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as seth godin just blogged a truely unlikely coincidence, i thought i might blog similar ones i’ve experienced. thus: small world 1 – the tennis-pro and i.

years ago a man and a woman come to sit by each other on a british airways flight from somewhere to somewhere. as they notice their accents they switch to german right away. both happen to be from austria. she: “where are you from?” he: “linz.” she: “what a conincidence, i’m from steyr!” (50km away.) he: “well, actually i grew up in steyr, too.” she: “it’s such a small world! speaking of it: in 1980 my son (ex-ATP-tennis-pro peter feigl) played a tournament in lagos, nigeria. when afterwards they were having dinner in a restaurant a little boy walks up and says ‘grüßgott herr feigl’. he happened to be from steyr, too, and my son knew him and his parents, who at that time lived in nigeria, from the local tennis club.”

he: “i’ve heard this story before, the boy is my nephew..”

as you might have guessed already the boy was me and the guy on the plane my uncle. so far small world 1. stay tuned for small world 2 – where autologin can lead to..

photos from the maldives

July 20, 2005  

conny and i just returned from some relaxing days on the maldives. i planned to do more underwater photos but my digital ixus has drowned :-(.

photos here.

attacking triggerfish

Der Spiegel veröffentlicht anlässlich der aktuellen Afrika-Diskussion ein Interview mit James Shikwati, kenianischer Wirtschaftswissenschafter (per Email von Katrin Rohde). Provokant fordert Shikwati, Entwicklungshilfe gehöre eingestellt:

Wenn die Industrienationen den Afrikanern wirklich helfen wollen, sollten sie endlich diese furchtbare Hilfe streichen. Jenen Ländern, welche die meiste Entwicklungshilfe kassiert haben, geht es am schlechtesten. (…) Es werden riesige Bürokratien finanziert, Korruption und Selbstgefälligkeit gefördert, Afrikaner zu Bettlern erzogen und zur Unselbständigkeit. Zudem schwächt die Entwicklungshilfe überall die lokalen Märkte und den Unternehmergeist, den wir so dringend brauchen. (..) Ein kenianischer Bauer kann seine Hacke gleich aus der Hand legen, mit dem Uno-Welternährungsprogramm kann niemand mithalten. Und weil die Bauern unter diesem enormen Druck eingehen, hat Kenia auch keine Reserven, wenn nächstes Jahr tatsächlich eine Hungersnot entsteht – ein ganz simpler, aber folgenschwerer Kreislauf. (..) Was sollen diese Kleiderberge? Hier friert niemand, stattdessen werden unsere Schneider arbeitslos. Ihnen geht es wie den Bauern. So kostengünstig kann niemand aus der afrikanischen Billiglohnwelt sein, dass er mit den gespendeten Produkten mithalten könnte. 1997 waren in Nigeria 137.000 Arbeiter in der Textilindustrie tätig, im Jahr 2003 waren es noch 57.000. Und so sieht es überall aus, wo überschäumende Hilfsbereitschaft auf fragile afrikanische Märkte trifft.

Bravo, das musste auch mal gesagt werden. In Burkina Faso ist es ebenso: Ein mächtiger bürokratischer Komplex rund um den diktatorischen Machthaber ist mithilfe milliardenschwerer Entwicklungshilfe einzementiert. Kaum etwas kommt bei den Menschen am Land und in den Elendsvierteln an. In gutem Glauben gespendete Kleidung aus Europa hat längst lokale Textiltraditionen und -wirtschaft verdrängt, subventierte Baumwolle aus den USA macht burkinische Baumwolle unverkäuflich, und jegliche zwischenstaatliche Entwicklungshilfe vergrößert die Abhängigkeiten.

Doch Entwicklungshilfe kann auch anders ausschauen: Zb. stellen UNICEF und Ärzte ohne Grenzen der existierenden Gesundheitsinfrastruktur wichtige Impfstoffe und Medikamente zur Verfügung, was in Ländern ohne Pharmaindustrie keine lokale Wirtschaft schädigt. Viele kleine, private Initiativen (siehe Burkina.at) unterstützen Dörfer bei Investitionen wie Schulen und Krankenstationen, meist mit einem Kofinanzierungsmodus, der Eigeninitiative nicht stört sondern fördert. Obwohl ich Shikwatis Meinung teile, dass es besser wäre, zwischenstaatliche Entwicklungshilfe gänzlich abzuschaffen als den Status Quo beizubehalten, gäbe es meines Erachtens auch für diese eine Existenzberechtigung:

UPDATE: Caritas-Mann Prüller zum selben Thema: “Was Afrika von uns braucht

blocks all the schmutz

July 6, 2005  

Firefox? The Rabbi stops and thinks for a minute, rubbing his beard. Ah yes! The one that blocks all the schmutz. (via conny)

Common misspellings: Farnberger, Fahrenberger, Farenberger, Fahnberger, Fahrnleitner, Fahrngruber, Fahrnberg.
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