Wartezeiten

– gibt es Rechnungsreklamationen ist das Motto: Erst zahlen, dann reklamieren.

– Selbsverständlich können Neukundenangebote wahrgenommen werden. Bestandskunden zahlen jedoch bereits in der Grundgebühr 30 € mehr. Bestandskundenangebote? Fehlanzeige.

– Versorgungsqualität: steigende Kundenzahl, aber unveränderte Netzabdeckung. Ergebnis: Schlechte Datenraten.

Es scheint, als sei der Kunde lediglich das zahlende Vieh, das keine Rechte hat. Geht man dann an die Geschäftsführung, geht es ebenso weiter. Das macht wütend und ruiniert das Image von T-Mobile.

T-Mobile Kundenservice: ein Trauerspiel! Die Hauptdarsteller: uninformierte, inkompetente und aufgeblasene Mitarbeiter. Ich habe noch nicht einmal alle “Wiedergutmachungsleistungen” (z.B. 2,5 Monate Wartezeit auf Mehrwert-SMS-Sperre, defektes, gebrauchtes Netbook erhalten und nach Retournierung keine Stellungnahme seites TMA mehr….) aus dem Jahr 2008 konsumiert, steht mir schon wieder das nächste “Service”-Chaos ins Haus. Mittlerweile warte ich seit über 6 Wochen auf ein Reparaturhandy (online bestellt), ohne ernsthafte Stellungnahme seitens T-mobile über den Verbleib. Diesmal habe ich aber den Konsumentenschutz eingeschaltet, da man sich vehement gegen meine Vertragskündigung wehrt (jetzt bekomme ich auf einmal Antwort auf meine Schreiben)
Mein Schreiben an die Geschäftsleitung brachte auch nichts, er (Chvatal) antwortet nicht mal.

Ich bin seit 1,5 Jahren T-Mobile-Kunde. Immer wenn es Probleme gibt (Netzausfall, Blackberry-Synchro etc), wende ich mich hoffnungsfroh an den Kundendienst. Mein Eindruck aus mehrmaliger Erfahrung: Emails (online Formulare) werden prinzipiell nicht beantwortet. auch nicht wenn man sie drei- oder viermal schickt.
Ruft man die Helpline an (das ist für Telefonie-Kunden gratis), dann hat man entweder ein Headset oder einen starken Arm, denn zwischen 10 und 40(vierzig!) Minuten kann man schon mal warten.
Hilfreich kann es sein, in einen T-Mobile-Shop zu gehen. In Wien 3, Landstraße fand ich einen kompetenten Mann. Die Kollegen im Auhof waren leider außerstande, irgendetwas zu tun (obwohl sie sehr bemüht waren).
Dass man aber wegen einer Kleinigkeit zum Shop gehen muss, um sie zu beseitigen, ist unzumutbar.
Jetzt weiß ich, warum A1 etwas teurer ist. Kundenservice kostet eben.

Hier das neueste Gustostückerl aus der unendlichen Geschichte namens T-Mobile Austria:
nachdem ich (im Spätherbst vergangenen Jahres und nun wieder seit Anfang Jänner)wegen verschiedener Probleme/Reklamationen wochenlang ins “Nichts” (= service@t-online.at)korrespondierte, habe ich den Konsumentenschutz eingeschaltet und meine Kündigung an mehrere mir namentlich bekannte Mitarbeiter gemailt. Der “Erfolg”: ein Herr teilte mir mit, ich möge meine Mails doch gefälligst an die Service-Adresse richten, und nicht an einzelne Mitarbeiter …!!! An eben diese Adresse, von der man NIEMALS, aber auch wirklich niemals Antwort bekommt! Die Kündigung kann natürlich nicht durchgeführt werden, versteht sich eh von selbst. T-Mobile ist so ein unglaublicher Saftladen geworden, mit aufgeblasenen, aber vor Inkompetenz strotzenden, unfreundlichen Servicemitarbeitern, das ist einfach nicht mehr zum Aushalten. Ich bin seit der Stunde 0 (max) Kunde, aber so schlimm wie jetzt war es noch nie. Ich will nur noch weg von diesem teuren Anbieter samt seinem inkompeteten Service-Krauthaufen!

Wir entschuldigen uns, dass wir diesen konkreten Fall noch nicht untersucht haben (das wird sofort nachgeholt) – im Jahr 2006 hatten wir in der Tat noch keine Blogs auf dem Radar.

Alle Betroffenen, die seitdem mit individuellen Problemen kommentiert haben, würde ich bitten sich unter katrin.scharl@t-mobile.at mit mir in Verbindung zu setzen – wir finden sicher eine Lösung.

Also ich habe auch einen netten Beitrag über die “Leistungen” der T-Mobile Austria den ich unbedingt loswerden muss.

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In diesem Kommentar wurde der T-Mobile Strafrechtliches unterstellt (“Killerkommando”), das ich so nicht stehen lassen kann. Der Fall wurde außerdem längst von der Regulierungsbehörde RTR entschieden, ich gehe also davon aus, dass er diese Form der Öffentlichkeit ohnehin nicht mehr benötigt. HF.

@Christian: (Zumindest) das mit dem Killerkommando kannst du, auch wenn im Scherz gemeint, nicht so stehen lassen. Bitte um Klarstellung, ich müsste dein Kommentar sonst löschen. Stell bitte sicher, dass alle Vorwürfe Hand und Fuß haben.

@ Helge: Also wenn jemand, dessen offene Forderungen schon restlos beglichen wurden, eine Woche danach ein Inkasso-Service vorbeischickt, deren Mitarbeiter sagt “Entweder Sie zahlen oder es passiert schlimmes” kann ich nur mit einer persönlichen Drohung gleichstellen.

Gut, vielleich meinte er aber auch, dass IHM schlimmes widerfährt, wenn er ohne Geld (welches eh schon bezahlt ist) bei T-Mobile ankommt.

Aber das ist wohl Auslegungssache.

Ach ja, noch was.

Für mich ist die Sache gegessen.
Ich will mich somit keiner weiteren Willkür dieses Providers mehr ausliefern und schliesse somit in Frieden dieses Thema ab.

Wir haben die größten Probleme mit TMA, müssen für Vertrag bezahlen, obwohl neues Handy bei bestimmten Anwendungen nicht funktioniert, wir bereits zum 8. Mal in der Geschäftsstelle waren (“wir können nix dafür, sind nicht ermächtigt”), x-Mal geschrieben (kam keine Antwort). Jetzt sind wir mit unserem Latein am Ende und eigentlich bleibt nur mehr der Rechtsanwalt.

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