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wette angenommen. meine prophezeihung: linkedIN wird verschwinden und openBC ebenso – so sie beide ihre funktionsweise nicht grundlegend ändern.

beide haben soziale modelle die für kurze zeitspannen (~6-12 monate) gut funktionieren, aber für einen längeren user-lifecycle untauglich sind, denn das netzwerk wird immer größer und verwässert zusehends. siehe auch martin rölls artikel “gaming the system: openBC“. in der folge entsteht das problem der toten knoten: abgewanderte user verkürzen zwar die “shortest paths” zwischen usern, machen sie aber unbrauchbar, denn nichts stört in einem netzwerk mehr als ein inaktiver und damit aussageloser knoten. es wurde auf eine brauchbare mechanik vergessen, tote knoten aus dem system zu entfernen.

jyri engeström kommt in seinem interessanten artikel “why some social network services work and others don’t” zum schluss, dass soziale netzwerke nur funktionieren, wenn sie um objekte wie zum beispiel fotos, events oder bookmarks angeordnet sind.

soweit würde ich nicht gehen. ich denke, dass sich das erfolgsmodell von linkedIN und openBC auch nachhaltig etablieren ließe, es müsste nur ein weg gefunden werden, das netzwerk “frisch” zu halten. ich denke dabei an eine chronologie der kontakte (kontakte faden aus) und an ein (temporäres) entfernen (oder zumindest markieren) inaktiver knoten.


 

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